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SCHWÄBISCHES TAGBLATT

13. Juni 194t

füßStdi in Tküdm md Kernen

Tübinger SV 7. französische Panzerdivision 7:3. Das im Universitätsstadion ausgetragene Spiel brachte der Tübinger Mannschaft einen klaren Sieg. Die franz. Mannschaft spielte mit großem Einsatz. Die Hauptstärke war ihre große Schnelligkeit. In der Mannschaft standen gute Kräfte, die Zusammenarbeit fehlte aber. Anders war es bei Tübingen. Hier klappte es nament­lich in der ersten Halbzeit wie am Schnürchen. In überlegter Kombination lief der Ball durch die Reihen des Gegners. So mußten die Tore kommen, die alle von dem guten Torhüter nicht zu halten waren. In der zweiten Hälfte kam die franz. Mannschaft besser auf, während Tü­bingen etwas nachließ. Das Spiel erreichte nach der Pause nicht mehr die Leistung der ersten 45 Minuten. Schiedsrichter Nöhringen ließ die Zügel etwas locker, leitete aber gewohnt gut.

Den Torreigen eröffnete Esterriedt, der einen abgewehrten Wielandschuß sicher einschob. Dann war es Wieland, der ein Zusammenspiel mit Esterriedt und Hienerwadel unhaltbar einschoß. Das 3. und 4. Tor erzielte Lauxmann. Ein Foul- Elfmeter brachte dann wiederum durch Laux­mann Nr. 5 und derselbe Spieler stellte nach einem schulmäßigen Angriff das 6:0 her. Nach der Pause brachte ein Eigentor von Unkauf das erste Gegentor. Esterriedt verwandelte seine Flanke von Dirschel zum 7:1. In der letzten Viertelstunde kamen die Franzosen noch zu zwei vermeidbaren Toren. Der Tübinger Sieg ist auf Grund der technischen Ueberlegenheit verdient. Die Leistung der franz. Mannschaft verdient Anerkennung.

Tübingen SV II Derendingen I 1:3. Die Gäste haben den Sieg durch ihr einsatzreicheres Spiel verdient gewonnen.

SSV Reutlingen Normannia Gmünd 4:3. Bei diesem Treffen gegen den starken Landes­ligisten aus der amerikanischen Zone bekamen die Zuschauer wieder einmal ein Spiel zu sehen, das namentlich in der ersten Halbzeit an die obere Klasse heranreichte. Unter der Be­treuung des ehemaligen Kickersspielers Sing, der auch im Spiel der eigentliche Dirigent und Aufbauspieler war, ist diese Elf zu einer schnel­len und gefährlichen kämpferischen Einheit ge­worden. Wie immer gegen technisch gute Mann­schaften, lieferten die auf einigen Posten um­besetzten Reutlinger ebenfalls eine gute Partie. Hauptsächlich Schüller hat nach langer Zeit wie­der einmal gezeigt, daß er noch in der Lage ist, Tore zu schießen. In der Verteidigung un-

erliefen der rechten Seite einige Schwächen, die zu 2 Toren führten. Die Gäste schossen aus allen Lagen und ihre ausgezeichnete Kombina­tion führte schon nach 5 Minuten zum ersten 'for, das Schüller wenig später egalisierte. Das Feldspiel war ziemlich offen. Die Angriffe folg­ten schnell. Die Gäste knallten zunächst zwei­mal an die Latte und Schüle im Reutlinger Tor konnte in kurzen Abständen vier scharfe Schüsse jeweils nur noch zur Ecke ablenken. Eine schwache Abwehr des rechten Verteidigers führte zum zweiten Tor für die Gäste und der­selbe Spieler verhalf diesem mit einer scharfen Rückgabe ins verlassene Tor zur 1:3-Führung. Als niemand mehr an ein gutes Ende glauben konnte, verbesserte Schüller zunächst auf 2:3 und die Ueberraechung ausnützend, gelang Schül­ler nicht nur der Ausgleich, sondern mit einem weiteren Treffer war das Endergebnis herge­stellt. Schiedsrichter Bürkle, Tübingen, unter­liefen einige Unsicherheiten.

Aufstiegsspiel zur Landesliga

Liitzenhardt Eningen 4:1. Das erste Aufstiegs­spiel auf eigenem Platz gegen die hisber ungeschla­gene Mannschaft von der Alb hatte zahlreiche Zu­schauer angelockt, die einen spannenden Kampf zu sehen bekamen. Vom Anpfiff weg zeigten beide Mannschaften ein schnelles und wohldurchdachtes Kombinationsspiel, bei dem Tore auf beiden Sei­ten durch prächtige Torwartleistungen lange Zeit verhindert wurden. Mit einem knappen l:0-Vor- sprung konnten die Gastgeber in die Pause gehen. Nach dem Wechsel setzten die Gäste mit großer Schnelligkeit und zeitweise außerordentlich hartem Spiel den Kampf fort. Nach dem Ausgleich nahm Lützenhardt das Spielgeschehen immer sicherer in die Hand und konnte trotz großen Eifers der Gäste drei weitere Tore erzielen. Lützenhardt n Enin­gen H 2:5.

Tettnang Schwendi 2:2. Mit dem ersten Heim­spiel griff Tettnang in die Aufstiegsspiele ein. Tett­nang übernahm in der ersten Halbzeit die Führung und kämpfte einen 2:0-Vorsprung heraus, in der zweiten Halbzeit aber waren seine Kräfte ziemlich verbraucht und es fiel seinem Tempo in der ersten Hälfte zum Opfer. Schwendi aber kam immer bes­ser zum Zug und schoß durch seinen schußgewalti­gen Sturm zwei Gegentore. Schwendi führt jetzt

Regelecke

Antwort auf Frage 20

Der Schiedsrichter gab dem Stürmer den Vorteil, trotz der Behinderung durch den Verteidiger aufs Tor zu werfen. Damit verzichtet er auf die Ahn­dung des Vergehens. Bei einem Mißerfolg des Wur­fes kann er nicht nachträglich einen Freiwurf ver­hängen, da er sonst dem Stürmer einen doppelten Vorteil geben würde.

Frage 21 (Fußball)

Beim diesjährigen englischen Pokalendspiel ver­sagte der Schiedsrichter folgendem Tor von Leice- ster City die Anerkennung: Der Rechtsaußen gab den Ball zum Halblinken, der im Augenblick des Abspiels auf gleicher Höhe mit einem Verteidiger stand und somit abseits war. Dabei wurde der Ball vom Kopf eines Verteidigers leicht berührt. Nach dem Spiel vertrat die Mannschaft die Auffassung, daß die Abseitsregel nicht angewandt werden durfte, da der Ball zuletzt von einem Gegner berührt wurde.

mit 3:1 Punkten die Tabelle an, gefolgt von Tett­nang mit 1:1 Punkten und Sigmaringen mit 0:2 Punkten.

Pflichtspiel

Rottweil Empfingen 2:1. Im letzten Heim­spiel konnte Rottweil dank dem besseren Feldspiel die beiden Punkte unter Dach bringen. Wenige Mi­nuten nach Anspiel konnte Rottweil in Führung ge­hen. Obwohl sich die Gäste mächtig anstrengten, ge­lang es ihnen nicht, bis zum Seitenwechsel den Ausgleich zu erzielen. Nach Wiederanspiel gelang es den Empfingern in einem überraschenden Durch­bruch vor das Rottweiler Tor zu kommen und zum 1:1 einzusenden. Trotz überlegenem Feldspiel konnte Rottweil erst zwei Minuten vor Schluß den Sieges­treffer erzielen. Der Schiedsrichter leitete das faire Spiel zur Zufriedenheit.

Rottweil Stadtverwaltung Rottweil Alte Herren 4:6. Rund 2000 Zuschauer hatten sich zu einem Wohltätigkeitsfußballspiel zugunsten des Wohnungs­baues auf dem Sportplatz in der Au eingefunden. Die AH-Mannschaft des SV Rottweil erwies sich als die bessere Elf und siegte über die kombinierte Mannschaft Gemeinderat-Rathaus mit 6:4 Toren.

Die Stadtkapelle sorgte für die musikalische Kurz­weil. Das finanzielle Ergebnis war sehr erfreulich.

Bezirksklasse Nagold-Freudenstadt

Tumlingen -- Baiersbron 3:1. Die Gäste konn­ten einen verdienten Sieg Tumlingens trotz star­kem Einsatz nicht verhindern. Freudenstadt gegen Altensteig ausgefallen.

Freundschaftsspiele

Schramberg St. Georgen 1:1. St. Georgen zeigte das erwartete kampfbetonte Spiel, bei dem auf Schönheit verzichtet wird und das Ganze dem Zweck untergeordnet ist. Schramberg brachte Nachwuchs zum Einsatz, der sich mit viel Energie einzusetzen veusucht. Bei weiteren Spielgelegenheiten werden sich die Ecken noch abschleifen. Schramberg ver­gab den Sieg durch mangelndes Schußvermögen. Das Unentschieden bedeutet für die eifrigen Gäste einen Erfolg.

Schwenningen AH Schramberg AH 2:2.

Lauterbach Wilflingen 1:1 (0:0). Der haus­hohe Favorit Lauterbach mußte sich trotz überlegen geführtem Spiel mit einem Unentschieden begnü­gen. Leidenschaftlich gingen die Zuschauer mit, aber ebenso wurde auch dem besten Spieler auf dem Platz dem Wilflinger Torwart, reicher Bei­fall gezollt. Lauterbach stürmte mit 7 bis 8 Mann; Wilflingen verteidigte mit ebensoviel Mann. Lau- terbach spielte taktisch unklug, viel zu hoch und vergißt vor lauter Kampf das Spielen. Die Schieds- richterleistung war ausgezeichnet. Nun muß die Wiederholung des Spieles am kommenden Sonntag die Entscheidung um die Meisterschaft bringen.

SV Tuttlingen SV Mengen 7:3. Zum fälligen Rückspiel stellte sich die erste Mannschaft von Mengen dem Tuttlinger Publikum vor. Leider war die Platzmannschaft gezwungen, mit reichlichem Er­satz anzutreten, wodurch die Leistung unter dem sonstigen Niveau blieb. Die Gäste stellten eine flinke Elf, die eine ausgeglichene Mannschaftsleistung bot und es hatte lange Zeit nicht den Anschein, als ob der Tuttlinger Sieg so eindeutig ausfallen würde. Erst gegen Schluß des Spieles ließ der Tuttlinger Sturm zeitweise durchblicken, daß er Besseres zu leisten imstande ist, und die Folge waren dann auch einige sehr schöne Tore.

Bei den Gästen überragte der rechte Verteidi-

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Bezirkskiasse Calw-Freudenstadt

Calmbach Ebhausen 2:5. Zahlreiche Zuschauer wurden in Calmbach von dem mit Spannung er­warteten Spiel enttäuscht. Beide Mannschaften spielten einen fairen, kampfbetonten Handball. Die Gäste waren gleich von Beginn an leicht überlegen. Durch schöne Gesamt- und Einzelleistungen, vor al­lem des schußfreudigen Sturmes konnte Ebhausen trotz der energischen Gegenwehr der Verteidigung der Platzmannschaft fünf schön geschossene Tref­fer erzielen.

Hirsau Nagold 3:5. Nagold bewies auch im Hirsauer Spiel, daß es die Krise überwunden hat. Die Gäste spielten ohne nenenswerte Schwächen und was im Spiel gegen Calw den Ausschlag gab, sie hielten auch dieses Mal vom Anfang bis zum Schlußpfiff das scharfe Tempo durch. Hirsau wehrte sich tapfer gegen die imemr wieder anstürmenden Gäste, verlor aber, nachdem es das Spiel zunächst noch offen halten konte, nach Verwandlung eines 13 m den Zusammenhalt und mußte schließlich nach Ablauf der Spielzeit den Besseren den verdienten Sieg Überlassen. Hirsau II Nagold II 5:7.

Pfalzgrafenweiler Rohrdorf 5:9. Trotzdem Pfalzgrafenweiler mit fünf Mann Ersatz antrat, konnte Rohrdorf sein Ziel, Pfalzgrafenweiler noch mehr Tore aufzuzwingen, nicht erreichen. Die Ent­scheidungen des Schiedsrichters, vor allem in der zweiten Spielhälfte konnten nicht immer befriedigen. Pfalzgrafenweiler II Rohrdorf II 2:7.

Haiterbach Wildbad 2:5. Das genaue Zusam­menspiel und die schnellere Ballabgabe brachte den Gästen aus der Kurstadt den verdienten Sieg, aber auch Haiterbach gebührt für dieses Spiel ein Lob.

Freundschaftsspiel

Herrenberg Calw 10:7. Das erste Freund­schaftstreffen der Handballmannschaften der Sport­vereine Herrenberg und Calw war ein voller Er­folg. Ueber das ganze Spiel hinweg waren sich beide Mannschaften im Feldspiel ebenbürtig. Auch technisch lieferten sie sich eine ausgeglichene Par­tie. Der von der Platzmannschaft erzielte Torvor­sprung ist in der Hauptsache auf Verletzung des Calwer Schlußmannes zurückzuführen. Herrenberg II Calw II 0:5.

Sigmaringen Schussenried 5:6. Sigmaringen Frauen Schussenried Frauen 10:0. Während die Männer den Gästen einen knappen Sieg überlassen mußten, zeigten sich die Frauen von der besten Seite. Dr hohe Sieg entspricht dem Spielverlauf.

Tailfingen siegte im Schuraer Turnier

24 Mannschaften beteiligten sich an dem anläß­lich des 20jährigen Bestehens der Handballabteilung Schura durchgeführten Blitzturnier. Schon in den Vormittagsstunden begannen die Spiele, für die zwei Spielfelder zur Verfügung standen. Bei bester Organisation nahm das Turnier unter großer An­teilnahme der Handballfreunde aus nah und fern seinen Verlauf. In der gemischten Zonen- und Lan­desklasse kämpften sechs Vereine um den Sieges-

ger seine Kameraden um ein Bedeutendes. In den vorderen Reihen fehlte es aber an der nötigen Zu­sammenarbeit. Durch ihren restlosen Einsatz konn­ten sie das Spiel aber meist offen gestalten. Bei der Platzmannschaft hatte man den Eindruck, daß sie den Gegner zu leicht genommen hatte.

Bezirksauswahlmannschaft Schwarzwald Tros- singen/Gosheim kombiniert 5:2.

Spaichingen a. H. Dürbleim 0:2.

Die Spiele fanden in Dürbheim statt anläßlich der Einweihung des Waldsportplatzes.

Wohltätigkeitsspiel in Hochdorf

Kreisauswahlmannschaft Horb ASV Horb 4:1. Bei dem Wohltätigkeitsspiel in Hochdorf zeigte die Auswahlmannschaft des Kreises so gute Leistun­gen, daß die Mannschaft des ASV Horb, die sich für dieses Spiel in dankenswerter Weise zur Ver­fügung gestellt hatte, nicht zum Zuge kam. Die zahlreichen Zuschauer erlebten einen sehr schönen Fußball.

Glatten Dornhan 5:3; Glatten II Dornhan II 2:1; Glatten Schüler Dietersweiler Schüler 7:1.

Ehingen Memmingen 3:8. Memmingen zeigte in Ehingen einen Fußball, wie man ihn seit Jah­ren nich mehr gesehen hat. Mit dieser Feststellung verließen die zahlreichen Zuschauer am Ende des fairen Spieles den Platz. Die Einheimischen zeig­ten zwar in der ersten Viertelstunde ein gutes Spiel und konnten die Partie offen gestalten. Mit zunehmender Spielzeit aber deckten die Gäste die Schwächen in der Ehinger Deckung auf und er­zielten in regelmäßigen Abständen 5 prächtige Tore. Nach Halbzeit, mit umgestellter Mannschaft spie­lend gelang es zwar Ehingen, zwei Tore aufzuholen. Die Gäste aber spielten zum Schluß nochmals groß auf und schossen einen eindeutigen Sieg heraus.

Buchau Federseepokal

In Buchau wurde ein Pokalturnier durchgeführt, besetzt mit Buchau, Riedlingen, Saulgau und Schus­senried. Riedlingen und Saulgau 5:0, Buchau gegen Schussenried 3:0, Saulgau Schussenried 0:1, Ried­lingen Schussenried 1:0, Buchau Riedlingen 5:1, Buchau Saulgau 1:0. Sieger Buchau 6:0 Punkte, Riedlingen 4:2, Schussenried 2:4, Saulgau 0:6. Damit ist Buchau, der Stifter des Federsee-Wanderpokals, der erstmalige Gewinner. Der endgültige Besitzer muß dreimal nacheinander den Pokal oder viermal außer der Reihe gewinnen.

Baienfurt Ravensburg 4:4 (2:3). In Ravens­burg trafen sich die beiden Lokalrivalen und führ­ten einen temperamentvollen Kampf am Samstag durch. Baienfurt hätte beinahe das Spiel auf frem­dem Platz gewonnen, doch die junge Ravensburger Mannschaft konnte noch in den letzten Minuten das Remis schaffen.

Baienfurt Weißenau 3:1. Am Sonntag waren die Weißenauer in Baienfurt zu Gast und zeigten ein schnelles und angenehmes Spiel, wobei sie zu­erst tonangebend waren. Langsam kam Baienfurt ins Spiel und konnte das Spiel verdient gewinnen.

Saulgau SG Friedrichshafen 0:4 (0:1). In Saul­gau gastierten am Samstagabend der Zonenligaver­treter Friedrichshafen und gewann eindeutig mit 4:0. Saulgau war ersatzgeschwächt und die junge Mannschaft konnte sich gegen die reifere Spielweise des Zonenligisten nicht durchsetzen.

Laupheim VÖhringen 0:5. In Laupheim über­raschten die Gäste aus VÖhringen, Vertreter der Be­zirksliga, und siegten über die lässig spielenden Laupheimer eindeutig.

SV Tailfingen SG Friedrichshafen 3:3 (3:2). Die regnerische Witterung besonders in der zwei­

preis. Ueberraschenderweise kamen die beiden Zo­nenligamannschaften Weilstetten und Schwennin­gen das ganze Turnier über nicht zum Zuge. Beide Vereine gewannen nur je ein Spiel. Einen Turnier­sieg sicherte sich die Landesklasseelf Tailfingen, die ihre vier ersten Spiele gewann und nur ihr letztes Spiel gegen die eifrigen Dormettinger mit 0:2 verlor. Tailfingen überraschte durch flüssiges Spiel, besiegte die Schwenninger mit 3:0, Weilstet­ten, Trossingen und Schura je mit 3:1, und kam dadurch im Endergebnis auf 8:2 Punkte. Turnier- zweiter wurde Dormettingen mit 7:3 Punkten. Ihr letztes Spiel gegen den Tumiersieger entschieden die Dormettinger durch eine vorzügliche Gesamt­leistung verdient zu ihren Gunsten. 3. wurde Schura mit 6:4 vor Trossingen mit 5:5 Punkten.

In der Bezirksklasse ging der Turniersieg an Nendingen mit 10:2 Punkten vor dem punktglei­chen Neufra, das auf ein Entscheidungsspiel verzich­tete. 3. wurde Neuhausen und Trossingen II mit je 7:5 Punkten. In der Kreisklasse, deren Spiel in zwei Gruppen durchgeführt wurde, erkämpfte sich im Entscheidungsspiel Lauffen bei Rottweil den Tur­niersieg p£gen Streichen das 4:3 unterlag.

ömt Muh den Spott

Rund um Schotten

Der 3. Meisteischaftslauf für Motorräder, Sport- und Rennwagen brachte spannende Kämpfe und überzeugende Leistungen. Die Ergebnisse waren 250 ccm: 1. Schöne, Frankfurt; 350 ccm: 1. Wilhelm Herz, Lampertheim, NSU, 110,8 Stdkm; 2. Knees, Braunschweig, DKW; 3. Wagner, Braunschweig, DKW; 4. und 1. der Saugmotorenklasse Nitschky, Karlsruhe auf NSU, mit 106,4 Stdkm. Mansfeld auf DKW lag in der dritten Runde an der Spitze, mußte aber in der 4. Runde wegen schwerem Sturz, dem auch seine Maschine restlos zum Opfer fiel, ausscheiden; 500 ccm: 1. Georg Meier, München, un­angefochten auf BMW mit 119,8; 2. Fleischmann, NSU; 3. Prauß, München auf BMW Beiwagen: 600 ccm: L. Klankermeier/Wolff, BMW 101,6; 2. und 1. der Saugmotorenklasse Lipp/Stragief, Lübeck auf BMW; S. Meußner/Pretorius, Nürnberg auf Zünd- app. Die NSU-Fahrer Böhm/Fuch schieden bereits frühzeitig aus. Seitenwagen bis 1200 ccm: l. Mül- ler/Rührschneck, München auf BMW mit 95,3; 2. Ge­brüder Mohr, Schweinfurt, BMW und Sportwagen über 2000 ccm; 1. Klink, Stuttgart, auf Veritas 104, (schnellster Rekord 114,3); 2. Ulmen, Düsseldorf, Veritas und 3. Rieß, Nürnberg auf H 47.

Schwenningens Rollhockeyspieler knapp unterlegen

Schwenningens Rollhockeyspieler konnten auch in ihrem zweiten Spiel noch zu keinem Punkt kom­men, da ihnen der Hockeyclub Stuttgart eine 1:2- Niederlage beibrachte.

Der technischen Ueberlegenheit der Stuttgarter setzten die Gastgeber einen erhöhten Einsatz ent­gegen.

Im Rollkunstlauf wurde der Schwenninger Sport­anhängerschaft wieder etwas Besonderes geboten. Helene Kienzle und Anemarie Beurer vom SSRC Stuttgart zeigtn im Einzellauf, Paarlauf und Bau­erntänzchen hervorragende Leistungen, die um so höher einzuschätzen sind, weil sich die rauhe Flä­che des Marktplatzes für diese Sportart schlecht eignet.

ten Halbzeit drückte die Spiellaune beider Mann­schaften. Bei Tailfingen wurden einige Spieler aut neuen Posten ausprobiert. In der zweiten Halbzeit verlor die Mannschaft ihren Zusammenhalt. Fried­richshafen fing von Anfang ziemlich vielverspre­chend an und es dauerte zehn Minuten, bis Tailfin­gen sich gefunden hatte. Nach dieser Zeit wurde das Spielgeschehen offener. Mit 3:2 ging es in die Halbzeit. Nach Wiederbeginn hatte Friedchshafen mehr vom Spiel und in der 54. Minute gelang ihnen durch ein schönes Kopfballtor von Fischinger der Ausgleich. In den letzten Minuten versuchte Tail­fingen noch den Siegestreffer zu schießen, Bei dem unentschiedenen Ergebnis pfiff Schiedsrichter Hän­del, Frommem, der ein aufmerksamer Leiter war, dieses Spiel ab. Tailfingen A Truchtelfingen A 13:0.

Leichtathletik

Münchener Abendsportfest mit drei Jahresbestleistungen

Drei neue deutsche Jahresbestleistungen über 800 m und 3000 m und im Hammerwerfen gab es beim Münchener Abendsportfest. Günther (1860 München) schuf die erste Bestleistung im 800-m-Lauf, den er sicher in 1.56,6 Minuten vor seinen Klubkameraden Sander und dem mehrfachen deutschen Meister Kaindl, gewann. Hausmann (VfL) warf den Hammer 51,5 m weit und der Eßlinger Eitel verbesserte den Jahresrekord über 3000 m auf 8.36,0 Min. Auch der zweite, Bolzhauser sowie Eberlein (1860 München) blieben unter der bisherigen Bestleistung.

Der Sprinterdreikampf brachte ein überraschen­des Ergebnis Der Mittelstreckler Eugen Vogt (VfL München) gewann im Gesamtklassement mit 11 Pkt, vor Schreiber (1860 München) und dem favorisier­ten Wigner (Zirndorf) beide mit 10 Punkten.

Ehinger Leichtathletikerfolge in Ulm

Beim ersten Durchgang zur Deutschen Vereins­meisterschaft erzielten die Ehinger im Ulmer Sta­dion beachtliche Erfolge.

100 m: 1. Wagner, Ulm 46, 11,5 Sek.; Bußinger, Ehingen, 11,6 Sek.; Klingler, Ehingen, 11,7 Sek. 400 m: Klingler, Ehingen, 54,2 Sek.; Läpple, Ulm 46, 54,4 Sek.; Schlenk, Ehingen, 57,0 Sek. 800 m: Holl, Ehingen, 2.06,2 Min.; Appenzeller, Ehingen, 2.06,3 Min. Weitsprung: Bölzle, Ehingen, 6,52 m; Gesamt­ergebnis: Ulm 46, 7114,48 Punkte, Ehingen 7014,1 Punkte.

SchacJi

Der Bearbeiter unserer Schachecke in derSonn­tags-Zeitung, Schachmeister und Schachschriftstel­ler Emil Josef Diemer, der übrigens auch die Fern­partienSonntags-Zeitung gegen Leser für die Sonntags-Zeitung spielt, konnte zum zweitenmal Lindauer Kreisschachmeister werden. Seine Adresse ist: Emil Josef Diemer, Scheidegg, Allgäu, Haus 29. Er steht unseren Abonnenten für das Spiel der 64 Felder für Anfragen zur Verfügung.

17. MUmalimah* Rühmt» WtwqeH jüh Izßoiq

Frankreichs Spitzenklasse war nicht zu schlagen

Vor 10 000 begeisterten Zuschauern rollte das 17. Kriterium in ausgesucht internationaler Besetzung über 60 Runden = 100 km auf Wangens idealer Rundstrecke, die sich in gepflegtem Zustand befin­det, ab. Ein Radrennen von solcher Farbe, Rasanz und Spannung sah man seit dem internationalen Kri­terium der Vorkriegszeit nicht mehr. Es wurde ein herrlicher Kampf zwischen Frankreichs berühmte­sten Amateuren und der deutschen Spitzenklasse. Schon nach den ersten Runden löste sich aus dem 37 Fahrer starken Feld der Sieger immer mehr und mehr heftig verfolgt von dem besten deutschen Fahrer. Der Deutsche Meister Rühl aus Nürnberg- Herpersdorf wurde durch seine ungeheure Energie­leistung in der Alleinfahrt zum erklärten Liebling der Zuschauermassen. Mit fabelhafter Sicherheit und blendender Eleganz erspurteten sich die bei­den Franzosen Varnajo und Challeal Punkt- und Runden vorspru ng.

Während sich das mit wenigen Ausnahmen bei­sammenliegende Hauptfeld bis kurz vor Schluß in ausgeglichenen Klassenbesetzungen dramatische Kämpfe und Wertungsspurts um die Punkte liefer­ten, holte Rühl in kraft- und nervenzermürbender Alleinfahrt den Rundenvorsprung der beiden füh­renden Franzosen auf. So mußten die beiden zum abermaligen Ueberrunden nochmals kraftvoll in die Pedale treten, was ihnen tatsächlich durch ihr Kön­nen gelang. Eine Leistung großer internationaler Klasse, die die Masse in Begeisterung versetzte und dem Paar den verdienten Sieg sichert. Daß die Sympathien der Zuschauer ganz dem Deutschen Mei­

ster Rühl gehörten, für seinen gegen solche Konkur­renz erkämpften dritten Platz, war selbstverständ­lich. Das Klassefahren wie Popp, Schweinfurt, Rott aus Aachen (als Meister der französischen Zone), Dinta aus Nürnberg-Herpersdorf, Jakobi aus Nürn­berg, Munk aus Mainz usw., sich nur im Feld *u plazieren vermochten, das zeugt von der Härte und Klasse dieses 17. Kriteriums.

Dem Hauptrennen voraus war ein Sprinter-Ren­nen aller am Kriterium startenden Fahrer um die Ermittlung des Schnellsten Über eine Runde der Strecke gestartet worden, das in Tempo und Farce einen Ausblick auf das nachfolgende Hauptrennen gab und folgende Ergebnisse zeitigte: 1. Varnajo, Frankreich; 2. Challeal, Frankreich; 3. Boyer, Frank­reich; 4. Mazollini, Frankreich; 5. Jakobi, Nürn­berg; 6. Bärtle, Augsburg.

Ergebnisse des Kriteriums: 1. Challeal, Frankreich 27 Punkte; 2. Varnajo, Frankreich 22 Punkte; eine Runde zurück; 3. Rühl, Nürnberg-Herpersfeld fl Punkte; 4. Cayzac, Frankreich, 11 Punkte, zwei Run­den zurück; 5. Boyer, Frankreich 27 Punkte; 6. Ma- zolle, Frankreich, 16 Punkte; 7. Munk, Mainz ly Punkte; 9. Kropp, Aachen 10 Punkte; 9, Erharoti Stuttgart, 8 Punkte; 10. Jakobi, Nürnberg 11 Punkte, 11. Zeißner, Schweinfurt 4 Punkte; 12. Dinta, Num- berg-Herpersfeld 3 Punkte. Die Gesamtzeit des_Wä­gers betrug 1.24,05 Sek. Es wurde ein Durchscnnii von 42 km gefahren, der jedem Profirennen bnr machen würde. Das Rennen fand in der festlicne Siegerehrung in der Wangener Turnhalle ihren ve dienten Abschluß.

kästen

Lieber Briefkastenonkel! Ich habe in meiner Wohnung einen neuen Fuß­boden bekommen, im Schlafzimmer ist leider noch der alte und in der Küche ist ein roter Holzzementboden. Soll ich die Fußböden streichen oder mit Oel oder mit Wadis behandeln?

Liebe Lilly! Du kannst alle 3 Fußböden mit Büffel-Beize behandeln das ist ein Bohnerwachs, das in 1 Arbeitsgang färbt, wachst und Glanz gibt. Sie wird genau so angewandt wie ein Bohnerwachs. Für den neuen Fußboden nimmst Du am besten braune Büffel-Beize für das Schlafzimmer die gelbe und bei dem Holzzementboden macht sich die rote sehr gut. Schon nach 1 Stunde kannst Du blank bürsten. Auf keinen Fall ein Bohnerwadis darüber streichen, denn Büffel-Beize enthält sehr viel Hartwachs. Bei neuen oder ausgelaugten Böden u. u. zweimal ein- wachsen. Mit Büffel-Beize glänzt jeder Fußboden, ob alt, ob neu, wie das schönste Parkett und die warmen Farben der Büffel-Beize geben dem Zimmer die Behaglichkeit, die jede Hausfrau sdiätzt. Dr. Deka.

Vermißt

Wer kann Auskunft erteilen über Obergefr. Emst Förstner aus Reut­lingen, Feldpostnr. A 2135. Letzte Nachricht vom 16. Aug. 44 kam aus Nähe Constanza (Rumänien). Karl Förstner, Stuttgart, Olga­straße 118

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