WekcrnnLmccchung

betr. die Gemeinderatswahl

I. Wegen Ablaufs ihrer Amtszeit scheiden mit Schluß des Jahres aus dem Gemeindsrat und sind durch eine neue Wahl auf 6 Jahre zu ersehen, hiebei aber wieder wählbar, die Herren

1. Gustav Niexmger, Buchbinder,

2. Robert Kiefer, Hotelier,

3. Karl Aderle, Kaufmann,

4. Friedrich Knch, Zimmermeifier.

Vor Ablauf ibrer Wahlveriode sind aus dem Gememderat durch Tod ausgeschieden und sind ebenfalls durch ci-e neue Wahl auf die Resizeit von 2 Jahren zu ersetzen:

5. Kurl Bott, Gipsermeifier,

6 Louis Kappelmaun, Kaufmann.

II. Es sind daher 4 Mitglieder aus 6 Jahre und 2 Mitglieder auf 2 Jahre neu zu wählen. Die Wahl findet nach den Vorschriften der Gemeinde» rdnung und der dazu erlassenen VoUzugsveriügung statt. Als gewählt sind diejenigen zu betracht », welche verhältnismäßig die meisten der giltig abgegebenen Stimmen er­halten haben.

Ill Wahlberechtigt nnd wählbar sind nach den Be­stimmungen des Gesetzes betr. die Gemeindeangeböriqkcit vom 16. Juni 1885 (Reg.-Bl S. 257 Art. 12 kk. vergl. mit Art. 34 Abs. 2 des Gesetzes vom 8. August 1903, Reg.-Bl. S 397) mit den hienach be- zeichneten Ausnahmen:

а. alle männlichen Bürger der Gemeinde, welche am Wahltag das sünsundzwanzigste Lebensjahr zurückgelegt hoben, im Ge­meindebezirk wohnen und daselbst Steuern aus einem der Besteuerung dieser Gemeinden unterworfenen Vermögen oder Einkommen oder wenigstens Wohnsteuer entrichten, oder wenn sie gefordert würden, zu entrichten batten;

d. die außerhalb des Gemeindebezirks wohnenden Bürger, welche in der Gemeinde mit Staatssteuer aus Grundeigen­tum. Gebäuden oder Gewerben im Mindestbetrag von 25 Mk. veranlagt sind.

IV. Dauernd ausgeschlossen von der Wählbarkeit (nicht auch vom Wahlrecht) sind nach Par 31 des Stc -G -B. alle zu einer Zuchthausstrafe verurleilten Personen.

Zeitweise vom Wahlrecht und von der Wählbarkeit ausgeschlossen sind diejenigen Bürger:

1. welche unter Vormundschaft stehen;

2. welchen die bürgerlichen Ehrenrechte oder die Fähigkeit zur Be­kleidung öffentlicher Aemter aberkannt worden sind (Par. 32 bis 36 d. St.-G.-B.), während der Dauer des Verlustes dieser Rechte, oder welchen die bürgerlichen Ehren- und die Dienst­rechte durch ein nach der früheren württembergischen Gesetz­gebung ergangenes Urteil entzogen worden sind, solange diese nicht wieder hergefiellt sind (Art. 13 des Gesetzes vom 26. Dezember 1871, Reg.-Bl. S. 384);

3. gegen welche wegen eines Verbrechens oder Vergehens das Hauptverfahren eröffnet ist, wenn nach Entscheidung der Straf­kammer des Landgerichts als wahrscheinlich anzunehmen ist, daß die Verurteilung die Entziehung der Wahl- und Wähl­barkeitsrechte zur Folge haben werde (Art. 4 des Aussührungs- gesetzes zur R.-St -Pr.-O. vom 4. März 1879, Reg.-Bl. S. 50);

4. über deren Vermögen der Konkurs eröffnet ist, während der Dauer des Verfahrens;

5. welche, den Fall eines vorübergehenden Unglücks ausgenommen, eine Armenunterstützung aus öffentlichen Mitteln beziehen oder im laufenden oder letztvorangegangenen Rechnungsjahr bezogen und diese zur Zeit der Wahl nicht wieder erstattet haben;

б. welche, obwohl sie mindestens vier Wochen vorher speziell ge­mahnt wurden, mit Bezahlung der vorstehend tn Abs. lll be­zeichnten Steuern aus einem der letztvorangegangenen drei Rechnungsjahren mehr als 9 Monate nach Ablauf des Rech­nungsjahrs, in welchem dieselben fällig geworden sind, noch ganz oder teilweise im Rückstände sind, und auch keine Stun­dung dafür erhalten haben, bis zur Bereinigung des Rückstands;

7. welche wegen verweigerter Annahme oder verweigerter Ver­setzung eines Gemeindeamts vom Gemeinderat der gemeinde- bürgerlichen Wahl- und Wählbarkeitsrechte für verlustig erklärt worden sind (Art. 18) auf die Dauer dieses Verlustes. Zeitweise von der Wählbarkeit ausgeschlossen ist ferner:

8. wer als Mitglied des Gemeindcrats oder als Gemcindebeamter auf Grund von Art. 199 Abs. 1 Zfff. 2 10. kt. und Art. 209 Abs. 2 der Gde.-Ord. durch Urteil des Dienstes entlassen wor­den ist, auf die Dauer von 5 Jahren, von dieser Ver­urteilung an gerechnet. (Art. 11 Abs. 2 der Gde.-Ord.)

V. Die Wählerliste ist vom 28. November ds. Js. an eine Woche lang, also bis zum Schluß des 4. Dezember ds. Js. je vormittags von 8 Uhr bis nachmittags 7 Uhr auf dem Rathaus zur allgemeinen Einsicht aufgelegt.

Innerhalb dieser Woche ist jeder Wahlberechtigte befugt, gegen die aufgelegte Liste wegen Uebergehung von Personen, welche in die-! leibe aufzunehmen gewesen wären, oder wegen Ausnahme unberechtigter Personen mündlich oder schriftlich Emwrach- zu erheben.

VI. Die Wahl selbst wird am

Dienstag, den 81. Dezember l. I.

aus dem Rathaus unter Leitung eines Wahlvorstandes vor- geuommen.

Die Wahlhandlung beginnt Nachmittags 2 Uhr uud wird nachmittags 8 Uhr geschlossen. Nach dem für den Schluß der Wahlhandlung bestimmten Zeitpunkt dürfen nur noch diejenigen Wähler zur Stimmabgabe zugelassen werden, weiche im Wahlraum bereits anwesend sind.

Die Wahl wird in einer ununterbrochenen Handlung durch unmittelbare geheime Stimmabgabe der Wahlberechtigten vollzogen. Nur derjenige ist zur Wahl rugelassen, welcher in die Wählerliste aus­genommen ist. Die Stimmzettel müssen von weißem Papier und dürfen mit keinem äußeren Kennzeichen versehen sei». Auf jedem Stimmzettel dürfen so viele Namen verzeichnet sein, als Mitglieder des Gemeinderats zu wählen sind. Enthält ein Stimmzettel mehr Namen, so werden die an letzter Stelle eingetragenen Namen bei der Zählung nicht berücksichtigt. Wenn oder soweit die Ordnung nicht zu erkennen ist, ist der Stimmzettel ungiltig. Wädrend der Wahl­handlung und der Ermittlung des Wahlergebnisses steht der Zutritt zum Wahlraum jedem Wahlberechtigten offen.

Wildbad, den 18. November 1909

Stadtschultheiß: Bätzner.

Unter rock 6

aus Tuch, Halbtuch, Flanell, Moire rc, mit reicher Treffen- und Sontage- Garnitur, alle Farben, von Mk.1,05 ab

E Wembrenner,

König-Karl-Str. 178

Kaufe fortwährend

^ Rheinwein-, Bordeaux-u. ^ Lhampagner-

^ lasche« 'dE

und zahle gute Preise.

?r. RS351SI'. Wcinhandlung.

Ern Posten

in Seide, Spitzen, Tüll, Wolle rc., nnr beste Verarbeitung und tadel­loser Schnitt, werden billig abge­geben. Farbige Harrsdluseu, Hemtenform, Mk. 1,05.

König-Karl-Str. 178.

Villa Löwenberg-

Die

WeinHcrndLnng

von

empfiehlt ihr großes Lager in rein- gehaltenen

weiß-chRotwtiiie»

Ein neuer, moderner

ist Entbehrlichkeit wegen zu ver­kaufen. Zu erfragen in oer Exp.

MW

von 55 Mk. an mir Garantie.

Sowie bessere Marken wie:

Kaiser, Pfasf, Opel, Gritzner, Phönix, Nau­mann usw.

üeirrrirll üol t.

D LE" 80 dis 250 Franken

köuuenPersonen jed. Standes mtl. ohne Berufstörung den Nebener­werb, leichte Häusl., schnstl. u. gcwerbl. Arbeiten verdienen. Wer nach einem solch.Einkommen strebt, schreibe sof. an das!'i rv-r-bk- lnslitnt PnnnOiil'6" <!gro!g?- (It-növk! (Schweiz). Hunderte d. best Dankschreiben.

ÜMÄWllck ÄIliKiei,

Pforzheim, Jivringerstraßs 6

Gewissenhafte, gründliche Ausbildung in allen

kansm. Fächern.

Größter Erfolg garantiert! Damen u. Herren werden jeder­zeit ausgenommen.

Einer großer Posten

mit und ohne Mieder, glatt und gemustert, alle Weiten und Längen werden von Mk. 1.90 an abgegeben

König-Karl-Str. 178.

Frische, selbstgemachte

empfiehlt

LLcker Lsebtls.

:: für Knaben u. Herren :: in verschiedenen Fassons;

von Mk. 3.20 bis Mk. 17.00 neu ein getroffen!

Ü3 W2 »

Ebenso empfehle mein großes Lager

Wettermäntel (Pelerinen), sDs «' »ssssss Zports-Anzüge

für jedes Alter staunend billig.

Az:: Hauptstraße::

3U8 8elll1663tsM-Vl/oIl'6

IntersLSanlo KescksktixuNg,

Db'aueli kür Ungeübte! "ZU

jedem 8cbneestern- und Oolfsleru-Puket liegt eine genaue 8rrjckanleitun§ liebst ^erclinungen bei, um ganre Kostüme» jacket8, Kock. 8vvcalers, ^ Hlutk und Htütren etc. selbst 2 U stricken. ^

billig, moclsm unci slsgant.

Sterinooll-Strumpf- u. Socksngarue !n sNsn p,sis!sgsn.

Vo nickt erkLItlicli ive>8t <Ue ?,ibsi!i Oro88i8icn un<t ttancltunAe» n-icii. I

MliMrcdelitrllksEsi LLsMZmrsiiMke!.

M

^4

Miück stüliMüli MM Li

sind in einer Anzahl von über 2 Millionen über die ganze Erde verbreitet, ein Resultat, das keine deutsche Fabrik aufzuweisen hat.

Der Weltruf, den die Naumann'schen Maschinen genießen, dielet jedem Käufer sichere Garantie für ihre hervorragende Güte und Gediegenheit.

Zur Kunststickerei sind Naumanns Nähmaschinen besonders geeignet.

Alleinverkauf derNaumann-Maschine" mit Kugellager-Gestell, und patentierter Fußbank nur bei

6. Stuttgart

Nähmaschinenlager aller Systeme. Gegründet 1878. Vertreter für Wildbad:

H. Riexinger, Messerschmied.

:: Zubehör und Ersatzteile. Reparatur-Werkstätte ::

itlL'Ä/b.

siik dsrv kLsseo. so dieickl Ls ^VLsedo tw Lssssl bei l-sdrsocd von

kersil.

oldr dleoüsmi veisso Wktscde. otm« Neides mul SUi-etes. Odas -ecke Müde us<i LrdeiN ädsolul llllecdLUlicd. scdost Use Ooved« uocl dsvirlc» .llocms Lrspsrme so 2eil. Lcdeit uorl velcl.

vedsrsll erdSItllcd.

ttvrrKel L» Oo . DQssslelovL

neben stör Ue pSbulin

^kuIi-I^aKer Ld-L'

von

UKW»

l! ^

^ "W

S

in jeder Preislage, nur gute Fabrikate, für Herren, Damen u. Kinder slb« vr< uux-Rox-Oklt. Rslblestei-, von den einfachsten bis zu den feinsten Qualitäten, Kttostzrenv-V^elt, Rahmenware, Touristen- und Arbeiter stiefek, Kurnrnigcrloschen, Hurw und Knusschuhe, KinkegfoHlen, verschiedene Sorten Kreme.

Anfertigung nach Maß, Reparaturen gut und billig.

:rS

dc

s

b.

u. odemi86iw

184«.

M 7?

dtzi Prnu I3i8Lbv1!l Dekinxer, llauptstE86 79. L

Evgl. llirchenchor

Wildbad.

«so Heute Abend: 'LL

!81uK8luoäs

Damen '/s8 Uhr, Herren 8 Uhr.