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Mrung in das deutsche Geistesleben eingeführt und damit »er Heilkunde und der Natursorschung einen ganz neuen Geist mgeflößt. Ihm verdankten die ärztliche Wissenschaft und Kunst neles. was heute selbstverständlich erscheine.

Auch die Gestalt des Kämpfers und des trutzigen deutschen gekenners würdigte der Gesundheitssührer, dessen Gedenkrede in inem Bekenntnis zu diesem großen Menschen ausklang. In der Wußansprache versicherte Gauleiter und Reichsstatthalter Dr. Zainer, wie sehr sich Stadt und Gau Salzburg der Verpflichtung iewußt seien, die ihnen dag Vermächtnis des Paracelsus auf- Mt. der in Salzburg nach langer Irrfahrt seine müden Wen schloß.

Desperado-Pottlik

Die Ausweglosigkeit der angelsächsischen Kriegsführung

Man spricht von einer Desperado-Politik, wenn man eine Poli­tik bezeichnen will, die selbst vor dem Verbrechen nicht zurück­scheut. Daran wird man unwillkürlich erinnert, wenn angesichts der neuen historischen Erfolge der deutschen Wehrmacht die ,Prawda" schreibt, der Krieg habe denCharakter eines Ver- pveiflungstampfes" angenommen. In England müssen solche Selbstbekenntnisse Moskaus geradezu vernichtend wirken. Noch vor knapp einer Woche forderten englische Zeitungen die Vernichtung der gesamten deutschen Industrie als Garantie sür eine deutsche Abrüstung. So sicher glaubte man an die Siegesillusion der amtlichen Propaganda. Selbst ein inter­nationaler Ausschuß, der sich mit der Frage der wirtschaftlichen Zusammenarbeit nach dem Siege befassen sollte, war bereits ge­bildet worden. Für uns ist ein derartiges Verhalten völlig un­verständlich. Der Deutsche denkt im allgemeinen dafür zu soldatisch. Er kennt den Krieg aus der Erfahrung von Genera­tionen viel zu genau, als daß er nicht zuerst alle Kraft und alle kedanken an die Erringung des Sieges setzte. In England ist das etwas anders. England hat seit Jahrhunderten zwar viele Kriege geführt, aber es hat zum mindesten in den letzten Jahren kaum in einem Kriege selbst gekämpft, wobei der vorige Welt­krieg eine Ausnahme bildete, die aber eben deswegen einen so preßen Eindruck auf England gemacht hatte, daß es sich mit allen Mitteln gegen die Wiederkehr einer solchen Eventualität zu sichern suchte, dadurch nämlich, daß es den Krieg in einer Situa­tion entfesselte, in der es hoffen durfte, die Last des Kampfes nicht selbst tragen zu müssen. Das ist einer der tieferen Gründe sür die frivole Entfesselung des Krieges durch England. Wie sagte doch Churchill bereits im Jahre 1936?Deutschland wird zu siark, wir müssen es vernichten." Das konnte nur heißen:Wir müssen es rechtzeitig vernichten, ehe es zu stark wird." Und gerade das hielt England im Jahr 1939 noch für möglich.

Es ist anders gekommen, als die Briten dachten. Zwar haben sie den Krieg bekommen, den sie haben wollten, nämlich den Wirtschaftskrieg, aber er ist alles andere alsbequem" geworden. Polen fiel in drei Wochen, der Schlag gegen Nor­wegen mißglückte, dann fiel Frankreich, Englands stärkste Stütze aus dem Festland, unerwartet rasch aus dem Spiel und mit ihm die kleineren Trabanten Holland und Belgien. Der bereits recht mühselige und viele, viele Schiffe kostende Versuch, auf dem Bal­kan ein neues Kriegstheater zu entfesseln, mißglückte ebenso wie Unbeabsichtigte Vorstoß Wawells bis zur Grenze des französi­scher Tunis. Ohne Landsknecht auf dem Festland mußte England seinenbequemen Wirtschaftskrieg" führen, und siehe da, er nahm die Gestalt der Blockade Englands an und machte die Schlacht auf dem Atlantik zur bittersten britischen Sorge. Eine ausweglose Lage.

Nur die Hoffnung auf die geheimen Verbindungen zum Bolschewismus in Moskau konnte der verzwei­felten englischen Situation noch eine Chance geben. Und als am 22. Juni d. I. der Führer die deutschen Heere gegen die bolsche­wistische Bedrohung Europas in die Sowjetunion einmarschieren ließ, da jubelte man in England laut auf. Nun war das Ziel doch noch erreicht. Nun stand England doch noch auf dem Fest­lande ein Landsknecht zur Verfügung, so stark, so mächtig und wohlgerllstet, wie ihn England noch nie in einem früheren Kriege besessen hatte. Daher die Begeisterung für den Bolsche­wismus in London, daher die von Genugtuung überflietzende Ausmalung der ungeheuren Kraft der sowjetischen Kriegs­maschine. Auch im Weißen Hause zu Washington rieb man sich die Hände über dieseInvasion Hitlers gegen den Bol­schewismus", die ja keinem anderen Bild vergleichbar schien als dem einer Maus, die sich ahnungslos in die Höhle des Löwen wagt. So ungefähr sah man bei den Angelsachsen diesseits und jenseits des Ozeans samt ihrer lieben jüdischen Vetternschaft die Situation Deutschlands im Juni d. I. an.

Die Entwicklung des Krieges im Osten goß zwar sehr bald reichlich Wasser in diesen süßen Freudenwein, aber man tröstete sich immer noch damit, daß wenigstens auf lange Zeit die deut­schen Kräfte gebunden seien, und daß England und Amerika nun südlich dis Pause bekämen, die sie für notwendig hielten, um ihre Rüstung bis zum Stande der Nüstungsüberlegenhert über Deutschland entwickeln zu können. Krampfhaft hielt man dies« Hoffnung aufrecht, denn es war die letzte Hoffnung.

, Mit der großen Sondermeldung über die Vernichtungsschlacht östlich von Kiew und der Einnahme dieses südlichen Eckpfeilers oer bolschewistischen Front ist nun der Keulenschlag für Englands wtzte Hoffnung niedergesaust. Kein Mensch mehr in der Welt zweifelt noch daran, daß damit für den Bolschewismus der Ae- lMg vom Ende gekommen ist. 380 000 Gefangene und über 2006 beschütze verloren die Sowjets in der größten Vernichtungs­schlacht der Geschichte östlich von Kiew. Dabei sind die Zahlen "och nicht abschließend.

3n diesen drei Monaten ist weder England »och Amerika in der Lage gewesen, irgend etwas Entscheidendes für die Ent­wicklung des Krieges im Osten zu tun. Die schmähliche Vergewal- ngung des Irak und des Iran war ebenso umsonst wie der «chießbesehl des Herrn Roosevelt. Die angelsächsische Desperado» Politik wird damit der Welt immer mehr offenbar. Die von den wüschen Desperados vergewaltigten Völker, wie Aegypten, ^yfien, das Volk des Irak und des Iran sind bereits ihre flpser geworden. In Südamerika tobt sich die Roosevelt-Politik ^ ähnlicher Weise aus. Schwerste wirtschaftliche Opfer werden ""ch den Völkern auferlegt, die gemeinsame Sache mit den Räu- ern machen. Niederländiscb-Jndien steht mit Schrecken > we Wirtschaft verelenden, da gesteigerte Zinn- und Eummi- ren A^"" Verlust der Ausfuhr an Zucker, Kopra und ande- '"ärarprodukten auch nicht im entferntesten ausgleichen kön- «ll geht es den Philippinen. Dazu kommt bei

en Ländern ein von Tag zu Tag empfindlicher werdendes Dem-», "" gewerblichen Fertigwaren, die nach dem Ausfall « ^'""ds und im Pazifik neuerdings Japans weder Amerika liefern können. Die Entlarvung der angel- M!chen Politik als einer brutalen Gewalt-Politik wird in der

nächsten Zeit immer raschere Fortschritte machen, denn mit jedem weiteren Zusammenbruch des bolschewistischen Widerstandes muß auch die Verzweiflung bei den Briten wachsen. England hat keine Hoffnung mehr. Deutschlands Kriegführung aber besitzt viel mehr als Grundlage, nämlich den Glauben an die Zukunft des deut­schen Volkes und an seine Berufung zur Lösung der Aufgabe, der Welt eine neue Ordnung zu geben.

Kleine Nachrichten ans aller Wett

Sowjetisches Minenräumboot von den Finnen versenkt.

Von finnischer amtlicher Stelle wird bekanntgegeben: Oest- lich der Insel Suursaari im Finnischen Meerbusen versenkte ein finnisches Motortorpedoboot in der Nacht zum 22. Sep­tember ein sowjetisches Minenräumboot von 500 Tonnen. Ein Mitglied der Besatzung wurde gerettet und gefangen genommen, während die übrige Besatzung von 35 Mann mit dem Schiff unterging.

U-Boot-MutterschisfPatricia" in die schwedische Flott« eingereiht. Nach einer Meldung vonSvenska Dagbladet" wird das U-Boot-MutterschiffPatricia" jetzt in die schwe­dische Flotte eingereiht. DiePatricia", die früher zwischen Göteborg und London als Passagierdampfer des schwedischen Lloyd fuhr, wurde auf der Lincoln-Werft zum ll-Voot- Mntterschiff umgebaut.

Schwedisches Militärflugzeug verunglückt. Bei einem Flugzeugunglück der schwedischen Luftwaffe kamen nach einer tt-Meldung zwei Angehörige der schwedischen 'Luftwaffe ums Leben und einer wurde verletzt.

Tödlich abgestürzt. Bei einer gemeinsamen Bergfahrt auf den Ilntersberg bei Reichenhall sind der 20 Jahre alte Schlosser Anton Demmelmayer aus Freilassing und die 21 Jahre alte Verkäuferin Franziska Seestaller aus Gmünd am Tegernsee abgestürzt und waren sofort tot.

Erohdeutschland und die See. Im festlich geschmückten Vor­saal des Bibliothekbaues des Deutschen Museums in Mün­chen eröffnete Großadmiral Raeder die von der Haupt­stadt der Bewegung und vom Reichsbund deutscher Seegel­tung veranstaltete große AusstellungGroßdeutschland und die See".

Nit Kriegsmaterial für England versenkt. Die Versenkung »es in britischen Diensten fahrenden MotorschiffesSe- ;undo" (4414 VRT.) ist Neuyorker Schiffahrtskreisen be- ianntgegeben worden. Das HandelsschiffSegundo" war ruf dem Wege von den USA. nach England und hatte wich- ckges Kriegsmaterial an Bord. Ueber das Schicksal der Nannschaft ist nichts bekannt.

Hervorragender schwäbischer Oyfersivn

Das KWHW. 1948 41 erbrachte in unserem Eau beinahe 38 Millionen Mark

nsg. Der erste Opfersonntag des neuen Winterhilfswerkes i941/42 liegt hinter uns, in wenigen Tagen werden die Turner md Sportler des Nationalsozialistischen Reichsbundcs für Leibes- ibungen bei der ersten Reichsstraßensammlung das Straßenbild ieherrschen.Wie hat sich nun dieses dritte Kriegswinterhilfs- verk angelassen?" Das war die Frage, die wir an den Gau- Beauftragten für das WHW., Eauamksleiter der NSV. Thuc - ner, richteten, als wir ihm kürzlich in seinen Diensträumen gegenllbersaßen. Das Ergebnis des ersten Opfersonn­tags, so erklärte uns der Eauamtsleiter, sei als guter und ver­heißungsvoller Auftakt zu bezeichnen. Es seien dabei in unserem Gau 1114 311.64 RM. gespendet worden, während die Vergleichs­zahlen aus den Jahren 1940, 1939 und 1938 nur rund 0,9 bszw. 0,4 und 0,3 Millionen seien. Ist schon auf Grund dieser Steige­rung der jeweiligen Ergebnisse des ersten Opfersonntages rnzu- nehmen, daß sich die Heimat der Opfer unserer Soldaten in stei­gendem Maße würdig erweist, so geht dies ganz klar aus dem Ergebnis des vorjährigen zweiten Kriegswinterhilfswerkss 1940/41 hervor, das erst jetzt der Oeffentlichkeit bekanntgegeben wird. Dieses erbrachte im Gau Württemberg-Hohenzollern 28 355 288.31 RM. an Geldspenden und 902 733.40 RM. an Sach­werten, also eine Eesamtaufkommen von 29 257 991.71 RM. Gegenüber dem vorausgegangenen Kriegswinterhilfswerk 1939/40 bedeutet dies eine Erhöhung um 8 636 056.47 RM. oder 41,88 v. H. Hält man sich vor Augen, daß das Aufkommen der bisheri­gen acht Winterhilfswerke in unserem Gau 124124 928.09 RM. betrug, was einem Durchschnittsergebnis von rund 15 Millionen RM. entspricht, dann ist im zweiten Kriegswinterhilfswerk fast eine Verdoppelung des Durchschnittsergebnisses festzustellen."

Man hört da und dort die Auffassung, die Gelder des Kriegs­winterhilfswerkes würden für Rüstungszwecke ausgegeben. Me steht es damit?"

Davon ist keine Rede. Mit den Geldern des Winterhilfs­werkes werden ausschließlich volkspflegerische Maßnahmen durch­geführt. Dabei ist es interessant, daß für WHW.-Vetreute immer weniger ausgeworfen werden muß, jo daß der gröte Teil der Spenden für die Einrichtungen der NSV., die im Dienste oer Zukunft unseres Volkes stehen, verwendet werden kann. Bei­spielsweise wurden vom Ergebnis des letzten Kriegswinterhilfs­werkes nur 5 Millionen RM. an WHW.-Betreute ausgegeben, während für das HilfswcrkMutter und Kind", für Kriegs­kindertagesstätten und weitere NSV-Einrichtungen 10,5 Millio­nen verwendet werden konnten. Natürlich muß auch immer ein gewisser Satz der aufgebrachten Gelder an das Reich überwiesen werden, doch ist es für uns erfreulich, festzustellen, daß die an Württemberg zurückfließenden Reichsmittel im Steigen begriffen sind: Diese Reichsmittel sind natürlich notwendig, um erweiterte Aufgaben der NSV., so zum Beispiel die Betreuung befreit« Volksdeutscher aus der Sowjetunion, durchzuführen. Das schwä­bische Volk wird auch am kommenden Sonntag seinen Opferfinn wieder unter Beweis stellen, zumal die Vorführungen des NSRL. alt und jung auf die Straße herauslocken werden."

Aus Stadt und Laad

Alleustelg, den 28. September 19«

VMkSluuItaluiis»»»» i 25. September von 19.15 Li» 7.16

Auch fristlose Entlassung bedarf der Genehmigung

Nach dem geltenden Recht muß auch für die fristlose Entlassung die Zustimmung des Arbeitsamtes eingeholt werden. Das Reichs­gericht (RAG. 25/41) hat in einer Entscheidung ausgeführt, daß die für die Rechtswirksamkeit der fristlosen Entlassung notwendig« Zustimmung vom Betriebsführer unverzüglich einzuholen ist. Bei schuldhafter Unterlassung ergibt sich ein Schadenersatzanspruch des Gefolgsmannes, und zwar aus dem Rechtsgedanken, daß der Betriebsführer kraft seiner Fürsorgepslicht gehalten ist, Nach­teile zu vermeiden, die aus einer verzögerten Behandlung für den Gefolgsmann entstehen können. Die Pflicht zur Einholung der Zustimmung sei nicht davon abhängig, ob der Kündigungs­grund die Kündigung rechtfertigt. Eine Verzögerung könne des­halb auch nicht damit entschuldigt werden, daß erst der Ausgang des Rechtsstreits über die Rechtswirksamkeit der Kündigung ab­gewartet werden sollte.

Nunmehr auch betriebliche Bitamiuaktionen

V. A. Die Erfahrungen, die der Bergbau mit der Verabrei­chung von Vitamin C an seine Gefolgschaftsmitglieder gemacht hat, führten dazu, daß in allen Bergbaubetrieben des Reiches lm Jahre 1940/41 eine große Vitamin-C-Aktion durchgeführi wurde. Die Kosten wurden vom Bergbau und Reichsknappschast aufgebracht; sie betrugen 800 000 RM. Der Erfolg ist durch ein­gehende Untersuchungen bewiesest, der Krankenstand lag weil unter den sonst üblichen Zahlen. 2m Frühjahr 1941 dehnte di« Deutsche Arbeitsfront diese Aktion auf die von ihr betreuten Gemeinschaftslager und auf die Betriebe der Eisen- und Metall­industrie aus.

Die guten Erfolge haben verschiedene große Industrieunter­nehmen bewogen, numehr selbst im Einvernehmen mit der DAF. und nach Vorschlägen der Vetriebsärzte Vitamin im eigenen Ve­rrieb zu verabreichen. Die Kosten werden von den Unternehmer« getragen, und auch hier werden die Ergebnisse sich günstig aus den Gesundheitszustand der Belegschaften auswirken.

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Wehrüberwachung im Kriege. 2m Reichsgesetzblatt ist ein« Abänderung der Verordnung über die Wehrüberwachung ver­öffentlicht worden. Darin werden zunächst die kriegsmäßige» Verkürzungen der Meldefristen bekanntgegeben. Die Meldungen bei jedem Wechsel der Wohnung oder des dauernden Aufenthalts­ortes sind binnen 48 Stunden zu erstatten. Ferner ist der zu­ständigen Wehrersatzdienststelle zu melden: Der Antritt und d« Rückkehr von der Reise, einer Wanderschaft oder einer Arbeits­aufnahme außerhalb des dauernden Aufenthaltsortes, wenn dies« länger als 14 Tage dauert. Im übrigen bleiben die Meldepflich­ten im bisherigen Umfang für alle Wehrpflichtigen bestehen. Jh« genaue Beachtung ist im Kriege mehr denn je Ehrensache jedes Wehrpflichtigen.

Kriegsmarine stellt Freiwillige ein. Junge Männer, die ih« Vorbildung als Lehrling in einem Handwerk oder Anlernung in der Industrie beendet haben, können mit einer Einstellung i» die Kriegsmarine bereits zum 1. November 1941 oder zum 1. Januar 1942 rechnen. Lehrlinge und Anlernlinge werde» erst nach Beendigung ihrer Berufsvorbildung einberufen. Alles Nähere ist aus dem Merkheft für FreiwilligeWie komme ich zur Kriegsmarine" zu ersehen, das in jeder Wehrersatzdienst­stelle zu haben ist.

nsg. Stuttgart. (Euter Ausstellungsbesuch.) Daß di« bedeutsame AusstellungDer soziale Wohnungsbau", die vo» Gauleiter Reichsstatthaller Murr erösfnet wurde, und die vom NS.-Bund Deutscher Technik, Fachgruppe Bauwesen, und dem Eauheimstättenamt der DAF. gestaltet wurde, bei allen Volks­genossen reges Interesse erweckt, beweisen die Besucherzahlen aus dem Killesberg. Ueber das Wochenende konnte die Zahl von 40 000 Besuchern überschritten werden. Neben dieser Ausstellung fesseln die 150 besten Arbeiten aus dem Reichswettbewerb für LuftschutzbautenAlarm" und die SchauKriegsmäßiges Baueu" vor allem die Aufmerksamkeit der Besucher.

Aus der Straßenbahn ge st ürzt. Am Dienstag abend fiel kurz vor der Straßenbahnhaltestelle Danziger Freiheit eise 59 Jahre alte Frau, als sie sich unvorsichtig aus einem Straßen­bahnwagen der Linie 5 herausbeugte, aus dem Wagen und wurde eine kurze Strecke geschleift. Sie hat eine Verstauchung des rechten Fußes und Schürfungen am rechten Knie erlitten.

Freudental, Kr. Ludwigsburg. (Von Freudental nach Freudenta l.) Kürzlich erhielt eine Freudentaler Frau eine» Brief aus Freudental in der Ukraine. Dieser Zufall erinnert darn, daß die Ortsbezeichnung Freudental inner- und auch außer­halb des Deutschen Reiches in deutschen Siedlungsgebieten viel­fach zu finden ist

Vaihingen a, E. (Kind ertrunken.) In einem unbewach­ten Augenblick fiel am Montag nachmittag das zweieinhalbjäh­rige Söhnchen der Familie Hag in die Enz und ertrank. Am Rechen des Elektrizitätswerkes Häcker wurde das Kind aus dem Wasser gezogen. Angestellte Wiederbelebungsversuche blieben lei­der erfolglos.

Metzingen. (Tödlicher Sturz.) Eine 54 Jahre alte Frau stürzte beim Reinigen ihrer Veranda eine Treppe hinunter uub erlag alsbald einem doppelten Schädelbruch.

Balingen. (Todesfall.) An den Folgen einer Operation starb der seit langen Jahren leidend gewesene Stadtbaumeister von Balingen, Hermann Berg, im Alter von 63 Jahren. Der Name des Verstorbenen, unter dessen Hand zahlreiche mustergül» tige Bauwerke entstanden sind, wird mit der baulichen Entwick­lung der Kreisstadt Balingen für alle Zeiten verbunden blheiben.

Rottweil. (Den Arbeitskameraden bestohlen.) Ei» belgischer Zivilarbeiter stahl seinem Landsmann, dem 37jähri- gen Leopold Mertens, seine Briefmappe, in der sich außer Pa­pieren noch ein Barbetrag von 157 RM. befand. Nach seiner Festnahme gestand der Angeklagte vor der Polizei den Diebstahl ein, widerrief aber das Geständnis kurze Zeit darauf. Auf Grund der Zeugenaussagen kam das Gericht jedoch zu dem Ergebnis, daß der Angeklagte, der wegen Diebstahls scho« einschlägig vor­bestraft ist, der Tat als überführt angesehen werden könne. Vas Gericht verurteilte Mertens zu einer Gefängnisstrafe vo» >rei Monaten.

Brttzingen b. Müllheim (Tragischer Unfall.) Ein ^jäh­riger Junge veranstaltete in einem Garten Schießübungen mit einem Kleinkalibergewehr auf eine Blechbüchse. Der 15jährige Werner Engler wurde durch das Krachen der Schüsse angelockt; als er über einer Bodenwelle auftauchte hatte sich gerade ein Schutz gelöst und traf den Jungen ins Herz. Der Tod trat auf der Stelle ein.