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find in ihren Hände«. Nahezu eine halbe Milliarde ist schließ­lich in Grundstücken und deren Einrichtungen angelegt. Es han­delt sich hier nicht nur um die Verwaltungsgebäude der Ver- stcherungsträger, sondern vor allem auch um die vielen Kranken­häuser, Heilstätten und Genesungsheime, die der Wiedergewin­nung und Erhaltung der Arbeitskraft des deutschen Arbeiters »md Angestellten dienen.

Der Ertrag all dieser Anlagen fliegt denen zu. die diese Werte geschaffen haben, erneuern und ausbauen, auf daß sie und ihre Nachkommen dir Segnungen der aust der ganzen Welt vorbild- Nchen Sozialversicherung Grotzdeutschlands genießen können.

Di« Leistungen

Die Unfallversicherung, in welcher runo 32 Millionen statistisch erfaßte Unfallverficherte. darunter schätzungsweise etwa 4 Mil­lionen doppelt Versicherte in rund 6,8 Millionen versicherten Betrieben betreut werden, hat im Jahre 1937 an fast 700 009 Rentenempfänger mehr als 300 Millionen RM. Entschädigungen gewährt.

In der Invalidenversicherung sind 1937 ftir IS Millionen Ver­sicherte 1160 Millionen RM. an Beiträgen gezahlt «erde«: 1938 werden es mehr als 1280 Millionen RM. sein. Die Gesamtein­nahmen der Invalidenversicherung einschließlich der Zinse« und Nutzungen sowie der Zahlungen des Reichs (in Form des Erundbetrags. Reichsbeitrags oder als Fürsorge für Versichert aus den abgetrennten Gebieten) betrugen 1937 1716 Millionen Reichsmark.

Der zweite große Zweig der Rentenversicherung, die Au- k-estellteaversicherung. hatte bei 4.4 Millionen Versicherten im Jahre 1937 487 Millionen RM. und im Jahre H»38 etwa 809 Millionen NM. Veitragseinnahmen.

In der Krankenversicherung gingen an Beitragen 1937 rund 1,60 Milliarden RM. ein. und zusammen mit den Erträgen der Kapitalanlagen und den sonstigen Einnahmen betrugen die Gesamteinnahmen 1,66 Milliarden RM. Für das Jahr 1938 werden die Beiträge auf 1,73 Milliarden RM. und die Gesamt- einnahmen auf 1,78 Milliarden RM. geschätzt.

Franknilh und das nationale Spanien

Frankreich zur bedingungslosen Aaerkraauog bereit?

Paris, 22. Febr. Wie aus politischen Kreisen verlautet, erwar­tet man, daß Senator Bsrard in Begleitung der beiden Sach­verständigen des Quai d'Orsay am Mittwoch nach Burgos zu- riickkehrt. Wahrscheinlich werde er jedoch erst am Donnerstag mit Außenminister General Jordana Zusammentreffen. Man »eist darauf hin, daß bis zum Augenblick die Verhandlungen zum größten Teil zwischen Sachverständigen stattgesunden hät­ten. Sie hätten sich in erster Linie auf die Wiederheimbeförde­rung der Flüchtlinge und der nationalspanischen Gefangenen, das Problem der französischen wirtschaftlichen Interessen in Spanien, die spanischen Guthaben und das'Eald der Bank von Spanien in Frankreich erstreckt. Die Besprechungen hätten zu zu­friedenstellenden Ergebnissen geführt. Die Frage derde fure-AnerkennungderBurgos-Regierung durch Frankreich sei zwischen General Jordana und Senator Bsrard «»mittelbar behandelt worden. Frankreich habe keine Bedingun­gen gestellt. Die Unterredung hätte daher nicht den Charakter einer Verhandlung gehabt, sondern lediglich den eines Mei­nungsaustausches. Die Frage werde erneut erörtert werden. Diese Aussprache dürfte in dieser Hinsicht endgültigen Charak­ter tragen. Bsrard werde Burgos wahrscheinlich am Donners­tagabend oder Freitagmorgen verlaßen und werde am Sams­tagmorgen in Paris zuriickerwartet.

Börards erfolglose Versuche

London, 22. Febr. Der Pariser Korrespondent derTimes" gibt ziemlich unverblümt zu, daß Bsrard bei seinen Verhand­lungen mit der Franco-Negierung bisher nichts hat erreichen können. Er schreibt nämlich, es sei klar, daß es Bsrard bisher nicht gelungen sei, von der Franco-Negierung irgend welcheZu­sicherungen" zu erlangen. Das Aeußerste, das erreichbar scheine, lei eine Wiederholung von Francos früheren Erklärungen, ein starkes und unabhängiges Spanien zu schaffen. Auch von der heutigen Aussprache mit Jordana erwarte man keine weiteren Zugeständnisse. Unter diesen Umständen werde die französische Regierung, wenn Bsrard mit seinem endgültigen Bericht zuriick- kehre, sich entscheiden müssen, ob sie Franco, wie er es fordere, bedingungslos anerkennen wolle.

BLrard reist am Donnerstag wieder nach Burgos

Paris, 22. Febr. Wie Havas aus St. Jean de Luz meldet, wird Senator Bsrard, den die offiziöse Agentur bereits als den außerordentlichen Gesandten der französischen Regierung bei der Franco-Regierung" bezeichnet, noch nicht am Mittwoch, wie ursprünglich angekündigt, sondern erst im Laufe des Donners­tags wieder nach Burgos fahren. Botschaftssekretär Saint ist am Mittwoch früh in St. Jean de Luz eingetroffen und hat Senator Bsrard über seine Besprechungen in Paris Bericht erstattet.

Die neueste Spanienwalze der Pariser Presse

Paris, 22. Febr. Nachdem man in Paris teils mit Staunen, teils erschreckt seststellen mußte, daß sich Nationalspanien weder durch Drohungen noch durch Geld oder sonstige Schachermetho­den bewegen läßt, die plötzlicheFreundschaft" Frankreichs blindlings anzuerkennen, hat die französische Presse nunmehr eine neue Platte auf die Walze gelegt. An Hand verschiedener Er­klärungen, die Senator Bsrard in Saint Jean de Luz einem Havas-Vertreter sowie den Korrespondenten einiger Pariser Zeitungen abgegeben hat, stellen die Blätter fast einmütig fest, daß die Anerkennung der nationalspanischen Regierung durch Frankreich an und für sich eineunilaterale Handlung" sei, die somitnicht gegen irgendwelche Bedingungen" ausgehandelt werden dürfe.

Humanitäre Phrasen und nichts dahinter

Paris, 22. Febr. In politischen Kreisen beschäftigt man sich jetzt ernsthaft mit dem Problem der s o w j e t s p a n i s ch e n F l ü ch t- kinge. Man erklärt, daß Frankreich mehr als 400000 Perso­nen ausgenommen habe, von denen sich noch 380 000 auf fran­zösischem Boden befänden und der französischen Regierung eine tägliche Ausqabenlast von 3,3 Mill. Franken verursachten. Die französische Regierung habe sich zwar bemüht, ausländische Re­gierungen und insbesondere die englische, die amerikanische und die sowjetrussifche Regierung zuni Beistand für diese Flüchtlinge zu bewegen und sie zu unterstützen, z. B. durch Aufnahme einer gewissen Anzahl von Flüchtlingen in ihren Ter­ritorien, zu veranlassen. Das britische und amerikanische Rote Kreuz hätten daraufhin eine gewisse Hilfe in Form von Geld und Lebensmitteln dem französischen Roten Kreuz zur Verfü­gung gestellt. Die britische Regierung habe sich aber geweigert, irgend einen spanischen Flüchtling in Großbri­tannien aufzunehmen, und die amerikanische Regierung habe er­klärt, daß sie das jährliche Einwanderungskontingent an Spa­niern, das sich auf 232 Einheiten erstrecke, nicht erhöhen könne. Was die sowjetrussische Regierung betreffe, so habe sie trotz mehrfacher Demarchen auf die Anfrage der französischen Regierung nicht geantwortet.

Geraubte spanische Viehherden wandern nach Elsaß-Lothrin­gen

Paris, 22. Febr Wie aus einer Havas-Meldung hervorgeht, machen sich die französischen Behördengewisse Sorgen" um die Unterbringung der im Anschluß an den Fall Kataloniens von

den Spanienbolschewisten über die Pyrenäengrenze getriebenen Viehherden. Von Toulouse find, Havas zufolge, bis jetzt bereits über eine Million StückVieh nach Paris und hauptsächlich nach Elsaß-Lothringen befördert wor­den. Diese Sorgen erscheinen nicht recht verständlich, da es wahr­scheinlich bedeutend näher läge, diesebesorgniserregenden" Viehherden dorthin zurückzuschicken, wo sie von den Noten ge­stohlen wurden, statt sie in die entferntesten Teile Frankreichs zu bringen.

Telegrammwechsel Traneo-Mussolini

zur Siegesparade in Barcelona

Rom, 22. Febr. General Franco hat an den Duce folgendes Telegramm gerichtet:Nach Beendigung des katalanischen Feld­zuges und Abnahme der Parade des siegreichen Heeres, dem die tapferen italienischen Legionäre angehören, hat das spanische Volk beim Vorbeimarsch dieser glorrells-- "'pen dem italie­nischen Volk und seinem Duce gehuldigt. Zusammen mtt dem begeisterten Gruß des spanischen Heeres für seine italienische« Kameraden sende ich Ihnen meine eigenen aufrichtigen Grüße. Franco."

Der Duce hat wie folgt geantwortet:Ich danke Ihnen für die den Legionärstruppen gewährte hohe Ehre, in dem für das große geeinte Spanien wiedereroberten Barcelona vor Ihne» aufzumarschieren. Ich erwidere mit größter Herzlichkeit Ihren kameradschaftlichen Gruß, indem ich Ihnen bestätige, daß die italienischen Legionäre bis zum endgültige« Siege Ihrem Befehl gehorchen werden. Mussolini."

Vesser spät als gar nicht-

Rom, 22. Febr. Frankreichs neue Devise gegenüber K»«»c» lautet am Mittwoch, wie die römischen Abendblätter nllHt «Hw« Befriedigung feststellen:Besser spät als gar nicht!", wichet bs- tont wird, daß sich Paris bewußr werde, daß die Anerkennung einer Regierung keine Handelsware sei.

Der Pariser Vertreter derTribun a" unterstreicht, daß die französische Diplomatie vor Franco kapituliert habe. Frankreich werde ohne jegliche Forderung den Gang nach Burgos antreten. Der gallische Stolz habe den schwersten Schlag in Ser jüngsten Vergangenheit der französischen Politik erlitten. Bsrard habe anstatt die angekündigte Eeschichtsstunde zu erteilen, selbst eine derart bittere Lektion erhalten, daß er sie bestimmt nie ver­gessen werde.

Mexiko soll lov ooo Marxisten au?nehmen

England und Frankreich sollen zur Flucht helfen

Bilbao, 22. Febr. Wie aus Madrid bekannt wird, ersuchten die dortigen Bolschewistenhäuptlmge ihren zur Zeit Amerika bereisenden Agenten Prieto, mit der Regierung von Mexiko, be­sonders mit Präsident Cardenas, über die Einreise von über 100 MO spanischen Marxisten nach Mexiko zu verhandeln, da der Zusammenbruch unvermeidlich sei Aehnliche Aufträge erhielten die sowjetspanischen Vertreter bei den Staaten Südamerikas. Letztere lehnten jedoch die Einreiseerlaubnis ab. Auch die rote» Botschafter" in Paris und London werden eingeschaltet. Sie sollen versuchen, von Frankreich vnd England die Zusicherung zu erhalten, daß beim Zusammenbruch eine große Zahl von Aus­landsschiffen in die roten Mittelmeerhäfen gesandt wird, wo sie die roten Bonzen an Bord nehmen sollen.

Bombe fiel irrtümlich aus britisches Gebiet

Das japanische Kriegsministerinm über den Zwischenfall

Tokio, 22. Febr. Das japanische Kriegsministerium gab ein Lommuniqus heraus, in dem mitgeteilt wird, daß japanische Militärflieger am Dienstag um 11 Uhr die Grenzstadt Schum- chun an der KantonKaulun-Buhn angegriffen hätten, wobei ein Flugzeug irrtümlicherweise eine Bombe aus britisches Gebiet fallen ließ. Die Bombe tras die Lokomotive eines dort ankom- menden Zuges. Die japanische Armee ließ durch den japanischen Generalkonsul in Hongkong den britischen Behörden ihr Be­dauern wegen des Vorfalles ausdrücken. England hat in Tokio beim Außenamt Protest erhoben

Gegen Terroristen in Schanghai

Schanghai, 22. Febr. Am Mittwoch morgen stand Schanghai im Zeichen einer großangelegten Aktion gegen chinesische Terroristen, Rauschgifthändler und Falschspie­ler, die gemeinsam von der Pclizei der Internationalen Nie­derlassung und japanischen, italienischen Und britischen Truppe» durchgeführt wurde. Im ganzen waren etwa 800 Mann auf, geboten. Im Verlause der Aktion kam es zwischen de« Polizcbi Mannschaften und chinesischen Banden zu lebhafte« Schießereien

Zwer chinesische Polizisten, ein chinesischer Zivilist sowie einet Frau und ein Kind wurden dabei getötet. Die Zahl der Bern wundeten ist noch nicht bekannt.

Der rote Eid

Die Neuvereidigung der Roten Armee

Am 23. Februar wird in der Sowjetunion die vor eini, ger Zeit angekündigts Neuvereidigung der Sol­daten und Zivilangehörigen der roten Armee und der ro­ten Flotte vorgenommen werden, und zwar nach einer; neuen Eidesformel, die durch einen Beschluß der Sowjet, regierung eingeführt worden ist. Wenn man diese Nach, richt aus der Sowjetunion vernimmt, fragt man sich unwill, kiirlich, was für ein Grund liegt dazu vor? Neuvereidigun, gen sind doch sonst nur üblich, wenn etwa nach einer Revolu­tion ein ganzes Regierungssystem gewechselt hat oder wenn eine Armee aus ein Staatsoberhaupt persönlich vereidigt ist und dieses, sei es durch Tod oder durch Amtsablauf, ge­wechselt hat.

Solche Ereignisse liegen aber in Sowjetrußland nicht vor; im Gegenteil, Stalin und sein Klüngel üben ihre Ter­rordiktatur über das sowjetrussische Volk mit unverminder­ter Gewalt aus, und alle Gerüchte, die davon wissen woll­ten, daß sein Kriegskommissar Woroschilow nun auch bei den immer weiter fortgesetzten Säuberungsaktionen in Un­gnade gefallen sei, haben sich regelmäßig als falsch heraus­gestellt. Er steht nach wie vor als blindes und willenloses Werkzeug fest in der Hand Stalins und denkt nicht daraus durch eigene Meinungen und selbständiges Handeln seine» Kopf zu riskieren.

Der Grund für diese Neuvereidigung dürfte tiefer liegen; die sattsam bekannten unaufhörlichenSäuberungen" in der roten Armee, die Absetzungen und das Verschwinden ihrer Kommandeure haben allmählich ein Matz angenommen, daß selbst die fanatischsten kommunistischen Doktrinäre einsehen, daß es so nicht weitergeht. Wenn man die hier und da irr der Presse auftauchenden oder sonst durchsickernden Meldun­gen zusammenzählt, die im allgemeinen möglichst unauf­fällig gehalten werden, dann kann man seit der Erschießung Tuchatschewskis 275 Generale errechnen, die entweder ev» schosss« oder verbannt oder abgesetzt oder sonst wie ver» schwimdea ft«d, und zwar von 5 Marschällen 3. von 6 Ar» meekmmomtdsnten ersten Ranges 3. von 13 Armeekom» Mandant«« zweiten Ranges 18, von 193 Korvskommandeu- ren 57 und von 406 Brigadekommandeuren 202.

An den Krönungsfeierlichkeiten für den englischen König nahm noch als sowjetrussischer Vertreter der Flottenchef Admiral M. Orlow teil. Orlow ist längst erschossen, und auf seinem Posten folgten ihm seither die Admirale Vikto- row und P. A. Smirnow, die auch längst von der Bildilä- che verschwunden sind, zurzeit hat ihn der Admiral Fri- nowski inne.

Solche blutigen Säuberungsprozesse wurden bislang im­mer mit den Wühlereien derverfluchten Trotzkistrsch-Bu- charilHch«« Spione" motiviert. Das ist aber nicht länger mög8A es kann schließlich »ßcht jeder Absturz eines roten Bombers und nicht jede Anfmhsung gegen die politischen Kommissare dem in Mexiko lebenden Trotzki in die Schuh« geschoben werden. Man spürt heute im Kreml, daß die Op­position in der Roten Armee allgemeinere und umfassendere Gründe hat. Man sieht sich nach mehr als zwanzigjährigen Bemühungen zur politischen Durchdringung der Noten Ar­mee der beängstigenden Tatsache gegenüber, daß diele völ­lige Bolschewisierung trotz hundertfältiger Anläufe und ver­schiedenartiger Maßnahmen immer noch nicht gelungen ist. In ihrer Ratlosigkeit greifen nun die Bolschewisten, um überhaupt etwas hierin zu tun, zu einem Mittel, das rein äußerlich ist und damit im Grunde auch von ihnen selbst als völlig unwirksam erkannt werden muß: sie versuche» wieder einmal reinen Tisch zu machen und vereidigen die Rote Armee von neuem. Der neue Eid muß von jedem ein­zelnen Rotarmisten persönlich abgelegt und durch Unter­schrift bestätigt werden.

Der Text der neuen Eidesformel ist gegenüber dem alten sehr viel länger, umständlicher und geschwollener geworden, es heißt darin u. a.:Ich, Bürger der Union der Sozialisti­schen Sowjetrepubliken, leiste beim Eintritt in die Reihe» der Roten Armee den Eid und gelobe feierlich, ein ehrlicher, tapferer, disziplinierter und wachsamer Kämpfer zu sein, streng militärische und Staatsgeheimnisse zu wahren und widerspruchslos allen militärischen Dienstordnungen und Befehlen der Kommandeure, Kommissare und Vorgesetzte» nachzukommen-. Sollte ich jedoch böswillig diesen mei­

nen feierlichen Eid verletzen, so"e mich die harte Strafe der Sowjetgesetzes, der allgemeine Hatz und die Veracht«»« der Werktätigen treffen."

Kennzeichnend ist, datz in diesem Eid, mit dem ein Soldat eine Eehorsamsverpflichtung übernehmen soll, bereits ei»« Klausel mit Strafbestimmungen für den Fall des Bruchs dieser Verpflichtungen eingeschlossen ist. Damit wird der Eid, der ein schlechthin unverbrüchliches Manneswort dar­stellen soll, auf das Niveau eines händlerischen Vertrages mit vereinbarter Konventionalstrafe herabgewürdigt. Be­zeichnend ist ferner, datz auf das Haupt des Abtrünnige» nach alttestamentarischem Muster der allgemeine Haß her» abgefleht wird. In solchen Einzelheiten offenbart sich dt» ganze abgrundtiefe Wesensfremdheit dieser jüdisch-bolsche­wistischen Gewaltherrscher, die dem einfachen, schlichten ger­manischen Begriff der Mannestreue und der sittlichen Bi«- düng, die in einem blutmäßig einheitlichen Volkstum wur­zelt, einfach verständnislos gegenüberstehen und die nur durch blutige Unterdrückung und Strafen herrschen könne«.

Wieviel schlichter und doch unendlich viel inhaltsreicher klingt doch dagegen der deutsche Fahneneid, mit dem die Söhne unseres Volkes ihre Soldatentreue besiegeln:

Ich schwöre bei Gott diesen heiligen Eid, daß ich de« Führer des Deutschen Reiches und Volkes, Adols Hitler, de« Obersten Befehlshaber der Wehrmacht, unbedingten Ge­horsam leisten und als tapferer Soldat bereit sein will, ja» derzeit für diesen Eid mein Leben einzusetzen?"

W. Tharde«.