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Uesküb gebrachten Verletzten ist zufriedenstellend. In Strumitza, wo das dortige Gerichtsgebäude vollkommen eingestürzt ist, hat heute eine Gerichtsverhandlung unter freiem Himmel stattgefunden.
Agrarpolitische Aussprache beim Reichskanzler Berlin, 12. März. Der Reichskanzler empfing heute mittag auf ib- -n Wunsch die Abgeordneten Döbrich, Hspp. Dr. Senk, Fi .,err von Stauffenberg, Dr. Fehl, Sachsenberg, Freybe, Simpfendörfer, Freiherr von Hammerstein-Loxten. Graf Westarp und Bornemann zu einer Aussprache, in der ihre Auffassungen über die gesamtpolitische Lage, insbesondere auf dem agrarpolitische.. Gebiete, vorgebracht und eingehend besprochen wurden.
Konferenz der Innenminister Berlin, 12. März. Wie wir erfahren, werden an der am Montag stattfindenden Konferenz der Innenminister der Länder, wie vom Minister Severing im preußischen Landtagsausschutz angekündigt wurde und die sich mit der Gott- losen-Frage beschäftigen soll, die Innenminister von Preußen, Bayern, Sachsen, Württemberg, Baden und Hetzen teilnehmen.
Rücktritt des Gesandten von Mutius Berlin, 12. März. Ein Berliner Blatt glaubt zu Witzen, daß der deutsche Gesandte in Bukarest, Freiherr von Mutius, der sich augenblicklich in Berlin aufhält, zuriickrreten roerde und daß zu seinem Nachfolger Eeheimrat Eisenlohr aus dem Auswärtigen Amt ausersehen sei.
Der deutsche Vertreter im Orgauisationskomitee Berlin, 12. März. Von der Studienkommission für die europäische Union ist bekanntlich im Januar d. I. ein aus zwei Staaten zusammengesetztes Organisationskomitee eingesetzt worden, das am 24. März in Paris Zusammentritt. Als deutscher Vertreter wird in dieses Komitee Staatssekretär z. D. von Simson entsandt werden. Der Autzen- minster reist also nicht nach Paris.
Das lippesche Volksbegehren erfolgreich Detmold, 12. März. Das von den Nationalsozialisten und der Konservativen Volkspartei eingeleitete Volksbegehren auf vorzeitige Auflösung des lippesche» Landtages ging zu Ende. Wie von beteiligter Seite mitgeteilt wird, ist die erforderliche Stimmenzahl erreicht worden.
Patzfälschungsskandal in Litauen Kowno» 12. März. Umfangreiche Patzfälschungen, die bis in das Jahr 1924 zurückreichen, sind in Litauens: aufgedeckt worden. In das Verfahren sind etwa 300 Personen verwickelt, darunter auch einige Beamte. Der ehemalige Polizeichef von Telschi, Rapecka, und drei weitere Personen, die die Patzfälschungen betrieben haben, sind bereits verhaftet worden.
Das Befinde» Hermann Müllers
Berlin. 12. März. Der Abgeordnete Dr. Moses, der bekanntlich selb't Arzt ist. hat gegen 6 Uhr abends eine weitere Auskunft üker den Zustand des Reichskanzlers a. D. Hermann Müller erngeholl. Danach ist eine wesentliche verschlimmernde Aenüe- rung nicht eingctreten. Die Erkrankung lokalisiert sich in einem Abzeß, der unter Umstünden durch Operation entfernt werden kann. Im Augenblick ist das Befinden aber so ernst, dag die Aerzte die Operation noch nicht vornehmen zu können glauben.
Der deutsche Botschafter bei Briand Paris, 12. März Der deutsche Botschafter von Hösch hatte heute eine längere Unterredung mit Außenminister Briand. Die Unterredung stand im Zusammenhang mit dem kürzlich-n Aufenthalt des Botschafters in Berlin und diente der Aussprache über die in Berlin gewonnenen Eindrücke. Im Laufe der Unterhaltung gab Außenminister Briand außerdem dem deutschen Botschafter Erläuterungen über die zwischen England, Italien
. und Frankreich kürzlich erfolgte Einigung in der Flottea- s abrüstung-frage.
; Annahme des deutsch-polnischen Handelsvertrags im Sejm Warschau, 12. März. Der polnische Sejm hat in einer Nachtsitzung den deutsch-polnischen Handelsvertrag in zweiter und dritter Lesung mit 18V gegen 75 Stimmen angenommen. Das deutsch-polnische Liquidationsabkommen wurde mit 188 gegen 90 Stimmen verabschiedet.
Schiffskatastrophe auf dem Panstse Schanghai, 12. März. Auf dem Vangtse ist etwa 100 Kilometer von Schanghai entfernt, ei« Dampfer, auf dem sich 3W Personen befanden, infolge einer Kesselerploslo» gesunken. Man nimmt an,dah200Persouen«rtr«u, ken sind.
und Land
Mteusteig. den 13. März 1931.
Staatsstratze Nagold—Altensteig. Wie wir hören, hat Landtagsabg. Bauser (Volksrechtp.) im Finanzausschuß zu Kap. 27 Straßen- u. Wasserbau den nachstehenden Antrag eingebracht: „Der Landtag wolle beschließen, die Eingabe der Amtskörperschaft Nagold betr. die Verketzerung der Staatsstratze Nagold—Altensteig dem Staats- Ministerium zur Berücksichtigung zu übergeben." Da Abgeordneter Bauser für die Mitunterzeichnung des Antrags die Abgeordneten Schee f, Körner und Rath gewonnen hat, ist wohl mit der Annahme des Antrags zu rechnen.
„Grünen Baum"-Lichtspiele. Am Samstag und Sonntag läuft ein Doppelprogramm, bei dem bestimmt alle Besucher auf ihre Rechnung kommen werden: „Zeichen im Stur m", ein Marinefilm, in dem uns Liebe, Jn- trigue, Schiffbruch, Brand und Meuterei in atemloser Spannung halten werden. Wer den Film „Wem gehört meine Frau" gesehen hat, der wird auch nicht versäumen, den Film „Lotte, das Warenhausmädchen" zu besuchen, der ebenso dazu geschaffen ist, den Besuchern fröhliche. Stunden zu bereiten.
— Zehnjährige Wiederkehr des Abstimmungstages in Oberschlesien. Am 20. März 1931 sind zehn Jahre seit der Abstimmung in Oberschlesien vergangen. An diesem Tage ist auf Anordnung des Württ. Kultministeriums in allen Klassen der dem Kultministerium unterstellten Schuten im Rahmen des Unterrichts in Deutsch, Geschichte oder Erdkunde und in einer der Fassungskraft und der geistigen Reife der Schüler angepatzten Weise auf die Bedeutung jener Abstimmung und auf das Unrecht hinzuweifen, das durch die Mißachtung des Abstimmungsergebnisses an dem seit Jahrhunderten mit Deutschland verbundenen Oberschlesien, an Deutschland und an der gesamten deutschen Volkswirtschaft begangen worden ist.
— Versetzungsordnung. Ein Erlaß der Württ. Mini- sterialabteilung für die höheren Schulen über die Durchführung des Paragraphen 12 der Versetzungsordnung bestimmt u. a., daß. wenn eine Versetzungsprüfung abgehalten wird, zu ihr in der Regel diejenigen Schüler herangszogen werden, die im Durchschnitt der Klatzenzeugnitze das Ee- samtzeugnis 5,0 nicht voll erreicht haben. Es bleibt Vorbehalten, unter Umständen alle Schüler einer Klasse zur Versetzungsprüfung heranzuziehen.
Obertalheim OA. Nagold, 12. März. (Bran d.) Mittwoch abend entstand in dem Wohn- und Oekonomiegebäude des Zimmermanns Franz Ruf ein Brand, dem das ge>amte Anwesen zum Opfer fiel. Die Brandursache dürfte in Kurzschluß zu suchen sein.
Alarl^rsr äsr ILede
Roman von I. Schneider-Förftl Nachdruck verbot««.
43. Fortsetzung
Er hatte ihr damals alles eingestanden. Wenn sie ihm den Brief zeigte, ob er dann leugnen würde? Und er war doch so gut zu ihr, gerade jetzt. So viel Rücksicht erwies er ihr. Die Hanna war selbst ganz verliebt in ihn. „So ein guter Mann, so ein guter Mann! Ich hätt's nie geglaubt!" lobte sie ein über das andere Mal.
Wenn es doch nicht wahr wäre, daß er sie mit Nella betrog. Sie konnte nicht mehr denken. Bor Uebermüdung fielen ihr die Augen zu.
Am Abend sprach Reichmann ihr von dem Fest, das Nella plante. „Wenn du mitkommen willst, Liesl, dann fleh dich um eine passende Toilette um. Nicht zu kühl. Es spielt sich voraussichtlich alles im Park ab."
„Ich meine, es wird besser sein, ich bleibe zu Hause," sagte sie langsam und streifte ihn wieder mit jenem eigentümlichen Blick, der ihm schon hin und wieder zu denken gegeben hatte.
„Besser schon!" stimmte er bei. „Dein ganzer Organismus ist zurzeit riesig empfindlich. Und dann . . . allzuviel Vergnügen darfst du dir von dem Trubel nicht erhoffen. Die Renkells haben die halbe Welt dazu eingeladen. Gemütlich wird es nicht!"
„Aber du? ... Du gehst hin?" sondierte sie.
„Ja, ich gehe hin!"
Er faltete seine Serviette zusammen und griff nach seiner Zeitung.
„Warst du heute spazieren?"
„Nein! ... Es war so heiß im Garten!"
„Heiß? . . . Könnte ich gerade nicht behaupten. Es war ziemlich windig heute. Nimm deinen Mantel, dann gehen wir zusammen noch etwas durch die Anlagen. Lesen kann ich hernach auch."
Auch dieses Opfer bringt er mir, dachte sie. Und konnte doch nicht froh werden darüber. Rellas Brief erstickte jede Freude im Keim.
Acht Tage später fand in Ludwigstal das Fest statt. Elisabeths Herz klopfte zum Zerspringen.
Am Nachmittag fiel ein leichter Regen, der aber nach kaum einer Stunde wieder abflaute.
„Nun ist es doch gut, daß du nicht mitkommst!" sagte Reichmann, der sich ankleidete und eben eine kleine Perle in das Knopfloch der weißen Hemdbrust steckte. „Du bekämst höchstens nasse Füße und einen Schnupfen. Die Nella wird enttäuscht sein, daß ich im Frack komme. Aber ich Hab' wahrhaftig keine Lust, die Maskerade bis aufs Tüpfelchen mitzumachen."
Elisabeth nickte schweigend und reichte ihm Krawatte und Kragenschoner.
„Bin ich dir schön genug?" frug er und wollte sie auf die Wange küssen.
Sie trat hastig zurück und stieß ein kurzes „Ja" hervor.
„Nanu? ... Du hast mich ja gar nicht angesehen. Und dann erlaube einmal, seit wann bist du so spröde? ... Ich kann's auch bleiben lassen! . . . Herrgott, ihr Weiber seid ein unentwirrbares Rätsel von Widersprüchen. Erst Hab' ich gesagt: komm mit, da wolltest du nicht. Und nun, weil ich sage, es ist besser, daß du zu Hause bleibst, ist es wieder nicht recht! . . . Himmel, Herrschaft . . . zum Teufel auch!"
Er schleuderte die Krawattennadel auf den Marmor des Waschtisches, daß sie zu Boden sprang.
Elisabeth bückte sich rasch. Die Tränen standen heiß in ihren Augen. Schweigend legte sie die Nadel wieder in die Schatulle zurück. Ihre Hände zitterten und bunte Lichter hüpften vor ihren Augen.
„Nein, nein!,, murmelte sie halblaut. „Das nicht!"
Ihre Liebe lebte noch, die war nicht tot. Nur ihr Glaube.
„Was nicht?" rief er zornig.
Sie sah ihn hilflos an...
Er schüttelte den Kops und nahm die Nadel wieder heraus, um sie in die Krawatte zu stecken. Sie war ein Andenken an seinen Schwiegervater. Er wollte ihr nicht wehe tun, vielleicht hatte sie das gemeint.
Im Flur begrüßte Hanna soeben Doktor Hilbertt. Er hatte sich mit Reichmann verabredet, mit ihm in dessen Auto nach Ludwigstal zu fahren. „Sag', daß ich gleich fertig bin!" gebot er mürrisch.
Sie kam ohne Zögern seiner Aufforderung nach. Es war ja alles so gleichgültig! Ob sie nun hier stand oder draußen bei einem anderen.
Nr. tzg
I Besenfeld» 12. März. (Besenfeld für Autos nicht erreich, , bar.) Trotz der Bekanntmachung und trotz weiterer Schnee- ! fälle wird von Personen- wie Lastautos immer wieder versucht, mit Autos nach Besenfeld zu kommen. Die Autor müssen dann unterwegs wieder umkehren oder sich M Pferdegespann nach Besenfeld schleppen lassen. Es muß wiederholt bekannt gegeben werden, daß die Verbindung^, stratzen zwischen Murg-, Enz- und Nagoldtal über Besenfeld zur Zeit für Autos nicht befahrbar sinh,
— Calw, 12. März. Trotz aller Warnungen und Untersuchungen kommen immer wieder Milchsälschungeir vor, doch haben diese Fälle gegenüber früher abgenommen, da die Versuchsanstalten jetzt mit Leichtigkeit Fälschungen Nachweisen konnten. Eine empfindliche Strafe erhielt eine Landwirtsehefrau von Oberkollbach, die fortwährend ihre Milch durch Watzerzusatz verfälscht hatte. Sie wurde nicht mit Geld, sondern mit einer Gefängnisstrafe von vierzehn Tagen bestraft. Außerdem hat sie die Kosten des Verfahrens zu tragen. — Die Milchpreise gehen bei den Molkereien infolge des schwierigen Butterabsatzes zurück. Eine Molkerei im Bezirk hat den Preis von 15 Pfg. aus 13 Pfg. für 1 Liter herabgesetzt.
Horb a. N., 12. März. Durch die Not getrieben, schlich sich gestern abend ein Fuchs in einen Garten der Siedlung. Einige hiesige Burschen, die den seltenen East umherschleichen sahen, bewaffneten sich eiligst mit Prügeln und glaubten schon, den teuren Pelz zu besitzen. Doch ehe sie sichs versahen, entwischte ihr Fang. Trotzdem hatte der Fuchs in der kurzen Zeit noch ein Huhn erbeutet.
Stuttgart. 12. März. (Hochverratsversayr^n.s Gegen den kommunistischen Reichstagsabg. SchlafferStutt- gart ist vom Oberreichsanwalt ein Hochverratsversahren eingeleitet worden.
7 0. Geburtstag. Generalleutnant a. D. Adolf von Magirus vollendete den 70. Geburtstag. Seine militärische Laufbahn führte ihn bis zum Obersten beim Stab des Jn'anterieregiments Kaiser Friedrich. Dann nahm er im Alter von 50 Jahren den Abschied, um sich der Wirtschaft bei den Magirus-Werken in Ulm zuzuwenden. 1928 wurde er als Nachfolger seiner Brüder, der Kommerzienräte Heinrich und Hermann Magirus, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Gesellschaft. Während des Weltkriegs war er Abteilungschef im Kriegsministerium.
Amtliche Kvrzjchriftprüfung. Die am 8. Mär; vom „Prüfungsamt für Kurzschrift und Maschinenschreiben bei der Handelskammer Stuttgart" oorgenommene Kurzschriftprüfung hatte folgendes Ergebnis: An der Prüfung beteiligten sich 62 Damen und Herren. Von diesen haben 41 die Prüfung bestanden und zwar 23 bei 150 Silben» 12 bei 180 Silben, 6 bei 200 Silben.
Todesfall. Am Dienstag abend erlitt Obrrregie- rungsrat Professor Dr. Alfred Rau von Stuttgart, der sich vorübergehend in Hamburg auflsselt, einen tödlichen Schlaganfall. Der im Alter von 65 Jahren Verstorbene war Vorstand der chemischen Anstalt beim Würtr. Landssgewerdeamt.
Tierschutzpreis. Das Internationale Tierschutzbüro in Eeni hat den ersten Preis von 4000 RM. dem Württ. Frauentierschutzvsrein in Stuttgart für seine umfassende praktische Tätigkeit zuerkannt.
Reutlingen. 12. März. (E i se n b a h n e r l o s.) Nachmittags wurde der 53 Jahre alte Oberbahnwärter August Rentschler von dem aus Richtung Tübingen eintrrssenden Personenzug 774 erfaßt und zerstückelt, so daß der Tod auf der Stelle eintrat. Der Beamte war damit beschäftigt, die Weichen auf der Eisenbahnbrücke bei der Maschinenfabrik Wandel n>om Schnee zu reinigen.
greiflich, daß sie nicht mitkam. Der Abend sei kühl und es gäbe sicher ein unbequemes Gedränge.
Sie nickte gleichmütig. Dann kam Reichmann in Frack and weißer Weste. Ein bißchen übelgelaunt, aber sich doch beherrschend.
„Du kannst mich im Herrenhaus erreichen, wenn etwas los sein sollte, Elisabeth."
Sie zuckte zusammen. Seine Liebe reicht nicht einmal für ein Kosewort, schrie es in ihr. „Ruf mich aber nur im Notfall" sagte er, unter die Türe tretend.
„Nur im Notfall," wiederholte sie.
Sie hob ihr Gesicht zu dem (einigen empor, aber er streifte, ohne darauf zu achten, seine Lederhandschuhe über.
„Gute Nacht," sagte er kühl. „Vergiß nicht, die Gartentüre abzuschließen. Ich komme möglicherweise nicht vor frühmorgens."
Vielleicht sieht er noch einmal zurück, dachte sie und blieb unter der offenen Türe stehen. Aber nur Hilbertt winkt« einen Gruß herüber, als der Wagen sich in Bewegung setzte. Ihr Mann sah geradeaus und hatte keinen Blick mehr für sie übrig.
Sie weinte wie ein Kind. Dann wurde ihr leichter. Bk» Hanna aus der Küche kam, war sie schon wieder ruhig.
Neichmann saß einsilbig in seiner Wagenecke. Aber seil innerer Groll mußte unbedingt ein Ventil haben. Cr war den Zigarrenstummel, der nicht mehr brennen wollte, übe den Schlag und reckte sich.
. "2ch sag' dir, Jörg, überleg' dir's tausendmal, ehe d, heiratest. Das beste Weib ist unberechenbar in solch eine Zeit. Und die Liesl! Herrgott noch einmal. So etwas hält M ^?9llch gehalten. Sie ist einfach unaussteh
lich. Wahrhaftig, unausstehlich. Wenn sich das nicht ball verliert, geht mir eines Tages die Geduld aus und ich fahr Mit einem Himmelherrschast und einem Donnerwetter darein daß sre für ein paar Wochen genug hat!"
„Machst du's bei deinen anderen Patienten auch so?'
„Meine Frau ist kein Patient. Die ist ganz gesund!'
„Wie man s nimmt!" warf Hilbertt dazwischen. „Weiß! du, mein lieber, wir Aerzte predigen den anderen Man nern immer von Schonen und Nücksichtnehmen und Gedull haben. Aber du siehst, wie schwer das in der Praxis sils gestaltet. Uebrigens habe ich den Eindruck, als schlepp! deine Krau einen qeheimen Kummer mit sich herum I"
(Fortsetzung folgt.)