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,ettug!geounre»I. Preis oer ll.inzc,nnn,,ncr IU höherer Gewalt besteht kein Anspruch aus Li-serunz der Zeitung «der aus Rückerstattung des Bezugspreises. Gerichtsstand sür beide Teile ist Neuenbürg sWürtt.) Fernsprecher 404. Verantwortlich iiir den gesamten Znhalt Fridolin Biesinger, Neuenbürg sWürtt.)

parteiamtliche nationalsozialistische Tageszeitung

Amtsblatt -es Kreises Calw für Neuenbürg un- Umgebung Sirkenfelöer-, Calmbacher- un- Herrenalber Tagblatt

Nr. 173

Neuenbürg, Dienstag den L7. Juli 1943

genvrekS: s

Die kleinspaltige Millimeler-Z-Il, 7 Rxsg., amtlich« Anzeige»!

Npsg., Textzelle 24 Rpsg. Schluß der Anz-lgenannchme' 8 Uhr vormittag». Gewähr wird nur sür schriftlich erteilte Aus­träge übernommen. Im übrige» gelte» die vom Werberat der deutschen Wirtschaft ausgestellten Bestimmungen. Vordrucke stehen z»r Verfügung. Zurzeit ist Preisliste Nr. ö gültig. Verlag und Rotation^ druck: L. Meeh'sche Buchdruckerei, Inh. Fr. Biesinger, Neuenbürg.

191. Jahrgang

vis neue itslisniselis keZieriuiA

Nom, 26. Fwli. Die Agentur Stesani meldet: Seine Maje­stät der König und Kaiser hat auf Vorschlag des Regierungs­chefs und Ministerpräsidenten folgende Minister ernannt: Außenminister: Botschafter Raffaele Guariglia,

Innenminister: Präfekt Ruuo Fornaciari,

Minister für Jtalienisch-Afrika: Generml Senator Melchiade Gabba,

Justizmliiister: Generaldirektor des Jnstizministerjums Dr. Gaetano Azzariti,

Finanzminister: Gene-raldircktor Domenico Baxtolint, Kriegsmintster: Staatsrat General Antonio Sorice, Marineminister: Konteradmiral Raffaele de Courten, Luftfahrtminister: General der Flieger Renata Sandallt, Erziehungsminister: Staatsrat Dr. Leonardo Severi, Minister für öffentliche Arbeiten: Generaldirektor im Mini­sterium für öffentliche Arbeiten Dr. Domenico Romano, Landwirtschafts- und Forstminister: Senator Prof. Ales- saudro Brizzi,

Verkehrsminister: General Frederico Amoroso, Korporationsminister: Staatsrat Dr. Leopoldo Ptccardi, Volkskulturminister: Botschafter Guido Rocco, bisher Gene­raldirektor der Auslandspresseabteilung, Außenhaudelsminister: Generaldirektor der Banca dJtalia Dr. Giovanni Acanfora,

Minister für Riistnugsindustrie: General Carlo Fa-vagrossa, Unterstaatssskretär im Ministerpräsidium: Dr. Pietro Bara- tone.

*

Sitz der neuen Regierung Mavschall Badogli-os ist der Quirinal.

Morönungen Narschalls Vaüoglios

Rom, 26. Juli. Marschall Badoglio hat sine Reihe von Anordnungen erlassen, um die Ruhe und Ordnung in Italien sicherzustellen. In diesen Anordnungen wird u. a. bestimmt, daß Kundgebungen, die die öffentliche Ruhe stören, nicht ge­duldet werden. Alle bewaffneten Streitkräfte des Staates und die Polizeitvuppen in den Provinzen, die verschiedenen Mi­lizen, die bewaffneten Zivilkorps und die M-achtvnppen wer­den dem Befehl des Marschalls Badoglio unterstellt. Von

der Abend- bis zur Morgendämmerung wird ein Ausg-eh- vevbot eingeiführt. Kein Zivilist -darf während dieser Zeit außerhalb seiner Wohnung sein. Oeffentliche Aemter aller Art, Varietäs, Theater, Kinos und Sporthallen müssen wäh­rend der Stunden des Ausgehvevbots geschlossen bleiben. Unter allen Umständen ist es dauernd verboten, daß mehr als drei Personen sich in der Oeffentlichkeit oder in geschlossenen Räumen versammeln oder miteinander reden. Das Anschlägen von gedruckten Zetteln, Manuskripten oder Propagandamate­rial jeder Art aus öffentlichen Plätzen ist verboten. Das Tragen von Waffen wird der Bevölkerung untersagt. Alle Italiener, die ihre Wohnung verlassen, müssen Ausweis­papiere mit einem Lichtbild bet sich tragen. Auf Ersuchen dLr Angehörigen der Militär- mid Amtsbehövden müssen sie ihre Kennkarten vovweisen. Die Türen aller Gebäude, die auf eine öffentliche Straße führen, müssen Tag und Stacht geöffnet bleiben und im Rahmen der geltenden Verdunkslnngsbestim- mungen beleuchtet sein. Während der Stunden des Ausgeh- berbots müssen die Fenster aller Gebäude geschlossen sein.

Die Anordnungen des Marschalls Badoglw schließen mit der Feststellung, daß die Durchführung der öffentlichen Ord­nung und der von den Militärbehörden verfügten Maßnah­men gegebenenfalls mit Waffengewalt durchgosetzt wird.

*

Durch den Rücktritt Mussolinis ist in Italien eine neue Entwicklung eingetreten. Diese Entwicklung befindet sich im Augenblick noch im Fluß. In der deutschen Presse ist es nicht üblich, solchen unvollendeten Geschehnissen durch Kommentare vorzugrsifen, sondern die Entwicklungen erst ausreifeu zu las­sen, bevor sie in der Oeffentlichkeit abschließend zur Darstst- , lruig Htzbvacht und b« w e*tet Reden dem in ähnlichem

Sinne gehaltenen Auffnf des Königs hat der neue Regie­rungschef, Marschall Badoglio, in seiner Proklamation er­klärt: der Krieg wird fortgesetzt, und er bringt darin zum Ausdruck, daß Italien seinem gegebenen Wort die Treue hält. Diese Worte bieten der deutschen Oeffentlichkeit einen An­haltspunkt zur Beurteilung dieser Entwicklung. Das deutsche Volk nimmt diese Erklärungen zur Kenntnis. Darüber hinaus ist sich das deutsche Volk im Bewußtsein seiner Stärke darüber im klaren, daß es entschlossen ist, diesen Kampf -unter allen Umständen bis z-um siegreichen Ende zu führen.

Wettere vergebliche VurchbeuchSveriuche

M-der 130 Sowjetpanzer vernichtet - Feindliche Angriffe anf Sizilien «bgewiefe« - «1 Fing,enge

bei erneuten Terrorangriffen abgeschosse«

äab Ans dem Führerhaupkquartter. ÄS. Juli. Das Oberkom­mando der Wehrmacht gibt bekannt:

Die Sowjeks fehlen auch gestern ihre vergeblichen Versuche am Suban-Vrückenkopf. im Raum von Orel und Mich des Ladogasees, durch die deutschen Abwehrstellungen durch- mbrechen, fort. 3m gesamten Südabschnitt vom Asow scheu Meer hi« Bjelgorod ließen ihre Angriffe infolge der bis­herigen Verluste gegenüber den Vorlagen erheblich nach.

3m einzelnen wird gemeldet:

Am Suban-Vrückenkopf wurden örtliche, zum Teil mit starker Artillerie- und Schlachkfliegecunkerskühnng voraeiragene Angriffe durch Gegenstöße zum Skehen gebracht oder schon in -er Bereit­stellung zerschiagsn. 3m kampfgebisk um Orel erneuerken die Sow- auch gestern wieder mit starken 3nsankerie- und panzerkräs- jra südlich, südöstlich und nördlich der Stadt ihre vergeblichen Durchbrnchsversuche. Sie wurden in schweren Sümpfen, zum Teil im Nahkmnpf, mit starker Unterstützung der Luftwaffe unter Der- nlchtung zahlreicher Panzer abgeschlagen. An mehreren Stellen traten deutsche Truppen zum Gegenangriff an und warfen den Feind zurück.

Fortgesetzte starke Angriffe lm Abschnitt südlich des Ladoqa- fees wurden unker hohen feindlichen Verlusten abgewehrk. Lin in ».»Eilen eingebrochenes Sowjetbakaillon wurde lm Ge- genstoh völlig aufgerieven. 3nsgesamk wurden gestern 1Z 0 Sow- lerpanzer abgeschossen.

Meer griffen leichke deulsche Seestreik- "nd verladeemrichkungen der Sowjeks an und versenkten zwei Rachschubfahrzeuge mit zusammen 800 BRT.

« ^5 wurden mehrere gegen den Rord- und Mittel-

UZU gGrle v panzern unterstützte feindliche

Angriffe durch die -enksch-ikalienischen Truppen abgewiesen.

de« Gewässern von S yraku s versenkten deutsche Kampf- drei f -, n dl ich ehavdelsschiffe mit zusammen schwer und beschädigten 14 weitere Transporter

I« ft«, e. L! I »vevveui,a,en «upenraum u

Rack^ft^ ^ft.^^Ebieken angegriffen und In der vergangen ^iadt E f f e n erneut bombardiert. Dabei entstand wieder schwere Verluste unker der Bevölkerung und starke V« w^iungen In den wohngebleken der angegriffenen Siädke. Lu AnarlUnWrMe schaffen aus dm britisch-nordamerikanisch

der schwer« deutscher kampsflugzmae bekämpfte

Äallb« ^ und Hafen Hüll mit Bomben all

Ewer. Drei Flugzeuge kehrkm nicht zurück.

gemeldeten Gefechten deutscher Sicherung krelkkraffe mH britischen Schnellbooten haben sich unsere Ersatz

noch erhöht. Insgesamt verlor der Feind zweiSchntllvoorr, zwü weitere wurdm in Brand geschaffen.

u-ooor verzmn

Der italienische Wehrmachtbericht vom Montag hat folgen­den Wortlaut:

Sizilien wurdm feindliche, von panzern uulcrslützke Angriffe im mittlerm Abschnitt der Front zur

nördlichen Fliwel seht der Feind seine« heftige« Druck fort. Hafen von Syrakus versmkkm deutsche Kampfflugzeuge drei Dampfer mit zusammen 20 000 ÄRT und beschädigten 14 Dampfer mit zusammen öl 000 BRT. lieber der 3nsel wurdm drei Flug­zeuge von der Luftwaffe der Achsenmächte, zwei von der Boden- abwehr abgeschoffm.

Geleikzüge zehn Flugzeuge ab. Drei U-Book-Iäger unter Befehl von SallanlmkNant Giuglio pelll, Honassola (Spezia)

senkten lm närdltchen Teil des Tyrrhenischen Meeres eln feind- Ilchesll-Boot.

3enö von Ghyczy ernannt

Der Reichsverweser ernannte auf Vorschlag des Ministerpräst- denten und Außenministers von Kallay den Gesandten und bevoll- machtigten Minister Ienö von Ghyczy zum Außenminister. Damit wird das seit dem Amtsantritt Kallays im Vorjahr und vorher unter seinem Amtsvorgänger Bardassy in einer Hand ver­einte Portefeuille des Ministerpräsidenten und des Außenministers wieder voneinander getrennt.

Der neue Außenimnister von Ghyczy gilt als einer der ersolg- reichsten und erfahrensten Diplomaten des ungarischen Außen­dienstes. Er steht im 80. Lebensjahr, war Teilnehmer des ersten Weltkrieges und begann seine diplomatische Laufbahn noch im Außenministerium der österreichisch-ungarischen Monarchie in Wien. In der Zeit von 1938 bis 1939 war Ghyczy der ungarischen Gesandtschaft in Berlin als Legationsrat und Geschäftsträger zu­geteilt. Bon dort in die ungarische Hauptstadt zurückversetzt, wurde er zum Leiter der Politischen Abteilung des Außenministeriums u. d l041 zum ständigen Stellvertreter des Außenministers er­nannt, welchen Posten er bis zu seiner nunmehr erfolgten Er­nennung zum Außenminister bekleidete.

Wie aus einer amtlichen Mitteilung hervorgeht, haben ln der Rocht zum 2S. Juli wiederum britische Flugzeuge schweizerisches Gebiet den Kanton Genf und die Gegend von Chiasso Uberfloaeir

Bezahlte Möeöee

Während das bolschewistische Massenaufgebot nun schon seit Lagen wieder vergeblich gegen die festgefügte deutsche Abwehr­front im Osten anrennt, gleichzeitig auch der USA-General Cisen- hower an der siziltantschen Front leinen Terminkalender über den Haufen geworfen sieht, verlegen sich Roosevelt und Chur­chill in ihrer brutalen Gewissenlosigkeit ganz auf den Terror, von dem st« alles erhoffen.

Nach dem grausamen Angriff auf die ewige Stadt haben die anglo-amerikantschen Luftpiraten nun wieder deutsche Städte heimgesucht. Hamburg, Kiel und Essen waren die Ziele ihrer neuen Terrorangriffe, die, wie alle bis­herigen Ueberfälle dieser Art, keine militärischen Objekte zum Ge­genstand hatten, sondern ausschließlich gegen die Zivilbevölkerung gerichtet und mit schweren Verlusten an Menschen und erheblichen Schäden in den betroffenen Wohnvierteln verbunden waren. Der Abschuß von mehr als 60 Gangsterflugzengen liefert allerdings den Beweis, daß die deutsche Luftabwehr auf der küacht ist und der Gegner«seine Terroranschläge auf das deutsche Volk mit schwersten Verlusten bezahlen muß.

Auch In moralischer Beziehung haben die anHlo-ameri- kanischen Mordbanditen eine schwere Niederlage erlitten. Der Torrorangriff auf Rom ist von der ganzen Kulturwelt mit einem einmütigen flammenden Protest beantwortet worden. Di« zahl­losen Telegramme katholischer Würdenträger und vieler anderer Persönlichkeiten, die in den letzten Tagen im Vatikan eingsgangen sind, zeugen von einer Verurteilung des Lustterrors, wie sie sich die Kriegsverbrecher in Washington und London nicht hatten träu­men lassen. Dis Empörung ist um so größer, als Roosevelt durch seinen eigenen Sohn die später von den USA-Lustbanditen bombardierten Ziele in Rom selbst erkunden lieh. Daß Roosevelt von den englischen Freimaurerlogen und von den Moskauer Juden begeistert beglückwünscht worden ist, zeigt, daß hinter der Bombardierung Roms jene internationalen kulturfeindlichen Mächte stehen, die durch die Zerstörung der alten Kulturwerte der Mensch­heit eine der Voraussetzungen zur Aufrichtung des jüdisch-bolsche­wistischen Weltstaates schaffen möchten. Diesen Gangstern, die sich auf Gedeih und Verderb mit dem blutbesudelten Verbrecher Stalin verbunden haben, bleibt es gleichgültig, wie man über sie denkt. In ihren Kirchen betet man für die Massenmörder von Katyn und Winniza, in ihrer Presse und in ihrem Rundfunk predigt man die Vernichtung ganzer europäischer Völker. Ob Deutsche oder Italiener, ob Franzosen, Belgier, ob Holländer oder Norweger, ob unschuldige Männer, Frauen und Kinder ums Leben kommen, das kümmert sie nicht. Ihr Ziel ist dieBestrafung" Europas, damit die Juden in aller Hemmungslosigkeit die Völker ausbeuten

können.

Für ihre Terrorflüge werden die englisch-amerikanischen Lust­barbaren von den Juden in Newyork und London noch extra honoriert. Die wenigsten dieser Luftpiraten haben Europa anders als vom Flugzeug aus gesehen. In ihren Schulen haben sie kaum mehr als die Namen einiger Großstädte kennengelerni und freuen sich nun über das große Abenteuer der allgemeinen Zerstörung, das ihnen durch den Lufttsrror gewährt wird. Hier können sie sich auf Befehl Judas endlich richtig austoben und ihrem Haß und ihren Vernichtungsinstinkten, die durch die jüdische Kriegs­hetze großgezogen worden sind, freien Laut lassen, daneben aber auch noch gut verdienen. Für jeden Flug, jede Bomb«, die st« auf europäische Städte abwerfen, wird ihnen mit Pfund und Dollar reichliche Bezahlung gewährt. So erzählte ein in Gefangenschaft geratener kanadischer Flieger mit sichtbarer Genugtuung, daß er in vier Monaten schon 12 000 Mark gespart Hab«. Bezahlte Mörder also sind es, die ihre Bom­ben auf die Kulturzentren des Abendlandes ab- wsrfen. Aber sie werden nicht nur honoriert. wie.wir

aus dem Ehrenmitgliedschaftsbeschluß der Großloge von Washing­ton misten, auch noch nach jüdisch-demokratischen Begriffen hoch geehrt. Diese Tatsachen zeigen schlaglichtartig ebenso die Hinter­männer, wie die Weltherrsckaftsziele, die sich hinter den Terror- angriffsn verbergen. So seyen die Leute aus, die in schein- hemgen Botschaften auf den Gimpelfang ausgehen und behaup­ten, di« Welt vor der Macht de»Bissen^ behüten zu wollen!

Was gut und was böse ist, darüber wird die Weltgeschichte später einmal zu urteilen haben Aber heute steht schon fest, daß eine für jeden sehenden Menschen im höchsten Maß eindeutige Parallele zwischen den bolschewistischen Massengräbern in Katyn und Winniza einerseits und dem Bombenterror der -Amerikaner und Engländer andererseits besteht. Wenn die Luftgangster fried­liche europäische Städte bombardieren, so stellen sie sich damit in eine Front mit den Bolschewisten, die Zehntausende durch Genickschuß in» Jenseits befördern Gerade dsr verbrecherische Luftterror zeigt un» Europäer^, daß die englisch-amerikanische Kriegführung ganz und gar der barbarischen Einstellung des sowjetischem Verbündeten gleicht. Ihre Methoden sind so gleich wie ihre Ziele, bei denen der eine in Newyork, der ander« m Moskau den Mittelpunkt der erstrebten jüdischen Welcher» jchast sieht.

Zöjo und SOigemitlu brtm Zen«

Am Montag vormittag empfing der T-nno nachemander Ministerpräsident Tajo und Außenminister Schigemitsu zur Berichterstattung.

- . Srtpps kontra LrtppS

Zwischenspiel im Unterhaus

In einer Sitzung des britischen Unterhauses am vergangenen Donnerstag fragt- der Abgeordnete Driberg, (früherer Mit- nrbeiter desDailn Expreß" unter dem Pseudonym William Hickey), Innenminister Morrison, warum Major Leonard Eripps, der Vorsitzende der Liverpool-Eldsr-Dempster-Schiffahrt»- linie und Bruder Sir Stafford Tripps', habe in die Vereinigten Staaten reisen können, zumal er dort seit seiner Ankunft öffent­liche Erklärungen abgebe, die dem Ansehen Englands schadeten. Er habe, wie die USA-Presse berichtet, gesagt, England sei ein Land der Wirrköpfe und die britische Regierung zerstöre die Kultur.

Als Morrison hierzu meinte, es lägen ihm keine näheren Ein­zelheiten über diese Aeußerungen Major Crivps' vor, sprang der konservative Abgeordnete Sir H. Williams und erklärte, man möge dochdieser Herrn Major Eripps höc? . . crehrlichen Bruder als Gegengift" in die USA schicken.