I Merltdrs an der Spitze in San Sebastian

Glanzvoller deutscher Steg beim Großen Weis von Spanien / Larakklola vor Fagtoli

Der Große Autopreis von Spanien am Sonntag auf der Lasarte-Rundstrecke bei San Sebastian gestaltete sich erneut zu einem großen Erfolg der deutschen Rennwagen. Drei Mercedes-Benz-Wagen endeten auf den ersten Plätzen. Rudolf Caraceiola blieb über­legener Sieger vor Fagioli und von Brau- chitsch. Nach ihnen ging der Franzose Wi­mille qus Vugatti und Nosemeyer auf dem einzig überlebenden Auto - Union - Wagen durchs Ziel. Hans Stuck und Varzi, eben­falls auf Auto-Union, waren ebenso wie die beiden Alfa-Romeo-Fahrer Ruvolari und Chiron schon vorzeitig ausgeschieden.

Die schnellste Runde fuhr Varzi mit 5:58 Min. gleich 174,69 Kilometer und überbot damit den absoluten Streckenrekord. Auch Caraceiola hatte mit seiner Siegeszeit die bisherige Bestzeit um 9 Stundenkilometer überboten.

Die Ueberraschung des Rennens

war der neue Bugatti, der schon im Trai­ning das Augenmerk der internationalen Fachwelt auf sich lenkte. Tatsächlich gelang es auch Wimille und Benoist, die Alfa Romeos aus dem Felde zu schlagen. Der Vorzug des Wagens ist neben seiner Schnel­ligkeit seine große Wendigkeit, die in dieser für einen großen Preis doch etwas riskan­ten Lasarte-Rundstrecke richtig am Platze war. Eine riesige Zuschauermenge man schätzte 80000 Personen verfolgte die rasende Fahrt und bewunderte die Kur­ventechnik der schnellsten europäischen Renn­fahrer.

Das ausgezeichnete Anzugsvermögen der Auto--Union-Wagen verschaffte ihnen einen Vorteil. Nosemeyer kam am besten vom Start. Varzi, Fagioli Und Stuck lagen fast auf gleicher Linie dicht hinter ihm. Stuck sicherte sich schon in der ersten Runde einen Vorsprung von 300 Meter vor Nosemeyer und Fagioli. Schon mußte Varzi halten, Stein schlag h atte ihm seine Win dschutzscheibe zertrümmert und er selbst wurde an der Hand verletzt. Vorübergehend übernahm Pietsch seinen Wagen. Nach der zweiten Runde lag Stuck weiter vor Fagioli. Rose- meyer und. Wimille. Der einzige Spanier Leoz kam schon jetzt nicht mehr für den Aus­gang des Rennens in Frage. Dann ging Caraceiola an Nosemeyer vorbei, der die Kerzen wechseln mußte, und übernahm des­sen dritten Platz. Nach sechs Runden hatte Stuck einen Vorsprung von 12 Se­kunden gegen Fagioli. 17 gegen Caraceiola und 45 Sekunden gegen Wimille. Nuvolari gab dann in der achten Runde auf, wozu ihn ein Schaden am Fahrgestell des Alfa Romeo nötigte. Auch Varzi mußte noch verschiedene Male anhal- ten. so daß er eine Runde verlor. Bei den folgenden Posttionskämpfen schob sich Nose­meyer immer näher an Caraceiola heran.

Stock mutz ansscheiden

Aus der 13. Runde kommt Plötzlich ganz unerwartet Caraceiola als Erster vor Stuck, der zum Tanken anhalten mußte. Ein Kupplungsdefekt zwingt Stuck zu längerem Warten. Fagioli, Wi­mille, v. Brauchitsch. Chiron und Rosemeyer

brausen vorbei, bis die Monteure Stucks Wagen wieder rennfertig haben, v. Brau- chitsch drehte mächtig auf und kommt, da Caraceiola Reifen und Kerzen wechseln und tanken muß, auch einmal an die Spitze. Stuck lag nach Wiederaufnahme des Ren­nens auf dem 7. Platz, mußte nach der 14. Runde aber erneut an den Boxen halten und gab alsbald wegen Kupplungs­schaden aus. Fast gleichzeitig mit chm tankte Caraceiola. Nach dem Reifenwechsel machte er sich wieder an die Verfolgung. 15 Runden waren inzwischen gefahren, das halbe Nennen, das mit 30 Runden über 519,456 Kilometer ging. Um diese Zeit führte Fagioli vor Caraceiola, Winulle. Brauchitsch. Chiron und Nosemeyer. Nach einer weiteren Runde stieg Pietsch wieder für Varzi in den Wagen. Caraceiola über­nahm nun wieder die Führung und bis zur 21. Runde blieb es ohne größere Verände­rungen. In dieser Runde überholte v. Brau­chitsch den Alfa Romeo von Chiron.

Mercedes siegt

Kurz vor Schluß setzte das große Sterben ein. Lehoux mußte die Waffen strecken. Auch der tapfere Pietsch, den das Schick­

sal in der letzten Runde noch erreichte. Auch der zweite Alfa Romeo mit Chi ro n er­reichte das Ziel nicht und schließlich schied der Spanier Leoz aus.

Im Zeichen des Hakenkreuzes, das zum erstenmal bei einer derartigen internatio­nalen Veranstaltung als Symbol des neuen Reiches gehißt wurde, wurde die Preisver­teilung vorgenommen. Caraceiola hatte als Sieger das Ziel in neuer Rekord­zeit von 3:09:59,4 durchfahren. Unter dem Jubel der Zuschauer wurde ihm von Juan Usabiaga, dem Vertreter der Negierung, der Lorbeerkranz und der Sieger­preis überreicht. An den Mercedes - Boxen herrschte größte Begeisterung, denn Fagioli und von Brauchitsch hatten ihre Plätze be­halten und fuhren als Zweiter und Dritter ein.

1. Rudolf Caraceiola (Mercedes-Benz) 3:l>9,5S,4 ----- 167 Stundenkilometer.

2. Luigi Fagioli (Mercedes-Benz) 3:10,42,4.

3. von Brauchitsch (Mercedes-Benz) 3:11,14,2.

4. Wimille (Bugatti) 3:11,54.

5. Bernd Nosemeyer (Auto Union) 3:17,35.

6. Benoist (Bugatti) 3:19,03, 1 Runde zurück.

7. Sommer (Alfa Romeo) 3:21,37, 2 Runden zurück.

Nim beim Snt. Leichtathletik-Sportfest

Gute Leistungen von Rokollo und ßennt /KamvfruWkacht noch nicht entschieden

Das Internationale Leichtath­letiksportfest, das gemeinsam von den Stuttgarter Kickers und dem Gau Württem­berg des Fachamts Leichtathletik durchge­führt wurde, hatte eine gewaltige Anzie­hungskraft gesunden. Etwa 30 000 Zu­schauer hatten sich in der Adols-Hitler- Kampfbahn eingefunden, um die Kämpfe der deutschen Olympia-Kernmannschaft sowie der finnischen und schweizerischen Spitzenathleten zu verfolgen.

Halber Erfolg der Kampfruf-Schlacht

Der Zustrom des Publikums setzte schon am frühen Mittag ein. Gegen 3 llhr waren die Ränge dicht besetzt. Die Zuschauer ver­trieben sich die Zeit damit, die vier vorge­schlagenen Kampfrufe des Gaufachamts aus­zuprobieren. Bald war eine regelrechte Kampfruf-Schlacht im Gang. Dabei stellte es sich heraus, daß der NusAlle Mann ran, ran, ran!" am wirkungsvollsten war. Er hinterlieh einen starken Eindruck. Leider vergaßen die Zuschauer diesen Nus aber während der Kämpfe genügend zu er­proben.

Tie Veranstaltung begann mit einem feierlichen Aufmarsch der deutschen und ausländischen Athleten sowie des Kampf­gerichts.

Dann wurden die Flaggen der beteiligten Nationen gehißt.

Henni begeistert

Das stärkste Feld war über 100 Meter bei­sammen. Zuerst wurden zwei Vorläufe ge­laufen, die auf der einen Seite den Schweizer Henni in 10,6 und auf der anderen Seite den Stuttgarter Bor ch meyer in Front

LLttL einen AAcH

Futzball

Ga« Württemberg

t

Knappe Ergebnisse -er Fußball-Gauliga

Wer geneigt war, vom dritten Meister­schaftsspieltag in der süddeutschen Gauliga schon eine gewisse Kl"....tg zu erwarten, wurde durch den Zerlauf der Spiele eines Besseren belehn. Zahlreiche als führend be­trachtete Fußballmannschaften mußten wie­der Punkteinbußen hinnehmen. Die Entschei­dungen fielen zumeist sehr knapp, ein Drittel der Spiele endete unentschieden. In den Wer­tungstafeln blieb somit alles beim alten, nur geringe Punktunterschiede trennen bislang die Vereine untereinander.

Gau Württemberg

In Württemberg verdarb der Stutt­garter Sportklub das Vorhaben der Stuttgarter Kickers, über den spielfreien Ulmer FV. 94 in Führung zu gehen. Das Stuttgarter Ortstresfen in der Ädolf-Hitler- Kampfbahn endete vor 5000 Zuschauern 2:2 unentschieden. Der Sportklub beendigte die erste Halbzeit nach einem Treffer von Staudenmaier sogar in Führung und erkämpfte sich nach dem durch Link erfolg, ten Ausgleich durch einen Elfmeterball er- neul einen Vorsprung mit 2:1. Es sah lange nach einer großen Ueberraschung aus. kns Euchenhofer doch noch den Ausgleich für die Stuttgarter Kickers mit 2:2 erzielte.

Unentschieden endigte auch das Treffen der beiden Neulinge FV. Zuffenhausen und SpVgg. Bad Cannstatt (2:2). Zuffenhausen darf dabei von Glück sagen, durch zwei lange und haltbare Strafstöße eine 2:0-Führung zu bekommen, die die tech­nisch etwas besseren Cannstatter nur noch ausgleichen konnten. Einen knappen, aber doch sehr schönen Sieg holten die Stuttgar­ter Sportfreunde von ihrem Namens­vetter in Eßlingen. 0:1 für die Stutt­garter hieß am Ende das Ergebnis, wobei der einzige Erfolg kurz vor der Halbzeit von Schall er erzielt wurde.

Württemberg im Pokal ausgeschieden

Die zweite Vorschlußrunde um den Ver- einspokal des DFB. für Vereinsmannschaf­ten zeitigte im wesentlichen die erwarteten Ergebnisse. Höchstens die hohe Niederlage des Ulmer FV. 94 beim FC. Nürnberg mit 8:0 und der deutliche Erfolg des VfR. Mannheim mit 4:1 in Augsburg beim BCA. fällt etwas aus dem Nahmen. Bon den im Wettbewerb verbleibenden 16 Mannschaften stellt der Süden noch fünf, den FC. Nürnberg, den Freiburger FC., der SPV. Feuerbach mit 3:0 ausschaltete, SpV. Waldhof, VfR. Mannheim und SpVgg. Fürth.

sah. Je die drei ersten der Vorläufe kamen in die Entscheidung. Im Entscheidungslaus lieferten sich der deutsche und der Schweizer Meister bis etwa 60 Meter einen harten Brust-an-Brust-KamPf. Erst dann gelang es Henni, sich um einen halben Meter von Borchmeyer zu trennen und in 10.6 Sekun­den das Zielband zu zerreißen. Im 2 0 0- Meter-Laus war der Schweizer Henni wiederum in Front. Er hatte aus den letzten 50 Meter nochmals.einen Angriff des deur- scheu Meisters Hornberger abzuwcisen, aber dann war die Bahn frei für feinen über­legenen Sieg, der ihm mit 2l,5 Sekunden ge­lang.

Nicht sehr überzeugend sind die Zeiten, die die 800-Meter-LSufer erzielten. Der Stuttgarter VfB.-Manu Fink hatte Außen- bahn. Er nahm schon vom Start weg die Spitze, um mit dabei zu bleiben. Aber diese Taktik hatte sich als falsch erwiesen. Fink war in der zweiten Hälfte des Rennens nicht mehr ganz aus der Höhe und mutzte noch Lang an sich vorüberziehen lasten. Mer­tens-Wittenberg gewann das Rennen in 1:55,7 vor Lang und Fink. Ein außerordent­lich interessantes Nennen gab es im 1 5 0 0 - Meter-Lauf, in dem die drei Läufer Schaumburg, Böttcher und Dompert die Entscheidung unter sich ausmachten. Dom­pert ließ wie in den Deutschen Meisterschaf­ten in Berlin Schaumburg nicht ziehen, mußte aber den energischeren Endspurt des Oberhauseners anerkennen, der in 3:54,4 eine gute Zeit herauslief. Dompert, der an drit­ter Stelle einkam, hatte mit 3:56.1 eine neue württembergische Bestzeit aufgestellt.

Bestechend war im 500 )-M eter°Laus der Stil des Finnen Isol, > llo, der in den letzten 5000 Meter seinen den Deutschen Meister Sy größerte und in 14,59,7 Sieger blieb.

Schröder kam im ? und Wöllke im Ku ganz an ihre sonstige l gegen zeigten sich Müller-'

Ulm recht zuverlässig, s

Großer Äg

-es württembel Gen NM.

25 000 Mädel bei den >' lergau-Sporttreffen

Als einer der letzten Obergaue des Reiches hat am Sonntag nun auch der württcmber- gische BdM. seine Untergau-Sport- treffen durchgcs yrt, und zwar an folgen­den Orten: Unttcgau 180 in Eßlingen, Untergau 120 in Blaubeuren, Unter- gau 121 in Heilb ' on n, Untergau 123 in Gmünd, Untc' ;au 124 in Ravens­burg. Untergau 125 in Reutlingen, Untergau 126 ,n Fr e u d e n st a d t, Unter­gau 127 inSchramverg. Ueberall, wo an diesem herrlichen Herbsttag unsere Mädel an-

etreten waren, um Zeugnis davon abzu­egen. wie sie im Jahr der Ertüchti­gung in körperlicher Hinsicht an sich ge­arbeitet haben, wurde es zu einem großen festlichen Erlebnis nicht nur für sie selber, sondern auch für die Volksgenossen, die sich in überaus großer Zahl aus nah und fern an den Orten der Treffen zu­sammengesunden batten. Es war mehr als

wrsprung gegen ig ständig ver- Minuten klarer

' skuswerfen elstoßen nicht stung heran. Da .chen und Bäumle-

Cannttatt 2:2

Ga« Bade«

Phönix Karlsruhe Germania Brötzingen 8:5 FC. Pfor ' ' ' -

. , . orzheim

VfL. Neckarau

VfB. Mühlburg 1:1 Amictiia Viernheim 3:2 Ga« Baver«

FC. Bayreuth Wacker Müni Bayern München FC. Mün Ga« Südwest

FSV, Frankfurt FK. Pirmasens 8:1

en 1:2 !en 4:0 »

Fre««dschaktsiviel

Karlsruher FV. VfB. Stuttgart 0:4

Württ. Bezirksklasie meldet:

Abteil««« Unterland

VfB. Ludwigsburg SvV. Neckarfulm 3:8 FV. Kornwestheim SB. Heilbronn SS 5:2 Union Böckingen Hcilbronner SpVgg. 7:1 TSKG. Weil im Dorf Germania Bietigheim S:2 FV. Neckargartach SpVgg. Prag 5:2 Abteilung Stuttgart TSV. Sellbach - TSV. Vaihingen 5:1 ASV. Botnang SvV. Winnenden 1:0 FV. Backnang VfB. Oberetzltngen 8:2 PSV. Stuttgart - TSV. Münster, 0:8 SpVgg. Untertürkheim VM. Gaisburg 5:1 Abteilung Hohenroller»

FC. Tailktnaen FC. Ebingen 1:1 SvV. Reutlingen SvV. Metzingen 3:1 FV. Nürtingen VfB. Ktrchheim 8:1 FC. Mittelstadt - FGes. HcSIngen 1:3 SvVgg. Tübingen SpVgg. Truchtelfingen 5:0 Abteil««« Schwarzwald

SvVgg. Oberndorf VM. Schwenningen 0:0 SC. Schwenningen Weigheim 1:1 FV. Tuttlingen SvVgg. Trossingen 1:1 VfL. Nagold SvVgg. Freudenstadt 0:2

Abteil««« Bodeusce

VfB. Friedrichshafen SvV. Weingarten 5:1 FC. Mengen 08 Friedrichshafen 8:0 FC. Wangen Wacker Biberach 5:2 Olympia Lanpheim FC. Lindenberg 3:5 TG. Biberach FB. Ravensburg 2:0 Abteil«»« Alb

FV. Senden Normannta Gmünd 2:0

FB. Geislingen Vorwärts Faurndau 4:1 SvV. Schorndorf Kicker Böhringen 7:3 SvV. Govvingen VfR. Aalen 0:0 VfR. Heidenheim FC. Eislingen 6:2

Süddeutschland beim Vereinspokal

1. FC. Nürnberg Ulmer FV. 84 8:0 Freiburger FC. SvV. Äcuerbach 3:0 BC. Augsburg VfR. Mannheim 1:4 SV. Waldbos Wormatia Worms 5:1 VM. Köln - SvVgg. Fürth 0:2 ^

PTB. Chemnitz l. FC. Schweinsuri 4:2 VfL. Benrath TV. Eimsbüttel 5:2

FC. Schalke 04 SV. Kassel 8:0 SvVgg Herten FC. S3 Hanau 1:4.

Handball:

Württemberg Bayer» 12:9 (0:4) '

3nkernakionales Leichlathlekikfest V

Schweiz 10,0. 2. e-Dresüen 10,7. !

Ivü-Mcter-Cntscheidung: 1. Henni-Sck Borchmeyer-Stuttgart 10,7, 3. Fribsche-D--»v-»

4VS-Meter-La«f: 1. Hamann-Berlin 48,4, 2. Helmke- > Frankfurt 49.1, 3. Rötzler-Rcrlin 49,2. !

800-Meter-Lauf: 1. Mertens-Wittenberg 1:55,7. 2. Lang-München 1:55.8, 3. Fink-Stuttgart 1:55,9. «

ISKS-Meter-Lanf: 1. Schanmbn.,,-Oberhaus. 9:54,4, > 2. Böttcher-Wittenberg 3:55L, 3. Domvert-Stuttaart l 3:50,1 lneue württ. Bestzeit-, 4. Eitel-Etzling. 3:56,3.>

110-Mcter-Hürden: 1. Weacner-Halle 14L, 2. Wel- l scher-Frankkurt 15,9. !

480-Meter-Hürb««: 1. Wcgener-Halle 54,1, 2.

Scheele-Hamburg 54,4, 3. Glaw-Halle 65,3.

rSÜ-Meter-8ai»f: 1 . Hennt-Schweiz 21,5, 2. Horn- beraer-Frankfurt 21,8: 3. Neckermann-Mannh. 21,8.

S080-Meter-L»«s: 1. Iso Hollo-Finnland 14:59,7,! 2. Syring-Wittenberg 15:20,9, 3. Fornofs-Darmstadr 15:22,4, 4. Selber-Stuttgart 15:27,2.

4 mal 100-Meter-Staffel : 1. Deutschland 1. 42,0,. 2. Deutschland II. 42,2, 3. Baden 42,4. 4. Württem­berg 42,7.

4 mal 4SS-Meter-Staffel: 1. Allianz-Berlin 3:24L, 2. Kickers I. 3:26,9, 3. Kickers II. 3:30,2, 4. TG. Eh­lingen 3:31,0.

Hochspr«»«: 1. Scheibe-Magdeburg, 1,85, 2. Haag. Gövvingen 1,80 Meter, 3. Gehmert-Berlin 1.80 Mir.

Stabhoch: 1. Müller-Kuchen 4,02, 2. Lindroth-Finn- land 3L0 Meter, 3. Suttcr-Vruchsal 3,65 Meter.

Weitivrnng: l. Bäumlc-Ulm 7,21, 2. Scheck-Stutt­gart 6,81, 3. Huber-Stuttgart 6,62.

Kugrlftabe«: 1. Wöllke-Berlin 15.89 Meter. 2. Schröder-Berlin 15,27: 3. Konrad-Münchcn 14,95

Bieter, 4. Werrina-Gronau 14I1 Meter.

Diskus: 1. Schröder-Berlin 47,68, 2. Lamvert- Saarbrückcn 44,83, 3. Sievert-Eimsbüttel 44,32 Mtr.

Hammerwerfen: 1. Becker-Saarbrücken 47,60 Me­ter, 2. Nägcle-Karlsrnhe 46,54 Meter, 3. Wolff-Karls- ruhe 45,92 ! ' :ter: 4. Seeaer-Stutiaart 45,85 Meter.

erfreulich, zu sehen, wie die Einwohnerschaft der angegebenen Orte dieses Fest des Bundes deutscher Mädel zu dem ihren machte und sich an Teilnahme und Entgegenkommen (z. B. beim Bereitstellen von Quartieren) ge­radezu überbot. Die Art der Vorbereitung und Durchführung, vor allem aber die frohe. Willige Einsatzbereitschaft der Mädel brachten es mit sich, daß deutlich genug zu spüren war: Hier geht es letztlich nicht um den Sport als solchen, so sehr wir diesen auch, lieben sondern um mehr; hier geht es um die Gesundung und Erstarkung einer ganzen Müdelgeneration, die sich in unzerstörbarer Gemeinschaft fähig und bereit machen will, allen Anforderungen, die Führer und Vaterland an sie zu stellen haben, hundertprozentig gewachsen zu sein.

Die sportlichen Leistungen waren durchweg gute und bewiesen überzeugend den Wert der. Breitenarbeit, wie sie, nicht einzelne Spitzen- könner, sondern die Gesamtheit erfassend, im BdM. betrieben wird. Der kulturelle Au^ bauwillen unserer Mädel fand am Vorabend in gehaltvollen Kundgebungen, die ebenfalls in der Oesfentlichkeit begeisterten Widerhall« fanden, Ausdruck.

Eine besondere Weihe bekam der SporttaL in Heilbronn: Neichssratthalter Murr, der! anläßlich des Kriegsgefangenentreffens dork- weilte, sprach zu den Mädeln des UntergauS 121 und wies ihnen in packenden Worten Richtung und Ziel für ihre Weiterarbeit.