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Amts» Sk Zntelligenz»Matk.
Nr. äl2. Freitag den 25. Mai I8KW
Nagold.
Auszug
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Protokoll deS Bezirks-Wohl» IhätigkeitS-BereinS.
Plenar-Versammlung zu Ebhausen den 15. März 1855, Nachmittags 2 Uhr, auf dem Rathhause.
Auf ergangene Emladung in dem Amtsblatt haben sich etwa 50 Mitglieder eingefunden.
Non dem seitherigen Vereinsvorstand wurde über die Leistungen deS Ver» eins in den letzten Jahren Rechenschaft abgelegt.
Wegen Fortbestandes der Bezirks- unv Orisfpnrkassen wurde Beralhuug gepflogen, und deßhalb folgende Be» schlöffe gefaßt:
1) Es solle darauf hingcwirkt werde», daß eine OberamtS - Sparkasse unter der Garantie der OberamtS» Korporation gegründet werde und deßhalb »nt dem AmtSversainmlungSaus- schuß zunächst Berathung gepflogen werden, in welcher Beziehung von dem Vereins » Ausschuß die erforderlichen Schritte zu geschehen hätten.
2) Wegen Auflösung der bisherigen Kaffe sollen non dem Ausschuß Anträge gestellt werden.
3) Jedermann ohne Unterschied, d. h. von jedem OberamtSaugehörigen sollen Einlagen gemacht werben dürfen.
Der Bcreinsausschuß soll bei Feststellung der zu entwerfenden Statuten mitzuwirken suchen.
In Beziehung auf den Jahresbeitrag der NereiuSmitglieder wurde beschlossen:
1) Der Jahresbeitrag soll jährlich ln wenigstens 12 kr. bestehen, die Zeit deS Einzugs soll vom Ausschuß bestimmt werden.
2) Die Einlagen sollen zu folgenden Zwecken verwendet werden:
»> zu Erhaltung der BezirkS-Näh- anstalk;
b) zu Deckung der Kosten öffentlicher Aufrufe wegen Beschäftigung der Armen und namentlich Errichtung von Fabriken im Bezirk, sowie
c) zu andern wohlthätigcn öffentlichen Zwecken.
Zum Schluffe der heutigen Verhandlung wurde ein neuer Vereinsausschuß gewählt, nämlich:
Oberamtmann WiebbekinkX ^
Dekan Freihoser Helfer Schüz S
Apotheker Zeller Oberamtspflegcr Roller Pfarrer Gros von Nothfelden,
Pfarrer Trippel von Walddors, Slablpfarrer KraiS in Altenstaig, O.-A.-Arzl Dr. Schüz in Nagold, Kaufmann Rumpp von Nagold, Kaufmann Koch von Rohrdorf. Weitere Stimmen erhielten und
sind als Ersatzmänner zu berufen: Pfarrer Roller in Ebhausen, Pfarrer Halm von Effringen, Schultheiß Gänßle von Walddorf, Schultheiß Riethmüller v. Ebhausen, Pfirrer Eberhard in Warth, Pfarrverweser Abel in Nohrdorf.
Ausschuß-Sitzung den 9. April 1d55, Nachmittags 2 Uhr, auf dem Nachhause.
In der heutigen Ausschußfftzung wurde Dekan Freihofer zum Vorstand und Oberamtmann Wiebbekink als dessen Stellvertreter gewählt.
Als Kassier wurde Oberamtsarzt Dr. Schüz bestellt und zu Sekretären Helfer Schüz und OderamtSpfleger Roller erwählt.
Die OrtSarmenvereine» beziehungsweise Geistlichen und OrlSvorsteher zu bitten, ausser den in den Anlagen unterschriebenen Mitgliedern weitere
Mitglieder zum Beitritt einzuladen; ferner die Bestimmung der Jahresbeiträge zu erbitten, und endlich dieselben zu ersuchen, den Jahresbeitrag entweder selbst einzuziehen, oder durch einen Dritten einziehen zu lassen.
Der Jahresbeitrag soll alljährlich auf den 1. Januar erhoben und für den Jahrgang 1855 mit dem Einzug sogleich der Anfang gewacht werden.
Der Einzug soll regelmäßig im Monat Januar bewirkt und der ganz« Jahresbeitrag auf einmal erhoben werden.
DaS Kalenderjahr soll als Rechnungsjahr angenommen werden.
Die Statuten für eine zu errichtend« Oberamts-Sparkasse sollen in der nächsten Ausschußsitzung zur Berathung kommen; von dem Vicevorstand werden vom Oberamte Ulm die Statuten der dortigen OberamtS-Sparkasse erdeten werden.
Ueber die Jahresberichte deS OrtS- armenweseris soll dem Ausschuß künftig Vorirag erstattet werden, und wurde zu diesem Zweck Dekan Freihoser zum Referenten und Pfarrer Roller in Ebhausen und Pfarrer Gros in Nothfelden abwechselnd als Correfcrent erwählt.
In der Ueberzeugung, daß zu de« Wahrheiten, die nie oft genug geltend gemacht werden können, besonders auch die Schädlichkeit dcö KindcrbettelS zu rechnen ist, findet der Ausschuß deS BezirkSarmenvereinS sich gedrungen, an alle OrtSarmenvereine, ganz besonders aber an die einzelnen HauSväter und Hausmütter deS OberamtS die drin- gende Bitte zu richten, sie möchte» doch die Abschaffung des Kinderbettels nicht bloS der Polizeibehörde überlassen, sondern hiezu ihrerseits selbst- thätlg dadurch Mitwirken, daß sie den gemeinschaftlichen Entschluß fassen, hinfort ihre milden Gaben niemals mehr