an einige» Abenden ihre Stucke spielt, so be­grüßenswert eS ist. wenn in der großdeut- fihen Sckücktalsgemeinschaft auch die Kleinstadt und der Landnecken teilhaben an diesen Kul­turgütern einer Nation: wirkungsvoller nach­haltiger und daher wichtiger ist es daß die örtliche Gemeinschaft, wenn sie zusammen- kommt wieder gerne und freudig em gemein­sames Lied anstimmt.

Es ist wichtig, daß jede politische Kund­gebung - etwa nn Zuge einer Versamm­lungswelle tadellos aufgezogen wird: es ist aber ebenso wichtig, daß die schlichte Feier für jeden gefallenen Sohn einer Familie aus der Ortsgemeinschaft so würdig und erhebend unter dem Einsatz allerzur Verfügung stehen­den und unserem Wollen entsprechenden Ausdrucksmittel gestaltet wird, daß ne zu­gleich Trost für die Hinterbliebenen und Treuebekenntnis der Neberlebenden ist.

Es genügt auch nicht, in Vorträgen darauf hinzuweisen welch wunderbare Werke früher bas Handwerk schuf. Das Handwerk ist heute im nationalsozialistischen Großdeutschland wieder lebendiger den» je. und eine national­sozialistische Kulturpolitik aus dem Dorfe oder m der Kleinstadt wird damit beginnen daß sie den Handwerker wieder anregt, den Spu­ren und Ueberlieferungen bodenständiger Volkskunst nachzugehen und sie im Rahmen der heutigen Erfordernisse von Gebrauch und sparsamster Materialwirtschaft wieder zu ver­werten. Das Wesen des Kulturellen als eines unmittelbaren Ansprecheus der Seele wird von selbst verbieten, bei solchem Beraten mit Druck oder gar mit dem Holzhammer zn ar­beiten: es verlangt Takt und Feingefühl und auch dies gehört zur Kultur.

Es hat wenig Zweck über Vereinsmeierei zu schimpfen. Bester ist es. die Vereine, in denen sich ja Volksgenossen freiwillig zusam- mensinden, um etwas gemeinsam zu betrei­ben was ihnen lieb ist. dazu zu bewegen daß ste diese Liebhaberei und deren Ergebnisse auch der Gemeinschaft zugute kommen lassen. Das wird die örtliche Gemeinschaft freuen und nicht minder den Verein, der statt des engen Kreises seiner Mitglieder die Möglich­keit zu ungleich weiterer Wirksamkeit erhält. Wie wertvoll kann für eine Ortsgruppe und deren kulturelle Bestrebungen das Bestehen eines Gesangvereins sein, wenn dessen Lied- Pflege durch kluge Beratung dahin gelenkt wird daß sie den richtunggebenden Ansprü­chen der nationalsozialistischen Gemeinschaft entspricht.

Es ist dabei nicht notwendig, daß nur der Ernst des Kampfes, die Härte des Lebens und die Strenge des nationalen Pflichtgebotes im Liede anklingt. Es ist auch nicht erforderlich, daß nur solches Liedgut ersungen wird, das aus der Bewegung selbst heraus entstanden ist. Wir wollen einen Schatz gemeinsamer Lieder in uns tragen, die wir in den Feier­stunden der Nation und au den Gedenktagen des gemeinsamen Schicksals, wenn wir als Mannschaft des Führers antreten, als ein Be­kennen zu ihm anstimmen wollen.

An den Feierabendslunden aber wollen wir die Volksgenossen singen lassen, was sie gerne singe» und was sie überhaupt noch an an­ständigen und gut deutschen Liedern können. Es ist wieder eine kulturpolitische Aufgabe, dann dafür zu sorgen, daß mit der Zeit auch die Lieder gelernt werden, die in Wort und Melodie unserem weltanschaulichen Wollen völlig entsprechen.

Wie wertvoll die fachkundige Mitarbeit Hei­mat- oder sippenkundlicher Vereine für die notwendige Breitenarbeit aus diesen Gebieten einer seelischen Wiedergewinnung der Heimat­scholle sein kann, muß wohl nicht erst im ein­zelnen erörtert werden.

Dort, wo der deutsche Mensch besinnlich wird und sei es auch nur in der Enge einer vereinsmäßig betriebenen Liebhaberei, ist er nicht aus einem Abweg von der Gemeinschafts­arbeit weg geraten, sondern holt gleichsam nur eine neue Lese ein, und es ist Aufgabe einer menschennahen Führung, solche Besinn­lichkeit und ihre Früchte dann wieder einem größeren Erleben zuzuführen und sie gemein- schaftsnutzbar zu machen.

Nimm diese Ausgabe durchaus ernst und halte Dir vor Augen, daß Du erst dann Dei­ner Verantwortung der Führung deutscher Menschen genügst, wenn Du auch das Gebiet der kulturellen Führung und Betreuung mit allem Eifer und Einsatz bearbeitest. Nimm diese Aufgabe aber nicht zu schwer und fürchte Dich nicht vor ihr!

Eines merke Dir: Was wir auch immer als Nationalsozialisten getan haben von dem er­ste» Augenblick an. da wir zur Mannschaft des Führers traten, alles geschah freiwillig. Als die Freiwilligen Adolf Hitlers sind wir einst angetreten. Der Führer bat niemanden zu sich befohlen, jeder ist von selbst gekommen.

Kultur kann man nur wecken, aber nie er­zwingen. Hüte Dich darum vor allem, was auch nur leise nach Zwang oder Druck aus­steht. Kulturpflege ist eine Herzenssache. Klopft darum wie einst in der Kampfzeit an das deutsche Herzl

Kulturelle Arbeit ist politische Arbeit Das demokratische Systemdeutsch- land von 1918 hat dem deutschen Volk ein Leben in Schönheit und Würde versprochen. Wir wissen, daß man mit der Schönheit allein nicht kämpfen und mit der Würde allein nicht siegen kann. Aber wir wissen auch, daß mit einem Lied im Herzen die Arbeit leichter geht, daß die Feierstunde die uns das Herz erhoben hat uns auch noch den Alltag der Pflicht zu einem feierlichen Werk erhebt. Volkskulturelle Arbeit ist daher nicht ein Ausweichen von der politischen Arbeit in eine Schöngeisterei, son­dern ist Erfüllung des politischen Führungs­auftrages auch aus dem Gebiet, das am un­mittelbarsten und tiekeingreisendsten den Men­schen anspricht. Dort, wo das Gemüt spricht und das schlichte Fühlen des deutschen Men­schen ergriffen ist von dem Schönen, das es aus deutscher Erde gibt und das Besitz des ganzen deutschen Volkes ist, ersteht auch die innere Bereitschaft, für diesen inneren Besitz der Nation zu kämpfen um ihn der Jugend und den Kindern zu erhalten.

Heil Hitler!

ger dl Karin»»»«

Dreierpakimächie schreite« zum totalen Krieg

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stoffen der Welt gesegnete» Gelnete wird durch die Wirtschaftspakte im Sinne der gemein­samen Interessen geregelt. Damit wird nicht nur eine praktische wirtschaftliche .Gleichschaltung für die weitere Kriegs­zeit begründet. Die Welt vermag vielmehr schon jetzt awiend zu erkennen, auf welch tragfähigem Boden auch die wirtschaftliche Partnerschaft der Großräume der befreunde­ten Nationen gebaut ist. Die jungen europäi­schen Völker mit ihrem Reichtum an tech­nischem Können und praktischen Erfahrungen verbünden sich mit der japanischen Groß­macht. welche die Führung bei der wirtschaft­lichen Erschließung der Rohstoffreserven und sonstigen Naturschätze Ostasiens und, des ge­samten pazifischen Raumes übernommen hat. Dieses Bild einer neuen Welt, die nicht auf der Profitsucht der Cith- und Wallstreetjuden, sondern ans der Erkenntnis der wirtschaft­lichen Möglichkeiten und deS freien Beitrags gegründet ist. unterscheidet sich grundsätzlich von dem Zustand wirtschaftlicher Desorgani­sation. in den die Welt durch die Schuld der westlichen Plntokratien und ihres düsteren Gegenspielers und heutigen Verbündeten in Moskau hineingeraten ist In diesen Bezirken weht bereits ein frischer Wind, der auch durch die Belastungen des jetzigen Kampfes nicht gehemmt werden kann. Hier entsteht aus Blut und Opfern auch eine Wirtschaftskame­

radschaft. die nach ihrer inner«» Moral und ihren Zielsetzungen der militärischen und politischen Zusammenarbeit würdig zur Seite tritt.

Welch seltsame Einigkeit unsere Feinde die­ser totalen K r i e g s h r u n g der Na­tionen des Dreierpaktes entgegenzu­setzen haben, war in den letzten Wochen in Nordafrika zu erkennen. Hinter dem lauten Tamtam der Feindphrasen und der in Lon­don und Washington geübten Suggestions- taktik einer hinterlistigen Agitation offenbar­ten sich zum ersten Male deutlich die tiefen Sprünge und Nisse, die den Kriegsbau unse­rer Gegner von oben bis unten durchziehen Tie Welt hatte Gelegenheit, an einem Schul­beispiel die Raubgier RooseveltS zu beobachten, die unersättlich nach immer neue» fetten Brocken in der Welt schielt und kein Empire, und sei es selbst das der Verbün­deten. »»bedroht und unbestohlen läßt. Die Kr eigensüchtigen Auslegung eines erlogene» Schlagwortes vom totalen Krieg steht jene, harte und unbeugsame Wille zum gemein­samen Marschieren, Planen und Aufbauen gegenüber, wie er von den Dreierpaktmächten Zug um Zug weiter verwirklicht wird. Es ist ein kampferprobter, auf Selbstsicherheit und Selbstvertrauen gegründeter Wille. Daß er auch im Zeichen schwerster Kämpfe niemals die leitenden großen Ideen aus den Auge» läßt, beweist seine innere Gesundheit.

Brennend stürzten die Britenbomber ab

Leisr ^ußriit kerlio verlor äie englische Ouitrvatke soviel Viermotorige vie oook nie

Von lirieAsberickter Walter Volk,

«lnb. Lll. Noch ehe der Feind heran ist. sind unsere Besatzungen schon in der Luft. Wäh­rend sie dem Feind entgegenfliegen, verfolgen wir fiebernd die Eintragungen auf den Lage­karten.

Feldwebel V., erst kürzlich wegen be­sonderer Tapferkeit vor dem Feind befördert, bekommt als erster einen der fetten Brocken vor die Rohre Eine viermotorige Lan- caster wird von ihm im Hellen Mondlicht ansgemacht und sofort angegriffen. Der Geg­ner hat anscheinend Lunte gerochen und kurvt hin und her. Aber B. läßt ihm keine Zeit zlr dem beabsichtigten Manöver. Er jagt dem Britenbomber eine volle Ladung in den mäch­tigen Leib. Schon brennend, wehrt sich der Gegner noch verzweifelt und schießt aus allen Rohren. Aufmerksam beobachtet V- die Flug­bahn der englischen Leuchtspurmunition. Sie geht ins Leere. Doch Plötzlich ein gewaltiger Schlag: Nun hat doch ein feindlicher Schuß gesessen! Im linken Motor kracht und häm­mert es. Die Kabine füllt sich mit dichtem Rauch. Unverzüglich stellt Feldwebel V. den getroffenen Motor ab. Doch als sich der Rauch in der Kabine etwas verzogen hat, brechen V. und sein Bordfunker in ein Freudengeschrei aus. Einem Niesenfcuerball gleichend, stürzt die Lancaster dicht neben der eigenen Maschine vorbei kopfüber ab. V. aber erreicht mit seinem beschädigten Flugzeug siald den sicheren Heimathasen.

Soeben wird uns vom Nachbargefechts­stand der Abschuß mehrerer Viermotoriger gemeldet. Doch auch bei uns geht der nächt­liche Grotzkampf weiter. Ritterkreuzträger Oberleutnant Habs hat eine Short- Stirling gesichtet. Als er in Schußnähe ist, beginnt der Brite zu kurven. Dennoch ge­lingt es I., die Viermotorige ins Visier zu bekommen, und schon prasselt der Feuersegen in den Rumpf des Gegners. Das Flugzeug fängt Feuer, aber es setzt seinen Kurs sort.

Deshalb setzt Oberleutnant I. erneut zum Angriff an. Die Kanonen krachen noch ein­mal. und nun steht der Riesenrumvr der Short-Stirliug in Hellen Flammen.

Ritterkreuzträger Oberleutnant Becker meldet seinen 42. und 43. Nachtluftsieg. Auch er hat zwei viermotorige Bomber erledigt Zunächst stellte er eine Short-Stirling: aber sein erster Angriff war vergeblich, die Kanonen wollten nicht schießen. Das ist für Becker ein Grund, vom Feind abzulassen, not falls kann man auch mit den Malchi neu­em ehren abschießen. Allerdings sind nur rei Angriffe erforderlich, bis der Brite Feuer fängt. Aber es ist nur ein kleines Feuerchen, und die Short-Stirling setzt im Tiefflug ihren Kurs fort. Oberleutnant B. glaubt schon, der Gegner wolle sich im Tief­slug aus dem Staub machen. Da merkt er Plötzlich, wie es unter ihm taghell wird Eine gewaltige Explosion hat den Bomber zerrissen. Oberleutnant B. aber setzt die nächtliche Jagd auf neue Ziele fort. Sein Bordfunker, Feldwebel St. hat kaum die Trommel der Waffen gewechselt, als er be­reits ein neues Ziel, wieder eine Short- Stirling. im Hellen Mondlicht ansmacht. Ohne Zögern wird wieder angegriffen. Dies­mal ein Angriff, dann stürzt der Britenbom­ber als Riesenbrandfackel ab.

Auf dem Gefechtsstand treffen unterdessen weiter Erfolgsmeldungen ein. Ein Nachbar­verband hat bereits zehn Luftsiege gemeldet. Auch von der Flak werden Abschüsse hekannt. Insgesamt sind nicht weniger als fünfund­zwanzig Britenbomber, vorwiegend viermotorige Flugzeuge, vernichtet worden. Es ist die größte Anzahl von Viermotorigen die die Engländer bisher bei einem einzigen Angriff verloren haben. Der Verlust von 100 Nugzeuamotoren und 150 bis 175 Mann fliegender Besatzung in einer Nacht stellen eine katastrophale Niederlage der britischen Luftwaffe dar. Der Feind hat damit seinen erneuten Angriff auf die Reichshauptstadt teuer bezahlen müssen.

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Wie ein langer schmaler Saum, der über 4200 Kilometer lang, aber nur 170 bis 350 Kilometer breit ist. erstreckt sich das Gebiet der siebtgrößten südamerikanischen Republik Chile in fast nordfüdlicher Richtung entlang der Westküste Südame­rikas. Im Norden schließt das zum großen Teil vom Westhang des Andengebirges ausgefüllte Land an die Republik Peru an, während die östlichen Anliegerstaaten Bolivien und Argentinien sind. Die gemeinsame Grenze zwischen Chile und Argentinien er­streckt sich bis tief nach Süden, zum Feuerland. Der Bo­den Chiles ist über­wiegend gebirgig und reicht im Osten bis auf den Hauptkamm der Anden hinaus, deren höchste Gipfel sich bis auf über 6500 Meter erheben.

Eine weitere Gebirgs­kette zieht sich längs der Küste Nord- und Mittel - Chiles hin.

Zwischen diesen bei­den erstrecken sich die Ebenen des chileni­schen Längstales. Der Südteil von Chile weist eine stark zerrissene Küste mit zahl­reichen großen und kleine» Inseln auf. zwischen denen sich Fjorde tief in das Land hineinnagen. Das gebirgige Gelände ist reich an teils noch heute tätigen, teils auch erloschenen Vulkanen. Im nördlichen Teil des Landes ist das Klima warm und trocken, in Mittel-Chile mild und mittel­mäßig feucht. Zwei Fünftel der chileni­schen Bevölkerung widmen sich der Land­wirtschaft. Während im nördlichen Teil des Landes der Ackerbau nur eine geringe Rolle spielt, gedeiht in den Ebenen Mittel- Chiles Getreide. Obst «nd Wein. Im

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Süden wird neben der Schafzucht eine rege Waldwirtschaft betrieben. Von großer Bedeutung ist der Bergbau. Gefördert wird vor allem Salpeter. Kupfer. Eisen, Silber und Gold. Zu den Hauptverkehrs­adern gehören, zumal größere Flüsse nicht vorhanden sind, einige Eisenbahnen, vor allem die 3100 Kilometer lange Längsbahn von Pisagua im Norden nach Puerto Monte im Süden. Die Hauptstadt Chiles ist Santiago de Chile, das am Fuße des Cerro San Ramon (3091 Meter hoch) liegt und 836 000 Ein­wohner zählt. Sie ist der Mittelpunkt des geistigen, kulturellen und politischen Le­bens des Landes und wurde im Jahre 1541 von dem spanischen

Eroberer Laldivia Aus der Chiles ist heben daß

Petro de gegründet. Geschichte hervorzu- das Land

bis zum Jahre 1797 zum spanischen Bize- königreich Peru ge­hörte, in dieser Eigen­schaft jedoch stark in den Hintergrund trat. 1617/18 wurde Chile von Argentinien aus durch San Martin befreit. Es folgten lange politische Wirren ulid Parteikämpfe. Nach langjährigen Grenzstreitigkeiten mit Argentinien kam es schließlich zu einer ruhigeren Entwicklung. Im ersten Welt­krieg war Chile deutschfreundlich seine Regierung blieb neutral. Die Diktatur des Generals Jbanez (1927 bis >931) scheitert" an der Weltwirtschaftskrise, die Chile in eine ernste Notlage brachte. In den letzten Jahren geriet das Land wirt­schaftlich sowohl wie politisch mehr und mehr unter den Einfluß der Vereinigten Staaten.

Oer V^ekruraelitsberielil

Aus dem Führer-Hauptquartier, 20. Jan. Das Oberkommando Ser Wehrmacht gibt be­kannt: ^

Im Nordweitteil des Kaukasus schlugen deutsche rumänische und slowakische Truppen örtliche Angriffe der Sowjets zurück Einket- zcndes Tauwetter erschwerte zwischen Kauka­sus und Don die Kampfhandlungen aus bei­den Seiten Schwächerer Feind wurde zum Teil im Gegenstoß, abgewiesen und ein feind­liches Bataillon vernichtet In den Kampf­abschnitten des Dongebiets brachten deutsche Truppen mit Unterstützung der Luft­waffe feindliche Angriffe in stellenweise sehr harten Kämpfen zum Stehen. Eine Infan­terie-Division vernichtete dabei zehn Panzer- kampfwagen. Die Verteidiger des Raums von Stalingrad wehrten trotz harter Entbeh­rungen linerschnttert sämtliche Angriffe der Sowjets ab Südöstlich des Ilmensees wurde eine eingeschlossene Kampfgruppe des Gegners aufgerieben Im Angriff wurden Teile einer weiteren abgeschnittene» Gruppe der Bolschewisten aus» ihren Stellungen ge­worfen und EntlastungSversuche abgewiesen. Starke feindliche Angriffe südlich des La­dogasees scheiterten in harten Kämpfen, wobei örtliche Einbrüche im Gegenstoß avge- riegelt oder bereinigt wurden

In N o i"d a f r > k a halten die BewegungS- kämpfe an der Front der deutsch-italienischen Panzerarmee an Die deutsche und italienische Luftwaffe fügte den Briten schwere Verluste an Panzerkampfwagen und Kraftfahrzeugen zu Der Angriff deutsch-italienischer Kampf­gruppe» im tunesischen Raum wurde mit wirksamer Unterstützung durch die Luft­waffe fortgesetzt, wichtige Stellungen genom­men und über 1000 Gefangene eingebracht In Luftstützpunkte» des Feindes entstanden nack Luftangriffen ausgedehnte Brände. Bei Nachr wurden die Hafenanlagen von Bone erneut bombardiert. Die gestern von Bone als be­schädigt gemeldeten zwei Handelsschiffe sind gesunken. Damit verlor der Feind durch den Luftangriff in der Nacht vom 18 znm 19. Januar vier Handelsschiffe mit zusammen 20000 BRT. Ein deutsches Unterseeboot ver­senkte westlich Oran aus einem stark gesicher­ten Geleitzug einen Dampfer voii 4000 BRT.

Sechs neue Httterkreuzirager

«lab. Berlin, 20. Januar. Der Führer ver­lieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Generalleutnant Georg Pfeiffer. Kom­mandeur einer Infanterie-Division. General­major Helmuth Weidling Kommandeur einer Infanterie-Division, Hauptmann Jo­hannes Wiese Staffelkapitän in einem Jagdgeschwader, ss-Hauptsturmführer Hugo Eichhorn. Kompaniechef in einem Pionier- Bataillon der Waffen-^, Oberfeldwebel Erich Scheibig. Zugführer in einem Grenadier- Regiment. und Unteroffizier Franz Kreu­zer, Gruppenführer in einem Grenadier- Regiment.

Gabo'ageakle in ^ranzösifch-Marokko

Neue blutige Zwischenfälle

Algeciras, 20. Januar. Aus Französisch- Marokko werden verschiedene Sabotageakte gemeldet, die an der strategisch wichtigen Eisenbahn st recke RabatFes fest- gestellt wurden. Alle Brücken und Tunnels haben militärische Posten erhalten.

Zwischen nordamerikanischen Soldaten und Bergkabylen ist es im Gurzef-Gebiet zu neuen Zwischenfällen gekommen.^ Im Umkreis der Stadt Fes wurden zahllose Marokkaner von den nordamerikanischen Besatzungstruppen aus ihren Dörfern geschleppt und zu Befesti­gungsarbeiten gezwungen. In Tlemzen kam es zu schweren Schlägereien zwischen nordamerikanischen Soldaten und der marok­kanische» Bevölkerung, die auf beiden Seiten mehrere Todesopfer forderten.

Epivem«en im Nahen Osten

Auch englisch-amerikanische Truppen betroffen

Kn. Rom, 21. Januar. Die in Syrien aus­gebrochene Pocken- und Pestepidemie Hot sich aus Palästina und Irak verbreitet. Trotz der strengen Zensur der Engländer wurde bekannt, daß auch britische und ameri­kanische Soldaten erkrankten. Der Haupt Herd der Epidemie scheint Tel Aviv zu sein, wo das Judenviertel besonders stark infi­ziert ist. Die Städte Tel Aviv. Haifa. Jaffa. Jerusalem und noch andere sollen von einem starken Aufgebot von Sanitätstrupven abge­sperrt sein. Nach Meldungen von dem Nahe« Osten ist die Krankheit zuerst bei den Juden und bei polnischen Soldaten aufge­treten, die aus Sowjetrußlanü über Aegyp­ten in diese Länder gelangten.

Auf Drängen Moskaus

Wieder Kommunistische Partei in Indien

dv. Stockholm, 21. Januar. Der Vize- könig von Indien hat auf Drängen Moskaus hin der indischen Kommunistischen Vartei, die bisher streng verboten war. wie­der erlaubt, ihre Agitation anfzunehmen.

Reichsvresscchek Dr. Dietrich emvting die füh­renden wanischen Journalisten, die tm Zusammen­bang mit dem Beluch des spantschcn ParteimimsterS Arrete in Berlin weilen.

Gauleiter Boble und Reichstugendführer Ar- mann sprachen vor den im Reich weilenden Lau- desgruvveuleitern der Auslandsorganisation der NSDAP., den Landesingendführern und de» MädelfNbrcriiincn der reichsdeutschen Jugend im Ausland.

44 Deutsche ans Abetttnien traten im Rahmen der vom Auswärttgeo Amt durchgeführte» Heimkehrer - Aktion für Ausländsdeutsche in Tr,«ft ein. von wo sie die Reise inS Reich fortlehten.

Generat WubWawen dermtt4V<>00 Ma«« der Tschungking-Truvven ,ur Nanking-Armee über- getreten ist. will lest einen grobe« antikomommstt- schvn Sekt««, dnrchfftbr»«.