och. den 1. Juli 1936

kt für Getreide und t 3V. Juni. Die Zu- -e entsprechen den ge- Beständen. Futtxxge- irhanden. Mühlenpro- Es notierten je 10V Weizen 76/77 Kilo- Zreis Erzeugerfestpreis l4 21.40, W. 17 21.70, mm N. 14 Juni-Preis / R. 18 18.30. R. 19 ste 61/62 Kilogramm, czeugerfestpreis 17.70, tergerste 59/60 Kilo- i0 Pfg. per 100 Kilo- ihlt werden. Futter- m H. 11 Juni-Preis . H. 14 17.60. Wiesen- tgepr. Stroh 3. Mehl­as Getreidewirtschafts- >. Preise für 100 Kilo- 8sg. Frachtenausgleich Weizenmehl mit einer is 30 Prozent Kernen 100 Kilogramm. Rei­st. Ausschlag. Weizen- chung von 20 Prozent leberweizen 1.25 NM. lufschlag. Weizenmehl d W. 7 Juni-Preis W. 14 28.90, W. 17 asis-TyPe 997 N. 14 0. R. 18 23.30, N. 19 Zeugnisse Weizenkleie !6 9.95, W. 10 10.10, .45, Roggenkleie R. 14 0. R. 18 10.40, N. 19- ind Roggenfuttermehl t. per 100 Kilogramm alle Geschäfte sind die ieichsmehlschlußscheins

eele, Gemeinderat und :iw. Feuerwehr, 40 I.,.

erung: Bei südwcst- Winden unbeständiger ächst leicht aufheiternd, Slkt und einzelne, zum nsälle, Temperaturen letzten Tagen, tagsüber ltnismäßig warm und-

esGesellschafters": irl Zaiser, Nagold, »erantwortlich für den ließlich der Anzeigen: öötz, Nagold liste Nr. 5 gültig :938 : 2804

r umsagt 8 Seiten

tsn trinkt, «siebe st mit köntliokoni msäsn sinci nstür-

r, >)kLNL jiüLLer«

^sssLi-gesciiLkr, luinisrr. »s. ssciiskr. IsvIsL»«s«M r

^4

e 3- oder 4-Zimme»

ohnung

afort oder später zu en gesucht.

: unter Nr. 1152 an Jesellschafter*.

vlilierü

t, neuwertig, Platten- ! 92x75, 3 Kochstellen cm villigst 1156

er, Kupferschmied

Kaufe angefallene

er

mgW.Mer

Albert Knöller Rohrdorf

in erstmals 11 Wochen Lchtiges 1154

terschwein

erkauft Roller, Schreiner ach

/nipls«

üvrlrvtt

c Berliner Jll. Zeitung c I. rrätig in der

dlg. Zaiser, Nagott>

Seite 5 Nr. 15V

Nagolder TagblattDer Gesellschafter"

Mittwoch, den 1. Juli 1938

waklkampk Zn Amerika

Line »tritt« Partei? kwtseketituag über üen die« veal

Als Franklin D. Roosevelt, der 32. Prä­sident der Vereinigten Staaten, mit der großen Mehrheit von 472 gegen 59 Stimmen gewählt wurde und die Regierung übernahm, erwartete das von der schweren Krise heim­gesuchte amerikanische Volk einen Netter, einen Befreier von der Wirtschaftsdepression, von Not, Hunger und Elend; die Tatsache, daß der demokratische Kandidat in seinem Blick vorwärts" sich offen für eine neue Aera aussprach, daß er bereits im Wahl­kampf von 1932 offen zugab, vor umwälzen­den Experimenten nicht zurückzuscheuen, erweckte bei den Massen eine gewisse Zuver­sicht und einen Optimismus für die Zukunft. Hinzu kamen noch die thpischen Eigenschaften des neuen Kandidaten, die mit für das große Vertrauensvotum bestimmend waren: er war mutig und demütig, christgläubig und be­scheiden. er ersehnte eine echte Kameradschaft, eine von Plutokratischen Exzessen gesäuberte Demokratie im Geiste Lincolns und Walt Whitmans. Roosevelt hat die Erwartungen, die in seine Aktivität gesetzt wurden, voll er­füllt, er hat in den vier Jahren seiner Amts­periode unaufhörlich experimentiert, er hat die Nolle des L>taates. dessen Aufgabe bis dahin darin bestand, lediglich als -höherer Aussichtsbeamter zu fungieren, aktiviert, indem er ihn zum Leiter des Gemein­schaftslebens machte, er hat durch die Schaffung des gewagten und neuartigen New Deal", durch seine einschneidenden Eingriffe auf seine stärkste Waffe, nämlich die Popularität bei den Massen, be­wußt verzichtet, nachdem er sich mehr als ein­mal den beschämenden Richtersprüchen des Obersten Gerichtes beugen mußte, das seine Neuerungspläne für unzulässig und ver­fassungswidrig erklärte. Und nun steht das entscheidende Urteil des amerikani­schen Volkes bevor.

Die klare Linie des Wahlkampfes hat sich erst in den letzten Wochen herauskristallisiert: Sie wird eindeutig bestimmt von der Kri­tik der Reformen des Präsidenten Roosevelt, wobei wieder einmal eine alte amerikanische Wahltaktik zur Geltung kom­men dürfte, deren Inhalt darin liegt, daß nicht der politische Ideengehalt eines neuen, Kandidaten bei der Auseinandersetzung aus­schlaggebend wirkt, sondern vielmehr die oppositionelle Haltung gegenüber dem bisherigen Regierungschef. Ehe sich nun die Republikaner für den Gegenkandidaten, den Gouverneur Landon aus Kan­sas. entschieden, hat in ihren Reihen eine monatelange Ungewißheit geherrscht, wen man als denidealen Mann" der Zukunft Herausstellen solle. Landon wird im allge­meinen als ein u n b e s ch r i e b e n e s Blatt geschildert, der denold-fashioned". den altmodischen Amerikaner repräsenüeren soll, der seine Einfachheit gern betont, zu Fuß ins Büro geht und seiner Person da­durch die Note gibt, die seinen Landsleuten besonders liegt. Politisch gesehen ist er selbst­verständlich ein erbitterter Gegner des New Deal, und es heißt, daß er sich in seinem Wahlkampf hauptsächlich die Unter­stützung der ausgesprochen Roosevelt-feind- lichen Kreise sichern will, das heißt die klei­nen und mittleren Stände, die Banken, das Kapital, die Industrie und die Presse.

Bei den breiten Massen ist das positive Programm Londons noch kaum bekannt, um so genauer kennt man die Kritik der Re­publikaner an den Maßnahmen Roosevelts. deren sich Landon im Wahlkampf vornehm­lich bedienen wird: Roosevelt habe danach das staatliche Leben des Landes mit europäi­schen Ideeninfiziert" und den Versuch

unternommen, aus freien Amerikanern ein »reglementiertes Volk" zu machen. Senator Steiver hat beim republikani­schen Parteikonvent äußerst heftige Angriffe und Anklagen gegen den bisherigen Präsi­denten erhoben, in denen er Roosevelt als denCäsar des New Deal" bezeichnete; im Namen seiner Partei forderte er die Neuor­ganisierung einer Schutzzollpolitik, außen- politische Isolierung und freie Konkurrenz im G e sch ä s t s l e b e n. Steiver setzt sich mit großer Energie für den republikanischen Kandidaten Landon ein, er. gilt in eingeweihten Kreisen als der aussichts­reichste demokratische Vizepräsident.

Wenn auch die Polarität zwischen Demo­kraten und Republikanern im Vordergrund der bevorstehenden Auseinandersetzungen steht, so bedarf es doch an dieser Stelle eines besonderen Hinweises, daß sich darin die Politische Spannung in der USA. keineswegs erschöpft. Es sind in den letzten beiden Jahren viele neue politische Lehren in Amerika propagiert worden. Damit tauchte auch hier die Möglichkeit einer dritten Partei auf, obwohl ähnliche Versuche wie der der unabhängigen Partei des Senators Lafolctte, die stark links ge­richteten Bestrebungen einer amerikanischen Labour-Parth und die Träume des bekann­ten Schriftstellers Upton Sinclair keine Verwirklichung finden konnten.

Wesentlich ernsthafter waren jedoch noch im vergangenen Jahre die Aussichten des Senators von Louisana, Hueh P. Long, der einem Politischen Attentat seiner zahl­reichen Gegner zum Opfer fiel. Long hatte es verstanden, sich glänzend der amerikani­schen Massenps y ch e anzupassen, indem er das Schlagwort von derAufteilung des Reichtums" Prägte, überdies voll­zog er noch einen besonders geschickten Poli­tischen Schachzug, indem er sich im April des Vorjahres zu den Theorien des Rundfunk- geistlichen Father Coughlin. der sich eines ungeheuren Einflusses bei seiner Mil- lionen-Hörerschaft erfreut, bekannte. Daß auch nach Longs Tode durchaus die Mög­lichkeit besteht, daß aus seinem Freundeskreis in Verbindung mit der Anhängerschaft Coughlins eine zu einer Art Faschismus hin­neigende neue Partei noch vor den No­vember-Wahlen entstehen kann, wurde in diesen Tagen bestätigt.

Diese Betrachtungen zeigen, daß die Wie­derwahl Roosevelts durchaus nicht so sicher ist, wie man dies noch zu Anfang des Jahres annahm. Zweifellos haben die tiefgreifenden Umwälzungen, die Roosevelt im Staate voll­zogen hat, den Boden für eine größere Experimentierfreudigkeit gelockert. Die Mos­kauer Machthaber haben als erste probiert, aus dieser Erkenntnis zu einer Nutzanwen­dung zu gelangen, so daß heute überall eine systematische unterirdische Wühlarbeit der Kommunisten festgestellt werden kann. Hinzu kommt, daß es dem Präsidenten trotz größter Anstrengungen leider nicht ge­lang, in den verflossenen vier Jahren das Gespenst der A r b e i t s l o s i g k e i t zu ban­nen. Es ist anzunehmen, daß sich das ame­rikanische Arbeitslosenheer auf 1012 Mil­lionen beläuft, was mehr als die Hälfte des Weltarbeitslosenstandes ausmacht, so daß der Bundeshaushalt in den letzten 3 Finanz­jahren 9,64 Milliarden Dollar allein für Arbeitslosen - Unterstützungen vorsehen mußte.

Wenn nicht alle sozialen Reform- wünsche des Präsidenten durchgesetzt wer­den konnten, so war dies in erster Linie durch die starren Paragraphenformeln der Verfas­sung verschuldet worden; es berührt den 'Außenstehenden geradezu lächerlich, daß selbst die großen Wohnungsbauprojekte der Regie- runa zugunsten der notleidenden Bevölke­

rung als ii n v e r e i n b a r mit der V e r- sassung erklärt wurden! Es ist selbstver­ständlich, daß Roosevelt für den Fall seines Sieges eine Verfassungsänderung durchzukämpfen versuchen wird, um freier und ungehinderter sein Programm durchzu- sühren, von dem er trotz schärfster Kritiken bisher nicht abgewichen ist. Aber auch für den Fall, daß der Präsident noch einmal das Vertrauensvotum des amerikanischen Volkes sür weitere vier Jahre erhält, bleibt seine Lage unverändert schwer, denn die wichtigen Wirtschaftskreise der Vereinigten Staaten stehen den Sozialreformen des Präsidenten feindlich gegenüber.

Trotz aller inneren Schwierigkeiten sieht Roosevelt der Wahl mit Zuversicht ent­gegen. Er behält sein überzeugtes Lächeln bei, weder die Argumente seiner Gegner, noch vereinzelte bittere Kritiken aus der Reihe seiner eigenen Partei vermögen die Festigkeit und Zähigkeit des Präsidenten zn

erschüttern. Solange man noch von zwei Kandidaten sprach, schätzte man in den letzte« Wochen die Aussichten Roosevelts mit 55 v, H wobei man behaupten zu können glaubt, datz 70 v. H. der Unterstützungsempfän­ger und die Mehrheit der Gewerk- schaftsmitglieder für Roosevelt stim­men werden. Letzten Endes ist bei der Frage nach den Aussichten des bisherigen Präsi­denten noch die Tatsache entscheidend, die in den USA. ein offenes Geheimnis ist, daß in diesem Kampfe Milliachen allein dazu ver­wendet werden, um dem Schöpfer des New Deal eine eindrucksvolle Mehrheit zu garan­tieren. Aber auch ohne dies Mittel ist die Gewalt der Sympathie«, trotz aller Rück­schläge und mancher Enttäuschungen, un­verändert groß, wenn sie sich auch nicht nominell mit dem Zustand von 1932 deckt. Ihr Vorhandensein beruhigt und ermutigt Roosevelt, sie bestimmt auch seinen Grund­satz für den Kamps: beharren und iorischrei­ten! Sch.-B.

LeieLsLeLeKeeia- Arssei

Aufmarsch der Frontsoldaten 150jährigen Bestehens des

Der diesjährige Reichskriegertag, der wie auch die folgenden nach Genehmigung durch den Führer und Reichskanzler wieder auf dem traditionsreichen Boden der schönen kur­hessischen Provinzial-Hauptstadt stattsinden wird, gewinnt an Bedeutung dadurch, daß dem Hauptfesttag (Sonntag, 5. Juli) erstmalig Arbeitstagungen vorausgehen. Der Bundes- führer, SS-Oberfüh- rer Oberst a. D.

Reinhard, trifft zur Teilnahme an der Tagung des Deutschen Reichskrie­gerbundes (Kyfshäu- serbund) e. V der Deutschen Krieger­wohlfahrtsgemein­schaft (Donnerstag,

2. Juli) und den Ar­beitstagungen der anderen Bundesglie­derungen (Donners­tag, Freitag, Sonn­abend, 2., 3., 4. Juli) bereits Mittwoch,

1. Juli, in Kassel ein. Am Abend die­ses Tages bildet ein großes historisches Militärkonzert im Park Schönfeld (ehe­mals Sommersitz des Westfalenkönigs Js- rome Bonaparte) den Auftakt zu den Ver­anstaltungen und Ta­gungen des Reichs­kriegertages 1936. Die bei dieser festlichen Ver­anstaltung aufklmgenden alten Armeemärsche weisen bereits darauf hin, daß der Reichskrie­gertag 1936 im Zeichen des 150jährigen Beste­hens des Bundes begangen wird.

Sichtbarer Ausdruck dieser Jubiläumsfeier ist auch die Teilnahme von 30 Kameraden aus Wangerin, wo bekanntlich 1788 friderizianische Füsiliere durch Gründung der 1. Krieger- kameradschaft den Grundstein legten zu dem heutigen stattlichen Bau des Kyffhäuserbundes

im Zeichen des Reich skriegerbundes

mit seinen 36 000 Kameradschaften. Die Wange« riner erscheinen auf dem Reichskriegertage Kassel in ihren friderizianischen Uniformen mit ihrer historischen Fahne und der alten Regi- menstrommel und nehmen in dieser schmucken Aufmachung an der Paradeaufstellung und am Vorbeimarsch teil. Ihre historische Fahne er­hält während der Tagung einen Ehrenplatz im Ehrenhof des Kasse­ler Rathauses. Am Sonntag, dem S. Juli, abends 20,30 Uhr, gelangt auf dem weiten Plan der Karlswiese das große Festspiel1 5 0 Jahre Kyffhäu- serbund", ein Freilichtspiel in vier Abteilungen, mit 4000 Mitwirkenden, 2000 Sängern und 120 Musikern zur Aufführung.

Das Festspiel gibt in wechselbunter, far­benprächtiger Bild­folge einen lleber- blick über die Ge­schichte des Reichs­kriegerbundes vom Entstehen der ersten Kameradschaft an (Wangerin 1788) bis auf den heutigen Tag. Die wichtigsten geschichtlichen Bege­benheiten bilden die Höhepunkte der Schau, so die Gründung ver­eisten Kameradschaft nach Beendigung des Sie­benjährigen Krieges, Le Zeit der Erhebung 1812/13, der Krieg 1-870/71 mit der Gründung 4>es Deutschen Reiches, der Weltkrieg 191418 und endlich im gewaltigen Schluhbild, das alle Teilnehmer auf der Karlswiese vereinigen wird, der Sieg der nationalen Erhebung und die Volkwerdirng Deutschlands unter den Fahnen des Dritten Reiches. Den Abschluß des Festspieles bildet ein Riesenfeuerwerk aus der Karlswiche.

WUZM

KM MM

Von unserer Kriegsmarine

Heute ist Deutschlands Seegeltung wieder erstarkt: Wir Lauen Schlachtschiffe und schwere Kreuzer, U-Boote und Zer­störer, Schiffe, die uns Versailles zu verbieten suchte. Unsere Marine ist zur Wahrung unserer Lebensinteressen unbedingt er­forderlich, und wir konnten nicht zusehen, daß andere Staaten

gewaltige Flotten be­sitzen, während Deutsäi- land bis zur Erklä­rung der Wehrfreiheit durch den Führer auch in dem Ausbau der Marine in einer nicht erträglichen Weise be­schränkt war. Jetzt ist es aber bereits über ein Jahr her. daß das bedeutsame deutsch-eng­lische Flottenabkommen von 1935 den deutschen Belangen Rechnung ge­tragen und die Möglich­keit der Durchführung eines Schutzes von Volk und Seefahrt gegeben hat Dieses Abkommen stellt einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung des europäischen Frie­dens dar, den zu sichern sich der Führer als eine seiner großen Ausgaben »Neis« Moese!« gestellt hat. Was die

praktische Durchführung dieses Abkommens angeht, so kommt unter Berücksichtigung des Standes der englischen Flottenstärke im Augenblick der Ver­tragsunterzeichnung eine Eesamttonnage Englands von 1201 700 Tonnen in Frage als Grundlage für die Festlegung der deut­schen Gesamtflottenstärke. Da das Verhältnis der Stärke zwi­

schen der Eesamttonnage der deutschen und der englischen Flotte 36 :100 lautet, kann die deutsche Flotte unter Berücksich­tigung der angegebenen englischen Flottenstärke 420 595 Tonnen betragen. Inzwischen hat England allerdings weitere Neu­bauten für seine Flotte bewilligt.

Daß die neuen deutschen Schiffe mit der entsprechenden

Line pliexerkelle überlUext Xrevrerl-eiprix"

WW

modernen Bewaffnung ausgerüstet find und werden, ist heute Selbstverständlichkeit. Aber nicht nur dieses, die hierzu vor­gesehenen Schlachtschiffe und Kreuzer werden künftig auch. Flugzeuge an Bord führen, wie es in den anderen Seestaotcn langst durchgeführt worden ist. Es handelt sich hierbei um ein bis drei mitgeführte Flugzeuge, welche mittels Katapulte gestartet und durch Kran wieder an Bord genommen werden. Außer diesen mit Bordflugzeugen ausgerüsteten Kriegsschiffen find noch Flugzeugschiffe in Aussicht genommen, welche ge- - schlossen Flieaerein heilen an Bord führen, und deren Aufgabe rn erster Linie in der Mitführung von Flugzeugen be­steht. Ein Vorteil für uns ist, daß der größere Teil der deut­schen Flotte sich bereits aus modernen, kampfkräftigen Ein­heiten zusammensetzt. Nach Fertigstellung der noch auf Stapel

liegenden Schiffe werden unsere Seestreitkräste wieder eine beachtliche Stärke besitzen. Das deutsche Abkommen mit Eng­land stellt eine politische Großtat durch den Willen unseres Führers dar. Das Verständnis Englands hierfür ist zu einer historisch bedeutsamen Tatsache geworden. Bekanntlich fand nach der Unterzeichnung des deutsch-englischen Flottenabkom­mens in London die Flottenkonferenz der sogenannten Washington-Mächte" statt, welche die fünf führenden See­mächte, England, USA, Japan, Frankreich und Italien, zusam­menführte, um für den Ende 1936 ablaufenden Washington- Vertrag neue Abmachungen zu finden. Das Ergebnis war gering. Es brachte wenig Neues. Wie sich England hinsicht­lich seiner Schiffsneubauten infolge der jüngsten politischen Ereignisse verhalten wird, vermag erst die Zukunft zu lehren. Eins stcht jedenfalls fest, daß sich das Deutschland Adolf Hitlers Lei der Entwicklung seiner Kriegsmarine in aller Strenge nach dem deutsch-englischen Abkommen richten wird. Hierbei ist selbstverständlich oberster Grundsatz, daß nur solche Kriegs­schiffe auf Stapel gelegt werden, welche für die Sicherheit des deutschen Volkes und Vaterlandes unbedingt erforderlich find.

er.

S" Uiukt All« k'otv: kr o s ov

MM

iMMW