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Nagolder TagblattDer Gesellschafter'

Samstag» 3. Januar 193 l

empfänger. In der Krisenunterstützung standen am IS. Dezember 1930: 2252 männliche und 333 weibliche Personen. Bei den Männern ergab sich ein Zugang un> 48 Personen, bei den Frauen ein solcher um 4 Personen. Somit Stand am 31. Dezember 1930: 2300 männliche und 337 weibliche, zusammen 2637 Krisenunterstützungsempfän­ger. Insgesamt ergeben sich 15160 Unterstützungsempfän­ger. Davon entfallen 9224 auf Groß-Stuttgart.

Konferenz der süddeutschen Rabbiner. Die israelitischen Landesverbände der süddeutschen Länder Bayern, Würt­temberg, Baden, Hessen und Pfalz veranstalten seit eini­gen Jahren wissenschaftliche Fortbildungskurse kür ibre

«avouier. Me oiesjahrige Tagung fand vom 21. bis 23. Dezember in Stuttgart statt und war vom Oberrat der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs vor­bereitet worden. Auf der Konferenz sprachen auch christ­liche Professoren der Theologie von den Universitäten Tübingen und Heidelberg über Bibelforschung.

Beschädigung von Schaufenstern. In letzter Zeit lind in den Abend- und Nachtstunden in verschiedenen Stadtteilen zahlreiche Schaufenster hiesiger Geschäfte mit Glasschneidern oder anderen scharfen Werkzeugen durchkreuzt und durch Querschnitte beschädigt worden. Einbruchsabsichten sind nach den angestellten Ermittlungen biebei nicht nachzuweisen. Der durch die Beschädigungen bis jetzt verursachte Gesamt­schaden ist sehr groß.

Das Todesopfer in der Neujahrsnachi. Der bei dem Zusammenstoß in der Sophienstraße von Kommunisten er­stochene Nationalsozialist ist der 27jährige Mechaniker Ernst Weinstein aus Duisburg-Hamborn. Er erhielt einen Stich ins Herz. Don den acht verletzten Na- tionalsozialisten befinden sich drei in Lebensgefahr. Nach den polizeilichen Feststellungen war der tleberfal! vor­bereitet. Die Kommunisten waren mit langen, teilweise mit feststehenden Messern bewaffnet. Ein weiterer Zusammen­stoß erfolgte, wie berichtet, in der Gutenbergstraße. Ein dritter Ueberfall in einem Lokal am Wilhelmsvlatz am Neujahrsvormittag konnte durch die Polizei verhindert werden.

Maßnahmen gegen Ueberfüllung des wissen­schaftlichen Lehrgangs

Slulkgark» 2. Januar.

Bon zuständiger Seite wird mltaeterlc:

Die Warnungen vor dem Studium des wissenschaftlichen Lehramts und des Lehramts im Zeichen- und Kunst-Unter­richt an den höheren Schulen, die bisher ergangen sind, haben keinen ausreichenden Erfolg gehabt. Nach Berech­nungen, die auf Grund der Angaben der Hochschulstatistik angestellt worden sind, ist in Württemberg damit zu rech­nen, daß die Zahl der unverwendbaren Studienassessoren wissenschaftlicher Richtung im Jahr 1932 auf über 100, im Jahr 1933 auf über 200 und in den folgenden Jahren noch weiter steigen wird. Die Sparmaßnahmen, zu denen Staat und Gemeinden in den nächsten Jahren greifen müssen, wer­den die Aussichten auf Verwendung für Studienassessoren weiter verschlechtern.

Das Kultministerium hat sich deshalb genötigt gesehen, folgende Verordnung zu erlassen: Wer sich dem wissen­schaftlichen Lehramt oder dem Lehramt im Zeichen- und Kunstunterricht an den höheren Schrien zuwenden will, hat dies künftig der Ministen albteilung für die höheren Schulen schon vor Beginn des Studiums zu melden. Die Ministerialabteilung teilt jedem Bewerber auf Grund einer Würdigung seiner Gesamtpersönlichkeit mit, ob ihm eine spätere Verwendung im Lehramt in Aussicht gestellt werden kann oder nicht. Im ersten Fall wird der Be­werber vorgemerkt. Wer vorgemerkt ist, aber in der ersten Dienstprüfung das Gesamtzeugnisbefriedigend" nicht erreicht hat, kann vom Eintritt in den Vorberei­tungsdienst zurückgewiesen werden. Die Aufnahme eines vorgemerkten Bewerbers in die Liste der Studten- assessorin, die Aussicht aus Verwendung haben (Anwärter- listes, seht voraus, daß er in jeder der beiden Dienst­prüfungen mindestens das Geamtzeugnis «befriedigend' er­reicht hat. Bewerber, die nicht vorgemerkt sind, können .zwar am Studium nicht gehindert werden, sie können auch zur ersten Dienstprüfung zugelassen werden. Ihre Auf­nahme in den Vorbereitungsdienst ist aber nur bei Bedarf und nur dann möglich, wenn sie die erste Dienstprüfung mit befriedigendem Erfolg bestanden haben und wenn die vorhandenen Ausbildungsemrichtungon es gestatten. Ihre Aufnahme in die Anwärterliste ist nur ausnahmsweise möglich. Auch bei den Bewerbern, die zur Zeit schon studieren, muß die Zulassung zum Vorbereitungsdienst und die spätere Aufnahme in die An­wärterliste von den Prüfungsleistungen, dem Bedarf und den vorhandenen Ausbildungseinrichtungen abhängig ge­macht werden.

39 Lanitätsfahrten. In der Neujahrsnacht mußte die Stuttgarter Feuerwehr 39 Sanitätsfahrten ausführen. Da­von betrafen 25 Fahrten Kranke, die sich zur Zeit in einem Krankenhaus befinden und den dringenden Wunsch hatten, Silvester im Kreis ihrer Familie zu verleben und sich zu diesem Zweck mittels Sanitätswagen nach Hause fahren ließen. Von den übrigen 14 Fahrten waren zwei durch Selbstmord verursacht und 12 durch die Folgen von Schlägereien, die sich alle in der Zeit »on abends 11 Uhr bis morgens 3 Uhr ereigneten. Dazwischen hinein hatte die Feuerwehr auch noch in 2 Brandfällen einzu­greifen. Wahrlich eine respektable Leistung innerhalb der wenigen Stunden.

Aus dem Lande

Vaihingen a. F., 2. Jan. Im 60. Jahrgang. Der - erscheinendeFilderbote" tritt mit dem heutigen Tag

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kr seinen 60. Jahrgang ein. DerFilderbote" plant die Herausgabe einer Sondernummer mit kulturellen Beiträgen aus der Geschichte der Fildern. Als Verleger hat sich Buch- Scharr durch die Herausgabe seiner her Mlüer" such in her literarischen Welt einen Namen gemacht.

Aeuerbach, 2. Jan. Lebensmüde. In seiner Woh­nung in der Botnanger Straße wurde gestern mittag der SS Jahre alte verwitwete Schlosser Michael Haußmann von Hausbewohnern erhängt aufgefunden. Der Tod war bereits eingetreten.

Leonberg, 2. Januar. Ausschreitung in der S i l- vesternacht. In der Neujahrsnacht wurde dem Denk­mal am Marktbrunnen der Arm mit dem Schwert ab­gebrochen. Ein Betrunkener versuchte an der Figur hsn-

auszuklettern, wobei er mit dem Arm des Herzogs herunter­fiel und dabei eine kräftige kalte Dusch abbekam, die ihn aus seinem Dusel erwachen ließ. Er wurde verhaftet und nach Feststellung seiner Personalien wieder auf freien Fuß gesetzt.

Tübingen. 2. Jan. Am 4. Januar feiert Frau Mina Kommerell geb. Weih im Kreis ihrer Kinder, Enkel und Urenkel ihren 85. Geburtstag. Sie hat zusammen mit ihrem Gatten im Jahr 1873 das bekannte Cafe Kommerell gegründet, in dessen behaglichen Räumen Bürger und Stu­denten stets gerne und in bestem Einvernehmen verkehrten. Seit Jahren lebt Frau Kommerell bei ihrem Sohn, dem Professor der Mathematik an der Universität. Sie ist geistig und körperlich vollkommen frisch.

Böckingen OA. Heilbronn, 2: Januar. Blutige Sil­vesternacht. Der Polizeiwachtmeister Hörrmann wollt« in der Silvesternacht den Richard Ficker zur Ruhe mahnen. Er wurde dabei von Ficker tätlich angegriffen und Wieder­bolt zu Boden geworfen. Als er blank zog, wollte ihm der Bruder Gustav Ficker den Säbel entreißen. Er zog sich da­bei erhebliche Schnittwunden an beiden Händen zu. Richard Ficker gab hierauf aus dem Revolver des Beamten zwei Schüsse auf Hörmann ab. Der eine Schuß drang dem Be­amten in den Rücken und verletzte anscheinend das Rücken­mark. Ficker befindet sich bereits in Haft, ebenso zwei weitere an der Bluttat Beteiligte. Wenn Hörrmann mit dem Leben davonkommen sollte, wird er zumindest gelähmt bleiben.

Sulzbach a. TU. OA. Backnang, 2. Jan. Sulzbachs Bürgermeister wieder im Amt. Durch Verfügung der Ministerialabteilung für Bezirks- und Körperschafts­verwaltung vom 29. Dezember 1930 ist die vor einigen Monaten erfolgte Suspendierung des Bürgermeisters Schmid von seinem Amt als Ortsvorsteher, sowie von sei­nen körperschaftlichen Nebenämtern mit sofortiger Wirkung aufgehoben worden, nachdem die gegen den Beamten er­hobenen Anschuldigungen sich als haltlos erwiesen haben. Bürgermeister Schmidt hat sein Amt an Silvester wieder angetreten.

Aalen, 2. Jan. Heiratsschwindler. Am Diens­tag wurde hier ein 20jähriger Mann verhaftet, der sich seit geraumer Zeit bei einer hiesigen Familie immer wieder auf­hielt, als Fabrikantensohn aus Sachsen ausgab und sich in den nächsten Tagen verloben wollte. Es handelt sich um einen gerissenen Heiratsschwindler und Betrüger, der hier ver­schiedene Personen um größere Geldbeträge geschädigt hak.

Wollenstem, 2. Jan. Ein neues Schloß. Nachdem durch den Tod des Fürsten Karl zu Oettingen-Wallerstsin dessen Bruder Prinz Eugen Majoratsherr geworden ist und demnächst von Seyfriedsberg nach Wallerstein übersiedeln wird, hat sich die verwitwete Fürstin Las kleine Schloß an der Westseite des Schloßparks zum Sitz erwählt. Das Ge­bäude diente um die Jahrhundertwende längere Jahre als Kaltwasserheilanstalt und war seinerzeit von Pfarrer Kneipp persönlich eingeweiht worden. Neuerdings wohnten fürst­liche Pensionäre imSchlößle". Für die Fürstin-Witwe wurde der Bau diesen Herbst einer gründlichen Erneuerung unterzogen und mit modernen Einrichtungen versehen. In den Räumen, wo früher dieGüsse" verabreicht worden sind, entstand ein schmucker Gartensalon, dessen Wände mit prächtigen Gemälden geziert sind.

Nürtingen, 2. Jan Tödlicher Ausgang. Der am Nachmittag des 30. Dezembers auf dem Bahnhof in Linsenhofen vom Zug überfahrene Dr. Binder von Neuffen ist im Krankenhaus Urach bald nach seiner Ein­lieferung gestorben.

Tübingen. 2. Jan. Von der Universität. Die Wahl des Prof. Dr. Kirs ch n e r an der medizinischen Fakul­tät zum Rektor der Universität Tübingen für das Amtssahr 1931/32 wurde bestätigt. Universitätsmusikdirektor Prof. Dr. Hasse in Tübingen wurde zum Honorarprofessor an der philosophischen Fakultät ernannt.

Eigenartige Naturerscheinung. Heute früh gegen 4.30 Uhr wurde über dem Oesteiberg ein weißer Regenbogen gesichtet, der etwa 7 Minuten andauerte. Das Ganze bot einen ungewöhnlichen, eigenartigen und höchst reizvollen Anblick.

Opfer des Neujahrsschießens. In Hirrlingen wur­den dem Josef Kurz am 31. Dezember beim Fällen einer Tanne beide Unterschenkel abgeschlagen sowie der Kiefer zerquetscht. Der schwerverletzte Junge wurde nach Tübingen in die Chirurgische Klinik übergeführt, wo er heute früh verstarb. In Wilflingen (Hohsnzollern) wurde in der Neujahrsnacht der 17jährige Mathias Wied­mann in den Mund geschossen. Es wurde ihm dabei der Unterkiefer völlig zertrümmert. Beim Neujahrsschießen in Stetten ereigneten sich zwei bedauerliche Unglücks­fälle. Der 17 Jahre alte Friedrich Pfeffer verletzte sich mit einer Terzerole an der rechten Hand so schwer, daß sie ihm in Tübingen in der Chirurgischen Klinik abgenommen wer­den mußte. Weiterhin wurde der 18 Jahre alte Wendelin Pfeffer durch einen Schuß ins linke Auge schwer verletzt.

Leutkirch, 2. Jan. Scherer Unfalleines Ober­landjägers. Als sich Oberlandjäger Sommer von Hauerz am Dienstag vormittag auf einer Dienstfahrt be­fand, stürzte er auf der Steige zwischen Moshausen und Haslach vom Fahrrad. Beim Fallen drang ihm der Knauf des Seitengewehres in die linke Seite, so daß er sich erheb­liche innere Verletzungen, Zerreißen der Milz und drei Rippenbrüche zuzog. In Bezirkskrankenhaus Leutkirch wurde sofort eine Operation vorgenommen. Sein Zustand ist bedenklich.

Friedrichshofen. 2. Jan. Uebersiedlung. Kom­merzienrate Dr. Alfred Colsman, der frühere General­direktor des Luftschiffbau Zeppelin, der am 1. Juli 1929 aus dem Luftschiffbau ausgetreten ist, und seitdem aber auf seinem landwirtschaftlichen Hofgut in Wiggenweiler bei Bermatingen, Bezirksamt Ueberlingen, wohnt, verläßt an­fangs Januar seinen seitherigen Wirkungsort Friedrichs­hafen, um nach Stuttgart überzusiedeln und sich einem volkswirtschaftlichem Unternehmen anzuschließen.

Brötzingen, 2. Jan. Die Alb talbahn fährt vor­erst weiter. Nachdem die beteiligten Gemeinden die Gewähr für den etwaigen Fehlbetrag in bestimmter Höhe übernommen haben, wird der Betrieb der Bleag auf der Strecke BusenbachBrötzingen im Monat Januar vorläufig weitergesührt und zwar mit eingeschränktem Fahrplan.

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Riedlingen. 2. Jan. Raubüberfall. Am Stephans- . tag wurde bei Einbruch der Dunkelheit auf dem abgele- > genen Fußweg der Kanzach entlang von Unlingen nach Göffingen ein Mädchen überfallen. Der Räuber steckte dem Mädchen einen Knebel in den Mund und nahm ihm den Geldbeutel ab. Ein in der Nähe wohnender Müller wurde durch den Lärm auf den Vorfall aufmerksam und hinderte den Wüstling an seinem weiteren Vorhaben. Der Täter ging flüchtig.

Oberessendorf OA. Waldsee, 2. Januar. Brand. Am Mittwoch abend entstand im Hühner- und Schweinestatt des Gutsbesitzers Peter in Venishof ein Brand. Dem Feuer sielen etwa 100 Hühner und 3 Schweine zum Opfer.

Nagold, den 3. Januar 1931 Ob du wachest oder ruhest:

Denke stets, dag du dir selbst nicht lebest;

Was du lassest oder tuest:

Nie vergiß, daß du ein Beispiel gebest.

Friedrich Rückert.

Nicht ausWeichen!

Wir dürfen nicht der Reue auswsichen; sie ist ein Fl> ß. der unser« Pfad unterbricht. Aber am anderen User).t der Weg weiter. Also hinein in die Fiul! Nur daß wir nicht stromabwärts treiben, sondern Hinüberkomment Wer der Reue ausweicht und wer in ihr stecke« bleibt, der hält feine Seele auf. Wer aber durch sie hindurchgeht, der erfüllt das Gesetz des Lebens. Ehr. Geyer.

Du sollst nicht denken, daß eines Lhristenmenschen Leben sei ein Stand und ein Ruhm; sondern es ist ein Zug und Gang oder Wandlung von den Sünden zu der Gerechist^eit. von den Lastern zu der Tugend, von der Liebe in die Liebe, von der Tugend in die Tugend. Und welcher nicht immerzu wird in dem Gange sein, der; darfst du für keinen Christen achten. Luther.

Viele sagen: ..Wern ich nur wieder vorn? anfan-en könnich." Aber du kannst es ' den Tag. Die Vergangenheit sollten wir immer durchleben und sie immer mehr reinigen und klären lassen. Unser Schmer; über sie soll immer stiller und heiliger werden. A Zeller.

Der Neuanfang

Der erste Sonntag im neuen Jahr! Mit wie viel guten Vorsätzen ist da und dort das neue Jahr begonnen worden! Mancher von ihnen ist vielleicht heute schon, am vierten Tag im neuen Jahr, bereits wieder zusammengebrochen. Nach jedem zujammengebrochenen guten Vorsatz aber fangen wir eine Stufe tiefer an.

Das Jahr hat neu angefangen. Gibt es auch bei uns Menschen ein Neuanfangen? Oder sehen wir nur die alten Nöte, die alten ausgefahrenen Geleise, die alte Ohnmacht und Schwachheit, so daß wir's schon gar nicht mehr wagen, neu anzufangen? Ein Entschluß zum Neuanfangen ist immer schwer: denn wir haben's bald genug heraus, daß wir mit aller Energie nicht alles erzwingen können, so wichtig es natürlich ist, daß wir erst einmal wieder Wollen lernen.

Aber das spüren wir deutlich genug, daß wir noch eine andere Kraft als die eigene brauchen, daß wir ohne die göttliche Kraft der Erlösung immer wieder im Halben stecken bleiben, ja den Glauben an das Ziel überhaupt verlieren. Diese Kraft von oben schon als maßgeblichen Faktor in un­sere Lebensrechnung einzustellen und dann auch treu um sie zu bitten, bedeutet schon Neuanfang. Gott will, daß wir das Ziel erreichen, daß es anders wird. Aber w i r müssen auch wollen.

Wandkalender 1931.

Unserer heutigen Auflage ist der Wandnotiz-Kalender für 1931 beigelegt. Wir hoffen, daß die auf ihm verzeich- neten Tage für Volk und Vaterland glücklichere sein mö­gen, denn die, die sein Vorgänger zu lesen gab. Postge­bühren, Marktverzeichnis u. a. vervollständigen den Ka­lender und werden ihm in seiner schmucken Ausführung si­cherlich wieder ein Plätzchen in Büro oder sonst wo im Hause geben.

Aus dem Schwarzwald"

Der erste Teil der Dezemberblätter des württ. Schwarz­waldvereins ist dem verstorbenen Alt-Stadtschultheiß Hartranft in Freudenstadt gewidmet. EineSchwarz- wald-Christnacht" erzählt ein wunder-nettes Erlebnis aus tiefverschneitem Wald. Dr. Breitling weiß von alten Heil­quellen im Schwarzwald zu berichten und weiterhin schreibt Dr. Schweisheimer überUnfälle beim Skifah­ren". Im übrigen findet man die Ueberschriften: Vom Reichsverband Deutscher Eebirgs- und Wandervereine, Jungschwarzwald, Aus den Ortsgruppen u. a. m.

Sonntagsrückfahrkarken zum Erscheinungsfesi. Die auf württ. Bahnhöfen gelösten Sonntagsrückfahrkarten gelten über das Erscheinungsfest zur Hinfahrt vom Samstag, den 3. Januar 12 Uhr bis zum Dienstag, den 6. Januar und zur Rückfahrt vom Samstag, den 3. Januar bis zum Mittwoch, den 7. Januar 9 Uhr. Am Mittwoch, den 7. Januar muß die Rückfahrt auf dem Zielbahnhof der Fahrkarte spätestens um 9 Uhr, von Unterwegsbahnhöfen spätestens mit dem Zug anqetreten oder fortgesetzt werden» der den Zielbahnhof um 9 lrhr oder früher verläßt. Schnell- und Erlzüge können gegen Lösung des tarifmäßigen Zu­schlags benützt werden. Durch die Ausdehnung der Gel­tungsdauer ist Gelegenheit geboten, mit Sonnkagsfahrkar- ten auch weiter entfernte Mintersportgebiete zu erreichen.

Unsere Beilage enthält:

Gibt es nochrichtige" Winter?

Die Züchtung von Sumpfbibern

Störer und Hörer Der ungestörte Radioempfang

Mein Chauffeur oder: der österreichische Mensch, Skizze

Wenn aus dem Bühnenspiel Ernst wird . . .

Dorfgericht

Rechts- und Linkshändigkeit 3 Frauen gingen ihren Weg, Roman

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