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Nr. 109

Samstag, den 12. Mai 192S

Man ist beinahe versucht, um Entschuldigung zu bitten, wenn seit nunmehr vollen vier Monaten der französisch­belgische Ueberfall auf das Ruhrgebiet immer wieder zum ersten und Hauptpunkt der Wochenübersicht gemacht werden muß. Aber es hilft nichts; der verruchte Rechtsbruch be­herrscht nun einmal unser wirtschaftliches und politisches Le­ben so sehr, daß dagegen alles Uebrige fast harmlos er­scheint. Und die Feinde sorgen dafür, daß es von Woche zu Woche etwas Neues gibt und die zu Alltäglichkeiten ge­wordenen Besetzungen,Gerichtsurteile", Kassen- und Menschenberaubungen, Ausweisungen u. dergl. planmäßig übertrumpft werden. Es soll nicht'die Rede davon sein, daß die im Ruhrgebietbeschlagnahmten" deutschen Güter aller Art in Frankreich und bei den polnischen Hehlern zu Schleuderpreisen verramscht werden; das ist zwar beschämend, aber nicht weiter verwunderlich. Aber nach dem Essener Massenmord vom 31. März schien doch die Höhe erklommen zu sein. Doch selbst diese barbarische Bluttat wird bei der moralischen Beurteilung der Beweggründe noch in ein mil­deres Licht gestellt werden können als derProzeßgegen Herrn Krupp von Bohlen und seine Direk­toren vor dem französischen Kriegsgericht in Werden bei Essen, Der Prozeß hatte den doppelten Zweck: einmal die furchtbare Blutschuld vom 31. März von den Franzosen ab­zuwälzen und Deutsche als die Schuldigen erscheinen zu iassen, sodann die Zerstörung der wichtig st en In­dustrie Deutschlands zum Ende zu führen, indem man sie der führenden Köpfe beraubte. Das Verfahren war von Paris aus befohlen worden, insbesondere war der Auftrag erteilt worden, Herrn von Krupp selbst in die Reihe der Angeklagten zu stellen und in möglichst hohe Strafe zu nehmen, denn nur so glaubte Poincare das Ver­dammungsurteil von der französischen Schuld und seiner ngenen Gewaltpolitik abwrnden zu können. Herr von Krupp wurde vom Kriegsgericht in Werden von Berlin, wo er sich in den Besprechungen mit der Reichsrsgierung über die Mttvirkimg der Industrie bei den Entichädigungsleiftungen -Nciligt hatte, unter dem Vorgeben nach Werden gelockt, er nüsse als Zeuge vernommen werden. Kaum war er in Verden oingetrofsen, da wurde er verhaftet und ins Zucht­laus gesperrt- In den sogenannten Verhandlungen unter dem Vorsitz des Oberst Peyronnel wurde von den An- zcklagten sowohl wie von den deutschen Zeugen bewiesen, daß van der Anklage der Aufreizung, Bedrohung oder gar des Komplotts" auch nicht der leiseste Schatten begründet, daß vielmehr alles geschehen sei, um auf die durch den be­waffneten Einbruch mit Recht erregte Arbeiterschaft be­ruhigend einzuwirken. Das Ziehen der Dampfpfetsen geschah aus Verlangen des Arbeiterbetriebsrats als das übliche Sig­nal, die Arbeit zu verlassen, sobald ein Werk im Ruhrgebiet oon den Feinden besetzt wird. Der cmgeklagte Betriebsrat Müller hatte noch, nach mehrfachen vergeblichen Be­mühungen, die französische Abteilung zum Abzug zu be­wegen, kurz vor dem Krachen der Gewehrsalven die Ar­beiter, zu ruhigem Auseinandergehen aufgcfordert. Dies hatten die fanzösischen Zeugen, die kaum ein Wort deutsch verstanden, alsAufreizung zum Angriff" ausgelsgt. Ihnen und ihren vargeschriebenen Aussagen wurde natürlich vom Gericht allein Wahrheitswert beigemessen und so erfolgte das ungeheuerlichste Urteil, das je gefällt wurde: Herr von Krupp und zwei seiner Direktoren wurden zu je 15 Jahren Ge­fängnis und 100 Millionen Mark Geldstrafe, drei Direktoren zu je 20 Jahren und 100 Millionen Mark Geldstrafe, einer zu 10 Jahren und 100 Millionen, einer zu 10 Jahren Ge- iöngnis und 50 Millionen Mark Geldstrafe verurteilt. Den Betriebsrat Müller, der, wenn die Anklage überhaupt Sinn und Grund gehabt hätte, wegen angeblicher Aufreizung am schwersten hätte bestraft werden müssen, traf eine Strafe von 3 Monaten. Die Franzosen wollten sich durch dieseMilde", die ihr ganzes Verfahren grell beleuchtet, den Anschein großer llrbeiterfreundlichkeit geben, wie sie denn von Anfang an bestebt waren, die Arbeiter im Ruhrgebiet gegen die anderen Volksschichten, besonders gegen die Unterneh­mer, apfzuhetzen. Das einzige Erfreuliche an diesem Prozeß ist aber neben der stolzen Würde, mit dem die Ver­teilten das schändliche Komödienspiel über sich ergehen leßen, gerade die Treue, die sich Unternehmer, Direktoren Md die Arbeiter bis zum letzten Mann hielten. Möge diese Vaat sich über ganz Deutschland ausbreiten und Früchts fragen, dann wird Deutschland von Verunglimpfungen und Demütigungen wie dem Ruhrüberfall und dem Krupp-Pro- stß lttnftigb'n verschont bleiben; an das einige Deutsch­land wagt sich keiner heran.

145 Jahre 6 Monate Gefängnis und 850 Millionen Geldstrafe für zehn Deutsche, die mit den übrigen 46 000 Ar­beitern der Kruppwerke von waffenstarrenden Franzosen überfallen worden waren und trotz der Ermordung von 14 Arbeitern eine schier unfaßbare Rübe bewiesen batten. st das nicht dasselbe, wie wenn Poincare unter brutalstem- Friedens- und Vertragsbruch mit ein paarmal hundert­tausend Mann in das entwaffnete Deutschland einbricht und 3ann noch ..Sicherheiten" vor deutschen Angriffen verlangt? Tine Helle Empörung geht durch ganz Deutschland, ein- Seitlich vom Hgkenkreuz bis zum Sowjetstern.

Bel der Weltbedeutung der Firma Krupp müßte man mn eigentlich erwarten, -äß das A u s l an d sich ins Mittel iege, und vor allem die Mächte, die sich als diealliierten and assoziierten" einen gewissen Ruhm in der Weltgeschichte gesichert haben. Denn es ist doch mit allem Nachdruck fest­zuhalten, daß es sich bei dem Urteilsspruch des Kriegs­gerichts in Werden nicht um einen Rechtsirrtum für sich handelt, sondern das Urteil ist in letzter Linie gefällt unter Anrufung und im Namen des Vertrags von Ver­sailles. Wo nähmen sonst dis Franzosen die Befugnis her, auf deutschem Boden deutsche Zivilisten vor ein Kriegs­gericht zu stellen? Nach Poincare ist kein Krieg, also auch kein Krieasrecht: das Völkerrecht verbietet solche Gewalttaten. Darum ist der Krupp-Prozeß eine Sache, die nicht nur jeden gesitteten Menschen und jeden Kulturstaat, sondern vor allem den Verband angeht. Vis jetzt hat man aber noch keine Anzeichen, daß der Pariser Wahnsinn die Verbündeten in ihrem Gewissen aufgerüttelt hätte- Ohne Zweifel wird-es auch bei ihnen Leute geben, die die deutsche Empörung teilen und der scharfen amtlichen Kund­gebung der Reichsregierung und des Reichs­kanzlers an die Blutzeugen der Firma Krupp ehrlich zustimmen. Aber das hat nicht viel praktischen Wert. Gegen die Zerstörung der deutschen Industrie hätte weder Amerika noch England noch Italien etwas einzuwenden, aushei­ligem Egoismus", wie der damalige italienische Minister­präsident Salandra sagte, gemeiner Brotneid würde man gut deutsch sagen haben sie doch den Krieg ange- sangen; nur wünschen sie nicht, daß die deutsche Industrie den Franzosen zur Beute fällt, auch ausheiligem Egoismus". Folgerichtig müßten die hohen Verbündeten der französisch-belgischen Gerichtsbarkeit vorerst ihren Lauf lassen es werden ja wohl noch mehr solcheProzesse" kommen, später werden sich dann schon moralische oder recht­liche Gründe finden lassen, demheiligen Egoismus" Gel­tung zu verschaffen, wenn es nicht zu spät und die Furcht vor der französischen Macht nicht zu groß ist. Erfolgt aber jetzt von seiten der Verbündeten nichts, dann sind sie für den Krupp-Prozeß mitverantwortlich.

Die Aufnahme, die die deutsche Note bei den Ver­bündeten gefunden hat, ermutigt in dieser Beziehung nicht gerade zu den besten Hoffnungen. Lord Curzon hatte ge­glaubt, Frankreich sei durch den Mißerfolg seines Ruhr­abenteuers soweit zur Vernunft gekommen, daß es sich freue, wenn er ihm den Weg zu Verhandlungen ebne, Und des­halb hatte er Deutschland aufgefordert, den ersten Schritt zu tun. Das deutsche Angebot ging in der Nacht des 1. Mai hinaus. Es gefiel in London zwar nicht, aber man hielt es doch für geeignet zu Verhandlungen. Im übrigen glaubte Eurzon die Beantwortung Frankreich allein über­lassen zu können. In Paris wurde es ohne weiteres ver­worfen und Poincare war im Begriff, nach Berlin eine kurze Absage in seiner bekannten hoch fahrend-verletzenden Manier gehen zu lassen. Da nun Eurzon merkte, daß'er sich in der französischen Regierung getäuscht hatte, änderte er seinen Sinn sehr rasch; das deutsche Angebot sollte von allen Verbündeten gemeinsam beantwortet werden, denn die Entschädigungsfrage sei eine gemeinsame Sache. Poin- carö aber ging darauf nicht mehr ein. Eurzon konnte durch Beeinflussung des beteiligten Belgiens und durch eigene un­mittelbare Vorstellungen in Paris nur noch so viel erreichen, daß die französische Ablehnung nicht in kurzer, barscher Form, sondern mit ausführlicher Begründung gegeben wurde, die die Möglichkeit von Verhandlungen nicht aus­schloß; allerdings machte Poincare zur Bedingung, daß der passive Widerstand im Ruhrgebict zuvor auf ge­rben werde und daß die Reichregierung die Ruhr- etzung als rechtsgemäß anerkenne. Mit der staffel­mäßigen Räumung sollte erst nach vier Jahren be­gonnen werden. Im übrigen ist die Antwort Poincares, die im Grund mehr ein aufgeregter Anruf der Völker der Welt ist, geradezu ein Kunstwerk von falschen Be­hauptungen. Das Schriftstück kommt immer wieder darauf hinaus, daß Deutschland den Friedensvertrag und das Londoner Ultimatum unterzeichnet, aber nichts davon erfüllt habe, also müsse es gepfändet werden. Die Pfandnahme durch Frankreich und Belgien sei ohne die geringste Gewalt vor sich gegangen usw.

Die deutsche Rcichsregierung wird auf diese am 6. Mai dem deutschen Geschäftsträger in Paris Übergebens Note ausführlich antworten müssen und diese Antwort wird hof­fentlich geschickter sein, als die erste Angeboksnote, dis um vieles wirksamer gewesen wäre, wenn von deutscher Seile ausführlich auf die bisherigen ungeheuren Lei st ungen Deutschlands, die Poincare in. seiner Ant­wort mit keinem Wort erwähnt, und auf die riesigen Schaden im Ruhrgebict und das Gebahren der Franzosen hingewiesen worden wäre. Das wird nun hereingeholt wer­den müssen, aber die beste Wirkung ist, wie gesagt, verpaßt. Zunächst soll, wie gemeldet wird, der Eingang der Antwort abgewarkek werden, die nun doch von London und Rom an- kündigt ist. Vorläufig wird Reichskanzler Cuno sich be­gnügen, im Reichstag bei der dritten Beratung des Reichs- Haushalts sich zu der französischen Note zu äußern. Er­freuliches werden uns aber die beiden Noten sicherlich nicht bringen; vielleicht die Aussicht aus Verhandlungen, sicher aber erheblich schwerere Lasten, als die Reichsregierung

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97. Jahrgang

als AsnßersteS anzubieten vermochte. Aus der Schuld^ Knechtschaft werden wir demnach auch nach englischem Wil­len nicht herauskommen; wie sich England zu den genann­ten Vorbedingungen Poincares stellt, wird sich zeigen. Für Deutschland sind sie schlechthin unannehmbar auf dis Gefahr hin, daß die Verhandlungen zunächst daran scheitern sollten. Denn kommen müssen die Ver­handlungen einmal doch. Und sie müssen für Deutschland um so günstiger ausfallen, je mehr durch unfern passiven Widerstand die Lage Frankreichs sich verschlim­mert. Vorzeitiges Nachgeben würde dieselben schweren Folgen für uns haben wie die Unterzeichnung des Friedens­vertrags und desLondoner Ultimatums, durch die man dis damals angedrohke Besetzung des Auhrgebiets abwenden zu können vermeinte. Das mögen diejenigen deutschen Poli­tiker sich vor Augen halten, die so gern von .Verständi­gung" reden. Wehe uns, wenn es noch einmal heißen würde: .Ja, wenn wir das gewußt hätten!"

Zwischen England und Italien findet zurzeit eine bemerkenswerte Annäherung statt. Das englische Königspaar wurde nach Rom gesandt und ist dort mit großen Ehren empfangen worden. Zufällig ist es gewiß nicht, daß sich gerade auch der englische Ministerpräsident Bonar Law auf seiner Erholungsreise in Italien befin­det. Ein vollgewichtiger Ersah für ein befreundetes Deutsch­land ist Italien mit seinem .heiligen Egoismus" und seinem ehrfurchtsvollen Respekt vor Frankreich auf die Dauer doch nicht. Das wird England noch erfahren, wie Deutschland es erfahren mußte. Wer ihm die größte Wurst bietet, Hai vielleicht seine Freundschaft. Schwamm drüber! Aber Glück hat England doch in letzter Zeit überall gehabt, wo

seine Interessen sich nicht etwa mit den französischen krevz- len. InIndien schlagen sich dieHindus und die M o - bammedaner die Schädel ein, just als die angebahnt« Zusammenarbeit beider der englischen Politik in Kleinasieri hätte gefährlich werden können. England hat nun frei^ Hand, unschätzbar in dem Augenblick, wo Türken und Franzosen in Syrien Gewehr bei Fuß einander gegenüberstehen und dieGriechen in ihrem unwidersteh­lichen Drang, neue Hiebe zu holen, die türkische Front durch Flugzeuge angreifen. Die offene oder heimliche Unter­stützung durch England so vertauschen sich die Rollen würden die Türken gewiß hoch zu schätzen wissen und sich in Mossul erkenntlich zu zeigen geneigter sein als bis­her. Von der Friedenskonferenz in Lausann« hört man fast nichts mehr; die Arbeiten haben sich in dies Verborgenheit der diplomatischen Dunkelkammer zurück- gegezogen.

Von den inneren Begebenheiten des Reichs, soweit st« nicht niit dem Ruhreinfall Zusammenhängen, gibt es nichl viel zu berichten. Württemberg hat durch den Tod -es Ministers Graf einen tüchtigen und erfolgreichen Leiter seiner inneren Verwaltung verloren. Der Reichs­tag hat einen Gesetzentwurf angenommen, nach dem all« Reichsschuldverschreibungen bis zum Nenn­wert von 5000 Mark mit einem Zuschlag für die Ent­wertung zurückbezahlt werden, weil die Zinsenrege­lung viel teurer kommt, als Verzinsung selbst. Im preu­ßischen Abgeordnetenhaus gab es eine regel­rechte Schlägerei zwischen den Abgeordneten der Lin­ken; sehr bedauerlich, denn die Parlamente haben nach­gerade nicht mehr allzuviel Kapital von Volksbeliebkheit dranzusetzen.

Der Protest gegen Werden

Berlin, 11. Mai. In der Sitzung des Reichstags am Mittwoch hielt Präsident Löbe in einer Ansprache den Richtern" des Kriegsgerichts in Werden die Erbärmlich- lest ihres Tuns vor und sprach den Opfern der schauer­lichen Gerichtskomödie sein Beileid aus. Das Haus hörte die Ansprache stehend an.

Reichspräsident Ebert richtete folgendes Telegramm an das Direktorium und den Betriebsrat der Kruppwerke in Essen: Aufs tiefste empört, erhalte ich die Nachricht von den, Machtspruch des französischen Militarismus, der den V r- sitzenden des Aufsichtsrats und die Mitglieder des Dirett ?- riums wie des Betriebsrates der Kruppwerke zu unerhört schweren Freiheitsstrafen r rurtcilt. Dieser jeder Menstr- lichkeit hohnsprechende Gewaltakt wird überall, wo nock» Gefühl für Recht und Gerechtigkeit besteht, mit Entrüstung und Verachtung ausgenommen werden und in der Geschichte der Völker als eines der häßlickstcn Beispiele rohester Unter­drückung des Rechts durch brutale Gewalt weiterlebeu.

Reichspräsident Ebert.

Die Verurteilten sind am Dienstag abend von Werden bereits abtransportiert worden in Richtung Düsseldorf. Am Wege entlang standen starke Kavallerieausgcdote. Jeder Direktor saß in einem Auto, bewacht von drei Soldaten.

Fremde Blätter über das Derbener Urteil

Das Urteil im Krupp-Prozeß Hot in der Schweiz Be­stürzung hervorgcrufen. Die Basler Nachrichten nennen es eine PflichtvergessenheitderOffiziere, die sich das Ausland merken wird.

Die LondonerDaily News" schreiben, die wildeste Phantasie der eingefleischtesten Franzosenfeinde hätte niemr.s