schen und sittlichen Reserven auch noch schmälern ooer gar nttergraben. Mit flacher Gefühlsduselei und mit ver- wgenen Wirkschafksbegriffen wird jetzt nichts mehr ge­schafft: nunmehr heißt es: Biegen oder Brechen. Die Aus- vächse und die säftezehrenden Wasserschossen am Baun; insers Volkslebens müssen rücksichtslos mit Beil und ALge entfernt werden, und selbst von dem Notwendigen rnd Nützlichen wird noch manches fallen müssen, damit das Volk als ganzes am Leben bleibe. Hier mitzuarbeiten und ruf Mittel und Wege zu sinnen, ist eine Forderung, der -ich die nicht werden entziehen dürfen, denen bc'. einci radikalen Durchgreifen selbst Gefahr droht. Mit nrilu- »Nein Ms erricht getan: cs müssen positive Borschläge gc Diachk werden, wie noch in elfter Stunde ein Unheil abge- andk werden kann, das in zwölfter Stunde alle zu ver­klingen sich anfchickt. Es ist allerseits viel gesündi > orden, von der Regierung, wie von den Geweindeverwal- mgen und vom Publikum. Stemmen sie jetzt alle kraft­voll die Schultern an, dann kann vielleicht noch etwas Er- sprießliches zustande kommen. Aber Eile tut not!

Verschärfung der Lage im RuhrgeLiet

Sturmlaufen gegen den Reichskanzler Paris, 30. Jan. Die Blätter haben ihre Angriffe gegen den Reichskanzler Cuno in verstärktem Matz ausgenommen im Aerger über den Fehlschlag, der für alle Maßnahmen Frankreichs und Belgiens im besetzten Gebiet zu verzeichnen nt. Der Berichterstatter desEcho de Paris" schreibt aus Düsseldorf, die Schwierigkeiten im besetzten Gebiet werden nicht aufhören, ehe der Kanzler nicht gestürzt sei. Rheinland und Ruhrgebiet müssen solange als französrsch-belgische Pro. oinz betrachtet werden, wie Deutschland nicht bezahlt habe. Frankreich übernehme nun einmal die Eisenbahnen und Berg­werke mit 150 000 fremden Arbeitern: wer nicht Mitarbeiten wolle, werde verabschiedet und, wenn nötig, ausgewiesen. Gehe es nicht mit den Deutschen, so gehe es gegen die Deut­schen. Sie haben nur die Wahl zwischen Unterwerfung und Untergang. Man wolle um das Ruhraebiet keine Zollschranke legen, aber die Ein- und. Ausfuhr scharf über­wachen.

Der Mißerfolg zugegeben

Paris, 30. Jan. Alle Blätter stellen nunmehr fest, daß der Besetzungsplan der Regierung im Ruhrgöbiet bis jetzt ohne jeden Erfolg geblieben sei. Man habe die deutsche Wider­standskraft unterschätzt. DerGaulois" verlangt, daß man alle Deutsche, die die Maßnahmen der französischen Regie­rung zu durchkreuzen suchen, ohne weiteres erschieße.

3000 Endliche Eisenbahner bereit Paris, 30. Jan. Der halbamtlichePetit Parisien" be- dauptet, er stehen bereits 3000 französische und belgische Eisenbahner bereit, um den von der deutschen Reichsregie, kung befohlenen Streik der deutschen Eisenbahner im be- Letzten Gebiet zu brechen. Was ist das unter so viele!

verschärfter Belagerungszustand im Ruhrgebiei Düsseldorf, 30. Jan. Das französische Oberkommando hat «stern den verschärften Belagerungszustand »egen des Widerstands der Post- und Eisenbahnbeamten, gegen den mit W a f f en g e w a l t vorgegangen werden soll, verhängt. Alle Versammlungen bedürfen der besonderen GenekMigung, Zeitungen, Theater, Kinos usw. stehen unter Zensur. Uebertretungen werden mit Gefängnis bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bis zu 10 Millionen Mark geahndet. Alle Beamten und Arbeiter, die den französischen Befehlen den Gehorsam verweigern, sollen ausgewiesen werden.

Das Düsseldorfer Postamt wurde gestern von französischen Soldaten mit aufgepflanztem Seitengewehr besetzt. Die Offi- ziere vertrieben die Telephonistinnen mit der Re i t p e its ch » tms den Sälen.

In der Schleuse in Häßler bei Gelsenkirchen Ist ein fran­zösischer Wachtposten in der Dunkelheit ertrunken.

In Bochum ist der Kommandeur der Schutz« oolizei. Oberst Bethge, morgens früh aus dem Bett heraus verhaftet worden, ebenso Oberfinanzrat Schmidt imd einige andere Beamte.

Beschlagnahm« der Krankenhäuser Essern 80. Jan. Di« Franzosen, unter denen bekanntlich Isis Krankheiten ständig sind, haben den größten Teil de« fsener Krankenhäuser für sich beschlagnahmt. Auch di« . ^ ch. und Diph ' '

bteilungen für Typhus-, Scharlach- und DiphtheriekrcrnkS

tnußten geräumt werden. Dis Gefahr der Seuchenentstehung ist dahsr groß.

Lex Mzspkllch der tvurd» nicht

Die pfälzischen Dahnen beschlagnahm!

- Mannheim, 30. Jan. Die Reichsbahndirekt-ivn n Ludwigshafen wurde heute von den Franzosen be - etzt und der Präsident ab gesetzt. Den Beamten und Arbeitern wurde erklärt, daß sie von jetzt an unter französi- chem Befehl stehen, da die Bahnen in der Pfalz von der Be- atzungsbehörde übernommen worden seien. Wer sich nicht christlich dem Kommando unterwerfe, gelte als entlassen. Be- amte und Arbeiter haben die Zumutung einmütig ab ge- lehnt.

Dieder ein Mord

Trier, 80. Jan. Am Samstag abend wurde ein aus einer Wirtschaft heraustretender Arbeiter auf der Straße von einem Marokkaner ohne jede Veranlassung erschossen. Die Erregung ist sehr groß. Die Bestimmungen des Belagerungs- uiftands sind dahin verschärft worden, daß alle öffentlichen Lokale um 10 Uhr geschlossen sein müssen.

Kohl^nblockade

London, 30. Jan.Sunday Expreß" berichtet, Frankreich sehe scheel zu dem englischen Kohlengeschäft nach Deutschland.

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Die französische Regierung beabsichtige, das unbesetzte Deutsch

land von dem Kohlenbezug aus dem Ruhrgebiet ganz abzu­schneiden, und dieser Plan könnte durch die englischen Liefe­rungen scheitern. Das Blatt ist erstaunt über die französische Zumutung. Dank dem Vorgehen der Franzosen werde Eng­land wahrscheinlich aus Jahre hinaus keine Entschädigung-!. Zahlungen mehr erhalten können und obendrein soll es seinen Geschäftsleuten und Industriellen verbieten, vorteilhafte Ge­schäfte mit Deutschland zu treiben und dem englischen Bolk

Erwerb zu schassen zu einer Zeit, wo 1Z4 Milliönen'englisWr Arbeiter erwerbslos sind.

DemObserver" wird aus Paris geschrieben, bei der jetzigen zerfahrenen Lage im Ruhrgebiet wäre man in Frank­reich selber froh, wenn eine andere Macht vermittelnd ein- greifen würde, um Frankreich einen Rückzug zu ermöglichen.

Die Ruhrhilfe

Berlin, 30. Jan. Das deutsche Rote Kreuz Charlotten­burg hat für die Hilfe im Ruhrgebiet vorläufig 100 Mill. Mark verfügbar gemacht, die wegen der furchtbaren Milch­knappheit zunächst im Interesse der Milchversorgung für kleine Kinder verwendet werden sollen.

Die von den Landwirten der Westpriegnitz eingeleitet« Sammlung für die Opfer der Ruhrbesetzung hat bereits ein überwältigendes Ergebnis gehabt. Bis Sonnabend waren folgende Zeichnungen angemeldet: 5 Ochsen, 2 Schweine, 5 Kühe, 1 Rind, 1 Färse, 2 Kälber, 325,20 Ztr. Roggen, 8 Ztr.e Hafer, 46 Ztr. Weizen, 2158 Ztr.- Kartoffeln, 1 Ztr. Erbsen, 6 411 290 Mark.

Im Kreise Belgard (Pommern) wurden dem Land­rat bis Freitag abend zur Verfügung gestellt: 17 Millionen Mark, 4 Wagen Kartoffeln, 100 Ztr. Roggen. Cs ist dies erst der Anfang der Sammlung. An der Sammlung haben sich auch Guts- und andere Arbeiter opferwillig beteiligt. Auf den Gütern Gr.-Dubberow und Ganzkow haben dis Landarbeiter je Z4 Ztr. Roggen bereitgestellt. Die Land­wirte werden noch Vieh liefern.

In Kolberg wurden in einigen Tagen rund 20 Mil­lionen und eine große Menge Lebensmittel aufgebracht.

Der Bund der Niederländischen Schokolade-Arbeiter und -Arbeiterinnen hat für die Arbeiter des Ruhrgebists 3500 Kulden (45 ^ Millionen Mark) gesammelt.

Wien, 30. Jan. Zur Unterstützung der schwerbedrängten Bevölkerung im Ruhrgebiet hat sich hier ein Ausschuß ge­bildet, dem bereits eine große Anzahl von Verbänden an­hört. Wie die Blätter melden, sind schon namhafte Be­lize eingelausen.

Der Entwurf des Lausanner Friedensvertrags

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Württemberg

Lausanne, 30. Jan. Der Entwurf der Verbündeten für den neuen Friedensvertrag mit der Türkei, der an die Stelle des Vertrags von Sevres treten soll, enthält u. a. die Bestim­mungen, daß die thrazische Grenze gegen Bulgarien diejenige des Vertrags von Neuilly sei, während die Westgrenze gegen Griechenland der Maritzafluß gemäß dem Waffenstillstands­vertrag von Mudania bilde. Die Grenze gegen Französisch- Syrien bleibt diejenige des türkifch-franz. Abkommens von Angora, in dem Cilicien an die Türkei zurückgegeben wird Die Inseln Lemnos, Samothraki, Mytilene, Chios, Samos und Nikaria sollen an Griechenland, die Zwölfinseln an der kleinasiatischen Südwestküsteunter italienische Oberhoheit" fallen. Die Griechen dürfen auf den genannten Inseln keine Garnisonen unterhalten oder Flottenstützpunkte und Besesti- ungen anlegen. Jmbros und Tenedos sollen unter türkischer )berhoheit selbständige Verwaltung erhalten. Die Türkei soll auf alle Rechte in Aegypten und im Sudan verzichten, die Selbständigkeit Aegyptens und die Besitzergreifung von Cy- oern durch England und die von Marokko und Tunis durst Frankreich anerkennen. Längs der Grenze des Aegäischer und des Schwarzen Meeres soll ein 15 Kilometer breiter neutraler Streifen errichtet werden. Die Meerenger sollen grundsätzlich für die Durchfahrt frei sein, doch darf keine Macht eine Flotte einfahren lassen, die größer als die stärkste Flotte der Uferstaaten des Schwarzen Meeres ist. Die Ufer der Dardanellen und des Bosporus müssen auf 15 Kilometer Tiefe von türkischen Befestigungen und Truppen frei bleiben Die Türkei hat sich zu verpflichten, allen Einwohnern ohn« Unterschied der Geburt, Staatsangehörigkeit, Rasse und Reli­gion Schutz des Lebens und Freiheit zuzusichern und gesetzlick gleich zu behandeln. Ausländer sollen den türkischen Geeichter unterstehen, Freiheitsstrafen von Ausländern aber nur ir ihrem Heimatland verbüßt werden. Ueber den Streit um der Besitz von Mossul wird zwischen England und der Türkei be­sonders verhandelt. Die Türkei soll endlich eine Kriegsent­schädigung von 15 Millionen türkischen Goldpfund an di« Verbündeten bezahlen.

Die türkische Regierung weigert sich, den Vertrag anzu­nehmen. Jsmed Pascha hat die Weisung erhalten, mit dei Abordnung abzureisen. Die Friedenskonferenz wird sich an 1. oder 2. Februar wahrscheinlich auf einige Wochen vertagen

Stuttgart, 30. Jan. Eine außerordentlich« Hauptversammlung des Vereins Württ Zeitungsverleger, die am Sonntag unter dem Vor­sitz des Herrn Direktor Esserin Stuttgart stattfand, wurde mit einer eindrucksvollen Kundgebung gegen di« Ruhrbesetzung eröffnet. Die Versammlung stimmt« einmütig folgender Entschließung zu:Der V. W. Z. brand­markt als Dolmetsch der öffentlichen Meinung des Schwa­benlands den Raubüberfall der Franzosen auf das deutsch« Ruhrbecken als den unerhörtesten Rechts- und Friedens­bruch, den die Geschichte je gesehen hat. In den furchtbar schweren Tagen, in denen dem deutschen Volk mit brutale« Gewalt trotz seines Ringens um unmögliche Erfüllung un­gemessener und aufgezwungener Forderungen abermals de« Kriegs ins Land getragen wurde, weiß er sich eins mit deck ganzen schwäbischen Volk darin, daß es jetzt für Süd uni Nord, West und Ost im deutschen Vaterland keine höher« Aufgabe geben darf, als die unverletzte Erhaltung der deut­schen Einheit in Reich und Wirtschaft und die entschlossen« Abwehr ihres Sprengungsversuchs durch Franzosen uni Belgier. Jedes zulässige Mittel dazu muß angewandt wer­den und die Opferfreudigkeit zur Bekämpfung aller ent­stehenden Drangsal darf keine Grenzen kennen. Ein Reich und ein Volk, eine deutsche Not, aber auch ein eherne« Wille, nicht zu rasten, bis das deutsche Land wieder frei vom feindlichen Ueberfall ist und das deutsche Gebiet am Rhein und Ruhr wieder sicher dem deutschen Volk und zum Deutschen Reich gehört. Dafür ihren ganzen Einfluß einzu­setzen, ist das Gelöbnis der württembergischen Heitungs- verleLer."

, "Die Hauptversammlung beschäftigte sich sodann an erste« Stelle mit der durch die Ruhrbesetzung für die Zeitungen äußerst verschärften Lage, die weitere, alle Vorstellungen übersteigende Papierpreiserhöhungen zur Folge haben wird. Die Zeitungsverleger sind gegen diese Steige rungen völlig machtlos und es bleibt ihnen nichts andere« übrig, als den Weiterbestand ihrer Blätter durch eine Dett kung der entstehenden reinen Mehrkosten aus den Bezugs) und Anzeigenpreisen zu sichern. Bei den beschlossenen neuest Preisen beschränkte man sich auf das allernötigste Maß dessen, was den Zeitungsverlegern jetzt erneut aufgebürdei wird. *

Der bisherige Vorsitzende des Vereins, Dr. Wolf- Oberndorf, der nach zwölfjähriger Führung sein Amt meder­gelegt hatte, wurde zum Ehrenmitglied des Vorstands er­nannt.

Die Neuwahl des Vorstands ergab sodann dft> einstimmige Wahl des bisherigen 2. Vorsitzenden, Direktors Esser-Stuttgart, zum Ersten Vorsitzenden des Vereins,' während zum 2. Vorsitzenden Viktor K r ä m e r - Heilbronni gewählt wurde; die bisherigen Vorstandsmitglieder) D e p p e - Stuttgart, Dr. Arnold Elben-Stuttgart,« tel - Gmünd, Kaupert - Freudenstadt, Kirchner- Göp-i pingen, Dr. Sedlmayr-Ulm, U l m e r - Ludwigsburg und V o g t - Biberach wurden durch Wiederwahl bestätigst und Walcker - Stuttgart neu in den Vorstand ausgenom­men. Es folgten eine Besprechung über die Finanzlage des Vereins, die Festsetzung neuer Beiträge, eine Ausspruchs über die Organisation in den Bezirken und über die Schak-j fung einer Beschwerde-Instanz, die Einführung neuer Rich« linien über einen einheitlichen Rabatt-Tarif der Zeitungen^ außerhalb Groß-Stuttgarts und die Erledigung verschieden««? Angelegenheiten.

So sehr auch die Zeitungsverleger durch die der Verhältnisse niedergedrückt werden, kenn doch der mütige Wille zum Ausdruck, die Zeitungen als ein wertvolles Kulturgut des deutschen Volks auch über die jetzige kritischste Situation hinüberzuretten.

Stuttgart, 30. Jan. Erhöhung der Wohnungs­abgabe. Nach dem 7. Nachtrag des württ. Staatshaushalts für 1922 erhöhen sich die Staatseinnahmen aus der Woh­nungsabgabe rechnungsmäßig um 317 Millionen Mark, aus später rückzahlpflichtigen Reichsvorschüssen um rund 333 Mil­lionen Mark; zur Förderung des Wohnungsbaus können 650 Millionen Mark mehr verwendet werden. Zur Verzinsung »er Reichsvorschüsse sind 9,4 Millionen Mark vorgesehen.

Beschlagnahme. Die heutige Nummer der kommunistischen Südd. Arbeiterzeitung ist durch Beschluß des Amtsgerichts Stuttgart-Stadt wegen des AufrufsGegen den Faszismus" beschlagnahmt worden.

Iannargehältcr der Jndustrieangestellken. Auf Grund einer neuen Vereinbarung werden die Dezembertariffätze der Industrieangestellten für den Monat Januar um die Hälfte und die Zulage für Verheiratete von 3000 auf 5000 -K erhöht. Kaufmännische Lehrlinge erhalten gleichfalls eins Gehalts­erhöhung uni die Hälfte.

Die Gebühren für tierürzllichc Amksverrichiungen werden in Württemberg vom 1. Februar an auf das 45fache, di«

Reisevergütung aus 630 und 2700 -1t erhöht.

Der Taglohn ln den württ. Slmtsgerichksgesängnissen ist für Männer auf 100 -1t, für Frauen auf 75 -1t erhöht worden. Der Höchstbstrag der Arbeitsprämie wurde auf 12 -1t, der Zu­

schlag für Nebenarbeit auf 10 °1t festgesetzt.

Stu

kürz aus dein Fenster. In einem Haus der Mozart- straße fiel am Samstag ein 4 Jahre alter Knabe in einem unbewachten Augenblick aus einem Fenster des 2. Stocks aus die Straße und erlitt einen Schädel- und Armbruch.

Stuttgart, 30. Jan. Schwurgericht. Redakteur Theodor Körner jun. und sein Bruder Hermann Körner, verantwortl. Schriftleiter derSchwöb. Tages­zeitung", wurden vom Schwurgericht wegen Aufforderung zum Ungehorsam gegen eine obrigkeitliche Anordnung unZ wegen versuchter Nötigung, begangen durch einen Artikel Bauer und Getrei-deumlage", zu einer Geldstrafe von je 5000 -K und zur Tragung der Kosten des Verfahrens ver­urteilt.

Stuttgart, 30. Jan. Schwurgericht. Der übel beleu­mundete und schwer vorbestrafte 42jährige Schlosser Matthäus Schleicher von Würzburg, wohnhaft in Münster a. N., hat am Abend des 24. Oktober v. I. die in schlechtem Ruf stehende Gelegenheitsarbeiterin Karoline Pfefferkorn ck Cannstatt in viehischer Weise getötet. Das Schwurgericht ver­urteilte ihn gestern zu 6 Jahren Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust.

StuttMrt, 30. Jan. Todesfall. Im Alter von 70 Jahren ist Präsident a. D. Rudolf v. Schall, bis 1918 Vor­stand der Verkehrsabteilung im Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten, gestorben.

Mehl für Minderbemittelte. In dieser Woche wird an Minderbemittelte Weißmehl zum Preis von 150 -K das PW abgegeben.

Me Preise für Musikskmden sind vom württ. Musikpäda» gogischen Verband aus mindestens 500 Mk. angesetzt worden)

Die Vücherpreise sind vom 29. Januar im Reich abermaü mu 29 Prozent (700 auf 900) erhöht worden.

Göppingen, 30. Jan. Verbandstag der Bauver- eine. Am Samstag und Sonntag fand hier der 14. ord, Berbandstag der württ. Bauvereine unter dem Vorsitz des Baurats Daser statt. Aus dem Geschäftsbericht ist hervor­zuheben, daß der Verband 115 korporative Mitglieder zählt Die 101 gemeinnützigen Bauvereinigungen des Verbands umfassen 20 000 Personen. Nach dem Bericht des Verbands, architekten Daucher sind im letzten Jahr durch Verbands- Mitglieder 881 Wohnungen mit einem Aufwand von 300 Mil­lionen Mark erstellt worden. Der nächste Verbandstag wirk in Heilbronn oder Kornwestheim abgehalten.

Neckarsulm, 30. Jan. Z en.tr u m s p ar t e i t a g. Jni Prinz Karl" hielt die Zentrumspartei am Sonntag ihres Parteitag für das württ. Unterland ab. In der Vertrauens­männersitzung referierte Justizminister Bolz über die politisch« Lage und Landessekretär Reuter über den Stand der Partei­organisation. In der großen öffentlichen Versammlung sprachen Abg. Hanser über Zentrum und Berufsstände, Abgi Andre über die außerpolitische Lage und Reichstagsabg, Feilmayr über Zentrum und Landwirtschaft und Abg. Küchl« über die Kulturpolitik des Zentrums. Zum Schluß wurde eine Entschließung angenommen, in der der Parteileitung

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