Feite 6 Schwarzwald-Wacht

Dienstag, den 28. November 193?

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Rüebearettel kör 28. November dis 2. Veremder

Mittwoch: Frühstück: Musmehlbrei Aepfel, Hagebuttentee. Mittag: Nudelsuppe. Siedfleisch, Wirsing, Schalkartofseln.Abend: Bratkartoffeln, Kürbis, sauersüß, Lindenblüten­tee.

Donnerstag: Frühstück: Malzkaffe« Milch, Vollkornbrot Marmelade. Mittag: Gemüse Kartoffelsuppe mit Würstchen oder Rest Siedfleisch, Vanilleflammerie. Abend; Buttermilchkartoffeln. Endiviensalat, Apfelscha- lentee.

Freitag: Frühstück: Heiße entrahmte Frisch­milch, Vollkornbrot Butter. Mittag: Selleriesuppe, Kartofselspätzle, Reibkäse, Toma­tentunke. Abend: Geröstete Spätzle (Rest). Gemischter Salat, Brombeerblättertee.

Samstag: Frühstück: Haferflocken-Rohkost- frühstück mit Aepfeln, Butterbrot. Mittag: Gelbe Rübensuppe, Braunes Kartoffelgemüse, Brat­wurst. Endiviensalat. Abend: Röstkartoffeln mit Käse- oder Wurstwürfeln, Roter Rübensalat, roh, Kernlestee.

Empfehlenswerte Rezepte (für 4 Personen)

Wirsing: Zutaten: 1 kg Wirsing, 25 8

^ L Mehl, 1 Zwiebel. Salz. Liebstöckel- gewürz. ^5^ m Stücke teilen, waschen, die dicken Blattrippen oÜT^Eueiden, in wenig kochendem Salzwasser halbweich kochen. Aus einem Seiher abtropfen lasten, auSdrücken und wiegen. Fett, Mehl und feingeschnittene Zwiebel hellgelb dünsten, Wirsing mitdünsten, mit Ge» müsewaster ablöschen, mit Salz urch etwas Lieb- stöckelgewürz abschmecken.

Kartosfelspätzle: Zutaten: L00 s Mey. 500 g Kartoffeln (tags zuvor gekocht), 1 Er, 1- lösfel Milei-G, 40 g Grieß, wenig Milch (entr. Frischmilch oder Buttermilch), 1 Eßlöffel Salz. Mehl mit Grieß, Milei-G, geriebenen Kartoffeln, Ei, Milch und Salz zu einem festen Teig anrüh­ren und so lange schlagen bis nichts mehr am Kochlöffel hängen bleibt, wenn man ihn in die Höhe hält. Auf ein naßgemachteS Spätzlesbrett wenig Teig geben, mit dem Spatzenschaber dünn ausstreichen und lange feine Spätzle in kochendes Salzwaffer schaben/ Wenn sie oben schwimmen. Mit dem Schaumlöffel herausnehmcn. in heißem Master schwenken und sofort anrichten bzw. zum Abtrocknen auf ein Brett legen. (Nach Belieben schmälzen.)

Buttermilchkartoffeln: Zutaten: 80 e Fett, 60 8 Mehl, ^ Liter Buttermilch, 1 Kartoffeln, gehackte Petersilie. Salz. In hei­ßem Fett Mehl hellgelb dünsten, mit Buttermilch ablöschen, gekochte, in Würfel oder Scheiben ge­

schnittene Kartoffeln zugeben, noch kurze Zeit mitkochen, mit Salz und Petersilie abschmecken.

Roter Rübensalat, r.oh: Zutaten: 50 8 Rote Rüben, 45 Eßlöffel Buttermilch, 1- löffel Oel. 1 Eßlöffel Essig, etwas Salz, eine Prise Zucker. Rote Rüben waschen, schaben und fein reiben. Sofort mit der fertigen Tunke mischen, damit die Rüben ihre rote Farbe nicht verlieren. Zur Tunke: Buttermilch leicht schau­mig schlagen, Oel, Essig. Salz und Zucker mit­schlagen, bis ein« gebundene Tunke entsteht.

Skiläufer am Nebelhorn vermitzl

Sonthofen, 27. November. Am vorletzten Sonn­tag begab sich ein Einwohner von hier auf eine Skitour in das NÄielhorngebiet. Bis heute ist er von diesem Ausflug nicht zurückgekehrt. Eine nach ihm auSgesandte Skiläufergruppe kehrte von der Suchaktion ergebnislos zurück. Man muß leider annehmen, baß der Ver­mißte sich verirrt hat und in einen Abgrund gestürzt ist.

Skihiilke im Kleinen Walserkal abgebrannt

Mittelberg, 27. November. Die oberhalb Bob­men bei Mittelberg gelegene Alpenwald-

hütte, die als Skihütte eingerichtet war, .ist dieser Tag« aus unbekannter Ursache völlig nie­dergebrannt.

Liverpooler Loksendampfer gesunken

Berlin, 27. November. Der Londoner Rundfunk meldet, daß sich am Sonntag das schwerste Un­glück seit einem Vierteljahrhundert auf dem Mersey^luß bei Liverpool ereignet hat. Der Liverpooler Lotsendampfer (I) war auf «in« Sandbank gelaufen. Seine Sirenensignale wurden falsch gedeutet und als Fliegeralarm aus­gelegt. Erst nach Stunden kamen daher Rettungs­boote an den Ort der Katastrophe, konnten aber nicht an das Schiff heran. Die Mannschaft hatte sich an der Takelage festgeklammert, wurde jedoch von der stürmischen See fortgespült. AIS einer der ersten kam der Kapitän ums Leben. 2 3 Mann sind ertrunken und nur zehn konnten gerettet werden.

Handball

VfL. Nagold Wehrmacht Calw 3:5

AZ.-krssso 'Württemberg 6. m. b 8. OesLintieilnvg: O. LosAQvr. vtuttxLrt. k'rLedrlcbslrAÜv 13.

VtzrlLxsIottsr: k'rioärled Urms Leks eie. Onlv. VerantvortUeker Ledriltleitsr tür

j. V.: ksvi Reu kt.

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Verlsx: SobvsrAVLlä-^Lobt (,. m. b. Ü. Oalv. Lotatlovsärueie: Oolsokiüser'selis Lticliäruekorei, 6s.lv.

2ur Leit ist kreislisto Ar. 4 xiiltix.

Amtliche Sekanntmachungen

Regelung

des Reis- und Hülsenfrüchlebezugs

Nach einem Erlaß des Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft werden auf die mit entsprechendem Aufdruck ver­sehenen Einzelabschnitte der Nährmittelkarte abgegeben:

1. an alle Versorgungsberechtigten und Selbstversorger in der Zeit vom 18. Dezember 1939 bis 14. .Januar 1940:

375 Gramm Reis;

2. an alle Versorgungsberechtigten:

500 Gramm Hülsenfrüchte,

und zwar je 250 Gramm vom 15. Januar bis 11. Februar 1940 und vom 12. Februar bis 10. März 1940.

Damit die Verteiler (Einzelhandelsgeschäfte) in die Lage ver­setzt werden, sich für die Ausgabe dieser Lebensmittel die er­forderlichen Vorräte zu beschaffen, ist es notwendig, daß die Be­zugsberechtigten bereits vorher in den Ladengeschäften den Reis um» die Hulsenfrüchte bestellen- Es ist deshalb folgendes an­geordnet worden:

1. Für den Reisbezug:

Die Inhaber der Nährmittelkarte lassen bis zum 30. November 1939 den Doppelabschnitt 33/34 der für die Zeit vom 20. No­vember bis 17. Dezember 1939 geltenden Nahrmittelkarte ab­trennen. Die Verteiler reichen die gesammelten Doppelabschnitte 33/34 der Nährmittelkarte sofort den Kartenausgabestellen ein, die bis zum 3. Dezember 1939 Bezugsscheine über Reis mit der BezeichnungSonderzuteilung Reis" ausstellen.

2. Für den Bezug der Hülsenfrüchte:

Die Versorgungsberechtigten lassen bei den von ihnen gewähl­ten Verteilern (Einzelhändlern) in der Zeit vom 30. November bis 4. Dezember 1939 den Doppelabschnitt 47/48 der in der Zeit vom 20. November bis 17. Dezember 1939 geltenden Nährmittelkarte abtrennen, die die Verteiler sofort den Karten- ausaabestellen (Bürgermeister) einreichen, die bis zum 8. De­zember 1939 Bezugsscheine über Hülsenfrüchte mit der Bezeich­nungSonderzuteilung Hülsenfrüchte" ausstellen.

Eine besondere Bestellung für die in der Zeit vom 12. Februar bis 10. März 1940 zur Ausgabe gelangenden 250 Gramm Hülsenfrüchte ist nicht erforderlich.

Die Doppelabschnitte 33/34 (Reis) und 47/48 (Hülsenfrüchte) der für die Zeit vom 20 November bis 17. Dezember 1939 geltenden Nährmittelkarte berechtigen also nicht zum Bezüge von Reis und Hülsenfrüchten, sondern dienen nur als Bestellscheine für die in der oben angegebenen Zeit zu beziehenden Mengen an Reis und Hüllenfrüchten. Aus diesem Grunde hat der Ver­teiler den Stammabschnitt der Nährmittelkarte mit Firmen­aufdruck oder -aufschrift sowie mrt dem Zusatz33/34" bzw. 47/48" oderReis" bzw.Hülsenfrüchte" zu versehen, damit sichergestellt ist, daß die Ware nur in dem Geschäft bezogen wird, in dem sie bestellt worden ist. Sie darf zur gegebenen Zeit nur gegen die Einzelabschnitte, die einen entsprechenden Auf­druck erhalten werden, bei gleichzeitiger Vorlage des vom Einzel­händler in der oben angegebenen Weise gekennzeichneten Stamm­abschnitts der Nahrmittelkarte ausgegeben werden. Die abge­laufenen Nährmittelkarten sind daher den Verbrauchern vis auf weiteres zu belassen und von diesen sorgfältig aufzubewahren.

Calw, den 27. November 1939.

Der Landrat:

Im Auftrag: Haas, Assessor.

Die Quartierentschädigungen

bis 31. Oktober 1939 werden am Mittwoch, 29. November 1939, und Donnerstag, 30. November 1939, in Zimmer 4 des Rat­hauses (Stadtkasse) ausbezahlt, und zwar für die Buchstaben

bis einschl. ll am Mittwoch von 8 bis 12 Uhr;

I bis einschl. Hl am Mittwoch von 14.30 bis 17.30 Uhr; dl bis einschl. 8ck am Donnerstag von 8 bis 12 Uhr;

81 bis einschl. 2 am Donnerstag von 14.30 bis 17.30 Uhr. Die roten Quartierscheine sind zurückzugeben bzw. vorzulegen.

Für den übrigen Ein- und Auszahlungsverkehr bleibt die Stadtkasse an beiden Tagen geschloffen.

Calw, den 27. November 1939.

Der Bürgermeister:

I. A.: Feucht, Stadtpfleger.

Lallv, <jen 27. November 1939.

81^71 KHKUdl.

O/^K 8 ^ 0 IMQ.

Leim i otte meines lieben Mannes

Karl Walker

wurtten mir in so reickem Hlake Leweise kerrlicker l'eilnabme entxeZengebrackt, ttak es mir nicbl möZIick ist, fettem einreinen persönlich ru ttanlcen. Ick stänke ttaker auk ttiesem ^eZe kür ttie liebevolle IHlnakme, kür ttie meinen lVlann so ekrentten silackruke am 6rabe, ttie vielen Xranr- u. Llumenspenttcn u. ttie raklreicke LeZIeitunZ von nak u. kern rur letrten Ruhestätte.

Oie tiektrauerntte Oattin:

Kaoline Walker.

Futtermittelscheine

Zum Bezug von Futtermitteln für Pferde, Rinder und Schweine durch

nichttandwirlschaftliche Tierhalter

Verloren

ging auf dem Feldweg Oberhaug- stett nach Liebelsberg ein Bund Schlüssel.

Abzugebcn gegen Belohnung beim Bürgermeisteramt Ober« haugstett.

Möbl. Zimmer

auf 1. Dezember gesucht.

Angebote unter E. K. 279 an die Geschästsstelle ds. Blattes.

Zum Möbelunterstellcn wird

sind mit Wirkung vom 1. Dezember 1939 an Futtermittelscheine vorgeschriebe» worden.

Die nichtlandwirtschaftlichen Tierhalter werden aufgefordert, unter Angabe der vorhandenen Futtermittelbestände ihren versorgungs­berechtigten Viehbestand beim Bürgermeister (Kartenausgabesteile) bis I. Dezember 1939 zu melden und entsprechende Futtermittelscheine zu beantragen.

Laim, den 27. November 19S9.

Der Landrat

Ernährungsamt Abt. 8.

Von dvttwockl 29.11. SsmotsK 2.12.1939

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