b' Wichtige Anzeige für Alle,

die an

Unterleibsbrüchen leiden.

Dem Unterzeichneten ist cs gelungen, durch vieljährige Erfahrungen ein siche­res und unfehlbares Heilmittel gegen alle, auch die veraltetsten Brüche zu bereiten, welches in kurzer Zeit jeden Unterleibsbrnch vollkommen heilt. Das Heilmittel wird in Dosis zu 3 fl. 30 kr. verkauft. Ist ein Bruch noch neu, so ist eine Dosis genügend, ist aber der Bruch alt oder ein Doppelbruch vorhanden, so ist mehr denn eine Dosts nothwendig. Ter Betrag muß bei der Bestellung in Baar oder in Banknoten franko eingcsandt werden.

Statt aller marktschreierischen Anpreisungen, wie man es heutzutage in allen Zeitungen bis zum Eckel liest, diene dem E. E. Publikum zur Nachricht, daß bei der Expedition dieses Blattes viele Hundert Zeugnisse dcponirt sind, welche von Je­dem eingesehen werden können.

»r. Krüsy-Altherr,

priv. Brucharzt

in Gais, Et. Appenzell in der Schweiz.

2S« fl.

gegen gesetzliche Sicherheit zum Ausleihen parat.

Pfleger Gauß.

2j* Ertmann Sweiler,

Oberamts Nagold.

Geld - Anerbieten.

Bei dem Unterzeichneten liegen

12» fi.

Pflegschaftsgeld gegen gesetzliche Sicherheit zum Ausleihen parat.

Michael 8t ein Hardt.

2j' Wildberg.

Gegen gesetzliche Sicherheit können durch Unterzeichneten

IS« fl.

ausgeliehen werden.

I. Walz, Kaufmann.

2j* Berneck,

Oberamis Nagold.

Mahlmühle-Verkauf.

Der Unter­zeichnete ver­kauft am 2. Febr. 1857 aus freier Hand

__ . in seiner eigenen

Wohnung nachstehendest Anwesen :

Ein zweistöckiges, nach dem neuesten Stple gebautes Wohnhaus mit folgenden Gelassen:

Im ersten Stock befinden sich in dem massiv von Stein gebauten geräumi­gen Lokal 4 Mahl- und 1 Gerbgang und gewölbter Keller;

im zweiten Stock eine geräumige Wohn­stube nebst 5 in einander gehende Zim­mer, Küche und Speisekammer;

unter dem Dach 2 große durch das ganze Gebäude laufende Fruchtbödcu.

Das ganze Gebäude ist 66 Fuß lang und 45 Fuß breit.

Gegenüber von dem Mühlbauwesen steht ein steinernes, einstöckiges, 66 Fuß langes und 30 Fuß breites Viehhaus, Scheuer und Wagen-Remise.

Zwischen den Gebäulichkeiten befindet sich ein großer geschlossener Hofraum, wo an der Hinterwand mehrere Schweiuställe an­gebracht sind.

Hinter der Mühle steht ein von Stein gebautes Back- und Waschhaus.

Zwischen den letztem Gebäuden und der Mühle befindet sich ein starker halber Mor­gen Gemüse- und Grasgarten. Weitere Güterstücke sind sowohl kaufs-, als pacht­weise leicht zu erwerben.

100 Fuß hinter der Mühle befindet sich der Bernecker See, woraus das Wasser aus das benannte Mühlwcrk geleitet wird. Die kurze Wasserleitung ist mit ganz ge­ringen Kosten zu unterhalten. Das Mahl­werk ist oberschlechtig, und die starke Was­serkraft, welche sich bei diesem Werk be­findet, nicht leicht aus dem Schwarzwalde zu treffen; auch ist der jeweilige Müller in keiner Beziehung weder von einem hintern noch vorder» Werkbesttzer, viel weniger von Flößern genirt. Der Wasserbehälter oder

1111 n

lLM-

See ist auf undeutliche Zeiten vor Repa­ration geschützt, indem der Besitzer vor ca. 10 Jahren denselben vom Grund aus mit lauter Quatcrsteinen neu ausgeführr hat.

Vorstehendes Werk wurde bisher schwung­haft betrieben und hat sich einer ehren« werthen und starken Kundschaft zu erfreuen. Wünschenswerlh wäre, daß sich ein umsich­tiger Mann mit Vermögen oder eine Ge­sellschaft als Käufer finden würde, indem sich leicht noch ohne besonder» großen Ko­stenaufwand .ein Fabrikgeschäst neben der Mühle anbringen ließe und das Holz zu einem solchen Betriebe zu dem billigsten Preise erworben werden könnte.

Da der gegenwärtige Besitzer gebrechlich ist, und dcßhalb das ganze Anwesen zum Verkaufe auösetzt, so könnte die Hälfte des Kaufpreises in 10 gleichen Jahresraten mit 41s pCt. abgetragen werben.

Kaussliebhaber zu diesem schönen Anwe­sen werden höflich eingeladen, dasselbe zu besichtigen und kann von heule a» jeden Tag ein Kauf mit dem jetzigen Besitzer abgeschlopeu werden.

Den 12. Jan. 1857.

Mühlebesitzer

__Jak ob K a l mbach.

N a g o ld.

Magd - Gesuch.

Eine kräftige Stallmagd findet sogleich oder bis Lichtmeß eine Stelle.

Näheres bei

_der Redaktion.

3? Die chemische Fabrik Oedeuwald bei Frendenstadt kaust fortwährend Kno­chen, wollene Lumpen, altes Leber und Hornspäue zu den höch sten Preisen.

2j2 Nag vH

Zn vermielhen:

Eine schöne Wohnung für eine kleinere Familie auf nächst Lichtmeß, eine deßgleichen für eine größere Familie aus nächst Georgii

bei Werkmeister Schuster.

2ji Ebershardk,

Oeramts Nagold.

Geld - Offert.

Bei dem Unterzeichneten liegen

Lj^ Alteustaig Dorf,

Oberamts Nagold.

Geld - Offert.

Bei dem Unterzeichneten liege»

37« ff.

Psleggeld in einem oder zwei Posten von 140 sl. und 230 fl. gegen gesetzliche Si­cherheit zum Ausleihen parat.

Pfleger Schlack.

E Alteustaig.

Geld - Offert.

S««8«« fl.

liegen zum Ausleihen parat bei

Stiftungspfleger Kalt e n b a cb.

E Altenstaig Dorf,

Oberamts Nagold.

Geld ausznleihen.

Bei dem Unterzeichneten liegen gegen gesetzliche Sicherheit

8« fl.

PflegschaftSgeld zum Ausleihe» parat.

Den 5. Jan. 1857.

Jakob Bayer, Pfleger.

2j2 Altenstaig.

Geld auszuleihen.

Der Unterzeichnete hat

4V« fl.

PflegschaftSgeld ausznleihen.

Werkmeister Mich. Henßler.

Nagold.

Zugelaufener Hund.

Gestern hat sich bei mir ein weißer Spitzerhund eingestellt, ^ welcher gegen Entrichtung des Mtcrgeldes und der Eiurückungsgebühr chgeholt werden kann bei Den 8. Jan. 1857.

sB eri ch tignng.j Unter den Armen­beiträgen der vorigen Nummer sollte es stattvon Stpfr. K. in W. 18 kr. für die Wilhclmspflcgc in Göppingen" heißen :von Stpfr. K. in W. 1 fl. für die Wilhelms- Pflege in Göppingen."