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England und Transvaal. Thabanchu, 4. Mai. Die Buren räum­ten nachts den Thabanchuberg und zogen sich vermutlich nach 3 Richtungen nordwärts zu­rück. Sie ließen aber eine Kanone zurück, welche in das Lager der Engländer zeitweilig Geschosse schleudert. Kundschafter berichten, eine Abteilung de» Feindes babe sich gegen Wepener zurückgezogen (?) French verließ heute Thabanchu, wo General Nundle kom­mandiert. General Brabant wird unver­züglich zu Rundle stoßen.

London, 5. Mai.Daily Mail" meldet aus Laurenzo Marquez vom 4. ds., daß in Natal nur noch 4000 Buren stehen, nachdem in den letzten 14 Tagen 3000 Mann adberufen worden seien.

London, 5. Mai. Ein Telegramm Lord Roberts aus Brandfort vom 4. ds. meldet: General Hamiltion ging heute nach Real vor. Walkott war mit dem Feinde aus dem ganzen Marsche engagiert.

London, 6. Mai. Bei dem gestrigen JahreSbankett der Royal Akademie, an dem auch der König Oskar von Schweden und der Prinz von Wales tcilnahmen, drückte Salisbury in einer Rede die Hoffnung aus, daß, da nunmehr der Vormarsch in Südafrika begonnen habe, Mafeking befreit sein und der Krieg bald ein Ende haben werde.

Laurenzo Marquez, 6. Mai. Hier sind 500 britische Untcrihanen, meist Frauen und Kinder, die das Transvaalgebiet verlassen mußten, eingetroffen.

London, 6. Mai. Das Reutersche Bureau meldet: Die Ueberschreimng des VetflusseS durch Hutton erfolgte unter schwerem feind­lichem Geschütz- und Gewehrfeuer. Roberts drückte jedoch in der Meldung die Hoffnung aus, daß die Verluste der Engländer nicht schwer seien. Während Hamilton am Frei­tag die Vereinigung zweier Burenkommando» durch eine gut ausgeführte Bewegung der Abteilung Household, der Kavallerie, der 12. LancerS und der Truppen des Lord Kitchener verhinderte und den Buren schwere Verluste zusügte, vertrieb die Brigade Macdonald den Feind aus der Stellung auf der rechten Flanke unter Deckung der Marinegeschütze. Hiebei zeichnete sich das Regiment BlackWatsch besonders aus. Hamilton rückte gestern morgen üb« den kleinen Velfluß.

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London, 7. Mai. (Reutermeldung aus Vetriver vom 6. Mai.) Im Laufe der Nacht zerstörten zwei Schwadronen von Hut­ions Truppen die Eisenbahn bei Smaldeel.

Warrerton, 7. Mai. (Reutermeldung vom 6. Mai.) General Barton bestand ge­stern einen schweren Kampf, der von 9 bis 4 Uhr dauerte. Die Infanterie war gezwungen, wiederholt dicht an den Feind heranzugrhen. Die Buren zogen sich erst zurück, als der Rückzug nahezu abgeschnitten war. Die Eng­länder machten eine Anzahl Gefangener. Heute wird von hier aus eine starke De­monstration gemacht, um zu verhindern, daß der Feind Bestärkungen erhalle. Die Buren, welche der Brigade Barions gestern 2 Meilen nördlich von Ruidam gegenübcrstanden, zählten 4000 Mann. Sie hielten eine starke, 4 englische Meilen lauge Stellung inne. Bar­tons Truppen marschierten vortrefflich und nahmen einen Bergkamm nach dem andern.

Rundschau.

Stuttgart, 6. Mai. Wegen angegriffener Gesundheit des Königs mußte die heutige Eröffnungsfeuer der Marineausstellung we­sentlich eingeschränkt werden. Der Monarch behält sich vor, die Ausstellung später ein­gehend zu besichtigen. Außer dem König waren anwesend die zur Zeit hier weilenden Mitglieder des königlichen HauseS, die StaatS- minister, die Generalität, hohe Beamte aller Ressorts, die Vorstände der Schulen u. s. w> Als Vertreter des ReichömarineamtS war Fregattenkapitän Paschen erschienen. Der Vorsitzende des Komites, Fürst Karl von Urach, begrüßte den König mit einer.längeren Ansprache, in welcher er ihm zunächst für die Uebernahme des Protektorats dankt. Er wies sodann darauf hin, daß wir in Würt­temberg zwar im tiefsten Vinnenlande Eu­ropas wohnen, bei dem bekannten Wander­trieb der Schwaben gebe es aber bei uns kaum eine Familie, welche nicht in irgend einer Beziehung zu den überseeischen Ländern stehe. Der Redner erörtete sodann den Zweck der Ausstellung und betonte die Notwendig­keit einer starken Flotte zum Schutze unserer vitalsten Interessen. Hierauf bat er den König, die Ausstellung für eröffnet zu er­klären. Der König sprach zunächst den Herren des KomiteS seinen wärmsten Dank

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für ihre Bemühungen aus und betonte gleich« falls die Notwendigkeit einer starken Flotte zum Schutze von Gewerbe und Handel. Er schloß mit einem begeistert aufgenommenen Hoch auf den Kaiser. Der Fürst von Urach brachte sodann ein Hoch auf den König aus, in welches die Versammlung lebhaft ein­stimmte. Hierauf wurde der übliche Rund» gang angetreten.

Gemmrigheim, 4. Mai. Gestern abend machte sich ein junger Mann von 20 Jahren, der Heuer zum Militär auSgehobcn wurde, mit einer gefundenen Dinamitpatrone zu schaffen, indem er mit einem Draht darin herumstocherte. Plötzlich ging dieselbe loS und verletzte ihm drei Finger der linken Hand und den Daumen der rechten Hand so schwer, daß die Finger heute morgen im Krankenhaus zu Besigheim abgenommen mußten.

Derdingen OA. Maulbronn, 3. Mai. Gestern nachmittag brach in der Mitte des Dorfes Feuer aus, das mit großer Schnellig­keit um sich griff, so daß 3 Wohnhäuser und 3 Scheunen in kurzer Zeit in Flammen aufgingen. Außerdem sind noch einige Ge» gäude, darunter das des Schultheißen Burger stark beschädigt. Ueber dir Entstehungsur» sache ist noch nichts sicheres bekannt. Leider sind bet den Rettungsarbeiten einige Unglücks­fälle vorgekommen; insbesondere wurde ein Feuerwehrmann durch eineeiustürzende Mauer lebensgefährlich verletzt.

Vom Fränkischen, 4. Mai. Dem 17- jährigen Bäcker Krauß iu Kleinrinderfeld fiel ein eiserner Tragbalken auf den Unter­leib, wodurch er so schwere Verletzungen erlitt, daß der Tod gleich eintrat.

Donaueschingen, 1. Mai. Der Kaiser hat vor seiner Abreise die Fürstin zu Fürsten­berg mit einem Armband mit seinem Mtnia- turporträt aus Elfenbein mit Brillanten und den Fürsten mit seiner Miniaturstatuctte in Bronze in der Uniform der Gardeö du CorpS beschenkt^ Bürgermeister Fischer und Kammerdtrektor Dänzer erhielten den Roten Adlerorden 4. Klaffe, Kanzleirat Walters­berger den Kronenorden 4. Klaffe, Kanzlei­sekretär Schulte eine goldene Uhr mit Kette.

Münsingen, 4. Mai. Das Baracken­lager ist wieder ganz besetzt. Erstmals in diesem Jahr wurde dort das vom Stuttgarter