mußte Sem Wagen den Weg bahnen. Abends bracht« die Fugend von Hannover dem Feldmarschall einen Fackelzug. Aehnlich wurde Generalfeldmarschall vor Mackensen in Stettin gefeiert. In Halle kam es bei der Feier des Schutz- und Trutzbunds, der 4006 Personen anwohnten, zu einem Zusammenstoß mit der Kommunisten, der das Einschreiten der Ordnungspolizei nötig machte. In Magdeburg war das Beflaggen der öffentlichen Gebäude verboten worden. Die Feiern ver­liefen ohne Störung.

Die Reichs-, Staats- und städtischen Gebäude in Ber­lin blieben unbeflaggt.

Auch in Wien veranstalteten die Universitäten und die Technische Hochschule große Feiern; einstimmig ge­faßte Entschließungen wurden dem Bundeskanzler Dr. Mayr übergeben, die Regierung möge zur Durchfüh­rung des Anschlusses Oesterreichs an Deutschland unver­züglich die geeigneten Maßnahmen treffen, die Verhand­lungen zwischen Berlin und Wien einleiten und die Volksabstimmung darüber durchführen. Auch in Prag fand eine Feier des Deutschen parlamentarischen Ver­bands der Abgeordneten und Senatoren statt, der in einem Telegramm dem Reichspräsidenten Ebert die Grüße der abgetrennten Brüder deutschen Stammes über­mittelte und das Festhalten an dem natürlichen und un- verjährbaren Recht auf Selbstbestimnrung gelobte. Dem deutschen Gesandten in Prag wurden die Glückwünsche übcrbracht.

Herüvronn, 19. Jan. (EittstelIII n g d I . Leckarkanalarbei ten.) Durch den am Moni imgetretene Frost sind lautNeckarzrg." die Kanal- irbeiten auf der Baustelle Horkheim, in Neckarjulm und M Jndustriehafen völlig eingestellt worden. Dadurü rnd etwa 406 Arbeitslose in Erwerbslosenfürsorge »mmen.

Vermischtes.

Schlaganfall des Generals Hosfmann. Nach derDeutschen Allg. Ztg." hat der bekannte General Hoffmann, im Krieg Generalstabschef des Oberbefehlshabers in Rußland und mili­tärischer Sachverständiger bei den Friedensverhandlungen in Brest Litowsk, am 13. Januar beim Besuch einer Gesellschaft in Berlin, die das russische Neujahrsfest feierte, einen Schlaganfall erlitten.

Verschüttet. Bei Aufräumungsarbeiten in einem abgebroche­nen Keller wurden die beiden Bauerssöhne lkaver und Kaspar Linder in Sonderhetm (bayer. B. A. Dillingen) vom ein- ltürzenden Gewölbe verschüttet und getötet. In einer Kiesgrube bei Burgau wurde der Bauerssohn Anton An Hofer unter einer losbrechenden Sandschicht begraben.

Reicher Fischfang. In Husum (Schleswig) brachten die aus­gefahrenen Fischerboote reiche Beute an Heringen aus der Nordsee heim. Die Massen der Heringsschmürme im Meer waren so groß, daß die Schiffskiele förmlich emporgehoben wur­den. Die Netze sind in kurzer Zeit überfüllt. Seit Menschen­gedenken sind solche Heringsfänc-e nicht vorgekommen.

Eingesandt.

Erwk-errrug a«f das gestrige Eingesandt.

In den Volksschvlklafsen ist am 18. Jon. der Gründung der Deutschen Reiches in .angemessener' Weise gedacht und eine .einfache" Feier veranstattet worden, wie ein Ministerial- srlaß eS forderte. Nur der Nachmittag war schulfrei, d. h. am Vormittag war neben der Feier auch noch Schule. Was der Eins, bihauptet, ist also mehrfach unwahr. I. L. Jetter. Grwiderr,vg arf die Eprechsaakuotiz vom IS. I.

Da für die Volksschule von zuständiger Seite eine Er­widerung erfolgt, kann ich mich auf weine Gewerbeschulab- trilung beschränken. Tort habe ich am 18. Januar in der ersten Unterrichtsstm de in einer Ansprache die Bedeutung des Tags gewürdigt und erst anschließend hieran zur Feier des TagS für den Rest der Unterrichtszeit schulfrei gegeben. Weitere Worte sind überflüssig. Schwarz.

Letzte Nachrichten.

. WTB. Paris, 20. Jan. In derViktoire" beschäftigt sich Hervr mit dem Dementi der englischen Botschaft der Behauptung gegenüber, daß ein englisches Veto die Er- «e««U 2 g Poineares zum Minister ve>h »dert habe und sagt: Es hat ein Veto gegen Poineare bestanden, aber es ist nicht von London ausgegangen, sondern, wie jedermann ahnt, vom Elysee.

WTB. Paris, 20. Jan. Wie Havas aus Teheran meldet, bat Ser Schah vorgestern in einer Zusammenkunft der Notabeln erklärt, er wolle in diesem Augenblick der na­tionalen Krise in Persien bleiben. Der Ministerpräsident hat sein Rücktrittsgesuch zurückgezogen.

WTB. Paris, 20. Jan. Die ,Ag. Rußunion" meldet aus Heisingfors, daß die Sorvj tregiernng die 7. u«d die 15. Rote Armee an der polnische« Grenze znsammeugr- zoge« Habs. In der nächsten Zeit sollten noch acht Kaval- lertkdivisionen und viel Artillerie an der Grenze antommen. Der Generalstab habe einen Angriffsplan ausgearbeitet, der eine Offensive in Richtung SchaulenKoschedari und Wilna vorsche.

WTB. Innsbruck, SO. Jan. In der gestrigen Land- tapssttzung wurde der großdeutsche Dringlichkeitsaulrag be­treffend dir Vornahme einer Abstimm»«» über die Frage drs Nnsch nfses an Deutschland behandelt. Nachdem Bür- geime.ster Greil den Antrag eingehend begründet hatte, er­klärte Landeshauptmann-Stellvertreter Stumpf namens der Tiroler Volkspartei, für den Antrag zu stimmen. Der soz.- dem. Abg. Rappoldi sagte, daß seine Partei wohl für die Abstimmung, für deren rascheste Durchführung und für den Anschluß an Dentschland sei, jedoch gegen eine gesonderte Abstimmung in Tirol und stellte einen diesbezüglichen Ab­änderungsantrag.

WTB. Paris, 20. Jan. Laut .Petit Parisien" ist Marschall Wilson vorgestern Abend in Paris empetroffen, angeblich zu einer Beratung mit der Reparationskommisston.

WTB. Paris, 20. Jan. Associated Preß meldet auS Konstanlinopel : Am Sonnabend Abend fand ei« Kewpf zwischen sranzofische« Truppe» »nd ans Lyrische« Kosaken der Wrangel-Armee, die ihre Offiziere entwaffnet hatten, statt. Zehn Senegalesen wurden getötet, zwei französische Offiäere und 20 Senegalesen verwundet.

WTB. Berlin, 20. Jan. Die zur Zeit in Berlin ta­gende Voifiandssitzung der Gewerkschaften wählte gestern den früheren würllembergiscken Arbnlsminster und Leiter oes Holzarbeiterverbands, Theodor Leipart, anstelle deS verstorbenen Legien zum Borfitzend«« deS Allgemeine» Drmschen GewerkschaftSbundS.

WTB. Berlin, 20. Jan. Nach einer Blättermeldung aus Dresden wurde ein Antrag der Kommunisten auf Be­gnadigung des Planen-Faikrnsteiner SiLnberhauptmann- Hölz von allen anderen Parteien des sächsischen Landiagi abgelehnt. Der Justizminister e'klckrte bet dieser Gelegen­heit, daß sich die täglich einlaufenden Gnadengesuche bis z» 200 Stück häuften.

WTB. Berlin, IS. Jan. Der Reichstag ist heute Nach- mittag wieder zusammengetreten. Nachdem der P-ästdent die Versammlung begrißt hatte, gedachte er des gestrigen Gedenktages der 50jährigen Reichsgründung und widmete dem verstorbenen Abgeordneten Legien und dem früheren Reichskanzler v. Belhmann Hollweg Nachrufe, wobei der un­abhängige Abgeordnete Maltzahn die Geschmacklosigkeit besaß, den letzteren als Kriegsschuldigen zu bezeichnen und die Feier zu stören, was ihm eine gebührende Zurechtweisung seitens des Prä'identen und des ganzen Haukes ei-itrug. Auch eine Erklärung des kommunistischen Abgeordneten Dr. Levi gegen die Ausführungen des Präsidenten in Bezug auf den 50- jährigen Reichsgründungstag rief stürmischen Protest im Hause hervor. Nach Ueberweisung einiger kleinerer Vorlagen an den Haushallsausschuß begründete der Abgeordnete Sold­mann den Antrag der Unabhängigen auf Aufhebung des Ausnahmezustands in Bayern, wobei es in der sich ent­spinnenden ausgedehnten Debatte häufig zu lärmenden Zu­sammenstößen namentlich zwischen der äußersten Linken und den Rechtsparteien kam.

Für die Schriftleitung verantwortlich: Ludwig Lauk.

Druck und Verlag der W. Rieker'schen Buchdruckcrei Altensteig.

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