gang, ermittelte mit YM« des Gnemons v, V-e»e»er Kläcke auiaestrllten Stabs, die Tagesmitte und ließ ihr dann nochmals die gleich« Stundenrrihe folgen. Da,?Er TaZ lsdoch nur am Aequator stets die -leicht Lange ausmeist. nördlichen und südlichen Gegenden die TagesMngen dagegen rechtdeutlich wechseln, so ergab sich bald das Bedürfnis, die Stunden mit I Hilfe -,n«s Instruments sichtbar zu teilen und S" »lesjem Ans ! dem Gnomon entwickelte sich die Sonniiuitzr, die schon^,de« ! ältesten 'Kulturvölkern bekannt war. Noch alter als die So»- , ncnubr wird, der Sonnenring sein. Er ließ unter Beruckslch» ttgung der Monatscinteilung eine Mtzungsweise Messung der ! Stunden zu. Die älteste erhaltene Sonnenuhr dürste die von > der Nadel der Kleopatra sein, d. h. von dem ägyptischen Obe» ! lkben. d-r sich jetzr^im britischen Mu,eum in London befindet ' Sie ist in die Spitze des Obelisken eingebaut, der Zeiger ist § jedoch verloren gegangen. Die Stunden sind mit griechischen Buchstaben bezeichnet. Aber auch die Sonnenuhren, die »m Altertum einen hohen Grad der Vollkommenheit erreichten, wa» ren von äußeren Bedingungen abhängig. Sie waren nicht be- wealich tragbare Sonnenuhren kamen erst spater auf und ferner nur bet Sonnenlicht brauchbar. Es galt also, einen unabhängigen Zeitmesser zu finden. Das war die Wasseruhr. Sie war schon bei den alten Aegyptern im Gebrauch, und zwar soll sie durch den Hamadryas, den Mantelpavian, veranlaßt worden fein, der infolgedessen als heiliges Tier in den Tempeln gehalten wurde. Nach den ägyptischen Erzählungen soll Tris» meqistos ein regelmäßiges, zwötfmal täglich erfolgendes Was­serlassen des Tieres beobachtet haben, wodurch er auf den G»- danken gebracht worden sei, auf diesem Prinzip einen Zeit»

^ Messer aufzubauen. Aus der Wasseruhr ging später die Sand- uhr hervor. Im Mittelalter wurden gelegentlich auch Kerzen von bestimmte: Länge und Dicke zur Zeitmessung benutzt. Aber das waren alles nur ganz ungenaue und unzureichende Behefie.

: Namentlich, wenn man damit die modernen Leistungen vergleicht. Heute gibt es Chronoskope, mit denen man den vierhundert- tauiendikkn Teil einer Sekunde messen kann.

Wetterbericht.

Umer unveränderten Voraussetzungen ist für Fr e r- lkag und Samstag trockenes und warmes Wetter zu erwarten.

Letzte Nachrichten.

WTB. Athen, 26. April. (Reuter.) Die Gesandten der Ententemächte unternahmen einen neue» Schritt wegen des Transportes serbischer Truppen nach Mazedonien, für den sie die Benutzung griechischer Eisenbahnen verlangten. Aus den Besuch der Diplomaten folgte ein Ministerrat.

WTB. Koeln, 26. April. Die Kölnische Zeitung mel­det aus Athen: Der Vierverband begnügt sich nicht mehr mit der Beschlagnahme der Postsendungen der Vierbundmächte, sondern verpreifl sich auch an der griechischen Jnlandspost. Das französische Kriegsschiff Bruix beschlagnahmte auf drei griechischen Dampfern gegen 150 Postsäcke. darunler Korres­pondenz der Behörden und der griechischen Truppen komman- dos mit der Zentrale.

WTB. Vlifsingen, 26 Ap.il. Heute morgen gegen 5 Uhr wurde ei« französischer Fahrman- Zweidecker nach heftiger Beschießung durch die holländische Küstenbatterien »nd Kriegsschiffe zum Lande« gezwungen. Die Maschine ist schwer beschädigt. Der Zweidecker führte keine Bomben. Die Bemannung, die aus einem Sergeanten als Führer und einem Offizier bestand, wurde durch Marinetruppen gefangen genommen.

WTB. New'Vorl, 24. April. (Funkspruch vom Ver­treter des WTB.) Der internationale Nachrichtendienst be­richtet aus Washington: Auf Ersuchen des amerikanischen Roten Kreuzes hat das Staatsdepartement durch Kabeltele­gramme bei der britischen Regierung darauf gedrungen, daß für Lazarettbedürfnisse aus Amerika die Einfuhr nach den Mittelmächten sreigegeben wird. Man sagt, die amerikanische Regierung beabsichtige, diese Sache scharf zu betreiben.

WTB. Konstantiaopel, 26. April. In dem erst heute eingetroffenen amtlichen Bericht vom 12. April heißt es u. a.: Jraksront: In der Nacht zum 12. April erbeuteten wir dank den von uns vorher getroffenen Maßnahmen ein feind­liches Schiff, dos von Felahie in Richtung Kut-el-Amara

fuhr. Der Kapitän und ein Teil der Besatzung wurden ge­lötet oder verwundet. Wir entdeckten an Bord des Damp­fers eine große Menge Proviant und Kriegsmaterial sowie einige Maschinengewehre. Unsere gegen de« Snezkanal vor­gehenden Kräfte vernichteten vier von ihnen angetroffeve Schwadronen des Feindes vollständig. Wir machten einige Gefangene und erbeuteten große Mengen von Munition, Kriegsmaterial und Proviant. Unsere Verluste in diesem Gefecht waren ganz unbedeutend.

WTB. Berlin, 27. April Zu den neuen deutschen Erfolgen in der Nordsee sagt die Germania: Es dürfte eine schöne Ueberraschung für die Engländer gewesen sein, daß sie, als sie uns vielleicht niedergedrückt wegen der Ausein­andersetzung mit den Vereinigten Staaten von Amerika wähnen mochten, die Kraft der deutschen Faust zu Waffe: und aus der Luft recht gründlich zu spüren bekamen.

WTB. London, 26. April. Im Unterhaus wurde eine Reihe von Anfragen betreffend die Lage in Irland an die Regierung gerichtet'. Asquith verlas ein Telegramm des Vizekönigs, das die Lage als befriedigend bezeichnet. Weiter teilte Asquith mit, daß in Stadt und Grafschaft Dublin das Kriegsgesetz verkündet und drastische Maßnahmen er­griffen seien, um die Bewegung zu unterdrücken und die Verhaftung aller Beteiligten zu sichern. Die Nachricht, daß daS Schloß des Vizekönigs von den Aufständischen genom­men sei, ist unwahr. Das Unterhaus nahm darauf wie­der die geheime Sitzung auf.

WTB. Berlin, 27. April Das Berliner Tageblatt meldet aus Genf: Nach einer Meldung des Lyoner Repu- blicain aus Saloniki überflog gestern Abend ein deutsches Flugzeuggeschwader die Lager der Verbünde.en nach ollen Richtungen und warf an verschiedenen Stellen Bomben ab,, die Sachschaden verursachten.

Für die Schrtfrleitung verantwortlich: Ludwig Lauk.

Druck und Verla« der W. Rieker'schen ^>uchdr -rerei, Mtensteia.

Bekanntmachung.

Die Iwischenscheine für die 5°/« Schuldverschreibungen des Deutsche« Reichs von 19 lS (III. Kriegsanleihe) können vom

1. Mai d. Z. ab

in die endgültigen Stücke mir Zinsscheinen umgetauscht werden.

Der Umtausch findet bei der .Umtauschstelle für die Kriegsanleihe»", Berlin w 8, Behren straffe LS statt. Außerdem übernehmen sämtliche Reichsbankanstalten mit Kasseneinrichtung bis zum 22. August d. I. die kostenfreie Vermittlung des Umtausches.

Die Zwischenscheine sind mit Verzeichnissen, in d e sie nach den Beträgen und innerhalb dieser nach der Nummernfolge geordnet einzutragen sind, während der Vormiltagsdienstftunden bei den genannten Stellen einzureichen. Formulare zu den Nummernverzeichnissen find bei allen Reichsbankanstalten erhältlich.

Firmen und Kaffen haben die von ihnen eingereichten Zwischenscheine in der rechte» Ecke oberhalb der Stücknummer mit ihrem Firmenstempel zu versehen.

Berlin, im April 1916.

Altensteig.

Reichsbank-Direktorium.

H a v e n st e i n.

v. Grimm.

Gewerbeschule Alteusteig.

A l t e n st e i g.

Klaffe III (ältester Jahrgang):

Klaffe II:

Das neue Schuljahr beginnt am 1. Mai.

Stundenplan:

Montags 24 Uhr Zeichnen, Montags 1-5-7 Uhr andere Fächer; Montags 46 Uhr Zeichnen, Dienstags 68 VrUhr andere Fächer; Dienstags 68^Uhr andere Fächer, Donnerstags 68Uhr Zeichnen.

Neu eintretende Schulpflichtige sind innerhalb drei Tagen beim Schulvorstand anzumeldem Lehrlinge sind auch während der Probezeit schulpflichtig.

Küchele.

Klaffe l:

Altenfieig-Dors.

Die hiesige Gemeinde verkauft am

Montag, den 1. Mai ds. Is., nachm. 2 Uhr

aus dem Rathaus aus dem Gemeindewald Enzwald

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Kaufsliebhaber sind eingeladen.

Den 27. April 1916.

Gemeinderat.

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