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Personen vom Blitz erschlagen worden, 37 Menschen find im letzten Monat beim Ba>n ertrunken.

* Eine schwere Grenzverletzung hat sich, Berliner Blätter­meldungen zufolge, ein russischer Posten zu schulden kommen losten. Mehrere russische Deserteure waren bei Ostrowo über die Grenze entkommen, als ein russischer Grenzsoldat ihnen nachsetzte und aus preußischem Boden aus die Flüchtlinge schoß, wodurch einer getötet, rin anderer schwer verwundet wurde.

* Die ruffische Regierung hat, wie die Reichskorrespondenz behauptet, in Berlin angefragt, wie mau sich gegenüber einem Gesuch um Erlaubnis zur Durchfahrt des russischen Ostseegeschwaders durch den Kaiser Wilhelm-Kaual ge­gebenenfalls verhalten würde. Daraufhin sei in freund­schaftlicher Weise gebeten worden, von einem solchen Er­suchen abzusteheu, da man eine Erlaubnis in Berlin nicht veremba/ halten würde mit der amtlich erklärten Neutralität des Deutschen Reiches.

Ausländisches.

* Wie«, 8. August. Nach einer Meldung aus Belgrad fordern alle dortigen Blätter die Verschiebung der Krönung auf nächstes Jahr. Ein weiteres Telegramm aus Belgrad meldet, der Fürst von Montenegro habe anläßlich der Er­öffnung drahtloser Telegraphie zwischen Antibari und Bari au den König von Serbien ein Telegramm gerichtet, er sei glücklich, auf diesem neuen Wege seinem Bruder iu Serbien Grüße schicken zu können. Der König von Serbien drückte in seinem Danktelegramm den Wunsch aus, dieses neue Verkehrsmittel möge dem serbischen Volke und seinen idealen Einigungsbestrebungen förderlich sein.

st Salzburg, 8. Aug. Kaiser Franz Joseph traf heute früh 8.65 hier ein und setzte dann seine Reise nach Lend bei Gastrin fort, wo die Begegnung mit dem König von * Sachsen und der Prinzessin Mathilde von Sachsen erfolgte. Nach einem Aufenthalt von 20 Minuten wurde die ge- meivsame Abreise nach Salzburg angetreten, wo der Zug um 12.15 emtraf. Um 12.50 reiste der König von Sachsen über Bodevbach nach Pillnitz ab, während Kaiser Franz Joseph um 12.35 nach Jschel zurückkehrte.

st Mom, 5. August. DerOsfervatore Romano" ver­öffentlicht über den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen dem heiligen Stuhl und Frankreich 24 Aktenstücke, die durch einen amtlichen Kommentar eingeleitet werden. Die Aktenstücke sind sämtliche bereits bekannt mit Ausnahme der geheimen Korrespondenz zwischen dem Vatikan und den Bischöfen von Laval und Dijon, in welcher diesen unter Androhung von Strafen anbefohlen wird, in Rom zu er­scheinen. Die Korrespondenz, welche von den Bischöfen der französischen Regierung mitgeteilt wurde, rief den Konflikt hervor. In dem amtlichen Kommentar heißt es, daß mehr­mals, namentlich in den letzten Monaten einige Mitglieder des französische!! Kabinetts die Absicht zum Ausdruck ge­bracht Härten, schrittweise zum Bruch mit dem hi. Stuhl zn gelangen. Der entscheidende Schritt auf diesem Wege sei die Beurlaubung oder Abberufung des Botschafters Ni- sard gewesen, wobei man einzig die im Auftrag des Pap­stes an die Bischöfe von Laval und Dijon gemäß seiner apostolischen Mission gerichteten Briefe zum Vorwand ge­nommen habe. Die französische Regierung habe trotz zu­friedenstellender und freundschaftlicher Auseinandersetzungen des hl. Stuhles den Augenblick für gekommen gehalten, Sie diplomatischen Beziehungen abzubrechen. Wen« der hl. Stuhl es auch vorgezogen haben würde, über diese Ange- I legenheit volles Schweigen zu beobachten, so schreite er I doch jetzt dazu, dieselben zu veröffentlichen, um die Wahr­heit klar zu stellen. Der Kommentar gibt dann eiue histo­rische Darlegung der Frage, klagt darüber, daß der Bischof von Laval der französischen Regierung geheime Aktenstücke mitgeteilt habe und hält die Behauptung aufrecht, daß der

hl. Stuhl niemals das Konkordat verletzt habe, sich viel­mehr im Rechte befinde und dementsprechend gehandelt habe. Der hl. Stuhl, so heißt es weiter, habe gehofft, daß die französische Regierung sich mit seinen Auseinandersetzungen befriedigt erklären würde, da er sich stets entgegenkommend gezeigt habe. Der Kommentar schließt: Alles war nutzlos. Der Geschichtsschreiber wird sagen, daß dir französische Re­gierung ihre Jahrhunderte alten diplomatischen Beziehungen mit dem hl. Stuhl abgebrochen hat, weil dieser, der in der betr. Angelegenheit allein zuständig ist, zwei Bischöfe be­rufen hat, um sich über schwere Anschuldigungen zu recht- fertigen, nachdem er die französische Regierung davon in Kenntnis gesetzt hatte.

* Hsaris, 4. August. DieHumanster* schreibt: Der Ton der Note, die der Vatikan Len Regierungen der Mächte in der Angelegenheit des Abbruchs der diplomatischen Be­ziehungen zwischen der französischen Regierung und dem Hl. Stuhl zusenden werde, werde jede Möglichkeit einer neuen Annäherung Frankreichs an den Vatikan verhindern. DieHumanster* glaubte daher, daß man ohne Zeitverlust das Projekt der Trennung des Staates von der Kirche als Vorlage der Regierung rinbringen sollte, um ihr so rasch wir möglich Gesetzeskraft zu verleihen.

* (Dasteure* Russin bündris.) Aus Waris wird uns geschrieben: Aus vorzüglicher Quelle erhalten wir über die bisher aus Frankreich nach Rußland gewanderten Geld­summen folgende Zusammenstellung:

1888 ..... 545700000 Fr.

1889 . 2159 300 000 .

1890 ..... 947 900000

1891 871200000 .

1892 202800000

1893 . 508 200 000 ,

1894 bis Ende 1898 5 528 300000 .

zusammen: 12 763 400 000 Fr.

Diese Riesensumme von über I2siz Milliarden be­weist, daß die Franzosen Rußland noch für sehr kreditfähig halten, und daß ihnen das Bündnis mit Rußland recht .teuer* geworden ist.

* London, 5. August. Daily Mail wird ans Kap­stadt gemeldet: In Burgersdorp fand am 3. ds. die Bei­setzung der iw Krieg gefallenen Kaprebellen statt. Reformierte Geistliche hielten Ansprachen an die zu der Feier erschienenen etwa 5000 Afrikander. Botha ermahnte die Anwesenden zur Wahrung ihrer Neutralität, betonte aber, die Afrikander dürften niemals Engländer werden.

fl Konffautimopek, 5. Aua. Die Lage im Sandschak Mu>ch im Wtlajet Ergerum verschlechterte sich iu jüngster Zeit. Neu ausgetauchte armenische Banden, welche die Kurden neuerdings erbittern, erschweren die Intervention der Botschafter und die türkischen Maßregeln. Die Bot­schafter Rußlands, Englands und Frankreichs erhoben bei der Pforte Vorstellungen, um Ausschreitungen gegen die Armenier zu verhindern. Die Civilagenten und deren Stell­vertreter konstatierten nördlich von O-pridasee, daß die Zeit­ungsnachrichten über eine dortige Hungersnot und Krank­heiten unbearüodrt sind, dagegen fanden die Civilagenten die Situation im Ockridagebiet ungünstig. Die Notlage sei ziemlich allgemein. Die Propaganda und der Einfluß der Komitees steige«. Bei der Fortdauer dieser Verhältnisse seien Unruhen zu befürchten.

Der russisch-japanische Krieg.

* Petersburg, 5. August. Nach einer Wladiwostoker Meldung der Nowoje Wremja hat das Prisengericht iu Wladiwostok beschlossen, von der Ladung des beschlag­nahmten Dampfers Arabia nur die nach Häfen Japans bestimmten 59 000 Pud Mehl und das Eisenbahnmateria! zu konfiszieren, die nach Hongkong bestimmte« 142 500 Pud Mehl und de« Dampfer dagegen freizugeben.

fl Weterskurg, 5. Ang. Die Gesetzessammlung ver­öffentlicht für die Dauer des Krieges gütige Bestimmungen über den Schutz der Häfen Wydorg, Kronstadt, Liban, Se­wastopol, Otschakow und Batum, bevor sie in den Kriegs­zustand erklärt werden. Der Minister des Auswärtigen wurde beauftragt, diese Bestimmungen zur Kenntnis der fremden Regierungen zu bringen und sie davon zu verständigen, daß über ihre nach diesen russischen Häfen auslaufendeu Kriegs­schiffe oie Kais. Regierung rechtzeitig zu benachrichtigen ist.

* Lomdo«, 5. August. Das rassische Kriegsministerium hat, wie der Petersburger Korrespondent des Daily Tele­graph meldet, Nachrichten erhalten, wonach keine unmittel­bare Gefahr bestehe, daß Port Arthur fällt, obgleich di« Russen bei den letzten Kämpfen um die Festung mehrere tausend Manu verloren haben. Die Meldung, daß die Japaner die am besten befestigten Stellungen genommen hätten, wird als völlig grundlos bezeichnet. Die Stellungen im Norden und Nordwesten werden von den Russen ge­halten. die den Japanern bei deren jüngsten Angriffen furchtbare Verluste veibrachten. Die Japaner werden für zu schwach gehalten, um den Angriff in nächster Zeit er­neuern zu können.

fl Tokio, 5. August. Von der Armee, die Tomutscheug angegriffen hat, wird berichtet, sie habe in diesem Kampf 194 Tote und 666 Verwundete gehabt und etwa 700 ge­fallene Russin mir den gebührenden militärischen Ehren be­graben. 6 Feldgeschütze, viele Gewehre, sowie große Menge« vou Mehl, Gerste, Munition usw. seien erbeutet worden. General Kuroki berichtet, daß er in den Kämpfen bei Juschultntsu nnd Jangtsuling einen Verlust vou 906 Mann und 40 Offizieren gehabt habe. Die Russen hätten min­destens 2000 Mann verloren. 8 Offiziere und 149 Manu seien gefangen genommen, 2 Feldgeschütze, viele Gewehrs Granaten, Zelte usw. seien erbeutet worden. Nach Kurokis ausführlichem Bericht erlitten die Russen während des Kampfes bei Juschulintsn am 31. Juli besonders schwere Verluste bei Pymliug. 5 Meilen südlich von Jnschnlintsu umgingen die Japaner eine sich zurückziehende russische Ab­teilung, die aas 3 Regimentern mir 4 Geschützen bestand, und richteten aus einer Entfernung von 2001000 Meter rin vernichtendes Feuer auf die ganze russische Linie. Am Nachmittag erschienen Russen unter der Flagge des Roten Kreuzes auf dem Kampfplatz, um ihre Verwundeten fortzu- schaffen. Die Japaner ließen dies zu und stellten während dieser Zeit ihr Feuer eiu.

* T»2io, 5. August. Auf die Nachricht vou dem all­gemeinen Rückzuge der Raffen, der Besitzung Haischeugs und Niutschwangs haben hier patriotische Kundgebungen in Form von Laternen-Prozesfionen stattgefundrn. In Tokio werden bereits für den Fall Port Arthurs große Vorbe­reitungen getroffen.

* Zwei japanische Torpedoboote fuhren am Montag den Lrao hinauf, um das russische KanonenbootSiwutsch* zu suchen. Sie erhielten Feuer und kehnen zurück. Anders Tags fuhren fie in Begleitung eines Kanonenboots aber­mals den Fluß hinauf und fanden bei Sauchaho den Siwutsch* verlassen und in die Last gesprengt.

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