nicht so sehr die baltische Frage an den Schwierigkeiten in Moskau schuld ist. Obwohl Chamberlain sich außerordentlich vorsichtig ausdrückte, wurde sein verblümter Hinweis auf das F e rn o stv r o b l e m sofort verstanden.
Am 15. Juni, so erklärte Chamberlain, seien der französische und der britische Botschafter in Moskau, sowie Mr. Strang von Molo- tow empfangen worden, dem sie die süngsten englisch-französischen Vorschläge auseinandergelegt hätten. Am 16. 'Juni habe eine weitere Besprechung stattgcsunden. Im Laufe dieser Besprechung habe Molotow den britischen und französischen Vertretern gewisse Ein wände der Sowjetregierung unterbreitet. Die Besprechungen dauerten immer noch an. Der Labour- abgeorducte Dalton verlangte vor diesem öffentlichen Forum eine Mitteilung darüber, ob die dem britischen Botschafter in Moskau erteilte Möglichkeit, Schritt für Schritt Zugeständnisse zu machen, weitgehend genug sei. Chamberlain erwiderte in seiner Not mit einer nichtssagenden Phrase. Es fei, setzte er aber hinzu, möglich, daß weitere Punkte aufgeworfen würden, die Rückfragen notwendig machten. Auf die Frage des Konservativen Adams, ob etwa neben der baltischen Sache andere Schwierigkeiten bestünden, antwortete Chamberlain: „Ja, es gibt noch verschiedene andere Punkte."
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Mit dieser Erklärung vernehmen wir aus dem Munde des britischen Premierministers sÄbst eine Bestätigung dafür, daß die Frage der baltischen Staaten längst aufgehört hat, die Hauptschwierigkeit bei den Moskauer Besprechungen zu bilden. Es bestätigen sich damit unsere Informationen, daß es die von Moskau geforderte Fernostgarantis ist, die den Briten schwere Kopfschmerzen bereitet. Chamberlain mußte diesen Tatbestand nunmehr vor dem Unterhaus zugeben, konnte aber mit keinem Wort auch nur andeuten, wie sich England aus diesem Dilemma befreien wird. Chamberlain hat im gleichen Atemzuge die ernsten Zustände in Tientsin darstellen müssen. Me hier eingetretene Situation allein könnte genügen, um in London ernste Sorgen heraufzubeschwören. Viel schwerer noch ist aber, wie -'us der Chamberlain-Erklärung jetzt klar ersichtlich, bas Problem für die britischen Staatsmänner dadurch geworden, daß Moskau Hartnäckig bei seiner Forderung auf die Fernostgarantie besteht und nach sicheren Jn- ormationen nicht gewillt ist, davon abzu- assen.
Sas amerikanische Interesse
Hüll zu der Blockade von Tientsin Washington, 20. Juni. Außenminister Hüll gab in der Pressekonferenz folgende Erklärung: „Die amerikanische Regierung bekünimert sich nicht um den örtlichen Zwischenfall in Tient- sin, der die verlangte Auslieferung von vier beschuldigten Chinesen betrifft. Wohl aber kümmern wir uns um Wesen und Bedeutung der daraus folgenden Entwicklungen in ihrem größeren Rahmen, insbesondere in Verbindung mit anderen früheren oder gegenwärtigen Maßnahmen und Aeußerungen in anderen chinesischen Orten. Die amerikanische Regierung verfolgt daher insbesondere mit Interesse alle diese zusammenhängenden Entwicklungen, wie sie in China von Tag zu Tag anf- treten. Ich habe nichts weiter hinzuzufügen".
Diese Erklärung ist offenbar das Ergebnis des Schrittes, den die britische Regierung unternommen hat.
Gemeinsame Blockade Japans
Ein Vorschlag der Newhorker „Daily News"
Rewhork, 19. Juni. Amerikas größte Tageszeitung, die Newhorker „Daily News", die Europa gegenüber auf dem Standpunkt der Isolation steht, schlägt in ihrem Leitartikel eine gemeinsame Blockade Japans durch England und die Vereinigten Staaten vor. Wenn man Japan erlaube, so schreibt das Blatt, mit seinen „asiatischen Eroberungen" fortzufahren und weiter China zu organisieren, dann werde die unvermeidliche Auseinandersetzung sechsmal schwerer sein. Der Zeitpunkt sei daher gekommen, dem japanischen Vormarsch Halt zu gebieten. Auch in der „Herald Trist u n e" heißt es, die Blockade Tientsins sei eine kriegerische Handlung und bringe Japan mit allen Mächten, die Interessen, Rechte und Verantwortungen in China hätten, in Kriegszustand. Amerika könne mit einer solchen Nation keine diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen anfrechterhalten.
Roosevelt will Hitze ausnutzen
Die Senatoren sollen „in ihrem eigenen Schweiß" kochen
Newyork, 19. Juni. Die hiesige „Herald Tribüne" berichtet aus Washington, Präsident Roosevelt beabsichtige, die glühende Sommerhitze der letzten Tage, die Temperaturen von 36 Grad Celsius im Schatten brachte, für seine eigenen politischen Zwecke auszunutzen. Er glaubt, daß es stei dieser außergewöhnlichen Wärme leichter sei. die Revision des Ncutralitätsgesetzes und die Aufhestung der Waffensperre beim Kongreß zu erreichen, der gern eine Vertagung erzwingen möchte. Roosevelt soll dem genannten Blatt zufolge in einer Konferenz im Weißen Hause dem Senator Pepp er, einem seiner fanatischsten New- Deal-Anhänger, gesagt haben, er werde darauf bestehen, daß der Kongreß in dieser Sitzung über die vorgeschlagcnen Revisionen der Neutralitätsgesetzgebungen abstimmen soll. Er werde die Kongreßleute „in ihrem eigenen Schweiß kochen lassen", wie das Blatt die Rooseveltsche Aeunerung wiedergibt
Paris, IS. Juni. Jur Zuge der Ablenkungsmanöver von dem wahren Wunden Punkt der Moskauer Verhandlungen, der Frage der britischen Verpflichtungen imFernenOsten zur Unterstützung Sowjetrußlands in einem evtl. Konflikt mit Japan, gehen die Londoner und Pariser Kreise nunmehr so weit, angeblich bestehende übertriebene Garantiewünsche Moskaus in bezug auf Europa als den Haupt- hinderungsgrunö für eine Einigung hinzn- steüen.
So behauptet der Londoner Korrespondent des „Excelsio r", Moskau wünsche, daß England, Frankreich und die Sowjetunion durch .eine verallgemeinerte Garantie sämtliche Staaten schützen, die den Ambitionen des Dritten Reiches zum Opfer fallen könnten. Eine solche Garantie müsse sich sowohl auf Belgien als auch auf Lettland und E st - land erstrecken und könne auf alle Staaten — das Blatt erwähnt Ungarn, Bulgarien und Jugoslawien — ausgedehnt werden, die einen solchen Schutz wünschten. Durch diesen Moskauer Wunsch, so führt das Blatt fort, seien jedoch neue, sehr verwickelte Probleme aufgeworfen worden, so daß man sich fragen müsse, ob der englische Unterhändler Strang ausreichende Vollmachten für die Behandlung derartiger Fragen besitze.
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Mit diesem Taschenspielerkunststück also soll der wahre Charakter der Verlegenheit im Lager der englischen Unterhändler verschleiert werden.
England bereitet Antkng vor
Tafchenfprelerkunststllck soll wunden Punkt der Paklverhandluugen verdecke«
Zu der wachsenden Zuspitzung der Spannung im Fernen Osten und der immer mehr erkennbaren Ohnmacht der britisch-französischen Entente gegenüber dem die Wahrung berechtigter Interessen verfolgenden japanischen Vorgehen in Tientsin ist nun ein Stocken der Moskauer Verhandlungen getreten, das durch die intransigente Haltung der sowjetrussischen Außenpolitik verursacht wurde, die den Sirenenklängen mündlicher britischer Hilfeversicherung kein Gehör schenkt und lieber ein reales Stück Papier mit der entsprechenden britischen Unterschrift für den Fernen Osten sehen möchte. Alan kann die Sorgen der britischen und französischen Publizisten verstehen, die seit Wochen und Wochen ihren Lesern den bevorstehenden Paktabschluß mit Moskau prophezeien und sie jeden Tag aufs neue mit der rauhen Wirklichkeit der Moskauer Verhanü- lungsunterbrcchungen überraschen müssen. — Vielleicht um einen evtl. Rückzug aus Moskau vorznbercitcn, werden daher jetzt in dem genannten Pariser Organ Moskau Forderungen in die Schuhe geschoben, die natürlich England unter keinen Umständen erfüllen kann, will es sich nicht in Europa vollkommen der Lächerlichkeit aussctzcn. Denn daß Ungarn — als Unterzeichner des Antikominternpaktes! —, Jugoslawien und Bulgarien — als mit den Achsenmächten eng befreundete Mächte — von der Tripelentente gegen Deutschland garantiert werden sollten, kann man nur als einen schlechten Witz bezeichnen.
Erniemsatz Der 25 060
Berlin, 19. Juni. Der Reichsstndcntcnsükn--» hat 25 000 deutsche Snckenten und Studentinnen zum Ernteeinsatz im Osten aufgerufen die erste Hilfspflicht für alle Mitglieder der deutschen Studentenschaft im Sommer 1939 befohlen. Der Ernteeinsatz erfolgt in zwei großen Gruppe«,, die die Studenten der Fachschulen und der Hochschulen umfassen. Für die Fachschulstudenten dauert der Ernteeinsatz vierWochen, für die Hochschulstudenten sechs Wochen. Der Einsatz beginnt für beide Gruppen am 15. Juli, und zwar jeweils im Einsatzgau mit einem Einfuhr u u g s l a g e r von drei Tagen. Der Einsatz endet am 29. August mit einem Ab- schlnßlagcr. In den Einführnngslagern werden besondere Themen behandelt, die sich mit dem Werden und der Aufgabe 'des deutschen Ostens, mit dem Einsatzgau und seinen Verhältnissen, schließlich mit landwirtschaftlichen Fragen und mit den Richtlinien für den Einsatz beschäftigen. Für die Erntehilfe werden in der Hauptsache die Juugkameradcn an den Fach- und Hochschulen erfaßt, die in den , ersten drei Semestern in den Kameradschaften des NS.-Stndcntenbundes Dienst tun und für die deshalb Landdienst und Ernteeinsatz selbstverständliche Voraussetzung zur Aufnahme in den Studentenbnnd stedcutcn. Aber auch allen Altkameraden der studentischen Kameradschaften soll es eine Ehre sein, ihren Einsntzwillen in der Erntehilfe wiederholt zu beweisen und trotz Studiumverkürznng und Semesterverlän- gerung vier Wochen Erntearbeit an der Ost- grcnze zu leisten.
Porleibnulcn
Eindrucksvolle Besichtigung des
Auf dem Reichsparteitagsgelände sind seit dem letzten Parteitag die Bauten des Führers ein gewaltiges Stück vorwärtsgetrieben worden. Neben den fertiggestellten Bauten im Luitpoldhain als dem Aufmarschgelände der Formationen der Partei, der Luitpoldhalle als dem vorläufigen Tagungsort der Parteikongresse. dem Zeppelinfeld als dem Aufmarschplatz der Politischen Leiter und des Neichs- arbeitsdienstes und dem als Aufmarschstätte für die Jugend dienenden alten Stadion wachsen die übrigen Bauten und Anlagen immer mehr empor und geben ein Bild von dem Banschaffen des Dritten Reiches.
Der neue Kongreßbeu
der nach seiner Fertigstellung neben der eigentlichen Kongreßhalle zahlreiche Nebenränme, darunter zwei Hallen von 2t zu 57 Meter Größe zur Aufstellung der Standarten und der Führerschaft aller Parteigliederungen vor Beginn der Parteikongresse enthalten wird, ist bei einer Länge von über 275 Meter und einer Tiefe bis zu 265 Meter fast bis zum zweiten Obergeschoß fertiggestellt. Die Schauseiten des Baues sind aus Granitquadern hergestellt, die in mehr als 80 deutschen Steinbrüchen gebrochen wurden. Der Jnnenraum des Kongreßbaues ist so groß, daß darin der Nürnberger Adolf-Hitler-Platz zweieinhalbmal Platz finden könnte. Die größte Spannweite wird 160 Meter betragen.
Das Deutsche Stadion,
zu dem während des Reichsparteitages 1937 der Grundstein gelegt wurde, wird bekanntlich 105 000 Zuschauern Platz bieten können. In fünf großen Rängen werden sich die Stufen der Tribünen bis zu einer Höhe von 80 Meter erheben. Die beiden Ecktürme, die die in Hufeisenform zu errichtenden Tribünenbauten ab- schlietzen werden, werden sogar 22 Meter höher sein als die Türme der Nürnberger Lorenzkirche.
Für diesen gewaltigen Bau sind bereits umfangreiche Vorarbeiten bewältigt worden. So wurden neben anderen Bauten drei eigene Bahnhöfe für den Antransport des notwendigen Baumaterials erstellt. Auf dem Gelände, auf dem das Deutsche Stadion erstehen wird wurde mit den Ausschachtungsarbeiten bcgon-
in Mrnvtti
größten Baugeländes der Welt
nen. Von den insgesamt zu bewegenden zwei Millionen Kubikmeter Erdmasscn sind bereits 700000 Kubikmeter bewältigt, so daß in Kürze mit den Fundamentierungsarbeitcn begonnen werden kann. In verhältnismäßig kurzer Zeit ist auch hier eine Riesenarbeit geschehen.
Das Mürzfeld,
das künftige Aufmarsch- und Vorführungsge- lände der Wehrmacht, wird ringsum von Tribünen umzogen sein, die 250 000 Personen Platz bieten. In gleichen Abständen werden 21 je 38 Meter hohe Türme vor den Tribünen errichtet. Die Innenfläche des Märzfeldes ist 610 Meter lang und fast einen Kilometer breit. Auch hier können fast 1,3 Millionen Personen Aufstellung nehmen. Neben der großen Führertribüne, die gegenüber der Einmündung der großen Straße errichtet wird, wird auch eine Riesen- plastik in Bronze von Prof. Thorak das Märzfeld schmücken.
Bon den sonstigen Bauten verdient vor allem der unterirdische Bahnhof hervorgehoben zu werden. Er dient dem Zweck, den Straßenbahnverkehr störungsfrei in das Parteitagsgelände führen zn können. Auch die Reichsbahn tritt auf dem Reichsparteitagsgelände mit einem größeren Vau hervor.
Heftiger Ausbruch > eines Vulkans
Newyork, 19. Juni. Seit mehreren Wochen befindet sich der Vulkan Veniaminofs in Alaska in Tätigkeit. Seine Ausbrüche zwangen die Indianer und die Einwohner der umliegenden Fischerdörfer zur Flucht. Die 600 Meter hohe Feuergarbe am Krater war Hunderte von Meilen Weit sichtbar. Nach einer Funkmeldung, die jetzt beim Küstenwachdienst in Seattle ein- gegangen ist. kam es zu einem neuen heftigen Ausbruch. Die gesamte Spitze des Vulkankegels wurde etwa einen Kilometer hoch in die Luft geschleudert. Die ursprüngliche Höhe des Vulkans, der auf einer Aleuteninsel unmittelbar ans dem Meer aufstieg, betrug 2400 Meter. Der Aschenregen dauert noch an.
Marschall Badoglio, der Generalstabschef der italienischen Wehrmacht, hat sich Montagmorgen im Flugzeug nach Tirana begeben.
Ernteeinsatz der HI.
Schirach ruft die ganze deutsche Jugend
Berlin, 19. Juni. Reichsjugendführer von Schirach erläßt an die gesamte deutsche Jugend folgenden Aufruf zum Ernteeinsatz:
„Eine gute Ernte steht bevor! Unser Volk wird ans eigener Krast seine Ernährung sicher- siellen. Aber Tausende fleißiger Hände bauen unser Reich zn einer uneinnehmbaren Festung aus. Millionen ehemaliger Arbeitsloser schassen und Werken an unseren Autobahnen und unseren neuen Fabriken. Das deutsche Volk braucht Arbeitskräfte, um die Ernte unter Dach und Fach zu bringen.
Deshalb erwartet unser Führer von sein« Jugend, daß sie sich einsetzt, um die Ernte dieses Jahres zu bergen.
Ich ordne daher an: Der Ernteeinsatz erfolgt einzeln wie in Gruppen. Der Bannführer ist für den Einsatz seiner örtlichen Hitlerjugend verantwortlich. Zu diesem Zweck wird er mit dem Kreisbauernführer aufs engste Zusammenarbeiten. Zur Durchführung werden ferner E rn te ein satz l a g e r eingerichtet. Alle sonstigen Lager der HI iverden von ihren Lagerplätzen aus nach Vereinbarung mit der Kreis« banernschaft bei den Erntearbeiten helfen. Die Fahrtengruppen sind nach örtlichem Bedarf und selbständig vom Fahrtenführer einzufetzen. Die städtischen Einheiten werden zum Wochenende eingesetzt.
Der Ernteeinsatz erstreckt sich auf die Grün» futterernte, die Pilzernte, die Heu-, Getreide, und Flachsernte, auf die Fallobst- und Beere«, ernte, die Hackfrucht- und Gemüseernte, sowie auf das Einsammeln von Bucheckern. Eicheln und Kastanien.
Schulter an Schulter mit dem deutschen Bauern übernimmt die Jugend des Führers voll Dankbarkeit diese große Aufgabe.
Wir wollen unserem Führer Freude machen!'
Jüdische Bombenattentate in Haifa
18 Tote und 24 Verwundete die Opfer einer Bombe
Jerusalem, IS. Juni. Im Hafenviertel von Haifa wurde Montagfrüh ein neuer Terroranschlag ausgefnhrt. Plötzlich explodierten zwei Zeitminen. Gleich nach dem Anschlag wurde über ganz Haifa bas Aus» gehverbot verhängt, so daß die Stadt so gut wie menschenleer daliegt. Nach dem möglichen Täter wird noch gefahndet.
Die jüdische Mordtat hat die arabische Bevölkerung von Haifa maßlos er »egt. In berechtigter Empörung griffen die Araber noch vor dem Ausgehverbot mehrere jüdische Omnibusse an. Während des Abtransports der Toten und Verwundeten spielten sich unbeschreibliche Szenen ab. Immer wieder brach die Menge in laute Verwünschungen gegen die Juden ans. Die arabischen Frauen durchzogen die Straßen und gaben besonders vor den fremden Konsulaten ihrem Schmerz und ihrer Empörung Ausdruck. Gleichzeitig baten sie um Hilfe.
Bei dem jüdischen Attentat in Haifa sind dem amtlichen Bericht zufolge 18 Araber getötet und 24 verwundet worden. Unter den Toten befinden sich allein sechs Frauen und drei Kinder. Dieses sind aber nur die Opfer einer Bombe. Die Verluste, die durch zwei andere Bomben verursacht worden sind, sind noch nicht bckanntgegeben worden.
Bei einer Durchsnchungsaktion in den arabischen Dörfern nächst dem Dorf Nabltts wubde am Sonntag ein Araber erschossen, als er versuchte, die um das Dorf gezogene Postenkette zn durchbrechen.
In Haifa wurden sechs Araber verhaftet, weil ein Jude von einem unbekannten Araber verwundet worden sein soll
Die sp a n i s ch e n O f f i z i e r e, die a.o Eain des Führers zum Empfang der Legion Condor nach Berlin gekommen waren und zurzeit eine Besichtigungsrcise durch Deutschland unternehmen, besuchten Montag die Jnnkcrs-Flttgzeua- nnd Motorenwerke.
Der Führer hat dem N e i ch s v c r w e se r des Königreichs Ungarn znm Gebnrt-.-tage drahtlich seine Glückwünsche übermittelt.
Nürnberg rüstet für den Reichsparteitag des Friedens Weltbild (M). Der Bahnhof des SA-Lagers auf dem Märzfeld, der bis zum Reichsparteitag fertiggcstellt wird.
MM