109

und ließ sich dort von' einem nchts ahnenden Dienstmädchen die nach dem Bodenraum führende Treppe zeigen. Auf dieser Treppe wurde später der Mörder, der sich selbst einen Schuß beigebracht hatte, bewußtlos aufgefunden und starb im Hospital, ohne daß seine Person festgestellt werden konnte. Die von ihm benutzten Kugeln erwiesen sich als mit Cyankali vergiftet.

New.'Aork 5. Febr. Aus Hawaii wird über eine bemerkenswert, rege Tätigkeit der Japaner berichtet. Es leben dort augenblicklich 60000 Japaner, darunter 40000 Erwachsene; davon sind 15 000 als Soldaten ausgebildet und 6000 haben den russisch-japanischen Krieg mitge- macht. Man sagt, daß monatlich etwa 2500 Sol­daten nach Hawaii kommen. Die Gewehrhändler von Hawaii verkaufen große Posten von Waffen und Munition und aufgeregte Amerikaner wollen bei Mondschein die Japaner exerzieren gesehen haben. Ein japanischer Offizier soll gesagt haben, es sei sicher, daß Japan innerhalb 18 Monaten den Vereinigten Staaten den Krieg erklären werde. Gegenüber dieser Privatmeinung erklärt Baron Hayaschi, der japanische Minister des Aeußerw Japan denke nicht im geringsten an einen Krieg mit den Vereinigten Staaten.

Vermischtes.

Das Telephonnetz der Welt. Nach einer französischen Statistik gab es Ende de« Jahre« 1905 5 288000 km Leitungen in städtischen Telephonnetzen. 1734000 kamen davon auf Deutschland, 226 000 auf das staatliche Telephonnetz in England und 1 087 000 auf die private englische Telephongesellschast, 484 000 auf Frankreich, 200000 auf die Schweiz, 138 000 auf Rußland, 950 auf da» staatliche Netz und 130 000 auf Privatgesellschaften in Italien, 92000 auf Norwegen, 14 000 auf Schweden, 64 000 auf die Niederlande. Die Gesamtzahl der Stadt­gespräche erreichte 2842 Millionen; davon kamen auf England 950 Millionen, Deutschland 908 Millionen. Frankreich 205, Rußland 200, Italien 102, Niederlande 50, Schweiz 27 Millionen.

(Eingesandt.)

Seit Jahren hatten wir keinen solchen Winter wie Heuer, trotzdem ist es um die Schlittschuh­bahn in unserer Stadt schlecht bestellt. Freilich, eine städtische Eisbahn ist da!! Aber sie ist nicht benützbar!! Bei der letzten großen Kälte bot die Nagold Gelegenheit dem schönen Schlittschuh­sport zu huldigen, da konnte man die städtische

Eisbahn entbehren. Aber jetzt, wo es schon tage­lang genügend kalt ist und man an Indern Orten längst die Eisbahnen benützen kann, wäre es wirk­lich wünschenswert, daß die städt. Eisbahn gut in Stand gesetzt würde. Daß das leider nicht der Fall ist ist kümmerlich!

Standesamt Calw.

Geborene.

19. Jan. Lore, Tochter des Gotthold Müller, Kaufmanns hier.

1. Febr. Erwin Walter, Sohn des Jakob Henne­

fahrt, Jacquardwebers hier.

5. Friedrich Eugen, Sohn des Otto Eugen

Marquart, Fabrikarbeiters hier.

5. Henriette, Tochter des Johann Evange­

list Uttendorfer, Lehrer für neuere Sprachen hier.

Getraute.

2. Febr. Roman Stelzer, Sergeant beim K. Be­

zirkskommando Calw mit Emilie Schaible von hier.

Gestorbene.

21. Jan. Barbara Katarine Schwenker, ledig hier, 60 Jahre alt.

5. Febr. Gustav Adolf Friedrich Köhler, Leim­fabrikant hier, 39 Jahre alt.

Amtliche und privatanzeigen.

Zwerenberg.

Stangen-Verkaut.

Am Donnerstag, den 14. d. M., mittags 1 Uhr'

verkauft die Gemeinde auf dem RathauS:

193 Stück Hopfenstangen I. Kl ,

82 Hagstangen,

119 Reisstangen.

Sämtliches rottannen.

SM- Nd WWmk Eil«

eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht.

Wir haben den Zinsfuß für die bei uns auf Kündigung angelegten Gelder vom 1. Januar 1907 bis auf weiteres auf

33/4°/o

erhöht. Von einer Erhöhung des Zinses für die auf Schuldscheine und in lausender Rechnung entnommenen Gelder haben wir vorläufig abgesehen.

Vorstand und Llrifsichtsrat.

KosMiküdsrnsiims und llmpioiilung.

Linern Zeekrten Publikum macke ick die ergebene ^rmeiZe, dak ick den Leirieb de8

Slullgsi'l, SekellinKstrasse 5, I'eruspreoAer Rr. 891, in unmittelbarer bläke de8 Lauptbaknkofe8, übernommen Kake.

L8 wird mein eikriZ8te8 6e8treben 8ein, die 2ukriedenkeit meiner werten Oä8te ?u erwerben.

Keine Meine. VoeAllglivkes Siee. Knie Uüelie.

IVIillsgslisek von SV KSg. sn. llinene von II 2 Ukn sn.

UnkineeNssine »«eilienung.

Svköne Liininee. Kol« Ketten.

lim ZeneiZten 2u8pruck bittet

6. NerKnenkense,

8eitker Kllckencket im Hotel Lckwsbenbräu, Stuttgart.

Die Zlücklicbe Qeburt eineg, iVIScictiens Zeigen so

Prof. Stendel u. prau

Asb. 8oipio.

Heute Sonntag nachmittags 5 Uhr Monats­versammlung mit Aufnahmen im Lokal (Löwen).

Zahlreiches Er­scheinen erwünscht.

Der Ausschuß.

Neuenbürg.

Ein jüngerer

Schmiedgeselle

kann sofort eintreten bei

Emil Genßle, Schmiedmstr.

Auch kann ein kräftiger Junge bis Ostern unentgeltlich in die Lehre ein­treten bei Obigem.

Empfehle auf jeden Sonntag:

AahillzeMes.

Konditor.

Lksrskter,

das verborgene Seelenleben, schlummernde Neigungen,

Talente und Tugenden, Fehler und Schwächen enthüllt aus Handschrift, Kopf- und Gesichtsform und erteilt wertvolle Winke für die Erziehung, Berufswahl, Ehe.

r» M_ Graphologe und

LZa HUffAVffNON, Physiognomiker

z. Zt Gasthos z. Rötzle, Calw.

IM- Nur kurze Zeit! -WE

Charakter-Skizze mündlich MI. 1.. schriftlich 3..

das die Landwirtschaft versteht und einfach kochen kann, wird bei hohem Lohn und guter Behandlung gesucht. Von wem, sagt die Exped. ds. Bl.

Tüchtige Lauffrau oder Mädchen

wird bei guter Bezahlung auf 1. April gesucht. Von wem, ist zu erfahren durch die Red. ds. Bl.

Liebenzell.

Ein kräftiger, wohlerzogener

Junge

findet gute Lehrstelle bei

Friedrich Diefenbach,

Metzgermeister.

Zavelstein.

Eine schöne hoch­trächtige

Siege

hat zu verkaufen

Zeeb.

Ostelsheim.

Eine« Faulilieuschlilteu, sowie 1 bereits noch neuen HoWitte«

fetzt dem Verkauf aus

Gehriag z. Adler.

Proporz.

An die geehrten Arbeitnehmer.

Vortrag findet statt über August und Augustana. Zeit: Binnen Jahresfrist.

Ort: Oberamtsstadt, Evangelisches Arbeitersekretariat «. Volksbüro für Württemberg.

Stuttgart, Gerberstr. 2s.

I. A.: Ludwig Soknukksr

M

Calw.

Ein schwarz und weißge­fleckter Halbhund, auf den NamenMinka" gehend, hat sich am letzten Donnerstag, den 31. v. Mts., verlaufen und bittet man, denselben bei dem Unterzeichneten abzugeben.

I. Prost

im Gasthaus zurTraube".

Vor Ankauf wird gewarnt.

Glasmühle b. Teinach.

Weil überzählig, setze ich

3 Me:

1 3jährigen Fuchswallach,

1 6jährigen Braunwallach,

1 älteren Schimmelwallach dem Verkaufe aus.

Michael Züssle, Müller

Hiebt prächtiger! ülsnr:.

In <ten meisten üerctzöllenru iisden.

fsdi'iksM:

esplvenknen Oöppingen..

.Müoil Morin 6 iggro 1 tenI"