citwilligkeit ausgespro- >bau mitzuwirken. Zu gsgrad des Handwerks ) orientierten Bezirken -it Industrie, was be- e Kaufkraft der Land-

teür,

128 Stück Rindvieh, ZZ i, 18 Stück Jungvieh, 4 Ochsen zu 18401470. zu 420510, Kalbinnen das Stück. Das Rind- Schweineminckt Anziehen hweinemarkt betrug die Läufer. Erzielt wurden >0 .Mark das Paar. Neu, von denen keines

it am Vieh- und Schlacht- 30 Iuugbullen, 70 Iung- Schafe. Alles verkauft.

. 4550 (letzter Markt: (49-51), 2/40-46 (40 4049 (40 50), 3. 35 >-28 (uno.), 3. 1317 nv.). 3. 5660 (55-60,. Schweine I. 8991 (92 SO), 4. 80-83 (8286), if: langsam.

irse) Durch de» Eintritt wegen Einstellung der mminung etwas ruhiger. 25.25, Sommergerste 19 eizenmehl 43.5044.50, seuheu 6.507.50, Klee- -5.25 Mark je 100 Kg. .) Ausgetrieben waren > 42 Schweine. Markt- n Pfund Lebendgewicht:

lewozene Tiere und ab Stall für Fracht, sowie den natürliche . wesentlich über den

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setzung folgt.)

RerreW Nachrichten

Stuttgart, 10. Dez. Der Abgeordnete Mergenthaler (Völk.Soz.) an die Regierung eine Kleine Anfrage betr. Mittel zur Unter- kNiiiig der in Not geratenen Angestellten gerichtet. Der Abgcord- Dr. Mauthe (Dem.) wendet sich in einer Anfrage dahin, d >tz bei gholzverkäusen der Forstämter Wildbad und Herrenalb der Zu- dlag versagt wurde, obwohl sich die Angebote durchschnittlich auf ^ bis 110 Prozent der Landesgrundpreise bewegten. Durch solche lttwaitungsmaßnahmen würden Zweifel an der Ernsthaftigkeit der ikördlichen Preisabbaubestrebungen erregt.

^ München, 10. Dez. Im Auftrag des Angeklagten im Dolchstoß- ,ozeß. Schriftleiter Grubcr, hat dessen Rechtsbeistand, Rechtsanwalt 1 Hirschberg, gegen das Urteil im Dolchstoßprozeß Berufung ein-

ueipzig, 10. Dez. In dem Hochverratsprozeß gegen die elf säch- lben Kommunisten vor dem Staatsgerichtshof zum Schutze der Re- ,blik wurde heute das Urteil gefällt. Die Angeklagten wurden zu «chlhausslrasen von 2>/, bis 5 Jahren verurteilt. ^

Weimar, 10. Dezember. Seit halb 12 Uhr bewegt sich ein aus Mungsrveise 1000 Männern, Frauen und Kindern bestehender Zug m Erwerbslosen durch die Hauptstraßen der Stadt. Die Teil- ihmer führen Schilder mit der Inschrift:Brot! Arbeit! Kein seimig den Fürsten!" mit sich und singen die Internationale. Die «ndespolizei sperrte gegen Mittag die Bahnlinie vor dem Landtag.

Erfurt, 11 Dez. Die Firma Eduard Ling, Schuhfabrik A.-G. in iijurt, hat ihrer ganzen Belegschaft gekündigt. Wie uns die Ver- laitimg dazu mitteilt, hat sie sich zu der Kündigung entschlossen, da e die in der Hochkonjunktur festgesetzten Löhne nicht mehr weiterzu- chlen in der Lage sei. Die Firma erklärt sich jedoch bereit, die Be- Mast weiter zu beschäftigen, wenn die Arbeiterschaft damit einver- «nden ist, die in Gemeinschaft mit der geschäftlichen Betriebsoertre- ,s,g zu vereinbarenden neuen Löhne anzunehmen.

Berlin, 10 Dez. Der Reichstagsausschuß für soziale Angelegen­em hat eine Erhöhung der Erwerbslosenunterstützung um 30 Pro­mt beschlossen. - Im Unterausschuß für Siedlungs- und Wohnungs- iigen des Reichstags wurde ein deutsch-demokratischer Antrag an- ,Minnen, worin die Rcichsregierung ersucht wird, alsbald ein Sohnstättengesetz im Sinne des Entwurfs des ständigen Reichsrats ik das Heimstättenwesen beim Reichsarbeitsminitterium vorzuiegen.

In der Anhaltstraße wurde heute abend die 38 jährige Verkäuferin Üedrich von dem 45 jährigen Klempner Schuster, der sich Gummi­hohe vorlegen ließ, durch Messerstiche im Genick und Kops schwer nletzt. Die gellenden Hilferufe der Ueberfallenen machten Vorllber- hende aufmerksam, die den Täter festnahmen.

Emden, 10. Dez. Ein Heringslogger von der GesellschaftGroßer erficht" ist, wie jetzt sestgestellt wird, bei dem Orkan vom 25. No- mber bei seiner Einfahrt in den Weser-Emskanäl gesunken. Dabei it die gesamte Besatzung von vierzehn Mann den Tod gefunden.

Hamburg, 10 Dez. Beamten der Hamburger Kriminalpolizei lang es, in einem hiesigen Logierhaus den Mörder des im Sommer llg im Walde bei Tambach in Thüringen erschlagenen Försters Ru- «lph festzunehmen. Es handelt sich um den Arbeiter Erdmann-Som-

u, der freilich jetzt die Tat bestreitet, obgleich er einem vor längerer it ermittelten Manne gegenüber ein Geständnis abgelegt hatte.

Hamburg, 10. Dez. Der Senat hat für das Jahr 1926 Bürger­kister Dr. Karl Petersen zuni ersten Bürgermeister und Bürgermeister r. Max Schramm zum zweiten Bürgermeister gewühlt.

Breslau, 10. Dez. DieBreslauer Neuesten Nachrichten" melden s Wauerwitz, K-eis Leobschütz: Eine 26 jährige Musikersfrau hat »HI in geistiger Umnachtung ihr dreijähiges Mädchen in die Zinke, m kleinen Nebenfluß der Oder, geworfen, sich dann selbst hinein- stüczt und schließlich ihren sechsjährigen Knaben mit hineingezerrt, »s die fürchterlichen Schreie des Knaben unternahmen Einwohner sott Rettungsversuche »Das Mädchen war tot. Mutter und Sohn mien nach erfolglosen Bemühungen des Arztes im Krankenhaus.

Prag, 10. Dez. Die Entlassung von 2000 deutschen Postbeamten d Angestellten in den deutschen Gebieten des Staates hat in der itschen Bevölkerung ungeheuere Entrüstung hervorgerufen. Die »Ische Penöikerung sieht in diesen Entlassungen einen weiteren hritt zur Tschechisierung der deutschen Gebiete, da die Entlassenen ich Tschechen ersetzt werden.

Paris, 10. Dez. Die Botschafterkonsercnz hat sich heute vor- ittag mit den Fragen der deutschen Lustsahrl beschäftigt. Gegen- nd der Besprechung war vermulltch die Feststellung der Merkmale lcher deutschen Flugzeuge, die durch den Versailler Vertrag erlaubt >d. Weiter kam das Ueberfliegen deutschen Gebietes durch alliierte rigzeuge zur Sprache.

Paris, 19. Dez. Nach demPetit Parisien" werden das 62.,

v. und 133. Artitlcrieregiment aus dem Rheinland zurückgezogen »den. Das 62. und >33. Regiment werden ausgelöst und das 130. igiment nach Frankreich zurückverlegt werden.

Birmingham (Alabama), >0. Dez. Aus der Overtonzeche, zwölf iktlen südlich von Birmingham, ereignete sich eine Schlagwetter- »losion. Man fürchtet, dnß 70 Bergleute verschüttet sind.

Württcmbergischer Landtag.

Stuttgart, 10. Dez. Die Tribünen waren in Erwartung ner Locarno-Debatte voll besetzt und am Rsgierungstisch Hai­ti sämtliche Minister Platz genommen. Zunächst ließ das aus die Antworten auf acht Kleine Anfragen über sich er- :hen. Tann befaßte es sich mit den Großen Anfragen der «mokratie und der Sozialdemokratie wegen der Enthaltung r württembergischeni Regierung bei der Abstimmung im eichsrat über die Ermächtigung zur Unterzeichnung der Lo- lrnoverträge und zum Eintritt Deutschlands in den Völker- llrrd. Staatspräsident Bazille erklärte sich zur sofortigen Be- »ttvortung bereit. Der Abg. Schees (Dem.) begründete die listrage seiner Partei und frag nach den Einflüssen, die maß- eben- waren, um den Staatspräsidenten entgegen seiner Lis- «igen Stellungnahme für die Locarnoverträge umzustimmen. Me Regierung, die nicht den Mut habe, in Schicksalsfragen Stellung zu nehmen, werde von der Reichsregierung mit ver- Wcher Handbewegung beiseite gesetzt. Nach den Erfahrun- >en üer letzten Monate habe man den Eindruck, daß die Reichs- Armfahne bei der Regierung Bazille nicht in den richtigen Luden sei. Der Abg. Hehmann (Soz.) betonte in der Be- ründung der Anfrage der sozialdemokratischen Partei, diese i Hindenburg dankbar, daß er es abgelehnt habe, in einer für Deutschland lebenswichtigen Frage sich zum Sklaven der partei- slitischen Winkelzüge der Deutschnationalen machen zu lassen, ie Verträge von Locarno seien für seine Partei das Symbol ks Abbaus der Kriegsspychose. Staatspräsident Bazille er­widerte, die Regierung.habe beschlossen gehabt, dem Locarno­ertrage grundsätzlich zuzustimmen, sich jedoch im Reichsrat die sdgültige Abgabe der Stimme offen zu halten, bis die Rück­wirkungen eingetreten sind. Als die Abstimmung im Rcichs- >t stattfand, habe ihn der württ. Gesandte benachrichtigt, daß e eine namentliche sei. Dabei sei es unzulässig, sich «das Pro- Äll offen zu halten. Darauf habe er den Gesandten beauf­lagt, sich zu enthalten, weil dies den Bestrebungen der württ. iesamtregierung entsprach, die Reichsregierung in der Errei- Ang weiterer Rückwirkungen zu stärken. Als die Verträge An im Reichstag angenommen wurden, habe sich die württ.

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Regierung dem Einspruch dagegen nicht angefchlossen, weil es keinen Wert mehr hatte. Der Staatspräsident wandte sich dann gegen den Vorwurf, daß er sich gewandelt habe. Sein Stand­punkt stand «schon im Frühjahr fest. Er habe den Vertrag von Locarno zwar nicht begrüßt, aber für annehmbar gehalten. Inzwischen waren drei Anträge eingegangen, ein Antrag Schneck (Komm.), «daß die Regierung nicht das Vertrauen des Landtags besitze, ein Antrag Schees (Dem.), daß der Landtag die Stellungnahme der württ. Regierung bedaure und ein Antrag Heymann (Soz.), daß der Landtag ihre Stellungnahme mißbillige. Bei der nun folgenden Aussprache betonte Abg. Egelhaaf (D. Vp.), die Regierung hätte «gut ein reines Ja aus­sprechen können. Seine Partei wünsche aber nicht, daß in Württemberg wie im Reich eine innere Krise ausbreche. Der Abg. Schneck (Komm.) bezeichnete den Dawespakt und den Locarnopakt als Betrugsmanöver. Der Abg. Schees (Dem.) erklärte, die Regierung hätte die Oeffentlichkeit von ihrer Stel­lungnahme längst unterrichten können. Der Staatspräsident sei nicht berechtigt gewesen, von sich aus «die Weisung zur Enthal­tung zu geben. Die Antwort des Staatspräsidenten sei mystisch, unsicher und unklar und die Volksvertretung müsse sich gegen eine solche Politik mit doppeltem Boden «wenden. Staats­präsident Bazille erwiderte, die heutige Debatte «sei durchaus unfruchtbar, da die Ereignisse vergangen «seien. Württemberg «wollte der Reichsregierung lediglich chne gfewisse Stärkung geben. Er sei in seinen Erwägungen zu dem Ergebnis gekom­men, daß unter «den gegenwärtigen Machtverhältnissen, wo sich Deutschland zwischen der neuen Welt im Osten und der alten Welt im Westen befinde, die Annahme für Deutschland «günsti­ger sei. Abg. Mergenthaler (Völk.) hob hervor, man hätte vor der Entscheidung den Landtag hören müssen, aber eine Aussprache sei mit Gewalt verhindert worden. Jetzt sei Deutsch­land einseitig nach Westen festgelegt. Der Abg. Bock (Ztr.) er­klärte, «wenn der württ. Gesandte in Berlin mit Ja «gestimmt hätte, so würde das der wirklichen Stellungnahme der württ. Regierung entsprochen haben. Die Frage sei, ob das Motiv des Staatspräsidenten, möglichst viel Rückwirkungen zu errei­chen, zu mißbilligen sei oder nicht. Seine Partei könne das Bedauern über «die Jnstruktionserteilung nicht aussprechen, so leid es ihr tue, daß man nicht mit Ja gestimmt hat. Der Abg. Ströbel (B.B.) erklärte, daß seine Partei die Gründe der Regierung würdige. Der Abg. Ulrich (Soz.) warf «der Regierung «vor, die Begründung ihrer «doppelsinnigen Haltung beweise ihre unsichere Stellung. Es wäre die Pflicht «eines großen aristokratischen «Staatsmannes «gewesen, «die von ihm gewonnene Einsicht in der Partei mit allem Nachdruck zu ver­treten. Bei der nun folgenden Abstimmung wurde der komm. Antrag abgelehnt. Der sozialdemokratische Antrag «wurde mit 41 «Stimmen «der Rechten, des Zentrums und der Deutschen Volkspartei gegen 24 Stimmen der übrigen Parteien und der demokratische Antrag mit 39 «Stimmen der Rechten und des Zentrums bei 5 «Stimmenthaltungen der Kommunisten gegen 21 Stimmen der übrigen Parteien abgelehnt. Schließlich wur­den noch der Entwurf einer Aenderung des Besoldungsgesetzes nochmals an den Finanzausschuß zurückverwiesen und das Oberamtstierarztgesetz in zweiter Beratung erledigt. Nächste Sitzung morgen vormittag.

Urteil geigen die Chemnitzer Kommunisten.

Leipzig, 10. Dez. Im Prozeß gegen die Chemnitzer Kom­munisten wurden wegen Verbrechens gegen das Sprengstosf- gesetz und «das Republikschutzgesetz wegen Verheimlichung von Wafsenlagern und unbefugten Waffenbesitzes fünf Angeklagte zu Zuchthausstrafen von 214 bis 3 Jahren nnd ein weiterer Angeklagter Zu 1 Jahr 6 Monaten Gefängnis verurteilt. Gegen «den Russen Tobiafch alias Deyer wurde auf 5 Jahre Zuchthaus und Ausweisung aus dem Reichsgebiet erkannt. Die Unter­suchungshaft «wurde teilweise angerechnet. Bei vier Angeklag­ten wurde «das Verfahren auf Grund des Amnestiegesetzes ein­gestellt. In der Begründung wurde besonders hervorgehobeu, daß Tobiafch nur zu dem Zweck nach Sachsen gekommen ist, um die kommunistischen Umtriebe im Jahre 1923 zu «fördern und «Sprengstoff nach Sachsen zu schmuggeln.

Deutscher Reichstag.

Berlin, 10. Dez. Der Reichstag nahm in «seiner heutigen Sitzung Len Gesetzentwurf über die Eintragung von Hypothe­ken und Schiffspfandrechten in ausländischer Währung in allen drei Lesungen an und setzte dann die dritte Beratung des Haushalts des Reichsernährungsminifteriums fort. Abg. Blum (Ztr.) forderte im Interesse der deutschen Volksernährung schleunige Hilfe für die notleidende Landwirtschaft. Der Ge- treideLöwegungsvorlage stehe «seine Partei mit «kritischem Wohl­wollen gegenüber. Abg. Cramm (D.Vp.) «begrüßte die Hilfs­bereitschaft «der Regierung für die Landwirtschaft. Das Miß­verhältnis zwischen den Kreisen der landwirtschaftlichen Pro­dukte und «denen der landwirtschaftlichen Produktionsmittel müsse endlich ausgeglichen werden. Die Deutsche Volkspartei werde nur teilweise der Getreidebewegungsvorlage zuftimmen. Nachdem «sich noch Abg. Land (B.VP.) gegen die Vorlage aus­gesprochen und Kredite für die landwirtschaftlichen Genossen­schaften verlangt hatte, wurde die Weiterberatung auf Freitag, 3 Ilhr nachmittags, «vertagt.

Schieles Mimsterpensian.

Halbamtlich verlautet:«Bei der Berechnung der penfions- brechtigten Dienstzeit des Ministers «Schiele ist nach Z 47 des Reichsbeamtengesetzes die Zeit des aktiven Militärdienstes zu «der Zivildiensizeit hinzugerechnet worden. Dabei mußte weiter beachtet werden, daß nach den Vorschriften des Militärversor­gungsgesetzes die Dienstzeit des Kriegsdienstes im Kampfgebiet doppelt gerechnet werden muß. Unter Beachtung dieser zwin­genden Gesetzesvorschriften ergab sich für Schiele eine Gesamt­dienstzeit von zehn Jahren, 162 Tagen. Er hatte hiernach auf eine Pension «von 115 Prozent «des pensionssähigen Dienstein­kommens einen «voll begründeten klagbaren Anspruch." (Schiele war nicht ganz 10 Monate Minister. Schriftl.)

Die Zeppelin-Eckeneri Spende.

Berlin, 10. Dez. «Ein Ausschuß «der Berliner «Stadtverord­neten lehnte mit den Stimmen «der Linken eine Magistratsvor­lage über «die Bewilligung von 30 000 Mark für die ZePPelin- Eckener-Spende ab mit der Begründung, daß die «allgemeinen «Propaganda-Unkosten der Spende viel zu hoch seien. Falls überhaupt eine Unterstützung durch die «Stadt Berlin geleistet «werden sollte, so müßte diese sich ein Kontrollrecht bei der Organisation sichern.

Berlin, 10. Dez. Die deutschnationale Fraktion hat eine Kleine Anfrage eingebracht, in der auf einen Erlaß des Kultus­ministers Bezug genommen wird, der die höheren, mittleren und Volksschulen aufsordert, zu berichten, von wem eine Ge­nehmigung für «Sammlungen unter den Schülern zugunsten der Zeppelin-Eckeuer-Spende erteilt worden ist. Dieser Erlaß hat in Schulkreisen die Besorgnis erweckt, daß das Werk der Sammlung mißbilligt werden soll. Es herrscht weiter Beun­ruhigung darüber, ob den Leitern der höheren Lehranstalten das Recht, «die Genehmigung zu Sammlungen in ihren «Schulen zu erteilen, beeinträchtigt werden soll. Die «Fraktion fragt, ob diese Besorgnisse berechtigt feien.

Zum Konkurs der Landbank A.G.

Berlin, 10. Dez. Zu dem in der gestrigen Generalversamm­

lung beschlossenen Konkurs der Landbank A.G. erfährt die Z. am Mittag", daß die Angriffe einiger Blätter gegen die preußische Regierung völlig irrig seien. Die Äandbank habe vor ihrem Bankerott Millionenverluste aus solchen Geschäften erlitten, die durchaus außerhalb ihres Geschäftsbereiches lagen. Diese Geschäfte seien in der Zeit der Inflation und in der äußerst schwierigen Periode «der Stabilisierung aus rein speku­lativen Gründen unternommen worden und hätten mit dem eigentlichen Tätigkeitsbereich der Landbank nicht das geringste zu tun gehabt. Es bestehe Grund zu der Annahme, daß zwei Geschäftsführer genötigt «sein «würden, die Konsequenzen zu ziehen. Für die preußische Regierung habe keinerlei Verpflich­tung zur Hilfe für ein Institut, das durch seine eigenen ver­fehlten «Spekulationen in Not geraten ist.

Die Forderungen der Sozialdemokraten zum Eintritt in die Große Koalition.

Berlin, 10. Dez. Die Entschließung, die von den Sozial­demokraten «heute abend mit einem Begleitbrief dem Reichsprä­sidenten übermittelt «wurde, hat folgenden Wortlaut:Die sozialdemokratische Rcichstagssraktion macht ihre endgültige Entscheidung von der weiteren Klärung der politischen Situa­tion abhängig und ermächtigt ihre Vertreter, durch Verhand­lungen mit den in Betracht kommenden Parteien die nötigen Grundlagen für die Entscheidung der Fraktion M schaffen. In diesen Verhandlungen legen wir Wert auf die Erörterung fol­gender Punkte: Offenes Eintreten für die Republik, Abwehr aller monarchistischen Restaurationsversuche. Ratifizierung «des internationalen Abkommens von Washington. Verabschiedung eines Arbeitszeitgesetzes unter Wiederherstellung des achtstün­digen Normalarbeitstages. Schleunige Verabschiedung des Ge­setzes über ErwerLslosenversicherung, Verbesserung der Er­werbslosenfürsorge nach den sozialdemokratischen Anträgen im Neunerausschuß des Reichstags. Handelspolitik mit «dem Ziel der Förderung des industriellen «Exports. Durchführung der Paragraphen 165 der Reichsverfassung: Schaffung des endgül­tigen Wirtschaftsrates unter der Ausrechterhaltung der Parität der Bezirkswirtschaftsräte und paritätischen Berusskammeru. Verschiebung der Mietenerhöhung, Erhöhung des Beitrags für gemeinnützigen Wohnungsbau. Keine Senkung der Besitz­steuer, solange die Umsatzsteuer und die Lohnsteuer im bis­herigen Ausmaß bestehen bleibt, Offenlegung der Steuerlisten zur Milderung des Steuerdrucks. Zurückweisung des Reichs­schulgesetzentwurfes. Reichsgesetzliche Regelung der Fürsten­abfindungen mit rückwirkender Kraft. Baldiger Eintritt Deutschlands in den Völkerbund, lieber die persönliche Ga­rantie ist nach Einigung über das sachliche Programm zu ver­handeln.

FristverläiMrung für die Vermögenssteuererklärung.

Berlin, 10. Dez. Wie wir an zuständiger Stelle erfahren, ist die Frist für die Wgabe der Vermögenssteuererklärung um 14 Tage «verlängert, also vom 15. Dezember aus den 31. Dezember verschoben worden. In einer Anweisung sind auch die Landessinanzämter «bereits angewiesen worden, die Ver­mögenssteuererklärungen, die bis zum 31. Dezember eingehen, noch als fristgerecht abgegeben entgegenzunehmen und Ver­zugszuschläge nicht zu erheben.

Lokal-Termin an der Teufclsbrücke.

Heute Nachmitag um 2 Uhr begab sich nach einer Meldung desAchtuhr Abendblattes" aus Audermatt eine Gerichtskom­mission an den Ort, wo Frau Jurjewskaja Selbstmord began­gen hat. Auf dem Felsvorsprung, «von «dem sich die «Sängerin in den Fluß «gestürzt hat, konnte man noch die Spuren der Fußtritte der Selbstmörderin und «einige Blutspritzer sehen- Der Felsvorsprung liegt etwa 20 Meter über dem Wasser­spiegel der Reuß. Auch der Eindruck an jener Stelle, «von der sich «die Sängerin in den Fluß hatte hinabgleiten lassen, war noch zu erkennen. Die Gerichtskommission stellte fest, daß nur «Selbstmord in Frage kommen könne. Die Leiche konnte immer

Conweiler.

Stammholz-

Verkaus.

Die Gemeinde Conweiler

verkauft vorbehältlich gemeinderätlicher Genehmigung am kommenden

Samstag, dev 12. Dezember 1825. nachmittags 4 Uhr.

auf dem Rathaus im öffentlichen Aufstreich:

Abteilung 2 l<1 Kircheuweg:

Taunen-Siammholz: 2,81 Festm. II. Kl., 9,98 Festm. lll. Kl., 25,67 Fm. IV. Kl., 26,68 Fm. V. Kl., 6,60 Festm. VI. Klasse.

Tanuen-Sagholz: 1,53 Fm. II. Kl., 2,37 Fm. III. Kl.

Eichen-Stammholz: 0.60 Festm. V. Kl., 4,83 Festm. VI. Klaffe.

Los Verzeichnisse besorgt Waldhüter Jack hier. Lieb­haber sind eingeladen.

Den 7. Dezember 1925.

Vemeiuderat.

Bringe mein frisch sortiertes Lager in

Kurz-, Weiß- U-Wollwarerr

in empfehlende Erinnerung. Mache besonders auf

Is Qual. Hemden-Flanelle, Hemdentuche, Halbleine ( bis 160 breit), Cretonne, Bettücher, Damaste in weiß und farbig, Inlette (80 und 130 breit) usw.

aufmerksam, sowie in

Damen- unS Herrsn-Wäsche» I» Damen- unS XinSer-Slrümpien, Froltier-HanS- unS BaSetüehern.

krWv Lvärss, Neuenbürg.

Die drei Sonntage vor Weihnachten bleibt mein Geschäft geöffnet.