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Todes-Anzeige.
Tiefbetrübt teilen wir Freunden und Bekannten mit. daß unser lieber Vater, Schwiegervater und Großvater
Uhrmacher in Neuenbürg
uns unerwartet schnell, im Alter von 73 Jahren, durch den Tod entrissen wurde.
Um stille Teilnahme bitten Pforzheim den 21. Mai 1893.
Adolf Schweinfurth,
Ernstine Schweinfurth geb. Mayer.
Beerdigung Dienstag nachmittag 4 Uhr.
Dennach den 22. Mai 1893
Todrs-An;eige.
Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht , daß unser lieber Gatte. Vater, Schwager, Onkel, Groß- und Schwiegervater
Bäckermeister
nach längerem Leiden im Alter von nahezu 72 Jahren Montag abends 8 Uhr sanft in dem Herrn entschlafen ist.
Um stille Teilnahme bittet im Namen der trauernden Hinterbliebenen
Christine Gauß Wtw.
und Sohn Jakob Gauß.
Die Beerdigung findet Donnerstag vormittags '/ 2 IO Uhr statt.
Gewrrbrbank Neuenbürg
eingetragene Genossenschaft mit unbeschr. Haftpflicht.
Die jährliche Heueral'-Dersammtung
findet am
Sonntag den 4. Juni ds. Is., mittags 2 Hlhr im Saale der I. Bleyer'schen Brauerei hier statt, wozu die verehrt. Mitglieder eingeladen sind.
Tagesordnung:
1. Vorlage der Bilanz pro 1892 und Geschäfts Bericht,
2. statutengemäße Neuwahlen.
Bemerkt wird hiebei, daß der Kontrolleur eine etwaige Wiederwahl nicht mehr annehmen wird.
Bewerber um diese Funktion wollen sich bis 3. Juni ds. Js. beim Aufsichtsrat melden.
Den 23. Mai 1893.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrats.
Fat;;irgrlei Alxirsbach
empfiehlt ihr vorzügliches Fabrikat
Doppelfalzsiegel
Muster stehen zur Verfügung.
Höfen.
Verwandte, Freunde und Bekannte erlauben wir uns hiemit zur
Feier unserer Hochzeit
auf Samstag den 27. Mai
in das Gasthaus zum Ochsen dahier
freundlich und erg. einzuladen, mit der Bitte, dies statt persönlicher Einladung entgegenzunehmen zu wollen.
Ludwig Krossmann, Bäcker. Sohn des Jonathan Großmann, Flößer Marie Krossmann,
Tochter des Ernst Großmann, Säger.
Neuenbürg.
Samstag den 27. Mai
des 1. u. 4. Zugs,
u. Montag den 29. Mai .Hebung des 2. u. 3. Zugs. Antreten je Abends 6'/- Uhr Das Kommando.
Eine anständige, gesunde Person, die bereits in der Stadt gedient, findet gute Stelle als
Amme
zu einem sehr kräftigen Kind. Genaue Angabe des Tages der Niederkunft nötig.
Frau Emil Th. Rothacker,
51 Wcstl. Karl Friedrich-Straße, Pforzheim.
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Ein ordentliches, ehrliches Mädchen von 16—18 Jahren, das bei sämtlichen Hausarbeiten und in der Wirtschaft mitzuhelfen hat, kann sofort eintreten bei
W. Keller,
Restauration Gaisihal-Herrenalb.
Schwarzenberg.
SklkidiMgs-Zmiilkinihm.
Die beleidigenden Aeußerungen, welche ich im Monat April d. I, gegen den Friedrich Kusterer I. hier in der Wohnung des Ortsvorstehers hier ausgesprochen habe, nehme ich bereuend, zurück.
Den 22. Mai 1893.
Barbara Baier.
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Aus Stadt, Bezirk und Umgebung.
Pforzheim, 19. Mai. Die vom hiesigen Kunstgewerbemuseum beschlossene „Bijouterie- Fachausstellung", die bereits reichlich beschickt worden ist, wird am 4. Juni im Kunstgewerbeschulgebäude feierlich eröffnet werden. Dieselbe wird neben den Arbeiten und Lehrmitteln der Kunstgewerbeschule und der Mustersammlung des Kunstgewerbevereins die „Preisarbeiten" umfassen. Diese bestehen in Entwürfen und Modellen, Pfaffen, Gesenken, Aushauern u. s. w. und Maschinen aller Art, welche bei der Fabrikation verwendet werden und welche zum Teil durch Elektromotoren in Betrieb gesetzt werden. Ferner werden ausgestellt: Gravier- und Emailarbeiten, sowie Emailmalerei, Fassungen, zur Verwendung kommen echte und unechte Edel- und Halbedelsteine, fertige Waren,
Fournituren, Gallerten, Kapseln, Pressungen, Etuis und Fotografien, Musterbücher, Rohmaterial und Chemikalien. Diejenigen Arbeiten, welche sich als dievollendetsten erweisen, werden durchPreisebezw. Anerkennungsdiplome ausgezeichnet, event. für die Bereinssammlung erworben. Ehrendiplome sind für ganz hervorragende Leistungen vorgesehen. Bemerkt wird, daß die reiche Sammlung des Kunstgewerbevereins, welche als Quelle der Belehrung und Anregung für die Angehörigen des Bijouteriefaches dienen soll und auch schon vielfach gedient hat, mit der Ausstellung in den dem Verein in dem Kunstgewerbeschulgebäude ständig zu- wiesenen Räumen eine neue Stufe, nämlich die Entwicklung und Ausgestaltung zum „Pforzheim er Kunstgewerbemuseum" erreicht hat und mit der Eröffnung der Ausstellung auch feiern wird. Eine besondere Abteilung der Ausstellung ist den Arbeiten und Lehrmitteln der Kunst-
Gewerbeschule gewidmet, welche ein Bild von dem
egensreichen Erfolge der Wirksamkeit der Anstalt siebt. Bezüglich der Bedeutung der Pforzheimer Sold- und Silberwaaren-Jndustrie werden noch olgendeDaten angeführt: Es bestehen hierund n der nächsten Umgebung ca. 600 Fabriken un lkebengewerke, in welchen etwa 12 000 Arbeiter ind Arbeiterinnen beschäftigt sind. Der Umsatz n Gold- und Silberwaaren repräsentierte M Zähre 1892 einen Wert von 40000000 »w Lieber ist der Wert von Edel- und Halbede - leinen nicht gerechnet.
Deutsches Meich.
Berlin, 23. Mai. Die „Nordd. Allg. sttg." veröffentlicht folgendes Telegramm Prinzen Hermann von Sachsen-Wes in den Kaiser: „Der kaiserlichen Maiestat, >em obersten Kriegshern, huldigen die m l-tzU 8
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