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Württemb. Haupt-Verein der Gustav-Adols-Stiftung. Zweigverein Neuenbürg.

An Beiträgen sind im Jahr 1888 eingegangen von:

Neuenbürg: Kirchenopfer M. 61.77, Ortsvereine M. 4, sonstige Bei­träge M. 24.93, von N. N. M. 100 zus.

Birkenfeld: K.-O. M. 22, sonstige Beiträge M. 12 zus.

Calmbach mit Höfen: K.-O. M. 21.30, Kollekte Calmbach M. 80.50 Höfen M. 67.59 zus.

Dobel: K.-O. M. 14.5, Kollekte Dobel M. 17.40, Neusatz M. 8.26,

Rothensol M. 5.60 zus.

Engelsbrand Grunbach: Kirchen-O. Engelsbrand M. 6.90, Grunbach M. 5.80 zus.

Feldrcnnach: K.-O. M. 17.82, Schwann K.-O. M. 7.66, sonstige Bei­träge M. 5.60 zus.

Gräfenhausen : K.-O. M. 33.12, sonstige Beiträge M. 10 zus.

Herrenalb: K.-O. M. 12, Kollekte M. 35.30, Bernbach K.-O. M. 3.50 Kollekte M. 6.20 zus.

Langenbrand: K.-O. M. 28.30

Loffenau: K.-O. M. 7.16

Ottenhausen: K.-O. Dt. 27

Schömberg: K.O. M. 25.40

Wildbad: Kirchen-O. M. 123, Hauskolleke M. 54, sonstige Beiträge

cMi 190.70 34.

169.44

45.31

12.70

31. 8 43.12

56.- 28.30 7.16

27.- 25.40

M. 34.10 zus.

211.10

Zusammen -/kL 881.31

Für obige Gaben spricht im Namen des Hauptvereins den herzlichsten Dank aus.

Der Vorstand des Zweigvereins.

Wildbad den 11. Januar 1889. Stadtpfarrer Härle.

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-j- Neuenbürg, 12. Jan. Die Heil- bronner Neckarzeitung schreibt in ihrer Uebersicht über die Landtagswahlergebnisse: Allgemein bedauert, auch bei vielen seiner politischen Gegner, wird die Niederlage des bish. Abgeordneten Beutter (Neuen­bürg), in welchem die Kammer ein sehr geschäftsgewandtes Mitglied verliert." Wir haben dem wenig beizufügen.

Es wird Niemand im Zweifel sein, daß sich durch den Ausfall der Wahl der Be­zirk Neuenbürg vor dem ganzen Lande eine große Blöße gegeben hat. Wir sind überzeugt, daß bei Vielen, welche zu diesem Ergebnis beigetragen haben, der politische Katzenjammer bereits eingetreten ist. Die Folgen dieser Wahl werden sich bald be- merklich machen. Bedauerlicherweise muß der Gerechte mit dem Ungerechten leiden.

Lumiill.

Deutschland.

B e r l i n, 10. Jan. Fürst Bismarck ist heute in Berlin eingetroffen. Sein Gesundheitszustand wird als befriedigend geschildert.

Der Beschluß des Reichsgerichts vom 4. Januar lautet:

Beschluß: In der Strafsache gegen den Geheimen Justizrat Professor a. D. vr. zur. Friedrich Heinrich Geffcken aus Ham­burg wegen Landesverrats

hat der erste Strafsenat des Reichs­gerichts in seiner nichtöffentlichen Sitzung vom 4. Januar 1889 auf den Antrag des Oberreichsanwalts, in Erwägung, daß zwar nach dem Ergebnisse der Voruntersuchung hinreichende Verdachts­gründe für die Annahme vorliegen, daß der beschuldigte rc. Geffcken im Septbr. 1888 durch die in Berlin erscheinende ZeitschriftDeutsche Rundschau", Heft 1, Oktober 1888, in einem Artikel mit der UeberschriftAus Kaiser Friedrichs Tage­buch 1870/71", insbesondere in den in der Anklageschrift des Oberreichsanwalts (unter I, 1 15, II, 12, III, 12, IV, 15, V, VI, 13) hervorgehobenen Stellen, Nachrichten, deren Geheimhaltung andern Regierungen gegenüber für das Wohl des deutschen Reichs erforderlich war, öffentlich bekannt gemacht hat,

daß jedoch für die Annahme des Be­wußtseins des beschuldigten Geffcken, daß der fragliche Artikel Nachrichten der be- zeichneten Art enthalte, genügende Gründe nicht vorhanden sind,

beschlossen:

1. den beschuldigten rc. Geffcken hin­sichtlich der Beschuldigung des Landes­

verrats (Strafgese: Ziffer 1) außer Vk 2. die bei

Reichskasse aufzuer Leipzig, den 4. Das Reichsgeric gez. T

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Berufsgenossenschaf Auch die Königli eisenbahmn haben stellung angemeldet Auf einem beso wird ein normalst I./II. Klasse mir richtungen und au! ein schmalspuriger Klaffe mit gekuppelt bremse und Ofenh, Der Bund del Zimmermeister in auf einer circa 3l> eine Kollektiv-Bau, Gerätschaften rc. bringen.

Ihre Majestät hat bekanntlich ein Mark für die be eines transportabl Das Centralkomite vom Roten Kreuz und Durchsührum obliegt, hat sich m Ausstellung in Ve den letzteren die A möglich sein würd, der Ausstellung d Räumen der Ausf Die Ausstellu Ersuchen bereitwil für den Monat genommene Konku Majestät der Kais, nach in den drei Sälen des sogenanr ausstellungspalastc Der Ausstellui wird nach der mit demie der Künste o größte Teil der terrain vorhanden Plätze im Freien, in der großen f sonstigen, dazu eig und in den beider Hauptausstellungs Sommer 1889 , während die Mit! früher geräumt w 15. August ab di nehmen zu könne, da ab beide Ausi bestehen.

Seitens des ursprünglich nur eigene Industrie i ist bekanntlich ein von 100 000 M.

Die Ausbehw hatte aber auch e Pflichtungen gebri