400

Neuenbürg.

Wir haben

Dünger

zu verkaufen

I. M. Genßle L Comp.

Neuenbürg.

Mittwoch den 29. August Morgens 10 Uhr verkaufe meine

S Pferde,

_Mzuin schweren Zug tauglich,

zweispännigen und 1 einspännigen

Wagen

sammt

Ketten und Pferdegeschirr

in meinem Haufe an den Meistbietenden. Wozu Liebhaber einlade.

R o t h e n s o l.

Verwandte, Freunde und Bekannte laden wir zur Feier unserer

nf «iichße« Zonillag dm 28. A«g.

ff«« ,,-K O ^ ^

aufs Freundlichste ein.

Friedrich Kugel, Büchsenmacher

von Gernsbach,

Elisabeths Kircher,

Schultheißen Tochter in Rothensol.

Neuenbürg.

Ein kräftiger, junger

Mensch

der die Backerei zu erlernen wünscht, findet sogleich eine Lehrstelle bei

W. Rock, Bäcker.

Neuenbürg.

Einige Wagen

Dünger

hat zu verkaufen

W. Röck, Bäcker.

1500 Msi-K

hat gegen gute Bürgschaft oder Pfandschein sogleich auszuleihen. Wer sagt die Re­daktion ds. Bl.

Neuenbürg.

«tkrschmidamschirml

verbesserter 6oustruotiou,

Wurslmaschinen

mit verstellbarem Ketried empfiehlt unter Garantie

Ottenhausen.

LrItI«rrLi»Kr

Den, der in Umlauf setzt, ich habe die hiesige alte Orgel muthwilligerweise ver­dorben oder beschädigt, erkläre ich hiemit für den ehrlosesten Charakter und elendesten Verleumder.

Brnker, Schulmeister, ver adenteuerliede

Llmxlielus 8LmMeL88limi8.

Ein Lebensbild ans dem dreißigjährigen Kriege. Nach Christoffel vsn Grimmels­hausen frei bearbeitet von Elard Hugo Mey. 3. Auflage, bei

des russisch türkischen Kriegsschauplatzes bei

ö. Reed.

Kromk.

Deutschland.

Aufruf

an sämmtliche Deutsche Krieger-Vereinigungen zur Leitung der Sammlungen für das National-Denkmal am Niederrhein.

Cassel, im Juli 1877.

Kameraden!

Als dauernder Zeuge der stolzen Freude des deutschen Volkes über die durch das Wiederfinden von Nord und Süd so gewaltigen Folgen seiner Eintracht und geeinten Kraft, wie sie sich bekundet haben in den großen Siegen der Kriegsjahre I870/7I, in bem ruhmvoll erkämpften Frieden und in dem Wiedererstehen des Deutschen Reiches, soll auf dem Niederwald am Rhein an hervorragender Stelle ein National-Denkmal. würdig solch herrlichen Erfolges, »rrichlet werde».

Es ist ein erhebender Godcmke. daß dort aus dem hohen Fclsgestade des von dem Feinde so lüstern begehrten Nheinstroms ein allen deutschen Stämmen gemein­sames Wahrzeichen unserer durch wiedergewonnene Einigkeit bekundeten Kraft errichtet werden soll, auf Jahrhunderte und Jahrtausende hinaus eine ernste Mahnung für die kommenden Geschlechter, wie unser Vaterland, entgegen der Schmach früherer Zer­rissenheit, durch Einigkeit groß und stark und mächtig geworden ist!

Zur Beschaffung der für die Ausführung dieses Denkmals erforderlichen Geld­mittel. welche sich auf eine Million Mark belaufen, erließ bereits im November 187! ein Comite hervorragender Männer einen Ausruf an das Volk, und es ist den Be­mühungen dieses Comite's unter der anregenden Leitung seines Vorsitzenden, des Grafen zu Eulenburg, jetzigen Oberpräsideuten von Hannover, auch ge­lungen, eine Summe von 600,000 Mark, einschließlich des von Seiner Majestät dem Kaiser bewilligten Kanonenmetallwerthes, bereit zu stellen. Die Errichtung des Denk­mals ist dadurch gesichert, das Gußmgpell der Germania ist fertig gestellt, der archi­tektonische Unterbau ausverdungen und am 16. September dieses Jahres wird Seine Majestät unser Kaiser den Grundstein legen.

Zur Vollendung des Werkes, welche für 1881 in Aussicht genommen ist, sind aber noch weitere 400,000 Mark erforderlich und obwohl jeder Deutsche gern bereit sein wird, dazu beizutragen, daß der au§ dem Volke geborene Gedanke der Errichtung dieses herrlichen National-Denkmals auch vom und durch das Volk verwirklicht werde, so bedarf es doch erneueter Anrege und einheitlicher Leitung für di« fernere Samm­lung von Beiträgen.

Wir richten demgemäß durch diesen Aufruf an alle Krieger-Vereinigungen und Kriegervereinsverbände die kameradschaftliche Aufforderung durch von ihnen in ihren» Bezirk zu organistrende öffentliche Sammlungen, Haus bei Haus, Hoch und Nieder, oder wo das nicht thunlich erscheint, durch private Sammlungen, durch Veranstal­tungen von Concerten und dergleichen für die Beschaffung der noch fehlenden Geld­mittel einzutreten l das bevorstehende Sedanfest und der 16. September, der Tag der Grundsteinlegung des Denkmals, bieten voraussichtlich in allen Orten die erwünschte Gelegenheit, die Sammlung in Fluß zu bringen.

Wir sind überzeugt, es bedarf nur dieser Anregung um alle unsere Kameraden zu veranlassen sich freudig den großen Mühen zu unterziehen, welche diese Aufgabe ihnen stellt! wenn wir uns rinmüthig die Hand reichen, wird der glücklichste Erfolg nicht ausbleiben! unsere Kriegerverbindungen werden dann eine Leistung erzielt haben, welche sie ehrt und sie sowohl in ihren anderen Bestrebungen stärkt, kräftigt und einigt, wie ihnen für Gegenwart und Zukunft zu freudigen Genugthuung gereichen wird.