Oberbefehlshaber ber Sübarmee gefangen

Letion 170000 Oekangens im ^Veicksei bogen / ^n 6ie 500 Oescbütze unä vierzig Isntrs erbeutet

Loulelter barster unck seine 6»ttln, ckle 8>el> als Krondeosedvester »lein veutseken lioten üreur ,ur Verkügung gestellt da«. (Preüc-Hossmanni

UlSkV^LiLlirt . . r

G Englands politischer Va-Banque-Spieler Winston Churchill, Erster Lord der bri­tischen Admiralität, bestreitet bekanntlich lei­denschaftlich. daß er die Torpedierung der Athenia" befahl. Nun, säst alle Verbrecher leugnen die ihnen zur Last gelegten Straf­taten, Churchill macht da keine Ausnahme. Wenn dieser Gangster jedoch vor ein inter­nationales Tribunal gestellt würde, wäre seine Verurteilung an Hand eines Doku­ments, das ihn restlos überführt, sicher. DieDAZ." ist in der Lage, ein Rundschrei­ben zu veröffentlichen, das die Cunard-White Linie an seine deutschen Zweigstellen richtete und das folgenden Wortlaut hat:

Athenia" 2. September Aurania" 2. September Andania" 8. September Ascania" 9. September.

Bon der Zentrale erhalten wir die An­weisung, infolge von Fahrplanänderungen für die obengenannten Abfahrten keine Buchungen vorzunehmen und auch etwaige gebuchte Passa­giere für dieselben nicht zum Einschiffungs- Hasen zu befördern. Wir bitten, uns auszu­geben, ob und welche Buchungen Sie für die genannten Abfahrten abgeschlossen haben, da­mit wir Ihnen aufgeben können, für welche anderen Dampfer die Uebertragung erfolgen kann.

Hochachtungsvoll

Cunard-White Star-Reisebüro 8. m. b. H.

Unterschrift

Kann es einen besseren Beweis geben, um Churchill zu überführen? Mit diesem Rund­schreiben wollte die englische Schiffahrtsge­sellschaft die Einschiffung deutscher Reisender, also deutscherZeugen, aufderAthe­nia" und den drei anderen Schiffen verhin­dern. Da das Rundschreiben das Datum vom 29. August trägt, plante der Verbrecher Churchill also bereits damals die Torpedie­rung eines dieser Schiffe, von denen jedes zahlreiche Amerikaner nach den USA. zurück­beförderte. Durch den Untergang amerikani- scher Staatsbürger hoffte dann Churchill die Vereinigten Staaten in den bevorstehen­den Krieg ziehen zu können. Er wußte nur nicht genau, an welchem Tage der Konflikt ausbrechen würde, deshalb sicherte er sich vorsorglich gleich vier Dampfer. Es ist sicher­lich der raffinierteste ausgeklügelte verbre­cherische Anschlag gewesen, den die Krimi­nalistik kennt.

Lbunblll lügt aus Sewobnbeit

Roch einmal die torpedierteCourageous"

London, 21. September. Winston Churchill, der Erste Lord der Admiralität, behauptete er­neut, daß das deutsche U-Boot, das dieCour a- geous" torpedierte, von einem der Begleitschiffe dieses Flugzeugträgers versenkt worden sei. Dem- gegenüber steht fest, daß das U-Boot mehrere Stunden nach seinem Angriff auf dieCoura- geous' selbst seinen Sieg meldete. Im übrigen hat der Oberbefehlshaber der Kriegs­marine inzwischen Kommandant und Besatzung des U-Bootes seine Anerkennung ausgesprochen. Bemerkenswert ist weiter, daß Winston Chur­chill. der Marineminister, als Fachmann meinte, er könne sich, nicht erklären, wie es dem deutschen U-Boot möglich gewesen sei. trotz des vollen Ge- leites von Zerstörern so nahe an den Flugzeug­träger heranzukommen. Damit hat auch Herr Churchill Kommandant und Besatzung des deut­schen U-Bootes unaufgefordert feine An- erkennung ausgesprochen.

Volksdeutscher ermordet

Noch eine Schandtat vertierter Polen

Berlin, 21. September. Ueber die bestialische Ermordung des Volksdeutschen Gutsbesitzers Dr. Kirchhofs in Ciolkowo (Kreis Gostyn) wird von einem Augenzeugen folgendes berichtet: Dr. Kirchhofs, Weltkriegsinvalide, trug eine Pro­these an Stelle des im Kriege zerschmetterten rech- ten Beines. Die vertierten Polen haben Dr. Kirch- hoff mit einer Axt nicht nur diese Prothese, son­dern bei lebendigem Leibe auch noch das gesunde linke Bein abgehackt. Sie haben ihn dann ent­mannt, beide Ohren abgeschnitten und die Nase ausgerislen. Nach dieser Tat haben die Verbrecher den so entsetzlich Ver­stümmelten sich selbst überlasten. Dr. Kirchhofs hat sich mit seinen furchtbaren Wunden noch eine Zeitlang quälen muffen, bis ihn der Tod erlöste.

Berlin. 21. September. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Roch immer ist das Ergebnis der Schlacht im Weichselbogen nicht in vollem Matze zu übersehen. Bis zum Nachmittag des 29. September war die Zahl der Gefangenen auf 179 999 gestiegen und ist immer noch im Wachsen. Eine der beiden an der Schlacht beteilig­ten deutschen Armeen hat bisher allein 329 Ge­schütze und 49 Kampfwagen erbeutet. Aus polni­scher Seite kämpften nach den bisherigen Fest­stellungen in dieser Schlacht 9 Divisionen und Teile von 19 weiteren Divisionen und 3 Kaval­leriebrigaden. Im Süden haben sich nach hartem Kampf bei Zamosz und Tomaszow starke polnische Kräfte den deutschen Truppen ergeben, darunter der Oberbefehlshaber der polnischen Südarmee. Seit dem 19. September wurden dort 69 999 Ge­fangene gemacht und 198 leichte und 22 schwere Geschütze erbeutet. Die Beute in den Kämpfen uin Gdingen ist auf 359 Offiziere, 12999 Mann und etwa 49 Geschütze gestiegen. Widerstand wird jetzt nur noch in Warschau und Modlin, südostwärts Warschau bei Gorja Kalvarja und auf der Halb­insel Hela geleistet. In den nächsten Tagen wird das Oberkommando der Wehrmacht einen zusam­menfassenden Bericht über den Feldzug in Polen geben.

Im Westen wurden 3 Fesselballone und 8 feind­liche Flugzeuge abgeschossen. Sonst keine Ereig­nisse.

Amsterda m, 21. September. Wie aus War­schau gemeldet wird, herrschen dort zwischen ein­zelnen Gruppen der Bevölkerung erbitterte Kämpfe. Ein grotzer Teil der Bevölkerung, der gegen die Militärherrschaft ist. verlangt die Ucber- gabe der Stadt. Aus diesem Grunde ist cs zu schweren Kämpfen in den Straßen gekommen. In einer Straße kam eS zu einer richtigen Schlacht, bei der es viele Tote und Verwundete gab. Die Bewohner, die Partei ergriffen hatten, warfen aus den Fenstern Steine, Hausrat und brennende in Petroleum getauchte Tücher auf die Kämpfen­den. An diesen Kämpfen nahmen auf beiden Sei­ten auch Polizeibeamte teil.

In einem behelfsmäßig hergerichteten War­schauer Rundfunksender erklärte ein Sprecher der bedauernswerten Warschauer Bevölkerung, daß die polnische Armee den Feind im westlichen Sek­tor klar zurückgewiesen habe. Er teilte weiter mit, daß die von allen erwarteten Nachrichten über den Kampf der polnischen Armee nicht bekannt gegeben werden könnten, da die militärischen Be­fehlshaber Tag und Nacht zu kämpfen hätten und nicht die Zeit fänden, Meldungen zu redigieren. Sie schrieben lediglich für die Truppe bestimmte Befehle. Diese Mitteilungen sind Zeichen einer offensichtlichen Geistesgestört­heit. Kein normal empfindender Mensch könnte auf den Gedanken kommen, mit solchem Unsinn die Bevölkerung zu einem aussichtslosen Kampf gegen eine große Armee aufzustacheln, die mit der gesamten polnischen Wehrmacht so schnell fer­tig geworden ist.

Bern, 21. Sept. Nachdem die englische und die französische Regierung bereits im Frühjahr dieses Jahres ihre Beteiligung an den wesent­lichen Vorschriften der Genfer Gcneralakte von 1928 ausgekündigt haben, haben sie nunmehr auch dem Bölkerbundssekretariat ihren Rücktritt von der sogenannten Fakultativklausel des Statuts des Haager Gerichtshofes mitgeteilt.

Im Namen des französischen Außenministe­riums richtete Alexis Leger an den General­sekretär des Völkerbundes unter dem 19. 9. 1939 die Mitteilung, daß die französische Regierung sich nicht mehr an den Art. 136 des Statuts des Ständigen Internationalen Gerichtshofes gebun­den betrachte. Ein ähnliches längeres Schreiben richtete auch namens der britischen Regierung der Unterstaatssekretär Cadogan am 7. 9. 39 an den Generalsekretär des Völkerbundes.

Diese Nachricht stellt wieder einmal die ganze Hohlheit der Phrasen ins rechte Licht, mit denen die beiden Regierungen ihre Poli- tik zu bemänteln versuchen. Solange sie im ungestörten Besitz der Früchte waren, die ihnen das Versailler Diktat eingebracht hatte, solange der Gewaltfriede herrschte und gesichert erschien, wurde von ihnen die Schiedsidee gepredigt, mit der angeblich alle Streitigkeiten und Meinungsverschiedenhei­ten dieser Welt gelöst werden könnten. Als die Lage aber ernster wurde, schon im Fe­bruar dieses Jahres, sagten sie sich durch Vorbehalte zur Genfer Generalakte von 1928 für alle praktisch wichtigen Zwecke von der allgemeinen Schiedsgerichtsbarkeit los.

In Art. 14 der Völkerbundssatzung war nämlich die Errichtung eines Ständigen In. ternationalen Gerichtshofes vorgesehen, der über alle ihm unterbreiteten Streitfragen entscheiden sollte. Zur Zuständigkeit dieses Gerichtshofes, besten Sitz sich im Haag be- sindet, sollten insbesondere alle Fragen des Völkerrechtes sowie die Art und der Umfang der wegen Verletzung inter­nationaler Verpflichtungen ge­schuldeten Entschädigungen gehören. In der Blütezeit deS Völkerbundes haben fast alle Mitguedstaaten sich wegen solcher Fragen der Jurisdiktion deS Haager Gerichtshofes unterworfen, darunter auch England und

Unter den großen Taten des deutschen Ost­heeres hebt sich neben der gewaltigen Schlacht am Weichselbogen, deren Ergebnis sich von Stunde zu Stunde weiter erhöht, der Sieg von Zamocz und Tomaszow ab. Hier, nordwestlich Lemberg, haben an der früheren Grenze zwischen Galizien und Kongreßpolen Fußtruppen und motorisierte Verbände, von der Luftwaffe unterstützt, gegen polnische Uebermacht eine mehrtägige Schlacht geschla­gen, die mit der völligen Kapitula­tion des von allen Seiten umfaßten Geg­ners endete. Mit Wucht drängte kter zahlen­mäßig weit überlegene Feind nach Osten und Nordosten gegen den Bug in der Hoffnung, der Umklammerung entkommen zu können. Aber die deutschen Truppen ließen ihn nicht los. Wieder zeichneten sich hier ostmärkische Regimenter durch ihren hervorragenden Kampfgeist aus. An denselben Stätten, zwi­schen Nawa Nuska und Komarow, an denen vor einem Vierteljahrhundert ihre Väter dreimal innerhalb eines Jahres mit einem gewaltigen Gegner rangen, wurde ihnen heute der Sieg in einer Vernichtungs­schlacht zuteil. 60 000 Gefangene und 130 Ge-

S Angesichts dieses nutzlosen Blutvergießens in Warschau wirkt es wie blutiger Hohn, was man sich in London leistet. So heißt es in einem ..Stimmungsbericht"' aus Warschau inRadio London":Die polnischen Truppen lachen über jeden deutschen Angriff und teilen einander die besten Methoden mit, wie man Tanks unschädlich machen kann- Sie verachten ihren Feind, der Warschau niemals direkt anzugreifen wagt " Dieses Stimmungsbild", das förmlich naH einem frechen Judenlümmel riecht, von den Resten der polnischen Armee, die verraten und ver- kauft noch ihre soldatische Pflicht tun, die längst ihren Sinn verloren hat, muß wie eine Verhöhnung des Volkes wir­ken, das die verantwortlichen Staatsmänner Englands für ihre eigensüchtigen Ziele ins Verderben gestoßen haben. In die gleiche Kerbe haut der polnischeBotschaster i n L o n d o n, der zur höheren Ehre des bri- tischen Weltreiches im englischen Rundfunk von den Warschauer Verteidigern verlangt, daß sie sich für Jos^n Bull totschießen lasten sollen. Sagte er doch hochtrabend:London bewundert euren Heldenmut. Die Heere von England, Frankreich, Kanada. Neuseeland, Indien und Britisch - Afrika eilen euch zu Hilfe!" Aus dem sicheren Schlupfloch heraus hat man es leicht, andere mit Phrasen auf­zupulvern!

Frankreich. Jetzt, in dem Monat, wo der Schiedsgedanke wirklich einmal seine Feuer­probe bestehen müßte, wird skrupellos er­klärt, die Unterwerfung unter die Schieds­gerichtsbarkeit gelte für sie ab sofort nicht mehr, obgleich die Bindung daran nach dem Statut nur mit einer bestimmten Kündi­gungsfrist aufgehoben werden kann. Um das Maß voll zu machen, berufen sie sich zur Be­gründung dabei noch aufveränderte Um­stände", eine Begründung, die sie jahre-, ja jahrzehntelang, aufs bitterste bekämpf­ten, solange sich andere ihre Gegner darauf beriefen.

schütze blieben in den Händen des Siegers. Während an zahlreichen Stellen des weiten polnischen Raumes von deutschen Truppen Aufräumungsarbeiten vorzunehmen sind, vollzieht sich auf den am weitesten nach Osten vorgeschobenen Abschnitten die Fühlung­nahme mit den sowjetrussischen Negiwentern. Für den Geist, der hierbei die beiden Heere erfüllt, ist die Tatsache bezeichnend, daß die Kampfabschnitte, z. B. vor Lemberg, wie bei einer Ablösung übergeben werden. >

Die Befriedung, die weiten Teilen des ehe­maligen polnischen Staates nach den gewon­nenen Schlachten zuteil wird, ist gekennzeich­net durch die Einsetzung von Militärbesehls- habern, die sich die nötigen zivilen Verwal­tungsorgane beigeordnet haben. Sie gehen an die Lösung der Aufgaben, vor die das deutsche Heer durch den plötzlichen Zusam­menbruch der polnischen Armee und des un­natürlichen polnischen Staatsgebildes ge- stellt ist-

Inzwischen gehen die Vorbereitnnegn für den Angriff auf die wenigen noch von pol­nischen Truppen behaupteten Plätze, die selbst von Herrn Chamberlain nur noch den Namen kleiner ..Widerstandsinseln" erhielten, plan­mäßig vor sich. Mit der Ruhe und Gründ­lichkeit, die der deutschen Heeresleitung stets eigen waren, wird die Einnahme von Warschau eingeleitet. Der Kampf des deutschen Ostheeres um die polnische Hauptstadt hat noch nicht begonnen. Bisher wurden nur Erkundungen vorgenommen und Vorbereitungen getroffen. Ter Beginn der Aktion wird selbst im Bericht des Ober­kommandos der Wehrmacht angekündigt wer­den.

Rüsten beMea Lemberg

Deutsche und Sowjettruppen trafen sich

Berlin, 21. September. Mit den auf de« festgelegten Demarkationslinien vorrückenden so» wjetrussischen Truppen wurde an mehreren Stel­len die Fühlung ausgenommen.

In Moskau wird amtlich folgende Verlaut­barung des Generalstabes der Roten Armee über die Kampfhandlungen in Polen vom 29. Sep­tember ausgegeben:

,Zm Laufe des 29. Septembers haben Abtei­lungen der Roten Armee die polnischen Truppen weiter in die Enge getrieben und bis zum Ende des Tages besetzt: Im Norden, im westlichen Weißrußland die Stadt Grodnv; im Süden in der Westukraine die Städte Kowel und Lem- "berg. In der Zeit vom 17. bis 29. September haben die Truppen der Roten Armee drei pol- nische Infanteriedivisionen entwaffnet, ferner zwei Kavalleriebrigaden und zahlreiche kleinere Gruppen der polnischen Armee. Es wurden nach bei weitem nicht vollständigen Angaben über 69 999 Soldaten und Offiziere gefangen genom­men. Die befestigten Zonen von Wilna. Bara- nowicze, Molodecno und Sarny wurden mit vol­ler Ausrüstung, Artillerie und Munition besetzt. Unter dem zahlreichen erbeuteten Kriegsmaterial wurden bisher 289 Geschütze und 129 Flugzeuge gezählt. Die Zählung der Beute wird fortgesetzt."

Lügenmlntsterlum entlarvt sich selbst

Die wahren Gründe der englischen Kriegshetze

London, 21. September. Dem britischen Re­klameministerium ist nach Ansicht desNews Lhronicle" eine üble Entgleisung passiert. Wäh­rend des Wochenendes habe das Ministerium der Presse die prahlerische Erklärung übergeben, wo­nach während der letzten drei Jahrhunderte die britische Armee niemals mehr alS fünf Jahre Ruhe zwischen den ein­zelnen Kriegen gehabt habe. Diese Er­klärung paßt derNews Lhronicle" keineswegs. Es sei, so schreibt das Blatt, jetzt sicherlich nicht die Zeit, zugunsten von Dr. Goebbels die impe­rialistischen Eroberungen der Vergangenheit zu verherrlichen.

Do» befreite Doorlg jodelt ckem bUdrer io. VI« »lte ckeotsede Stockt llonrig vor 1» ein Illeer von Nokendreorkoknen getooedl, ckle kerkllrernnz küllt« ckl« StroKen oock benster onck jodelt« ckem bildrer del »eines, Oin»oL ln ckle dekrelte 8I»ckt »o. lPrelle-Hon»«»»l

W MUMM

Bürgerkrieg ln Warschau ausgebrochen

ZtmöenkLmpke -iviscben kelürivorlern un6 Oegnern äer Übergabe

Rechtsbrecher kneifen vor Schiedsgericht

krigliscii-franröLiselier koktäusekerlrick rur Lemäntelung cier Llockaäs