Calw, den 19. September 1935

Die künftige Beflaggung

Bekanntmachung des Reichsinnenministers

Durch das Reichsflaggengesetz vom 18. September 1935 ist die Hakenkreuzslagge zur «steinigen Reichs- und Nationalflagge erho­ben morden. Unter Aufhebung aller entge­genstehende» Bestimmungen über das Be­flaggen öffentlicher Gebäude hat der Reichs­minister des Innern daher anf Grund des Artikels 4 des Reichsslaggengesctzes mit so­fortiger Wirkung folgendes angeordnet:

1. Sämtliche öffentliche« Gebäude des Reiches, der Länder und -er Körperschaften -es öffentliche« Rechts flaggen künftig mit -er Hakenkreuz flagge.

2. Die Flagge schmarz-weiß-rot und die Flaggen der Länder und der Provinzialver­bände sind künftig nicht mehr zu zeigen.

3. Den Gemeinde» im Sinne der Gemein- deordnnng ist es gestattet, neben der an erster Stelle z« hissenden Hakenkreuzslagge bei fest­liche« Anlässe« auch die Gemeinde­ila gge zu zeigen.

Beim Reichswettkampf der SA. ehrenvoll abgeschnitten

Das Ergebnis der Reichswettkämpfe der SA. ist nunmehr bekannt. Unter den 17 Stürmen der Standarte 172 konnte der Sturm 6 Calw mit 2393 Punkten den ersten Platz, Sturm 7 mit 2341 Punkten den zweiten Platz und Sturm 8 mit 2256 Punk­ten den dritten Platz belegen. Die erreich­bare Höchstpunktzahl beträgt 2680. Sturm 6 ist außerdem als Sieger im Kleinka­liberschießen innerhalb Ser Brigade 53 hervorgegangcn.

Das Erlebnis von Nürnberg

Ein Nürnberger Marschteilnehmer schreibt unS:

DerNeichsparteitag der Freiheit" ist zu Ende!" 115 Pol. Leiter aus dem Kreis Calw, dazu SS., SA., HI.. Arbeitsdienst und eine größere Anzahl Nichtmarschteilnehmer nah­men an diesem denkwürdigen Ereignis teil. Die Pol. Leiter fuhren am letzten Donners­tag mit dem Nottweiler Sonderzug, der in Zuffenhausen bestiegen wurde, nach Nürn­berg. Dienstag gegen 7 Uhr kehrten sie zu­rück. Unvergeßliche Tage liegen hinter ihnen. Tage, in denen die Größe, die Erhabenheit und das Allumfassende der nationalsoziali­stischen Idee ihren sichtbaren Ausdruck fan­den. Die NSDAP, steht und wird auch in Zukunft stehen! Die Tage in Nürnberg ha­ben das erneut bewiesen. Achnlich waren die Schlußworte gehalten, die stellv. Krcis- leiter Bosch vor den zurückgekehrtcn Nürn- Lergfahrcrn anf dem Calwer Marktplatz sprach. Seine Ausführungen gipfelten in einer scharfen Kampfansage an alle Reak­tionäre, Nörgler und Miesmacher. Allen Teilnehmern war reichlich Gelegenheit ge­boten, an den Veranstaltungen der NSDAP, teilzunehmen. Sie marschierten beim Auf­marsch der P. L. mit, wohnten der HJ.- Kundgebung bei, besuchten den Kongreß, be­staunten die Vorführungen der Wehrmacht und sahen noch vieles mehr. Nürnberg hat allen, die es erleben durften, neue Kraft und neuen Mut gegeben im Kampf gegen den Kleinkram des Alltags, im Kampf für die Idee unseres Führers!

?

Voraussichtliche Witterung für Freitag und Samstag: Fortdauer des unbeständigen Wetters.

18. LevtemberIW. 8

«Lb-

1rl5me

eeres

rudpolare

/ 6

Tie Lustdruckverteilu»« ist immer noch un- OuLgegUchem ^ ^

Dom Schwarzwaldlager der H3.

Das Schwarzwaldlager des Bannes 126 der Hitlerjugend in Eisenbach wird mor­gen geschlossen. Auch die letzte nun zu Ende gehende Freizeit ist den 46 Lagerin- sasscn vortrefflich bekommen. Der Aufent­halt auf der herrlich gelegenen Schwarz- walöhöhe und die kräftige Kost in dem vor­bildlich geleiteten Lager hatte auch bei ihnen durchweg Gewichtszunahmen zur Folge. Das schöne Lagerlebcn, das hier nahezu 506 Jun­gen genießen durften, ist nun aus. Die weißen Spitzzelte am Walöhang werden ab­gebrochen und bald zeugen nur noch der von den Hitlerjungen selbstgeschaffene Thingplatz und das Spielfeld vom sommerlichen Lager- lcben der Hitlerjugend. Im nächsten Jahr wird cs indessen vhn neuem beginnen und manchem Jungarbeiter in seinen Ferien Freude und Kraft geben.

Das Erntedankabzeichen 1935

Wieder steht eine ganze Nation vor dem Danktag für die Ernte. Wieder gedenkt ein ganzes schaffendes Volk des deutschen Bauern, der in zäher und mühevoller Arbeit im Laufe eines Jahres Sem Boden all bas ab­gerungen hat, was diese deutschen Menschen zum täglichen Brot brauchen. Scheunen und Tennen sind gefüllt mit der diesjährigen

Ernte, die gottlob nicht schlecht war, und mit stolzer Freude kann man daher in Stabt und Land den Erntedanktag am 6. Oktober begehen.

Die Verbundenheit des ganzen Volkes mit dem deutschen Bauerntum soll auch diesmal wieder dadurch zum Ausdruck kommen, daß überall ein Erntedankfest-Abzeichen getragen wird. Das diesjährige Erntedank­fest-Abzeichen besteht aus zwei Aehren, die mit einer Kornblume zu einem Sträußchen gebunden sind. Dieses Abzeichen wird im Grenzlandkreis Annaberg, im Obererzge­birge, von tausend fleißigen Händen herge­stellt. Es ist ein Gruß aus einem Notstands­gebiet, das hoch im Gebirge und hart an der Grenze des Kreises dringend der Hilfe der deutschen Volksgenossen bedarf.

Handwerkskarte

Die Handwerkskammer Reutlin­gen weist darauf hin, baß verschiedene Ober­meister vorstellig wurden, weil Innungs- Mitglieder den Fragebogen mit dem vor­geschriebenen Paßbild der Jnnungsleitung noch nicht übergeben haben. Im Interesse einer geordneten Geschäftsabwicklung werben die säumigen Angehörigen des Handwerks nochmals dringend ersucht, den Fragebogen für die Hanbwerkskarte sofort auszufüllen und dem zuständigen Jnnungsobermeistcr mit dem Paßbild zu übergeben.

Radfahrwege werden vorbereitet!

Ein Wunsch der Radfahrer geht in Erfüllung Vorschläge einreichen!

Die Retchsgemeinschastsar Nas­führ Wegebau, auf Anregung des Genc- ralinspektors für das Deutsche Straßenwesen Dr. To dt und im Einvernehmen mit den beteiligten Neichsbehörden gegründet, ist ein gemeinnütziger Verein und befaßt sich mit der Förderung derAnlagevon Radfahrwegen. Gegenwärtig gliedert sich die Neichsgemeinschaft in 17 Gau. stellen, die über das ganze Reich ver­breitet sind. Innerhalb der einzelnen Gau- stellen sind wieder nach Bedarf Bezirks­und Kreisvertreter als örtliche Beauftragt« der Reichsgemeinschaft bestellt worden. Land Württemberg und Hohenzollern-Sigmaringe« ist in einen Gau zusammengefaßt. Leiter der Gaustelle Land Württemberg und Hohenzol- lern-Sigmaringen ist Diplom-Ingenieur Carl Jacob, Stuttgart-N.. Friedrichstraße 23 L.

Vorschläge sind erwünscht

Die Neichsgemeinschaft für den Nadfahr- Wegebau sieht Aufgabe und Ziel ihrer Arbeit in der Förderung und Vorbereitung des Baues von Radfahrwegen für das ganze Reich nach einheitlichen Richtlinien. Um die Radfahrwege, so zu legen, daß sie den

Wünschen der Radfahrer möglichst ent­sprechen, will die Reichsgemeinschaft den Radfahrern Gelegenheit geben, bei der Fest­legung der Führung der Radfahrwege m i t- zuwirken. Alle Radfahrer sind deshalb ausgefordert, der zuständigen Gaustelle ihre Wünsche und Pläne für die Anlegung von Radfahrwegen einzureichen. Die Vorschläge sollen einen Hinweis auf die Not- Wendigkeit und Zweckmäßigkeit der befür­worteten Pläne enthalten; eine Skizze oder Karte soll ihnen beigefügt werden. Die Gau- stelle wird diese Vorschläge Prüfen und, so­weit sie brauchbar sind, an die Leitung der Reichsgemeinschaft befürwortend wei­tergeben.

16 Millionen Radfahrer

Drei Zahlen veranschaulichen das Problem des Radfahrverkehrs und des Radfahrwege­baus: 16 Millionen Radfahrer haben wir nach vorsichtiger Schätzung in Deutschland; runt 30 000 Radfahrer verunglücken jährlich in Verkehr; rund 40 000 Kilometer Radfahrweg« müssen nach den Ermittelungen der Reichs gemeinschaft gebaut werden.

Beachtenswerte Ratschläge der Reichsbahn für den Herbstgüterverkehr

Die Neichsbahndirektion Stuttgart gibt sw den bevorstehenden Herbstverkehr folgende wichtig« Bestimmungen und Ratschläge bekannt:

1. Beim Versand von Kartoffeln unt Mo st ob st als Stückgut ist eine dauerhafte unt deutliche Bezeichnung der Säcke unerläßlich Am zweckmäßigsten ist die Bezeichnung mit bei vollen Anschrist des Empfängers. Etwaige Eigen- tnmszeichen der Säcke müssen im Frachtbrief auch dann angegeben werden, wenn die Säcke mit der Anschrist des Empfängers versehen werden. Die Bezeichnung muß nach den Tarifbestimmungen anf einem am Kopfende des Sackes haltbar be­festigten Anhänger aus widerstandsfähigem Stofs angebracht werden, der den von der Eisenbahn festgesetzten Bedingungen entspricht. Es empfiehlt sich, außerdem in die Säcke selbst einen Zettel mit der Anschrift deS Empfängers zu legen, damit auch beim Verlust der Anhänger die richtige Be­förderung und Auslieferung der Sendungen ge­sichert ist. Anhänger sind bei den Güterabferti­gungen käuflich.

Wein- und Mostfässer

2. Leere und volle Wein, und Mostfässer sollen zur Vermeidung von Verwechslungen an einer, möglichst aber an beiden Bodenseiten mit weißer Oelfarbe bezeichnet sein. Ganz unerläßlich ist die deutliche und haltbare Bezeich­nung des Versand- und Bestimmungsbahn­hofs, die zweckmäßigerwcise gkeichfalls an beiden Bodenseiten angebracht werden sollte. Werden die Fässer außer mit der aufgemalten oder ein­gebrannten Bezeichnung noch mit einer anderen Bezeichnung (durch Beklebezettel) versehen, so müssen im Frachtbrief beide Bezeichnun­gen angegeben werden.

3. Besondere Vorsicht wird den Absendern für die Auswahl der Mostpfeifen (Gärspunden) empfohlen. Die Gärrohre und die oberen Luft­löcher der Mostpfeifen sollen so weit sein, daß sich bei eintretender Gärung keine Trester und Kerne festsetzen können. Infolge Verstopfung der Mostpseisen werden die Fässer nicht selten ge- sprengt; für den hieraus erwachsenden Schaden haftet die Eisenbahn nicht. Bei Fässern bis zu 200 Liter Fassungsgchalt empfiehlt es sich, die Mvstpjeijen nicht im Spundloch, sondern im

Zapfloch (Boden) anzubringen, damit die Fässer aufrecht stehend verladen werden können.

Kartoffeln und Obst

4. Bei Stückgutsendungen, hauptsächlich bei Kartoffeln und Obst, nach Stuttgart soll zur Vermeidung von Verschleppungen der Bestim- mungsbahnhof (Stuttgart H b f., Stuttgart W e st, Stuttgart-Bad Cannstatt, Stuttgart-Feue r- bach, Stuttgart-Münster, Stuttgart-Ober- türkheim. Stuttgart -Untertürkheim, Stuttgart-Zuffenhausen) sowohl auf den Frachtbriefen als namentlich auf den Stücken deutlich angegeben sein. Außerdem ist bei Sen­dungen auch bei bahnlagernd gestellten nach größeren Städten, insbesondere nach Stuttgart die Angabe derWohnung des Empfängers (Straße und Hausnummer) nötig.

5. Den Empfängern, die ihre Kartoffel- und Obstsendungen auf dem Bestimmungsbahnhoj selbst abholen wollen, wird empfohlen, dafür zu sorgen, daß der Absender im Frachtbries den Vermerkbahnlagernd" anbringt, andernfalls können die Empfänger nicht damit rechnen, daß ihrem Antrag auf Selbstabholnng entsprochen wird.

Billigere Tarife

6. Es ist nicht genügend bekannt, daß die für frische Aepfel, Birnen und Pflaumen (Zwetschgen) bestehenden billigen Tarif nur angewendet werden können, wenn der Inhalt im Frachtbries mit der tarifmäßigen Bezeichnung angegeben ist. Bielfach tragen die Frachtbriefe die hierfür nicht genügende InhaltsangabeObst",fri­sches Obst".Mostobst" oderTafelobst". Die Abfertigungen sind zwar angewiesen, die Ab­sender, wenn möglich, aufzuklären, und zur Er­gänzung der Inhaltsangabe zu veranlassen. Das Abfertigungsgeschäft wird jedoch hierdurch er­schwert. Den Absendern von frischem Obst wird deshalb dringend empfohlen, die Sendungen im Frachtbrief mit der im Tarif gebrauchten Be­nennung zu bezeichnen, nämlichfrische Aepfel".frische Birnen",frische Zwetschgen" usw. Frische Kartosfeln, die zur Verwendung im Deutschen Reich bestimmt sind.

*

Schwarzes Nrett

varlriamML. RaLdrnS »erröten.

Calw, den 19. September 1033

I*»rlel-Xii,ter mit betreute uvrxsui s»tt »neu

Der Kreisansvilber. Am Sonntag, den 22. September, hat die Bereitschaft 4 auf dem Sportplatz in Vreitenberg Be­reitschaftsdienst. Antreten um 8 Uhr. Mitzu­bringen sind: kurze Sporthose ober Trai­ningsanzug, Turnschuhe mit festen Sohlen.

werden bei Aufgabe als Frachtgut zu einem be- sonders billigen Ausnahmetaris befördert, wenn sie im Frachtbrief alsfrische Kartoffeln zur Verwendung im Deutschen Reich" bezeichnet sind.

Gemeindeverwaltungen und Heimatpresse

Die Frage, wie man am besten die Oef- fentlichkeit über wichtige Vorgänge inner­halb der Gemeindeverwaltung unterrichten kann, wird in derLandgemeinde", dem amt­lichen Organ des Deutschen Gemeindetages, in dem Briefe eines ländlichen Bürgermei­sters folgendermaßen beantwortet:

Die Deutsche Gemeindeorbnung geht von dem Grundsatz aus, daß der Bürgermeister in steter Verbundenheit mit der Bevölkerung dem Wohle der Bevölkerung zu dienen hat. In der ersten Ausführungsanweisung ist dann darauf hingewiesen worden, daß der Bürgermeister für die. Unterrichtung der Bürgerschaft über alle wesentlichen Vorgänge in der Verwaltung Sorge zu tragen hat. In erster Linie soll diese Unterrichtung durch die örtliche Presse erfolgen. Ich habe mit den für unsere Gemeinden in Betracht kommenden Zeitungen, vor allen Dingen mit der örtlichen Parteipresse, schon seit längerer Zeit die Verbindung ausgenommen und sorge dafür, daß die Zeitungen fortlaufend Berichte über bedeutsame Vorgänge in der Gemeinde erhalten. Dieses Verfahren hat sich gut bewährt, und der einzelne Bürger begrüßt es sehr, wenn ihm von dem, was in unserer Gemeinde geschieht, durch die Zei­tung Kenntnis gegeben wird. Ich halte es für zweckmäßig, daß jeder Bürgermeister die örtliche Presse mit Nachrichtenmaterial aus dem Gebiete der Gemeindeverwaltung ver­sieht. Eine gute, fortlaufende Unterrichtung der Bürgerschaft über die Geschehnisse in der Gemeindeverwaltung, auch in den klei­nen Gemeinden, wird m. E. zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühles beitragen."

*

Herreualb, 18. Sept. Für 30jährige Dienst­zeit als Staötvorstand wurde Bürgermeister Grüb die Ehrenurkunde des Deutschen Ge­meindetags überreicht. Diese Ehrung ist eine Auszeichnung nicht nur für den Bürger­meister, sondern auch für die Stadt Herrcn- alb, die unter seiner Führung sich zu einer Kurstaöt von hervorragendem Ruf entwickelt hat.

Nagold, 18. Sept. Heute früh kamen aus Mitteldeutschland (Provinz Sachsen) 60 NSV.-Ferienkinöer hier an. Davon sind 25 in Nagold geblieben, während sich die übri­gen Kinder auf den Kreis verteilten.

Altensteig, 18. Sept. Betriebstechnische Er­fordernisse stellten die Sparkasse eine Zweigniederlassung der Kreissparkassc Na­gold vor die Wahl, entweder einen Neu­bau zu erstellen oder einen Umbau ihrer bisherigen Räume vorzunehmen. Sie wählte das Letztere. In der kurzen Zeit von sechs Wochen wurde jetzt der Umbau vollzogen; er ist in jeder Beziehung zweckentsprechend aus­gefallen.

Ueberberg, 18. Sept. Gestern nachmittag verlor der Führer eines Lieferwagens aus dem Bezirk Freudenstadt zwischen Ettmanns- weiler und hier infolge der vielen Schlag­löcher die Herrschaft über seinen Wagen und fuhr in den Straßengraben, wobei sich der Wagen überschlug und einen Tclefonmastcn nmriß. Der Wagcnlenker und sein Bruder, der mitfuhr, kamen ohne wesentliche Ver­letzung davon, dagegen wurde der Wagen schwer beschädigt.

Psorzherm, 18. Sept. Der gestrige Tag, an dem die Gliederungen des Standorts die StandarteEnzgan", die der SA.-Standarte 172 vom Führer auf dem Reichsparteitag verliehen wurde, in Pforzheim einholtcn, war ein großes Ereignis für die hiesigen Sturmabteilungen der Bewegung, Ganz Pforzheim feierte dieses Geschehen. Göppingen, 18. September. Am letzten Dienstag avend kehrten aus Richtung Göp­pingen vier Arbeiter zu Rad von ihrer Ar- beitsstelle nach Eislingen zurück. Als von entgegengesetzter Richtung ein Auto an ihnen vorbei wollte und sich gerade in glei­cher Höhe mit den Radfahrern befand, ver­suchte ein zweites Auto zwischen Radfahrern und Auto durchzukommen. Dabei wurde der erste Radfahrer, der 40 Jahre alte Jakob Häh rer von Eislingen, angefahren und so unglücklich auf den Gehsteig geschleu­dert. daß er sofort tot war. Ein zweiter Radfahrer wurde schwer verletzt ins Göppiuger Krankenhaus eingeliesert. Ein dritter Arbeiter kam mit leichten Verletzun- aen davon.