Schwarzwälder Tageszeitung

Aas Stadt «ad Laad

Atteusteig, de» 14. Mat 1942

Milch ist die wichtigste Fellquelle

Neben der Erzeugungsschlacht jetzt eine Ablieferungsschlachj

»sg. In den Wochenblättern der Landesbauernschaften richtet soeben der Reichsobmann des Reichsnährstandes, Bauer Gustav Behrens, einen Appell an das Landvolk, jetzt neben die Er- zengungsschlacht eine Ablieferungsschlacht treten zu lassen. Eine der wichtigsten Aufgaben habe dabei die Milchwirtschaft zu er­füllen, da die Milch die Hauptquelle für eine ausreichende Fett­versorgung sei. Daher habe auch Reichsbauernsührer Darre 19« zur Milcherzeugungsschlacht aufgerufen. In den ersten Kriegsjahren sei die Buttererzugung bereits um 40 v. H. gestei­gert worden. Diese Leistung muffe aber noch erhöht werden, da der Bedarf an Nahrungsmitteln durch die Vergrößerung unsere, Wehrmacht und die Zahl unserer Nüstungsarbeiter ständig ge­stiegen sei. Dem erhöhten Bedarf stünden keine entsprechenden Einfuhren ausländischer Nahrungsmittel gegenüber, deshalk habe unsere Landwirtschaft bereits den Anbau heimischer Oel- iaaten erweitert.

Die Milcherzeugungsschlacht bleibe aber unsere wichtigste Fett- Duelle und es müsse daher alles geschehen, um die Milcherzeu­gung zu halten, aber auch die M i l ch a b li e f e r u n g zu steigern. Es ergehe daher der Appell an das Land­volk, noch mehr Milch im Haushalt und Stall einzusparen und abzuliefern. Jeder einzelne Liter Milch trage entscheidend dazu bei, unsere Fettvcrsorgung sicherzustellen. Wenn allein dis e,2 Millionen Betriebe, die molkereimätzig ersaßt würden, täg­lich nur einen Liter Milch mehr abliefern als bisher, so be­deute das eine zusätzliche molkereimätzige Vuttcrerzeugung von 32 000 Tonnen im Jahre. Das bedeutet 5 v7H. mehr als bisher! Vor allem dürfe aber auch durch die Jungvichaufzucht keine Vollmilch dem Markt entzogen werden. Es komme nicht nur :uf die weitere Erzeugungsstcigerung, sondern auch auf die Be­endung des Ablieferungswillens an.

* Keine unnötigen Reisen zu Pfingsten. Da die Kriegsverhält- lisse in verstärktem Matze die Reichsbahn vor Transportausga­ben stellen, die nur unter restloser Ausnutzung der Vetriebs- »nlagen, aller Betriebsmittel und Personale erfüllt werden Ännen. mutz auch zum bevorstehenden Pfingstfest die Bevöl­kerung aufgerufcn werden, die Reichsbahn in ihren Anstrengun- Lokomotiven. Wagen und Personal in gefordertem llm- !o«ge für unsere Truppen bereitstellen zu können, tatkräftig zu kuterstiitzen. Diese Unterstützung erfolgt am wirksamsten durch >ie Entlastung des Personenverkehrs, indem über Pfingsten alle Krisen, die nicht unbedingt nötig sind, unterbleiben. Reisen las­en sich meist aufschicben, kriegswichtige Transporte aber nicht.

wsg. Werbewoche des BDM.-WerkcsGlaube und Schönheit". Vbe Arbeitsgemeinschaft des BDM.-WerkesGlaube und Schön­heit" geben jedem Mädel die Möglichkeit, sich mit allen Fragen ind Dingen seines persönlichen Interesses zu beschäftigen. Es ft selbstverständlich, datz für das moderne Mädel die sportliche ketätigung einen grotzen Raum einnimmt. Gerade heute, da jedes Mädel im Beruf steht und mehr leisten mutz, als im kitede«, hat es den Wunsch, seinem Körper durch einen ge- W»den Sport den nötigen Ausgleich zu geben. Nach den jeweils ktUchen Voraussetzungen und Wünschen der Mädel hat das 6DM.-WerkGlaube und Schönheit" sportliche Arbeits­gemeinschaften eingerichtet, die alle Gebiete der Leibes- »tüchtigung und Leibeserziehung umfassen. So gehört in den Kähmen der ArbeitsgemeinschaftLeistungssport" die Ertüch- chgm»g im Schwimmen, Reiten, Fechten, Handball und Hockey, »wie «mj allen Gebieten der Leichtathletik. Viel mehr als de,

Leistungssport, für den schon Voraussetzungen vorhanden sein müssen, entspricht die Gymnastik der Natur des Mädels. Dar BDM.-WerkGlaube und Schönheit" hat daher überall dort wo geeignete Fachkräfte ihre Mitarbeit zur Verfügung gestellt haben, ArbeitsgemeinschaftenGymnastik" geschaffen. Durch Ball, Keule und Reisen sind den Mädeln Hilfsmittel gegeben worden, die von ihnen gern verwandt werden. Auch die Pflege pes Volkstanzes gehört an diese Stelle.

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Amtliches. Ernannt wurde zu Lehrern an Volksschulen Alfred Bühler in Berne ck, RichardFischer in Lützenhardt, Paul Frey in Aach Kreis Freudenstadt, Walter Geiger in Höfen a. E., Wilhelm H offmann in Rotfelden, WalterKoch in Grunbach, Arthur Kolb in Ober­schwandorf, August Kümmerte in Stammheim, Kreis Calw, Karl Rehm in Loffenau, Paul Renz in Besenfeld, Fritz Welker in Rotenbach, Kreis Calw.

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Stuttgart. (Lebensgefährlich verletzt.) In der Ler> chenstratze wurde ein sieben Jahre alter Schüler von einem Last­kraftwagen angefahren und etwa 10 Meter weit mitgeschleift. Der Junge wurde von Beteiligten und Passanten in das Wib> Helmsspital gebracht. Er schwebt in Lebensgefahr.

Stuttgart. (Elektrokarren stürzte um.) In der See» tratze stürzte beim Rückwärtsfahren ein Elektrokarren um. Der Beifahrer, der hinten auf dem Fahrzeug stand, erlitt dabei einen doppelten Knöchelbruch und wurde in das Katharinenhospital iibergeführt.

Kirchheim u. Teck. (Kampf gegenden Maikäfer.) Dis Schuljugend nahm bereits den Kampf gegen den Maikäfer auf. Unter der Führung der Lehrerschaft ziehen die Klassen früh­morgens zum Sammeln aus. An einem der ersten Tage wur­den rund 60 Pfund dieser Schädlinge gesammelt.

Rottweil a. N. (Verbotener Umgang mit Kriegs- gefangen en.) Jeder Umgang mit Kriegsgefangenen ist straf­bar, sofern keine Berufs- oder Dienstpflicht oder ein Arbeits­verhältnis vorliegt. Wegen Zuwiderhandlung gegen diese Be­stimmung hatten sich zwei Ausländer, die einen französischen Kriegsgefangenen in einem Nachbarort von Rottweil aufgesucht und mit ihm gezecht hatten, vor dem Einzelrichter in Rottweil zu verantworten. Beide Angeklagte wurden zu je sechs Woche« Gefängnis verurteilt.

Atzmannshardt, Kreis Biberach.. (Vom elektrischen Stromgetötet.) Die 55 Jahre alte Frau Kreszenz Schil­ling kam bei dem Versuch, Gartenschädlinge mit Hilfe des elek­trischen Stromes unschädlich zu machen (!), mit diesem in Be­rührung und wurde getötet. Aeber den Hergang des tödlichen Unfalls ist eine Untersuchung eingeleitet worden.

Oberharmersbach. (Jäher Tod.) Als am Montag de: 61 Jahre alte Waldarbeiter Ludwig Schwarz beerdigt wurde sank der Wagnermeister Maurus Roth plötzlich vom Herz­schlag getroffen tot zu Boden. Er war 76 Jahre alt.

Waldulm (bei Oberkirch). (Folgenschwerer Sturz.s Als der 70jährige Landwirt Georg Vörsig aus dem zweite, Heustock Futter holen wollte, glitt er aus und stürzte mehren Meter hinab auf den zementierten ersten Heustock. Der Ver­unglückte 'mutzte mit schweren Verletzungen in das Krankenhau! Achern verbracht werden.

Buchen. (Seltenes Fest.) Die Eheleute Valentin Theo­bald und Frau Maria, geb. Brünner, beide noch verhältnis­mäßig rüstig, konnten am Dienstag ihre eiserne Hochzeit feiern

Schriegheim a. d. Bergstraße. (Verhängnisvolle, Sturz.) Die 70 Jahre alte Ehefrau des Schmiedemeister, Dorn glitt auf der Treppe aus und stürzte. Die Verunglückte H an den Folgen der erlittenen schweren Verletzungen gestorben

-n«,yan,es. (wyrung et,a,,,,cher Froutkämpi.«, An 28 elsässische Kriegerkameradschaften aus Mülhausen Umliegenden Gemeinden wurde am 5V. Erinnerungsta« ^ Grundsteinlegung zum Kyffhäuser-Denkmal innerhalb ein« ^ Asante« feierlichen Aktes auf dem Adolf-Hitler-Platz dum Gaukriegerführer General Groeneveld eine neue Fahne W« reicht. Jeder Fahne gab der General noch einen besonderen^ teitspruch mit auf de» Weg. Zur Feierstunde der Ehruna ^ Äte« elfäsfischen Frontkämpfer war«« Vertreter von WehrmaM Partei und den übrigen Behörde« sowie Abordnungen der deruugen der Bewegung erschienen. "

Erfolg der ersten Haussammlung Berlin, 13. Mai.Zum dritten Male rufe ich das d«M^ ! Volk zum Kriegshilfswerk für das Deutsche Rote Kreuzt Die Erfüllung dieser Pflicht der Front gegenüber -

bescheidenen Ausdruck des Dankes der nationalsozialistis^ Volksgemeinschaft an unsere Soldaten darstellen." Diesem Nck des Führers ist die Heimat in unerschütterlichem VertrE» freudig gefolgt. Bei der am 26. April durchgeführteu «sk, Haussammlung des Kriegshilfswerkes für das Deutsche - Kreuz 1842 wurde ein vorläufiges Ergebnis von 42 568 Uz z i Reichsmark erzielt. Die gleiche Sammlung des vorjährig Kriegshilfswerkes hatte ein Ergebnis von 35 638 634,98 M j Die Zunahme beträgt somit 6 922 029,46 RM., das find 18« smn Hundert. '

Acht Monate Gefängnis für verrohte Mntter Stuttgart. Die 27jährige Maria B. aus Sindelfingen uwch j von der Jugendschutzkammer wegen Kindsmitzhandlumng M aA Monaten Gefängnis verurteilt. Sie sowohl als auch ihr Eh« «anu, der seiner Bestrafung noch entgegsnsieht, hatten e« außerehelich geborenes, von einem anderen Mann stammeck«, Kind der Angeklagten, einen heute siebenjährigen Jungen de, im Alter von fünf Jahren in ihren Haushalt übernommen wurde, durch Quälereien aller Art körperlich und seelisch schnöd mißhandelt, indem sie den Kleinen des öfteren mit der Knicke» peitsche züchtigten, ihn aus nichtigstem Anlaß mit dem Kops zagen Möbelstücke stieße« und ihnzur Strafe" mangelhast bs> Seidel der Winterkälte auf dem Speicher aussetzten. Die ver­rohte Mutter vernachlässigte das Kind obendrein aus Hatz mH Faulheit aufs gröblichste in der Reinhaltung und zmn Teil auch in der Ernährung.

Spiel und Sport

Fußball: AltensteigReichsbahn Stuttgart. Zu einem Freund- i schaftsspiel treffen sich am kommenden Sonntag obige kombinierte Mannschaften. Die Gäste verbringen zur Zeit ihre Ferien in Wald-' darf und haben nun den Fußballsport als wohltuende Abwechs­lung in ihr Tagesprogramm ausgenommen. Bekanntlich zählt der Reichsbahn-Sportverein Stuttgart zu den größten Sportvereinen !

'Süddeutschlands. Vor vier Wochen konnte eine Elf der Eisen- !

bahner die Mtensteiger mit 4:2 schlagen. Die sonntägliche Gäste­elf wird nun alles versuchen, es ihren Kameraden gleichzutun. Entscheidend für den Ausgang des Spiels ist die Aufstellung der beiden Mannschaften.

Gestörten

Hirsau: Paula Günther geb. Bauer, 3l Jahre, Ehefrau ds. Gg. Günther

Herrenalb: Wilhelm Bürkle, Kfm. i. R. 77 F. Freudenstadt: Luise Marquardt, geb. Stall 51 I. Baiersbronn: Jakob Keck, 92 3.

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