Plus dem HeinmtgebieW

Ge-enktage

4. Oktober.

ISIS Der Maler Lukas Cranach d. I. m Wittenberg gsv. 1669 Der Maler Rembrandt Harmensz van Rhn in Amster- dam gestorben.

1814 Der Maler Jean Francois Millet in Gruchh geboren. 1830 Der Generalseldmarschall Johann David Luoewig Graf Aork von Wartenberg in Klrin-Oels bei Breslau gest. 1865 Der Dichter Friedrich Lienhard zu Rothbach im Elsaß geboren.

1661 Der Oberbefehlshaber des Heeres Generalfeldmarschall Walther von Brauchitsch in Berlin gebsxen.

Zum Erniedankiag

«Landarbeit hilft siegen". Aufruf des Reichsernährungs­ministers.

Der Reichsminister Zur Ernährung und Landwirtschaft, R. Walter Darre, hat zum Erntedanktag folgenden Aufruf erlassen:

«In treuer und unermüdlicher Arbeit hat das deutsche Landvolk in diesem Krieg trotz schwierigster Mlterungs- Verhältnisse dem ihm anverlrauten Boden eine neue Ernte abgerungen, und der Allmächtige hat sein Tun gesegnet. Auch im kommenden Jahre ist das tägliche Brot des deut­schen Volkes gesichert. Erneut mutz englischer Vernichtungs­wille erkennen, datz seine Hoffnung, Deutschland wiederum wie lm Weltkrieg 1914-18 aushungern zu können, vergeb­lich ist. In dem Sieg des deutschen Schwertes gesellt sich der Sieg des deutschen Pfluges.

Dag deutsche Landvolk hat mit diesem Siege dem deut­schen Soldaten den besten Dank abgestatlet, den es ihm er­messen konnte. Mt dem deutsche« Soldaten aber weitz das ganze deutsche Volk, datz es sich auf das deutsche Landvolk m dem großen Schicksalskampfe, den uns England aufge­zwungen hat, auch in Zukunft unbedingt verlassen kam,. In dem Bewutztsein seiner Verantwortung für die Zukunft des deutschen Volkes geht das deutsche Landvolk wieder an feine dringende Arbeit für das neue Wirtschaftsjahr. Es ist sich bis in sein letztes Glied bewusst: Landarbeit hilft

Der Ehrentag -er Landfrau

Es ist ein ewiger Kreislauf im bäuerlichen Wirken, von der Saat zur Ernte, über die Bodenvorbereituna hinweg Mr neuen Saat, damit Segen in den Scheuern Einzug Hali. Dieser Kreislauf muß gerade in Zeiten größter Kriistean- fpannung vollzogen werden. Ein großer Teil dieser schwe­ren Arbeit liegt auf den Schultern der Landfrau. Ihre Be­harrlichkeit und ihr Verantwortungsgefühl haben es fertig­gebracht. daß vor unserer Tür demGeneräl Hunger" der Zutritt verwehrt wurde. Die Erzeugungsmengen haben trotz der Arbeitskräfteverlagerung seit der Ernte 1958/39 im großen und ganzen gesehen nicht nur nicht nachgelassen, sondern konnten sogar noch auf einigen Gebieten gesteigert werden. Die Leistungen der deutschen Bäuerin find nur mit jenem stillen Heldentum zu vergleichen, das seine Pflicht un­abdingbar erfüllt. .

Wir wissen, daß die diesjährige Ernie manche Schwierig­keit mit stch brachte. Trotzdem hat das Landvolk alles getan um unnötige Ernteverluste auszuschalten. Es war stch des tiefen Sinnes seiner Ausgabe bewußt, daßdas Ringen um das tägliche Brot zur Sache des gesamten Volkes wurde" Me unsere Soldaten die Heimat schirmen, so haben ohne viel Worte die Glieder eines geeinten Volkes -stch zum ge­meinsamen Dienst am Boden zusammengefunden. Nur der, der eng verbunden ist mit der Arbeit des Landvolkes, ins­besondere mit der Arbeit der deutschen Bäuerin im Kriege, kann ermessen, welcher ungeheure Arbeitseinsatz in diesem abgelaufenen zweiten Kriegsjahr vollbracht wurde. Die über fünf Millionen landwirtschaftlichen Betriebe, die stch über das ganze Reich verteilen, haben in zäher Arbeit Erzeu- aungswerte geschaffen, dis über den bedeutendsten Werten in­dustrieller Gruppen liegen. Was 85 Millionen Menschen tagtäglich verzehren, rundet stch im Ablauf eines Jahres zu riesigen Summen an. Die Ernährung als solche aber ist auskömmlich und für jeden deutschen Volksgenossen immer Wieder gewährleistet: Die deutsche Ernährungsfront hat die ihr übertragenen Aufgaben gelöst.

Schon im Weltkrieg hat die deutsche Landfrau zäh und unermüdlich den Pflug- geführt und die Sense geschwungen, während die Männer draußen den Feind von unseren Fel­dern fernhielten. Es ist an deren Stelle eine neue Frauen­generation getreten, die, ohne viel Worte zu machen, die Mannesarbeit übernahm und ihre Pflichten zu den ihrigen machte. Die deutsche Landfrau, die in normalen Zeiten schon genug zu tragen hat, muß also im Kriege auch noch den Mann ersetzen. Was die deutsche Landfrau an Leistung vollbracht hat, was sie in zäher und pflichtgetreuer Arbeit Hervorbringen konnte, ist über jedes Lob erhaben. Dabei wendet sie in zweifacher Hinsicht Leben für das ganze Volk: Einmal durch ihre unermüdliche oft unendlich schwere Arbeit für die Sicherung der deutschen Ernährung, ohne die kein Krieg gewonnen werden kann, zum anderen durch ihre Kin­der.' Selbstlos und unermüdlich, so wirkt die deursche Land-

Volk und ihren an ibr Werk

. .. aller Menschen

im großdeutschen Raum, die Heuer aus ihrer Land den Segen unserer Felder und Scheuern empfangen

Dieses schöne Sprichwort gilt auch für die Verbraucher, indem sie ihre Winterkartoffeln, soweit es möglich ist. selbst beim Händler oder beim Landwirt abholen. Wkr es irgend kann, soll es tun. Er entlastet damit den Lieferant, der ja jetzt im Kriege mit weniger Arbeitskräften und Transport­mitteln auskommen muß als im Frieden. Oft wird stch so­gar die Möglichkeit ergeben, die Kartoffeln unmittelbar am Bahnhof aus dem für den Verteiler eingetroffenen Waggon abzuholen. Hierdurch werden erst recht manche Fahrten ver­mieden, die Kartoffeln brauchen nicht unnötig oft umgela- den zu werden und kommen rasch zum Verbraucher in den Keller.

Bezug o»n Tascheiilamvenbatterren. In den kommen­den Wintermonaten wird die Nachfrage nach Trockenbat- terien für Beleuchtungszw«cke wieder sehr ansteigen. Es ist aber davon Abstand genommen worden, allgemein Bezug­scheine für Batterien an die Bevölkerung auszugeben. Ledig- nch eine keim Reihe ausgewählter, vordringlicher Bedarfs­träger erhält für die Zeit vom 1. 9. 41 bis 29. 2. 42 Ein- kaufsscheine zum monatlichen Bezug von Batterien. Alle anderen Verbraucher können Batterien nur gegen Vorwei­sung der Hülfe und Ablieferung der alten Trockenbatterie b«lehen. Zum Handel mit Batterien sind ausschließlich Mn- zelhandelsgefchäfüe der Haus-, Elektro-, Rundfunkgeräte, Fahr­räder- oder Tifenkurzwarenb anche sowie Warenhäuser und KleinxreisgeschSfte zugelassen, sofern diese bisher Trocken­batterien vertrieben haben. In Gemeinden unter 5000 Ein- wobnem dürfen auch andere Einzelhandelsgeschäfte Batterien vertreiben

Standkonzert. Kommenden Sonntag veranstaltet die Stadtkapelle bei günstiger Witterung von 1112 Uhr auf dem Marktplatz ein Standkonzert. Vorher wird die Kapelle die Insassen des.-Kreiskrankenhauses mit Märschen und Liedern erfreuen, ein Vorhaben, das sehr begrüßt und anerkannt wer­den wird.

BG. Mo. 2/401. Die Motorschar tritt morgen Sonntag den 5. Oktober 1941 um 8 Uhr am Sturmheim an.

Die kommende Veranstaltungswoche bringt am Sonntag und Montag Filmvorführungen, am Dienstag einen Bünten Abend von Mitgliedern des Pforzheimer Stadttheaters, am Mittwoch ein Unterhaltungskonzert, am Donnerstag einen Klavier-Abend von Johanna Hertle-Viernstein, am Freitag einen Musikabend und am Samstag einen Unterhältungs- abend. Die Veranstaltungen der abgelaufenen Woche waren wiederum sehr gut besucht.

Engclsbrand, 3. Okt. Der bereits geuehmigte Haushalts­plan der Gemeinde Engelsbrand für das Rechnungsjahr 1941/42 stellt sich in Einnahme und Ausgabe auf 84 843 RM., während der außerordentliche Haushaltsplan mit 12 500 RM. abschließt. Der Hebesatz der Grundsteuer für die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe wurde auf 145 v. H., für die Grundstücke auf 100 v. H. festgesetzt, der Hebesatz der Ge­werbesteuer nach dem Gewerbeertrag und dem Gewerbekapital auf 265 v. H. An Bürgersteuer werden 400 v. H. erhoben. Die Hundesteuer beträgt 12 RM. für den ersten, 24,RM. für den zweiten, 24 RM. für den dritten und jeden weiteren Hund.

Blaubeuren. (Wie durch ein Wunder unver­letzt.) Das tft- Jahre alte Kind des Bahnwärters Hade­rer, das vor dem Bahnwärterhaus bei Weiler spielte, begab sich, während die Mutter für kurze Zeft ins Haus ging auf das Bahngleis. In diesem Augenblick kam ein Eilzug Heran. Die Mutter und eine and re Frau mußten tatenlos zuseben, wie der Zug über das Kind hinwegbrauste. Als der -jug vorbei war. stand das Kind, das mitten im Bahngleis auf dem Rücken gelegen hatte, wieder auf, als wenn nichts ge­schehen wäre. Außer leichten Hautschürfungen trug das Kind keine Verletzungen davon. -

Möhringen, Kr. Reutlingen. (Vom Baum ge­stürzt und tödlich verunglückt.) Beim Oostpflük- ken frei der 70 Jahre alte Landwirt Georg Leioiritz aus Mähringen vom Baum- In der Tübinger Klinik erlag er seinen schweren Verletzungen.

Adclmannsfeldrn. Muter um stürzen der Zug­maschine begraben.) Beim Wenden eines Traktors verlor Gerhard Moser, der in Rühmen beschäftigt war, die Herrschaft über das Fahrzeug. Die Zugmaschine fuhr eine Böschung hinunter und stürzte um. Dabtt begrug sie Moser unter sich, dem der Brustkorb eingedrückt wurde. Im Kran­kenhaus Aalen erlag der Verunglückte seinen Verletzungen.

Göppingen. (Schwerer Sturz eines Radfah­rers.) In der Kurve der Wangener Steige stürzte ein Radfahrer. In bewußtlosem Zustande mußte er in das Kreiskranken Haus gebracht werden.

Gaildorf. (Diamantene Hochzeit.) Pfarrer i. R. Friedrich Silber feierte mit seiner Gattin Charlotte geborene Schulder dieser Tage das Fest der Diamantenen Hochzeit.

Levertswltler, Kr. Sigmaringen. (Von Kuhge­spann überfahren.) Der siebenjährige Junge des bei der Wehrmacht dienenden Anton Roihmund fiel von einem mit Kühen bespannten Wagen und wurde überfahren. Ein Rad ging über ihn hinweg, wobei dem Jungen ein Arm ge­brochen wurde, was seine Ueberführung ins Krankenhaus notwendig machte

Äierstetten, Kr. Saulgau. (Folgenschwerer Jungenstreich.) Beim Spielen kamen einige Jungen auf die unglückliche Idee, einen neunjährigen Kameraden an einem Äufzugseii festzubinden und hochzuziehen. Dabei löste sich Plötzlich das Seilrad, und der Junge stürzle aus zwölf Meter Höhe herunter. Glücklicherweise waren seine Verletzungen jedoch nicht lebensgefährlich. Mit Wunden an Kopf und Fuß und einer Wirbelsäulenquetfchuna wurde er ins Saulgauer Krankenhaus gebracht.

Waldsee. (Böser Ausgang eines kindlichen Streites.) In der Gemeinoewaschküche in Mitleluroach gerieten, während die dort beschäftigten Mütter für kurze Zeit den Waschraum verlassen hatten, zwei Kinder in Streit. Dabei fiel ein R/sjähriges Mädchen rücklings in einen Kübel mit heißem Wasser. Das Kind zog sich so schwere Verbrü­hungen zu daß es noch in der Nacht starb.

Ehrung schaffender Krauen

Die ersten Frauen Württembergs mit der Kriegsverdienst- medaille ausgezeichnet

Stuttgart. Der Führer hat die ersten neun werktäti­gen Frauen aus Betriebsgemeinschaften der Rüstungsindu­strie in Würitemberg-Hohsnzollern mit der Kriegsverdienst- medaills ausgezeichnet. Diese Frauen wurden nun in -Be­gleitung des Gauobmannes der DAF, Fritz Schulz/der Be­triebsführer und der Gaufrauenwalterin der DAF von Gauleiter Reichsstatthalter Murr empfangen, wobei ihnen die hohe Auszeichnung des Führers feierlich überreicht wurde. Der Gauleiter richtete an die Frauen herzliche Worte der Anerkennung für ihren unermüdlichen Arbeitseinsatz.

Wenn die Männer draußen nn den Fronten stehen, um das Vaterland zu verteidigen, so führte der Gauleiter aus. ist es bei uns Deutschen eine Selbstverständlichkeit, daß in de» Heimat Sie Frauen an die Stelle der Männer treten. In diesem Krieg ist dies erfreulicherweise in einem bisher nicht gekannten Ausmaß geschehen. Daß unsere Frauen die leer geworbenen Arbeitsplätze ausfüllen und baß der Ar­beitsrhythmus in der Heimat eben durch die Mitarbeit unse­rer Frauen keine Unterbrechung erfährt, gibt unseren kämp­fenden Soldaten Stärke und Zuversicht in ihrem schweren Kampf. Die deutsche Frau hat bisher schon Vorbildliches geleistet und an dem ihr anp.ertrauten Arbeitsplatz in Ein­satz und Pflichterfüllung ihr Bestes gegeben Wenn einmal die Geschichte dieses Krieges geschrieben wird, so muß zwei­fellos mit Worten höchster Anerkennung der Fraueneinsatz erwähnt werden. Die mit der Krieasperdienstmedaille aus­gezeichneten Frauen müssen als ein Vorbild besonderer Wichtersüllung angesehen werben.

Nach der Ehrung waren die Frauen beim Gauleiter und seiner Gattin zu einem Tee geladen. Am Abend erlebten sie rm Großen Haus der Württ. Staatstheater eine herrliche Aufführung der Lortziugscheu OverDer Wildschütz".

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Zm Nrwember Eröffnung der Landwirtschaftssckulen Stuttgart. Die Landwirtschaftsschulen des Landes wer­den, soweit dies nach den zur Verfügung stehenden Lehr­kräften möglich ist, Anfang November dieses Jahres wieder eröffnet. An den Landwirtschaftsschulen Aalen, Schwabisch- Hall, Herrenberg, Schwäbisch-Gmünd und Rottenbura Wer­den auch die Mädchenklassen für die Ausbildnita in Haüs- und Landwirtschaft wieder eröffnet. Der Unterricht wird voraussichtlich am 6. November ausgenommen. Wo die ört­lichen Verhältnisse dies nicht gestatten, beginnt der Unter­richt spätestens am 10. November.

TLOO Gonderurlauber in Württemberg

Das Reichserholungswerk ist eine Einrichtung, der Deut­schen Arbeitsfront, die in enger Zusammenarbeit mit den Betriebssühr-rn die Aufgabe hat, erholungsbedürftigen Ge­folgschaftsmitgliedern einen Sonderurlaub zu vermitteln. Im Gau' Württemberg-Hohenzollern haben durch das Reichserholungswerk in der Zeit von Anfang August ms Ende September insgesamt 1200 Bolksgenosftn emen 14- tägigen Erholungsurlaub erhalten. Diese wertvolle Ein­richtung zeugt von besonderer sozialen Verantwortung der beteiligten Nellen und löst btt den schaffenden Volksgenos­sen größte Befriedigung aus. Die Kosten des Sonderurlaubs Werden in allen Fällen von den Betriebsführern getragen.

Mus öen Nachbargauen

(!) Zell a. H. (Schwerer V e r ke h rs u n f a l I.) In einer unübersichtlichen Kurve in der Nordracher Straße stieß ein Biberacher Geschäftsmann auf seinem Motorrad mit einem Offenburger Lastzug zusammen. Ter Motorrad­fahrer und sein auf dem Sozius befindlicher Sohn erlitten sehr schwere Verletzungen, die ihre Verbringung in das Of- senburger Krankenhaus erforderten. Das Rad wurde demo­liert. Ter Lastwagen, der noch im letzten Augenblick auswei- chen wollte, riß dabei einen Schuppen ein.

() Hüfingen Kreis Donaueschingen. (Tödlicher Un­fall.) Der 33 Jahre alte Sägewerksarbeiter Fritz Schwär erlitt durch einen Betriebsunfall im hiesigen Sagewerk eine so schwere Kopfverletzung, daß er starb, bevor er in das Kran, kenhaus gebracht werden konnte Der Verunglückte stammte aus St. Georgen bei Freiburg und war seit l928 hier in Ar­beit.

Worms. (Sieben Gabeln ein Jahr Gefäng­nis.) Die Äushelferin Sch. von hier hatteaus Versehen" sieben Gabeln mitgenommen, die sie im Eifer der Arbeit statt in den BesteckkorL in ihr« eigene Markttasche geworfen hatte. So etwas kann Vorkommen, wenn man schon zahl­reiche einschlägige Vorstrafen hinter sich hat. Man verwech­selt dann eben leicht dein und mein. Der Strafrichter aber gab ihr nun gerecht das ihr Zukommend:: ein Jahr Ge­fängnis. stritte aber für das nächsteVersehen" Zuchthaus in Aussicht.

Ludwigshafen. (Ein verhängnisvoller Fünf­ziger.) Ein ehrlicher Finder hatte auf dem städtischen Fund- .büro einen 50-Mark-Schein abgeliefert. Ein auf dem Büro vertretungsweise eingestellter 28jähriger Mann namens Hans Klein trug stch mit verstellter Schrift als Eigentümer ein. Der Strafrichter in Frankenthal quittierte diese Eintragung mit sieben Monaten Gefängnis, verhängt wegen schwerer Amtsunterschlagung und Untreue.

Frankcnthal. (Wegen ArbeitsvertroHsbruchs verurteilt.) Die 20 Jahre alte Helene Brunner aus Freinsheim trat am 1. August, 1940 durch Vermittlung des Arbeitsamtes Frankenthal bei einer Familie als Hausgehil­fin ein. Seit dem Frühjahr 1941 suchte sie das Arüeftsver- hältnis zu lösen und schritt schließlich am 13. Juli zur Selbsthilfe". In Begleitung von zwei fremden Personen holte sie um Mitternacht auf ihrem Zimmer die Kleider und blieb nunmehr dem Arbeitsplatz fern. Weil sie ältere Leute im Stich gelassen und sich damit eine große Schuld anfge- laden hatte, kann sie jetzt einen Monat lang über das Ver­werfliche ihrer eigennützigen Handlungsweise Nachdenken.

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